Ein einziges Paar Laufschuhe mag für viele Läufer funktionieren, aber sinnvoll ist es langfristig oft nicht. Oder wie seht ihr das? Unterschiedliche Schuhe setzen verschiedene Reize auf Muskeln, Sehnen und Gelenke und können so einseitige Belastungen reduzieren. Aber wer nur wenig und ohne Ambitionen ab und zu läuft, braucht vielleicht wirklich nur ein Paar… oder? Mehr Schuhe bedeutet ja auch mehr Kosten. Ist es nicht nur das gelungene Marketing der Hersteller, einen zu einem Mehrkauf zu treiben?
Wobei gerade bei regelmäßigem Training hilft doch Schuhrotation nachweislich, Ermüdung und Überlastungen vorzubeugen. Ein gedämpfter Schuh für lockere Läufe, ein direkterer oder sogar mit Carbon für Tempoeinheiten – das ist kein Luxus, sondern Trainingssteuerung. Zudem erholt sich das Material zwischen den Läufen besser, was Dämpfung und Stabilität erhält.
Wer immer im gleichen Schuh läuft, belastet den Körper konstant auf dieselbe Weise. Mehrere Paare bedeuten daher nicht nur mehr Auswahl, sondern auch mehr Variation für den Bewegungsapparat – sagen wir. Aber was sagt eure Erfahrung? Wie viele Paar Laufschuhe habt ihr (in Benutzung)?
Bitte sendet eure Meinung zum Thema in fünf bis zehn knackigen Sätzen an unseren Kollegen Martin Grüning: mgruening@runnersworld.de. (Bitte Wohnort und ein Selfie/Porträtfoto dazu!) Wie immer, die pointiertesten Statements veröffentlichen wir im Runner’s World-Magazin.





