Ist Laufen nur ein Sport - oder schon Lebenshilfe?

Tacheles-Umfrage
Ist Laufen nur Sport – oder schon Lebenshilfe?

ArtikeldatumVeröffentlicht am 05.08.2026
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Powerful Marathon Finish Line Celebration Moment
Foto: Digital Vision

Laufen soll mehr können, als nur ein Training für Herz-Kreislauf und Gesundheit sein. Für viele geht es offensichtlich beim Laufen um Neuanfänge, um Halt in Krisen, um mentale Stabilität und ein neues Körpergefühl. Laufen wird zum Ventil, wenn der Kopf zu laut ist, zum Anker in stressigen oder schweren Phasen und zur Struktur, die durch den Alltag trägt.

Gleichzeitig steckt darin eine Reibungsfläche: Wenn Laufen so aufgeladen wird, ist es dann noch „einfach nur“ Sport – oder wird es zur Lebenshilfe, die plötzlich mehr leisten soll als sie kann? Für manche ist genau diese Bedeutung das größte Geschenk, weil sie Selbstwirksamkeit, Ruhe und Zuversicht schenkt. Andere sehen es kritischer: als zu große Erwartung an einen Sport, der auch verletzen, frustrieren oder zusätzlichen Druck erzeugen kann.

Am Ende geht es um die Frage, wie wir Laufen einordnen wollen – als Hobby mit positiven Nebenwirkungen oder als echte Ressource für Körper und Psyche. Und ob es okay ist, das so zu benennen, ohne gleich in Pathos oder Leistungsdruck zu kippen.

Bitte sendet eure Meinung zum Thema in fünf bis zehn knackigen Sätzen an unseren Kollegen Martin Grüning: mgruening@runnersworld.de. (Bitte Wohnort und ein Selfie/Porträtfoto dazu!) Wie immer, die pointiertesten Statements veröffentlichen wir im Runner’s World-Magazin.