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Leistungsdiagnostik Profitieren Sie als Läufer von diesen Untersuchungsmethoden

Leistungsdiagnostik +

Professionelle Leistungsdiagnostik hilft Ihnen sich im Training und in Wettkämpfen zu verbessern.

1. Analyse der Körper­zusammensetzung
Anhand einer Bioelektri­schen Impedanzanalyse (BIA) im sogenannten 3-Kompartiment-Modell kann die Körper­zusammensetzung des Läufers festgestellt werden. Im Gegensatz zu den unzuverlässigen BIA-Haushaltswaagen wird an vier Punkten gemessen und mit leistungsfähiger Software ausgewertet. Die Messergebnisse dokumen­tieren die Anteile von Proteinen, Knochenmineralien und Fett sowie die intra- und extra­zelluläre Flüssigkeit im ­Körper. So können Ödeme auf­gespürt sowie Protein- und Flüssigkeitsmangelerscheinungen diagnostiziert werden. Der Läufer erhält Aufschluss über seine Körperentwicklung, die Links-Rechts-­Balance seines Körpers, seinen Ernährungszustand und den Kalorien­grundumsatz. Hilfreich ist auch die Möglichkeit, muskuläre Dysbalancen aufzuspüren und den Körperfettanteil in Relation zum Body Mass Index (BMI) zu ermitteln. Das Körpergewicht und die zusätzlich zur BIA gemessene Körper­größe sind außerdem wichtig, um Atem­frequenz und Atemzugvolumen im Rahmen einer Ergospiro­metrie berechnen zu können.

2. Echokardiografie
Die Echokardiografie liefert per Ultraschalluntersuchung Aufschluss über die wichtigsten Funktionen und Messgrößen des Herzens. Wie groß ist das Herz­volumen? Sind alle Klappen funktionstüchtig? Wie dick sind die Wandstärken? Gibt es Ablagerun­gen? ­Von der Beantwortung ­dieser Fragen hängt die grundsätzliche Beurteilung der körperlichen Leistungsfähigkeit („Sport­gesund­heit“) ab, die für eine verantwortungsvolle Leistungs­diagnostik unerlässlich ist.
3. Ruhe- und Belastungs-EKG
Die Untersuchung zeigt mög­liche Herzrhythmusstörungen wie Extrasystolen oder Reiz­leitungsstörungen auf. Auch die Blutdruckmessung unter steigender Lauf­belastung kann Hinweise auf mögliche Herzerkrankungen geben. Wie bei der Echokardiografie gilt auch hier die Unter­suchung in erster Linie der Fest­stellung der Sportgesundheit.
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17.07.2011
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