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Auf der Bahn trainieren nicht nur Profis Keine Angst vor der Laufbahn!

Der Reiz von Laufbahnen ist Ihnen ein Rätsel? So ging es Alexa Graner, bevor sie sich entschied, das Training auf der Bahn auszuprobieren - und große Freude daran fand.

Bahntraining +
Foto: istockphoto.com / TommL

Neben Trainingsvorteilen bietet das Bahntraining die Chance, gleichgesinnte Läufer kennenzulernen.

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Tartanbahn

Auch als sehr erfahrene Läuferin, die schon mehrere Marathons erfolgreich beendet hatte, schaute Alexa Graner mit Respekt Richtung Stadionlaufbahn. „In welche Richtung läuft man da? Wie schnell muss man sein, um dort trainieren zu dürfen? Sind das nur Profis, die da laufen? Und muss man für das Nutzen der Bahn zahlen?“, fragte sich die 42-jährige Landschaftsarchitektin.

Überraschend nette Mitläufer

Sie verrät, dass sie anfangs nicht einmal wusste, wie lang eine solche Rundbahn ist. Doch irgendwann überwand sie sich und sprach eine Gruppe an, die dort regelmäßig zu trainieren schien. Die Läuferinnen und Läufer waren überraschend nett und aufgeschlossen – und Alexa stellte schnell fest, dass es ganz normale Leute waren, die dort ihre Runden drehten.

Neue Lauf-Horizonte durch Intervall-Training

Alexa Graner schloss sich der Gruppe an und begann, jeden Mittwoch ein sogenanntes Bahntraining mitzumachen. Dabei ging es darum, schnelleLaufbelastungen mit Pausen abzuwechseln. Alexa lernte ein neues Läufervokabular kennen, von „Steigerungen“, über „Intervalltraining“ bis zum „Ein- und Auslaufen“. Was sie als Zuschauerin am Rande der Bahn früher eingeschüchtert hatte, eröffnete ihr nun einen ganz neuen Horizont. Und sie erfuhr am eigenen Leib, wie effektiv dieses „Intervalltraining“ ist: Sie pulverisierte ihre Marathonzeit um 22 Minuten auf 3:54 Stunden.

„Jetzt bin ich eine echte Läuferin!“

„Tatsächlich ist das Laufen auf einer Bahn etwas sehr Eigenes. Der Erfolg des Bahntrainings liegt unzweifelhaft darin, dass man dabei auch mal an seine Grenzen geht. Aber genau das macht den Reiz aus“, sagt Jeannine Hagedorn, Lauftrainerin aus Köln. „Nirgendwo kann man so kontrolliert mit dem Tempo spielen wie auf einer Laufbahn“, schiebt die ehemalige Mittelstrecklerin nach, die früher fast jeden Tag auf der Bahn trainierte.

Für Alexa Graner steht jedenfalls seit ihrem ersten Bahntraining fest: „Jetzt bin ich eine echte Läuferin!“
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