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Ironman 70.3 Rügen 2018 Florian Angert und Laura Philipp siegen

Die Top Fünf der Männer sowie Platz eins und drei bei den Frauen waren auf Rügen fest in deutscher Hand. Patrick Lange wurde nach seinem Vorjahressieg Zweiter.

Ironman 70.3 Rügen 2018 Sieger Florian Angert +
Foto: Ingo Kutsche

Florian Angert setzte sich gegen Patrick Lange durch.

Als eine der letzten Standortbestimmungen vor dem großen Rennen auf Hawaii suchten einige der Profi-Athleten die Startlinie des Ironman 70.3 Rügen. Doch auch mit seiner Landschaft rund um das Ostseebad Binz zählt der Mitteldistanz-Triathlon zu den beliebtesten Rennen vieler Deutscher. Ironman-Weltmeister des vergangenen Jahres, Patrick Lange, glückte seine Titelverteidigung nicht. Florian Angert setzte sich auf dem Rad entscheidend ab und gewann nach 3:47:35 Stunden. Laura Philipp dominierte einmal mehr bei einem 70.3-Rennen und distanzierte ihre stärkste Verfolgerin nach 4:16:02 Stunden um fast 16 Minuten.

Für runnersworld.de war der Fotograf Ingo Kutsche beim Ironman 70.3 Rügen 2018 vor Ort. Seine schönsten Impressionen vom Triathlon finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.



Allen voran von vielen starken deutschen Profi-Triathleten wurde der Ironman 70.3 Rügen 2018 geprägt. Lediglich einer der sechs Podest-Plätze wurde nicht von einem Deutschen bzw. einer Deutschen besetzt.

Florian Angert fährt allen davon beim Ironman 70.3 Rügen 2018

Für eine frühe Überraschung sorgte Florian Angert. Mit einer sehr schnellen Radzeit von 1:59:12 Stunden setzte er sich vom Rest des Feldes ab. Vorjahressieger und amtierender Ironman-Weltmeister Patrick Lange brummte er gar über viereinhalb Minuten auf. Dadurch reichte ihm auch eine Halbmarathon-Zeit von 1:15:50 Stunden, um das Rennen nach 3:47:35 Stunden souverän zu gewinnen. Patrick Lange blieb zwar die schnellste Laufzeit mit 1:13:15 Stunden, doch der Sieg wäre ihm sicher lieber gewesen. Nach 3:50:05 Stunden blieb für ihn an diesem Tag nur Platz zwei übrig. Dritter wurde Horst Reichel, der mit 1:15:10 Stunden dem Sieger Angert zwar am Ende wieder ein wenig näher kam, aber zuvor zu viel Zeit verlor, um erneut in den Kampf um den Sieg eingreifen zu können. Auch die Plätze vier und fünf gingen mit Markus Liebelt (3:55:17 Stunden) und Franz Löschke (3:57:55 Stunden) an Deutsche. Letzterer konnte mit dem Deutschen Meister-Titel vom Ironman Hamburg im Rücken nicht ganz an seinen starken zweiten Platz aus dem Vorjahr anknüpfen.

Laura Philipp siegt mit mehr als einer viertel Stunde Vorsprung

Noch viel deutlich machte es Laura Philipp. Mit einer extrem schnellen Radzeit von 2:12:57 Stunden für die 90 Kilometer legte sie rund zehn Minuten zwischen sich und ihre Verfolgerinnen. Auch im abschließenden Halbmarathon konnte ihr keine mehr gefährlich werden. Nach weiteren 1:24:25 Stunden lief sie souverän zum Sieg in 4:16:02 Stunden. Die Britin Claire Hann sicherte sich dahinter knapp den zweiten Platz in 4:32:01 Stunden. Dritte wurde wenig später Laura Zimmermann in 4:33:20 Stunden.
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Autor: Patrick Brucker 09.09.2018
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