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ÖtillÖ SwimRun Final 15k 2017 Insel-Hopping auf den Final 15k

Beim ÖtillÖ SwimRun Sprint zwei Tage vor dem WM-Rennen liefen 66 Teams auf wunderschönen Trails über zehn Inseln und schwammen rund 2,6 Kilometer.

02092017 Ötillö SwimRun Utö 2017 - 1 +
Foto: Veranstalter

Der ÖtillÖ SwimRun stellt auch für die Zweier-Teams eine besondere Herausforderung dar.

Die Mutter aller SwimRun-Events geht am Montag, den 4. September in seine zwölfte Auflage. Was 2003 aus einer Kneipen-Wette von vier Männern entstanden ist, entwickelte sich seit 2006 zum namhaftesten SwimRun. Bevor am Montag die Teilnehmer um den WM-Titel kämpfen, gingen am Samstag, den 1. September bereits 66 Zweier-Teams an den Start des seit 2015 angebotenen Sprint-Wettbewerbes. 15 Grad Luft- sowie Wasser-Temperatur bei bedecktem Himmel und windigen Bedingungen gestalteten sich als renntauglicher Rahmen für gute sportlichen Leistungen und ein abenteuerliches Rennen.

Die schönsten Bilder des ÖtillÖ Final 15k finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Die Bezeichnung Sprint verharmlost hier den Wettbewerb allerdings ein wenig. Doch die recht kurze Distanz von rund 15 Kilometern – die Weltmeisterschaft führt über die fünffache Distanz – erlaubt auch SwimRun-Anfängern einen Start.

Zehn Inseln bis ins Ziel des ÖtillÖ Final 15k 2017

Gestartet wurde der Renn-Tag für die 72 gemeldeten Teams, von denen 66 ins Rennen gingen, mit einer rund 30-minütigen Fährfahrt vom Zielort Utö zum Start auf Ornö - Race-Briefing inklusive. Mit einem letzten Appell des Race-Directors, Spaß zu haben und die einmalige Natur im Schärengarten vor den Toren Stockholms zu genießen, ging es für die insgesamt 132 Starter pünktlich um zwölf Uhr auf die Strecke. 15 Kilometer über zehn Inseln mit neun Schwimm-Passagen dazwischen wollten laufend und schwimmend bezwungen werden.

1.150 Meter Schwimmen zum Auftakt des Rennens

Nach nur 600 Metern an Land wartete für die schwächeren Schwimmer gleich zu Beginn die größte Herausforderung – die längste Schwimm-Passage von 1.150 Metern Länge. Als diese gemeistert war, folgte zugleich der längste Lauf. Auf breiten Wegen gestartet, deuteten die fünf Kilometer an Land gegen Ende die technischen Trails, die nun mehrheitlich folgen sollten, an. So mussten auf der nächsten Laufstrecke vor allem Trittsicherheit und Geschicklichkeit bewiesen werden. Die teilweise hohen Ansprüche an die Teilnehmer sorgten für ein kurzweiliges SwimRun-Erlebnis, auch wenn die meisten Starter über zwei Stunden unterwegs waren.

Kopf-an-Kopf-Rennen um den Sieg des ÖtillÖ Final 15k

Die Entscheidung im Sprint-Rennen über die letzten 15 Kilometer des WM-Kurses fiel erst zum Ende. Zwölf Lauf- und knapp drei Schwimm-Kilometer trennten die beiden schnellsten Duos um nur 68 Sekunden. Die Schweden Peter Schröder und Fredrik Nilzen (Langholmen SwimRun) liefen nach 1:43:28 Stunden als Sieger über die Ziellinie am Utö Vardshus. Das junge schwedisch-italienische Duo Victor Dahl und Donato Campanini (Stockholm City Triathlon) belegten knapp dahinter den zweiten Platz. Nur drei weitere Duos blieben knapp unter der 2-Stunden-Marke. Die beiden Schweden Fredrik Aström und Sara Asp (Team Sara & Fredrik, 1:59:42 Stunden) waren das schnellste gemischte Duo, Anneli Wall und Jenny Ramstedt (RamWall, 1:59:58) direkt dahinter als insgesamt fünftes Team die schnellsten Frauen.


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Autor: Patrick Brucker 02.09.2017
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