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Carbo-Loading Die Saltindiät als Carbo-Loading für den Triathlon

Die Saltindiät ist eine extreme Form des Carbo-Loadings. Auf vier kohlenhydratarme Tage folgen drei kohlenhydratreiche. So sollen die Glykogenspeicher maximal gefüllt werden.

Carbo-Loading +
Foto: Norbert Wilhelmi

Wer beim Radfahren im Triathlon in kein Energieloch fahren will, sollte die Glykogenspeicher vor dem Rennen optimal gefüllt haben. Die klassische Saltindiät kann dabei helfen.

Kurz vor dem Kiel-Marathon, der als Trainingslauf für den Hamburg-Marathon im April geplant war, beschloss ich, die Saltindiät auszuprobieren. Eine Woche vor dem Marathon absolvierte ich eine Trainingseinheit über 20 Kilometer, um die Kohlenhydratspeicher deutlich zu reduzieren. Als Regenerationskost gab es dann aber keine Kohlenhydrate, sondern viel Protein in Form von Eiern, kombiniert mit Gemüse und Pilzen. An den drei darauffolgenden Tagen gab es Fleisch, Fisch, Eier, Käse mit Salat, Pilze oder Gemüse in Sahnesoße oder Essig-Öl-Marinaden. Als Zwischenmahlzeiten knabberte ich Nüsse, Kerne oder Kokos-Chips. Manche sagen, dass diese kohlenhydratarmen Tage oft mit schlechter Laune und Müdigkeit einhergehen und die Ernährungsumstellung auf Magen und Darm schlägt. Doch mir ging es bestens, ich bin das Essen gut gewöhnt und habe einen stabilen Magen.

Anschließend werden die Glykogenspeicher durch den Verzehr großer Mengen kohlenhydratreicher Lebensmittel (etwa sieben bis zehn Gramm pro Kilogramm Körpergewicht) wie Müslistangen, Brot, Laugenbrötchen, Nudeln, Reis oder Müsli wieder aufgefüllt. Während dieser drei Tage wird nicht mehr trainiert. So können die Glykogenspeicher für den Triathlon-Wettkampf bis auf das Dreifache ansteigen. Das Prinzip des Carbo-Loadings ist besonders für Läufer und Triathleten geeignet, die während des Wettkampfes früh müde werden, oder für solche, die Kohlenhydrate während des Wettkampfes schlecht vertragen. Den Marathon lief ich problemlos in neuer Bestzeit von 3:50 Stunden. Und das, obwohl ich dabei nur einen Becher Wasser und zwei Stückchen Banane zu mir genommen hatte. Sollte es mir gelingen, noch schneller zu werden?
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Autor: Heike Lemberger 12.02.2013
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