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Lauftechnik mit Baby-Jogger Laufen mit einem Lauf-Buggy

Beim Laufen mit einem Baby-Jogger gibt es einiges zu beachten, damit sowohl Elternteil als auch Kind davon profitieren.

"Ich habe mir einen Lauf-Buggy angeschafft. Muss ich beim Schieben die Lauftechnik ändern? "

Radegunde Schäfer, Bad Krotzingen
Baby-Jogger +
Foto: Walter Fey

Laufen mit einem Baby-Jogger macht Spaß – sofern man die richtige Taktik beherrscht.


RUNNER'S WORLD-Trainingsexperte Martin Grüning +
Foto: Runner’s World

RUNNER'S WORLD-Trainingsexperte Martin Grüning.

RUNNER'S WORLD-Trainingsexperte Martin Grüning antwortet:

Wenn Sie mit dem Laufkinderwagen unterwegs sind, brauchen Sie Ihren Laufstil nicht zu verändern. Lediglich mit den Armen ­müssen Sie etwas mehr arbeiten. Eins vorweg: Es ist vollkommen unnötig, permanent beide Hände an der Griffstange des Wagens zu haben. Es ist noch nicht einmal erforderlich, dass eine Hand ständig am Griff ist. Normalerweise gibt man dem Mobil alle paar Laufschritte abwechselnd mit der rechten oder linken Hand einen kleinen Schwung. Wie oft das sein muss, hängt vom Lauf- beziehungsweise Rolluntergrund ab: Auf Asphalt rollt der ­Buggy oft sechs, sieben oder mehr Schritte problemlos geradeaus, auf sehr unebenem Geläuf muss dagegen immer eine Hand führen. Mein Rat: Abwechslung tut gut – mal die rechte, mal die linke Hand zum Anschieben benutzen. Das verteilt die Belastung gleichmäßig auf beide Körperhälften, und da freut sich auch der Rücken. Nur wenn’s steil bergauf geht, müssen beide Arme ran.

Bergab kann man dagegen ­einen gut justierten Wagen „sich selbst überlassen“ – ein Sicherheitsband ­zwischen Hand­gelenk und Griff (bei fast allen Lauf­kinderwagen im Preis inbegriffen) hält die Ver­bindung. Das Wichtigste: Am freiesten läuft man leicht versetzt hinter dem Gefährt. Schiebt die rechte Hand, läuft man nach links versetzt und umgekehrt. Und: Vor engen ­Kurven unbedingt das Tempo drosseln! Eventuell ist es sogar nötig, bei einer scharfen Wendung das Vorderrad anzuheben, um den Wendekreis zu verringern.
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Nächste Frage aus "Experten antworten": "Ich (41) laufe seit fünf Jahren dreimal die Woche jeweils 10 bis 12 Kilometer. Auf 10 Kilometern habe ich mich in dieser Zeit von 59 auf 49 Minuten verbessert. Welche Leistungssteigerungen sind in meinem Alter noch realistisch? "

Inhaltsverzeichnis
25.03.2011
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