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Ironman Zurich Switzerland 2017 Premierensiege am Zürichsee

Nicholas Kastelein und Celine Schärer konnten beim Ironman Zurich Switzerland ihren ersten großen Erfolg feiern. Ronnie Schildknecht musste verletzungsbedingt aufgeben.

Ironman Zurich Switzerland 2017 Nicholas Kastelein +

Nicholas Kastelein durchbrach die neun Siege umfassende Serie von Ronnie Schildknecht.

Der Ironman Zurich Switzerland erzählt seit 2007 die einmalige Erfolgsgeschichte des Seriensiegers Ronnie Schildknecht. Der 37-jährige Schweizer trug sich unglaubliche neun Male hintereinander als Sieger in die Ergebnisliste ein. Viel wurde darüber gesprochen, ob diese Serie fortgeführt würde und Schildknecht die Zehner-Marke erreichen würde. Doch am Sonntag, den 30. Juli war es der Australier Nicholas Kastelein, der diese einmalige Serie durchbrach und nach 8:13:28 Stunden seinen ersten großen Sieg feiern konnte. Doch bei den Frauen hielt Celine Schärer die heimischen Schweizer Flagge hoch. Auch sie durfte nach 9:23:02 Stunden ihren ersten Ironman-Sieg feiern.

Für runnersworld.de war Rainer Bauerdick beim Ironman Zurich Switzerland 2017 vor Ort. Seine schönsten Bilder vom Rennen finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Die Konkurrenz für Ronnie Schildknecht war alles andere als überschaubar beim Ironman Zurich Switzerland 2017. Nicht nur der vor allem als Trainings-Partner von Jan Frodeno bekannte Nicholas Kastelein aus Australien war um sein Potential bekannt. Auch die namhaften Schweizer Landsmänner um Ruedi Wild und Jan van Berkel versprachen ein spannendes Rennen am Zürichsee.

226 Kilometer am und um den Zürichsee beim Ironman Zurich Switzerland 2017

Die Strecke des großen Schweizer Langdistanz-Triathlons ist nicht als die schnellste bekannt, aber definitiv als eine besonders schöne. Geschwommen wird auf einer großen 3,8-km-Runde im Zürichsee. Das anschließende Radfahren führt auf zwei Runden weite Strecken direkt am 42 Kilometer langen See entlang, weist aber auch ein paar Steigungen auf. Insgesamt 1.300 Höhenmeter wollen auf den 180 Rad-Kilometern überwunden werden. Die Laufstrecke führt die Triathleten beim anschließenden Marathon über vier Runden überwiegend direkt am Wasser entlang, aber auch für ein paar Kilometer in die Altstadt Zürichs. Mit lediglich 40 Höhenmetern werden hier die Athleten noch einmal von zusätzlichen Strapazen verschont.

Siegesserie des Ronnie Schildknecht bricht, Nicholas Kastelein siegt souverän

Nach dem Schwimmen noch recht dicht beieinander, waren es die beiden Australier Nicholas Kastelein und Cameron Wurf, die Akzente auf dem Rad setzten und sich einige Minuten absetzen konnten. Hinter Jan van Berkel hielt sich Ronnie Schildknecht beim Laufstart auf Rang vier noch in aussichtsreicher Position. Doch schon nach wenigen Kilometern musste er einsehen, dass eine schon beim Schwimmen zugezogene Wadenzerrung einen abschließenden Marathon kaum mehr machbar erscheinen ließ. Er gab das Rennen auf der ersten Laufrunde enttäuscht auf und musste zusehen, wie seine Konkurrenten nun um den Sieg liefen. Besonders Kastelein gab von der Spitze aus den Ton an und lief nach einem starken Marathon souverän nach 8:13:28 Stunden als Sieger ins Ziel. Dahinter zeigte Ruedi Wild eine sehr starke Laufleistung, die ihn mit 8:20:37 Stunden noch auf Platz zwei katapultierte. Jan van Berkel sicherte sich in 8:26:51 Stunden den dritten Platz.

Celine Schärer holt ersten großen Ironman-Sieg beim Ironman Zurich Switzerland 2017

Noch unspektakulärer als Kastelein gestaltete die Schweizerin Celine Schärer das Rennen. Schon aus dem Zürichsee stieg sie mit über fünf Minuten Vorsprung, den sie auf dem Rad um weitere knapp drei Minuten ausbauen sollte. Bis ins Ziel distanzierte die bisher ohne Ironman-Sieg dekorierte Triathletin ihre engste Verfolgerin um fast 15 Minuten und konnte nach 9:23:02 Stunden das Zielband in die Höhe strecken. Der zweite Platz ging an die Dänin Tine Holst, die sich wie Ruedi Wild vom fünften auf den zweiten Platz nach vorne lief. Mit ihrer Zeit von 9:37:44 Stunden hatte sie gute zwei Minuten Vorsprung Martina Kunz, die 9:40:08 Stunden benötigte. Somit konnten sich die Schweizer auch ohne Ronnie Schildknechts zehnten Sieg mit jeweils zwei Podest-Plätzen in der Männer- und Frauen-Konkurrenz stark präsentieren.
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Autor: Patrick Brucker 01.08.2017

Hier finden Sie weitere Informationen zum Ironman Zurich Switzerland 2019.

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