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Triathlon Hamburg 2018 Laura Lindemann rennt zu Platz zwei

Am ersten Tag des größten Triathlon-Events der Welt sorgte Laura Lindemann mit einem fulminanten Lauf über fünf Kilometer für den sportlichen Höhepunkt aus deutscher Sicht.

Triathlon Hamburg 2018 +
Foto: Thomas Sobczak

In der Binnenalster wurde geschwommen, außenrum die finalen fünf Laufkilometer absolviert.

Der erste Tag des langen Triathlon-Wochenendes in Hamburg stand am Samstag, den 14. Juli, im Zeichen der Sprintdistanz. Für die Jedermänner und -frauen standen 500 Meter Schwimmen in der Binnenalster, 20 Kilometer Radfahren über die Straßen Hamburgs und abschließende fünf Kilometer in Laufschuhen auf dem Programm. Die Profis durften im Rennen der ITU World Series ein kleines bisschen mehr leisten und 750 Meter schwimmen. Nachdem fast 3.500 Finisher im Rennen der Amateure gezählt werden konnten, fielen nachmittags bzw. abends die Startschüsse für die Besten der Welt. Im Rennen der Männer lief der Spanier Mario Mola nach 53:24 Minuten als Sieger ins Ziel. Bei den Frauen konnte sich die Französin Cassandre Beaugrand in 58:06 Minuten als ebenfalls schnellste Läuferin als Siegerin durchsetzen.

Für runnersworld.de war der Fotograf Thomas Sobczak beim Triathlon Hamburg 2018 vor Ort. Seine schönsten Impressionen von den Rennen finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Ab acht Uhr morgens wurden rund 3.500 Triathleten in die Binnenalster geschickt. Bei nicht allzu sommerlichem Wetter verwandelte sich die Hansestadt erneut zum Triathlon-Mekka. In 10-Minuten-Abständen ging es für dutzende Athleten gleichzeitig ins Rennen. Erst um zwölf Uhr fiel der letzte Startschuss. Mit einer knappen Minute Vorsprung konnte sich Paul Lennart Siemers nach 1:00:35 Stunden als Sieger auf dem Rathausmarkt feiern lassen. Zweiter wurde Thomas Winkelmann in 1:01:23 Stunden, Platz drei ging in 1:02:20 Stunden an Martin Barner-Olsen. Deutlicher konnte Anna Heyder das Rennen in der Frauen-Konkurrenz für sich entscheiden. Nur 1:07:55 Stunden benötigte sie als Erste aller 1.174 weiblichen Finisher für die insgesamt 25,5 Kilometer Schwimmen, Radfahren und Laufen. Zweite und Dritte wurden Jana Oestreich und Lisa Colberg in 1:10:11 Stunden bzw. 1:10:34 Stunden. Nach 25 Startschüssen wurden bis zum Zielschluss um 15 Uhr 3.367 Zieleinläufer registriert.

Mario Mola und Cassandre Beaugrand gewinnen ITU World Series

Keine zwei Stunden nach den Freizeit-Athleten verwandelte sich die Binnenalster durch 94 Schwimmerarme der weltbesten Kurzdistanz-Triathleten erneut in eine Waschmaschine. In einem engen Rennen waren es der Franzose Vincent Luis und der Brite Jonathan Brownlee, die als Erste vom Rad stiegen. Aus einer großen Verfolgergruppe schafften lediglich der Spanier Mario Mola und der Südafrikaner Richard Murray den Anschluss an die Spitze. Letztlich entschied Mola als einmal mehr schnellster Läufer mit einer herausragenden Laufzeit von 13:59 Minuten das Rennen für sich. Luis wurde fünf Sekunden später in 53:29 Minuten Zweiter, Murray weitere drei Sekunden später Dritter. Die einzigen deutschen Starter, Lasse Lührs und Jonas Schomburg, liefen nach 54:35 Minuten und 55:00 Minuten auf den Plätzen 29 und 34 ins Ziel auf dem blauen Teppich vor dem Hamburger Rathaus.

Cassandre Beaugrad gewinnt, Laura Lindemann stürmt auf Platz zwei

Vier Arme mehr wirbelten zwei Stunden nach dem Startschuss der Männer um 18:40 Uhr im Rennen der Frauen durch die Binnenalster. Nach ihrem dritten Platz aus dem Vorjahr – gleichzeitig bestes Resultat ihrer Karriere im ITU-Weltcup – ging die 22-jährige Laura Lindemann erneut mit dem Ziel einer Top-Ten-Platzierung an den Start. Nach dem Schwimmen fand sie sich mit einem Rückstand von rund einer halben Minute und einem etwas verpatzten Wechsel im Mittelfeld wieder. Auch der zweite Wechsel glückte ihr nicht ganz, sodass sie als 25. am Ende einer großen Führungsgruppe auf die abschließenden fünf Kilometer startete. Schnell lief sie in Richtung Top Ten, wo die Aufholjagd nicht enden sollte. Lediglich die starke Französin Cassandre Beaugrand suchte und fand ihr Heil in der Flucht. In eindrucksvoller Manier und mit einer Laufzeit von 15:48 Minuten konnte ihr keine das Wasser reichen, als sie nach 58:06 Minuten als souveräne Siegerin ins Ziel lief. Doch dahinter schaffte Lindemann eine kleine Sensation. Ihre Konkurrentinnen ließ sie mit der zweitbesten Laufzeit von 16:09 Minuten hinter sich und erkämpfte sich so nach 58:36 Minuten mit dem zweiten Platz vor heimischem Publikum ihren bisher größten Erfolg in der ITU World Series. Dritte wurde die Weltcup-Führende Katie Zaferes aus den USA in 58:37 Minuten. Auf den Plätzen 42 und 46 landeten Bianca Bogen und Sophia Saller, die beiden anderen deutschen Starterinnen.
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Autor: Patrick Brucker 14.07.2018
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