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Schmerzhafte Muskelverhärtung Wadenzerrung

Eine Wadenzerrung entsteht bei Läufern meist durch Überlastung. Man behandelt eine Zerrung der Wade mit Kälte und sanften Bewegungsübungen.

Eine Wadenzerrung ist eine mit einer Schwellung verbundene schmerzhafte Muskelverhärtung in der Wade. Verursacht wird eine Wadenzerrung durch eine kurzzeitige Über­belastung des betroffenen Muskels bei schnellen Antritten, schweren Hügelläufen oder Läufe in unebenem Gelände.

So behandeln Sie eine Wadenzerrung

Bei einer Wadenzerrung helfen Kälte und sanfte Bewegungs- und Dehnübungen. Die Wade kann mit einer zirka zehn Zentimeter breiten Bandage umwickelt werden, gerade straff genug, um den Schmerz einzudämmen, jedoch nicht so straff, dass die Durchblutung unterbrochen wird. Lassen Sie den Verband bei einer Wadenzerrung nicht nur beim Laufen, sondern mindestens zwei Tage lang angelegt. So stützen Sie die Wadenmuskulatur und fördern Abfluss der Lymphflüssigkeit, die Abbaustoffe der verletzten Strukturen abtransportiert. Leichte Massagen und eine unterstützende Lymphdrainage zur Unterstützung der Stoffwechseltätigkeit im Muskelgewebe können die Schmerzen lindern und den Genesungsprozess beschleunigen.

Ebenfalls hilft es bei einer Wadenzerrung, fünf- bis zehnmal am Tag Dehnübungen für die Wade durchzuführen und möglichst Korkeinlagen (etwa einen halben bis einen Zentimeter hoch) unter der Ferse zu tragen, um die Wadenmuskulatur zu entlasten. Wählen Sie bei einer Wadenzerrung auch tagsüber Schuhe mit etwas höheren Absätzen. Zumeist sind dann auch für den Alltag Laufschuhe die beste Wahl. Vermeiden Sie bei einer Wadenzerrung unbedingt, barfuß zu gehen.

So können Sie einer Wadenzerrung vorbeugen

Wer öfter Wadenprobleme wie eine Wadenzerrung hat, sollte regelmäßig seine Sprunggelenke stabilisieren und in die Streckung (Fuß nach oben anziehen) mobilisieren.

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Dagegen schützt: ausreichend Bewegung und eine Portion Vorsicht.