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Challenge Kaiserwinkl-Walchsee 2018 Sebastian Kienle läuft zum Sieg

Während in Südafrika zeitgleich der WM-Titel vergeben wurde, gewann der zweimalige Weltmeister Sebastian Kienle über die Mitteldistanz des Challenge-Rennens in Österreich.

Challenge Kaiserwinkl-Walchsee 2018 Sieger Sebastian Kienle +
Foto: Ingo Kutsche

Sebastian Kienle war beim Radfahren und Laufen der Tagesschnellste - und auch als Erster im Ziel bei der Challenge Kaiserwinkl-Walchsee 2018.

Die meisten Augen der Triathlon-Welt waren am Sonntag, den 2. September nach Südafrika gerichtet, wo die Weltmeister über die Mitteldistanz von 1,9 Kilometern Schwimmen, 90 Kilometern Radfahren und 21,1 Kilometern Laufen ermittelt wurden. Während Jan Frodeno seinen zweiten WM-Titel feiern konnte, startete Sebastian Kienle 90 Minuten nach Frodeno bei der Challenge Kaiserwinkl-Walchsee auf dieselbe Distanz und gewann ebenfalls. Nach 3:48:39 Stunden lief Kienle über die Ziellinie. Die Österreicherin Eva Wutti war bei den Frauen nicht zu schlagen und finishte nach 4:18:11 Stunden.

Für runnersworld.de war der Fotograf Ingo Kutsche bei der Challenge Kaiserwinkl-Walchsee 2018 vor Ort. Seine schönsten Impressionen vom Triathlon finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Um neun Uhr wurden die Triathleten bei der Challenge Kaiserwinkl-Walchsee auf die Strecke geschickt. Geschwommen wurden 1,9 Kilometer im gleichnamigen Walchsee. Danach ging es auf eine anspruchsvolle, sehr wellige Radstrecke mit 1.140 Höhenmetern, bevor vier Laufrunden um den Walchsee folgten.

Sebastian Kienle läuft der Konkurrenz davon

Nach dem Schwimmen lag der Top-Favorit und zweifache Ironman-70.3-Weltmeister Sebastian Kienle noch außerhalb der Top-Fünf. Mit der schnellsten Radzeit von 2:06:14 Stunden kam er dem erst 21-jährigen Frederic Funk deutlich näher. Auf den vier Laufrunden um den Walchsee setzte sich der Mühlackerer entscheidend ab. Ein abschließender Halbmarathon in 1:13:37 Stunden bedeutete somit den letztlich souveränen Sieg bei der Challenge Kaiserwinkl-Walchsee. Einen starken zweiten Platz hinter dem Ironman-Weltmeister von 2014 belegte Frederic Funk. Er überschritt die Ziellinie nach 3:51:27 Stunden. Dritter wurde der Däne Daniel Baekkegard in 3:54:44 Stunden.

Eva Wutti vor Laura Siddall bei der Challenge Kaiserwinkl-Walchsee 2018

Auch für die Österreicherin Eva Wutti waren die schnellsten Zeiten auf dem Rad und auf der Laufstrecke das Fundament für den Sieg. Für sie blieb am Ende die Uhr nach 4:18:11 Stunden stehen. Einem Halbmarathon in 1:20:28 Stunden hatten ihre Konkurrentinnen nichts entgegenzusetzen. Ihre engste Verfolgerin kam mit der Britin Laura Siddall nach 4:20:54 Stunden als Zweite ins Ziel. Platz drei ging nach 4:24:07 Stunden an Margie Santimaria. Beste Deutsche wurde Svenja Thoes auf Platz sechs. Sie hatte die 113-Kilometer-Distanz nach 4:28:55 Stunden beendet.
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Autor: Patrick Brucker 02.09.2018

Hier finden Sie weitere Informationen zum Challenge Kaiserwinkl-Walchsee Triathlon 2019.

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