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Tegernsee Triathlon 2018 Perfekte Bedingungen für die 1.000 Starter

Hannes Hinterseer siegte auf der auf der Sprintdistanz. Tags zuvor hatte er noch den 28,7 Kilometer langen, und mit rund 2.500 Höhenmetern extrem fordernden Stubai Basictrail gewonnen.

Tegernsee Triathlon +
Foto: event-gucker.at

Der Schwimm-Start beim Tegernsee Triathlon 2018.

Nicht nur die Schnellsten strahlten beim 22. Tegernsee Triathlon mit der Sonne um die Wette. Wenn man im Ziel in die Gesichter der Teilnehmer schaute, sah man nur lachende und zufriedene Gesichter. An der guten Stimmung hatte neben der perfekten Organisation auch das Wetter seinen Anteil.

Perfektes Triathlonwetter, so die einhellige Meinung. Nicht zu warm, nicht zu kalt, nur der See hätte etwas wärmer sein dürfen, so ein Starter, der sich ohne Neopren ins Wasser gewagt hatte. „Ein tolles Event, ich war zum ersten Mal dabei und sicher auch nicht zum letzten Mal“, so ein Teilnehmer beim Zieleinlauf. „Nur das Schwimmen ist ganz schön hart wenn man so was nicht gewohnt ist, ich hab schon auf den ersten Metern mehr Wasser geschluckt als ich normal am ganzen Tag trinke!“

Da hatte der spätere Sieger auf der Sprintdistanz ganz andere Sorgen. Hannes Hinterseer hatte tags zuvor noch den 28,7 Kilometer langen, und mit rund 2.500 Höhenmetern, extrem fordernden Stubai Basictrail gewonnen.

Aber am Tegernsee nicht zu starten kam für ihn nicht in Frage: „Das ist mein absoluter Lieblingstriathlon. Die Stimmung ist super, meine Familie ist da, und meine Oma wohnt hier ja auch gleich ums Eck." Nachdem er sich beim Schwimmen noch richtig schlecht gefühlt hatte, kam er auf dem Rad und später beim Laufen immer besser in Schwung. Nach gerade einmal 58:47 Minuten wurde Hinterseer nach 600 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen von einem begeisterten Publikum im Ziel als Sieger gefeiert.

In der Sprintwertung der Frauen holte sich Daniela Kleinschroth vom MRRC München nach 1:10 Stunden den Sieg. Nach dem Schwimmen noch Zweite kämpfte sie sich auf dem Rad und der Laufstrecke mit Topzeiten auf Platz 1 vor und gewann schließlich mit fast zwei Minuten Vorsprung vor Jana Kesenheimer aus Tirol, die sich mit der besten Laufzeit (22:51 Minuten) noch Platz 2 sicherte. Dritte wurde Sandra Habicht von Schweiger Interior.

Bei der Olympischen Distanz ging der Sieg diesmal an die Ostsee. Ricarda Gümmer aus Mecklenburg-Vorpommern hat sich bei ihrer Premiere beim Tegernsee Triathlon gleich in den Sieg gesichert. Die 28-jährige vom Team Racing Aloha überquerte nach 2:17 freudestrahlend die Ziellinie. „Es war hart, aber landschaftlich ist der Tegernsee Triathlon überragend“, sagt Gümmer. „Das war sicher nicht mein letzter „Urlaub“ am Tegernsee.“

Knapp dahinter kam Daniela Kleiser vom TSV Grünwald ins Ziel. Sie hat nicht nur ihren dritten Platz aus dem Vorjahr getoppt, sondern war auch noch knapp fünf Minuten schneller als 2017. Platz 3 ging an Nike Ruschel von der LAZ Saarbrücken.

Spannend war es auch bei den Herren. Bei Kilometer 7 der Laufstrecke träumte der Grassauer Harald Funk noch vom Sieg, doch dann kam von hinten Mathias Flunger „angeflogen“. Nach nur Platz 11 beim Schwimmen, sicherte er sich mit der schnellsten Laufzeit von 36:10 den Sieg über die Olympische Distanz. Platz drei, mit vier Minuten Rückstand auf die Siegerzeit, ging an den Miesbacher Simon Schachenmeier vom Geiger Medius Bike Base Team.

Gestrahlt hat am Ende auch Veranstalter Peter Targatsch. „Das war in diesem Jahr schon noch mal eine Steigerung – mehr Zuschauer, eine super Stimmung auf der Strecke und im Ziel und das Wetter war einfach perfekt.“
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04.07.2018
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