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Arnes Lauf-Lexikon B wie Bergsprints

Als kleine Extraeinheit sind Bergsprints sozusagen das Sahnehäubchen auf einer famosen Trainingswoche.

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Foto: iStock.com/cp9102

Bergsprints dienen als Training für die Schnelligkeitsreserven.

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Arne Gabius

Arne meint: Ich liebe Bergsprints! Acht- bis zehnmal 60 bis 80 Meter eine kleine Steigung hochsprinten und zurücktraben – am besten nach einem lockeren Dauerlauf, dann hat die Muskulatur erst die richtige Betriebstemperatur.

Bergsprints sprechen die schnellen Muskelfasern an

Aber warum sollte ein Marathonläufer wie ich überhaupt Bergsprints machen? Natürlich besteht mein Training nicht ausschließlich aus dieser Trainingsform, sie sind eine kleine Extraeinheit, sozusagen das Sahnehäubchen auf einer famosen Trainingswoche. Auch der italienische Erfolgstrainer Renato Canova hat Bergsprints als feste Größe in seinem Portfolio an Trainingsmethoden. Bergsprints erinnern die Muskulatur daran, dass sie auch noch schnelle Muskelfasern besitzt und diese auch einsetzen kann. Außerdem ist die Körperspannung beim Bergauflaufen perfekt, sodass man beim nächsten Lauftraining eine gewisse Stabilität bemerkt.

Höhere Geschwindigkeitsreserve durch Bergsprints

Mit Bergsprints vergrößere ich schließlich meine Geschwindigkeitsreserve. Auch in sehr kilometerreichen Wochen kann ich immer noch zehnmal 200 Meter in 28 Sekunden laufen. Dadurch fühlt sich die Renngeschwindigkeit in einem 10-Kilometer-Wettkampf nicht so schnell an. Könnte ich die 200 Meter nur in 32 Sekunden laufen, könnte es passieren, dass ich während des doch teilweise sehr hohen Anfangstempos bei internationalen Straßenläufen an meine maximale Geschwindigkeit herankomme und somit entscheidend Reserven verbrauche.

Seine Frau Anne sagt:Ich komme aus dem norddeutschen Flachland, dort gibt es weit und breit keine Berge. Längeres Bergauflaufen gehört daher nicht unbedingt zu meinen Stärken. Kurze Bergsprints sind demgegenüber kein Problem und machen sogar Spaß! Man verlässt seinen Dauerlauftrott und setzt einen schönen Akzent an das Ende der Laufeinheit.
10.02.2017
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