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Andere Läufer – anderes Training Wie man sich und andere zum Laufen motiviert

Was den einen bis in die Haarspitzen motiviert, lässt den anderen völlig kalt.

Lauftrainer-Guide +
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Finden Sie heraus, was Sie am besten motiviert: Sind Sie ein Wettkämpfer, leistungsorientiert oder suchen Sie eine nette Laufgruppe?

Menschen sind nun mal sehr unterschiedlich in ihren Zielen: Der eine will unbedingt einen Marathon schaffen, der andere träumt davon, sich einmal eine landschaftlich besonders reizvolle Strecke im Laufschritt zu erschließen. Wer sich oder andere motivieren will, sollte seine eigenen Motive beziehungsweise die seiner Schützlinge kennen. Psychologen unterscheiden drei grundlegende Motivgruppen, auch Antreiber genannt:
Macht:
Menschen mit dieser Motivationshaltung möchten vor allem anderen überlegen sein. Auf das Laufen übertragen heißt das: Macht­getriebene sind am leichtesten mit einem Wettkampf zu begeistern sowie mit der Aussicht, in einer Rangliste – etwa ihrer Altersklasse – einen ­guten Platz zu belegen.

Leistung:
Diese Menschen wollen vor allem sich selbst verbessern. Sie sehen sich weniger im Vergleich mit anderen, sondern messen ihren Erfolg an den selbst gesteckten Zielen. Läufer dieser Gruppe springen auf ganz konkrete Ziele an: fünf Kilo abnehmen, vom Rauchen wegkommen, entspannter werden oder Ähnliches.

Anschluss:
Wer diesen Antreiber in sich spürt, möchte vor allem gemocht werden. Anschlussorientierte sehen sich immer im Spiegel der anderen. Für Laufinteressierte mit dieser Orientierung kann eine nette Laufgruppe sehr motivierend sein, in der sie ein gutes Gefühl haben.

Wer den Antreiber erkannt hat, sollte im zweiten Schritt den Weg zum Ziel realistisch einschätzen. Denn wenn man nur die positiven ­Seiten sieht, können schon kleine Rückschläge wie eine undramatische Verletzung zu großen Frustrationen führen. Hat man dagegen nur die negativen Seiten, die Hürden des Wegs, im Blick, lässt man es womöglich ganz bleiben. Es gibt jedoch ­einen Lauf-Motivationstipp, der bei allen Typen funktio­niert. Schließen Sie folgenden Pakt mit Ihrem inneren Schweine­hund: Sagen Sie sich, dass Sie sofort mit dem Laufen aufhören, wenn Sie sich ein­mal nach dem Lauf schlechter fühlen als vorher. Wetten, dass Sie nach diesem Abkommen mit sich selbst immer dabeibleiben?

Weitere Tipps zum Laufen und zu gesunder Lebensweise gibt es monatlich neu im Magazin RUNNER’S WORLD und tagesaktuell auf runnersworld.de. Umfassende Lauf- und Veranstaltungstermine finden Sie auch im DAK-Veranstaltungskalender unter www.dak.de.
11.05.2010
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