Gehpausen im Laufwettkampf?

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Gehpausen im Wettkampf: gute Strategie oder Tabubruch?

ArtikeldatumVeröffentlicht am 30.03.2026
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44th London Marathon
Foto: Anadolu

Zu einem Laufwettkampf gehört für viele traditionell die Idee, die Strecke durchzulaufen, weshalb Gehpausen manchmal kritisch gesehen werden. Gleichzeitig ist ein Wettkampf für viele Freizeitläuferinnen und -läufer vor allem ein persönliches Ziel, bei dem „ankommen“ genauso zählen kann wie eine Zeit. Aber: Wie siehst du das?

Geplante Gehpausen können eine sinnvolle Pacing-Strategie sein, die Puls und Atmung stabilisiert und späte Einbrüche verhindert. Auf längeren Distanzen oder bei Hitze, Höhenmetern und anspruchsvollen Strecken sind Gehpassagen oft vernünftig und teils ganz normal. Außerdem machen Gehpausen Wettkämpfe für Einsteiger, ältere Läufer oder Menschen nach Verletzungen überhaupt erst zugänglich.

Kritiker wenden aber sehr zurecht ein, dass die Herausforderung beim Laufwettkampf eben auch darin bestehen kann, die Distanz durchzulaufen und häufiges Gehen Zeit kostet und den Laufrhythmus stört, sodass das Wiederanlaufen schwerfallen kann. In vollen Startfeldern kann plötzliches Abbremsen zudem andere behindern und das Risiko von Remplern oder Stürzen erhöhen.

Wer auf Bestzeit, Qualifikation oder Platzierung läuft, wird Gehpausen meist als klaren Nachteil empfinden. Andererseits kann Gehen an Verpflegungspunkten sicherer sein und mental Druck herausnehmen, weil die Belastung kalkulierbarer wird.

Sag uns zum Thema jetzt deine Meinung: Findest du Gehpausen legitim und/oder sinnvoll, oder bei Laufwettkämpfen eher unangebracht?

Bitte sendet eure Meinung zum Thema in fünf bis zehn knackigen Sätzen an unseren Kollegen Martin Grüning: mgruening@runnersworld.de. (Bitte Wohnort und ein Selfie/Porträtfoto dazu!) Wie immer, die pointiertesten Statements veröffentlichen wir im Runner’s World-Magazin.