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Radposition im Triathlon Die richtige Sitzposition für Profis

Beim Langdistanz-Triathlon haben Sitzkomfort und eine optimale Kraftübertragung Priorität. Eine zu extreme Aero-Haltung wird gemieden.

Die richtige Sitzposition für Anfänger und Profis +
Foto: Norbert Wilhelmi

Viele Triathleten fahren bei Langdistanz-Rennen eine spezielle, für Triathleten optimierte Zeitfahrmaschine.

SITZPOSITION FÜR PROFIS

Wer es bei einem Langdistanz-Triathlon wissen will, startet mit einem speziellen Triathlon-Rad, dessen Rahmen alle Voraussetzungen für die optimale Triathlon-Sitzposition bietet. Da sie zu Krafteinbußen führen könnte, vermeiden Profis beim Feintuning eine zu extreme Aerohaltung, wie sie Rennradprofis beim Zeitfahren bevorzugen. Wichtiger sind beim Triathlon der Sitzkomfort und eine optimale Kraftübertragung. Am besten ist eine kurze, kompakte Sitzhaltung.

Körperhaltung: Triathlon-Profis fahren mit einem Zeitfahrhelm. Damit seine aerody­namischen Vorteile beim Radfahren zum Tragen kommen, müssen Sie den Kopf wirklich ruhig und den Helm immer im Nacken halten.

Zeitfahraufsatz: Über die Höhe und Position des Zeitfahraufsatzes passen Sie den Hüftwinkel an. Die Armauf­lieger sollten so weit auseinander bleiben, dass die Atmung beim Radfahren nicht beeinträchtigt wird.

Steuerrohrlänge: Triathlon-­Räder haben ein kurzes Steuerrohr für die optimale Höhe des Zeitfahraufsatzes. Für eine kompakte Körperhaltung montie­ren erfahrene Triathleten einen sehr kurzen Vorbau.

Sitzhöhe Auch Profis ermitteln ihre optimale Sitzhöhe, also den idealen Abstand zwischen Satteloberkante und Tretlagermitte, mit dieser Formel: Innenbeinlänge (in cm) x 0,885.

Sitzwinkel: Triathlon-­Räder bieten Sitzwinkel von rund 76 Grad – für viel Druck auf die Kurbel und eine kompakte Haltung beim Radfahren. Auf der Langstrecke sollten Sie aber nicht zu extrem sitzen.

Hüftwinkel: Auch auf der Langstrecke ist ein Hüftwinkel von 90 Grad optimal. Steiler sollte er aber nicht werden, damit die lange Zeit im Sattel erträglich bleibt und die Kraftübertragung nicht darunter leidet.
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Autor: Felix Böhlken 12.02.2013
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