Laufschuhtest Frühjahr 2013
Der RUNNER'S WORLD-Laufschuhtest checkt die 37 aktuellesten Laufschuh-Modelle aus dem Frühjahr 2013.
Brooks Ravenna 4
Der Ravenna 4 schafft den Spagat. Der Schuh zeigt, dass stabile Schuhe heute nicht mehr übergroß, hässlich und teuer sein müssen. Er ist zwar nicht federleicht, hat aber mit 315 Gramm ein sehr moderates Gewicht für einen so stabilen Schuh. Die vierte Ausgabe des Ravenna schafft eine sehr gute Balance von Dämpfung und Pronationskontrolle. Noch einmal flexibler geworden gegenüber dem Vorgänger ist der Vorfußbereich, was durch unsere Labortests bestätigt wurde. Der Sitz des Schuhs ist durch ein elastisches Band im Mittelfußbereich optimiert worden. Unsere Testläufer äußerten sich auch positiv über den Halt der Ferse; ein Testläufer fühlte sich bei der Passform des Schuhs stark an den Adrenaline von Brooks erinnert.
Höhe: 35,1 mm (Ferse); 25,8 mm (Vorfuß)
Gewicht: 315 g (M); 264 g (W)
Fazit:
Der Ravenna war in unseren Tests ein sehr robuster, dauerhafter Laufschuh – und insofern auch preiswert. Ideal für Läufer, die einen stabileren Schuh suchen.
Preis: 130 €
Weitere Informationen zum Schuh finden Sie in unserer Laufschuh-Datenbank:
Männermodell Brooks Ravenna 4
Frauenmodell Brooks Ravenna 4
Saucony Hurricane 15
Der Saucony Hurricane 15 zählt zu den stabilen Laufschuhen, die sich gut für Läufer mit Überpronationsproblemen eignen. Wenn der Fuß im Abrollvorgang übermäßig nach innen knickt, bietet die Mittelsohle des Hurricane viel Stabilität und stützt den Fuß. Der Hersteller nennt diese Kategorie „Guidance“. Gegenüber dem Vorgängermodell, das seinerseits stark modifiziert worden war, hat sich die neue Ausgabe des Hurricane nicht großartig verändert, die Mittel- und Außensohle sind gleich geblieben. Das bedeutet, dass der Schuh die vergleichsweise geringe Sprengung von 8 Millimetern aufweist; bei früheren Stabilschuhen war dieser Wert deutlich höher. Wer ein älteres Modell besitzt, wird eventuell etwas verwundert sein über das neue Laufgefühl.
Höhe: 36,0 mm (Ferse); 27,4 mm (Vorfuß)
Gewicht: 306 g (M); 258 g (W)
Fazit:
Der Schuh bietet eine sehr hochwertige Lösung für Läufer mit Überpronationstendenz und ist auch für schwerere Läuferinnen und Läufer gut geeignet.
Preis: 150 €
Weitere Informationen zum Schuh finden Sie in unserer Laufschuh-Datenbank:
Männermodell Saucony Hurricane 15
Frauenmodell Saucony Hurricane 15
Asics Gel-Kayano 19
Der Kayano steht seit Beginn der Modellreihe für maximalen Dämpfungskomfort und für hohe Stabilität. Das bestätigen auch die Laufeindrücke der neuesten Version. Läufer mit etwas wackeligen Füßen oder einem problematischen Fußabrollverhalten finden im Kayano einen guten Begleiter. Der Schuh ist leichter geworden, erreicht durch Materialreduktion – auch im Obermaterial, das einige Testläufer als sehr weit im Vorfußbereich bezeichneten.
Höhe: 35,4 mm (Ferse); 25,3 mm (Vorfuß)
Gewicht: 320 g (M); 263 g (W)
Fazit:
Ein Trainingsschuh als Rundum-Sorglos-Paket auch für schwerere Läufer.
Preis: 180 €
Weitere Informationen zum Schuh finden Sie in unserer Laufschuh-Datenbank:
Männermodell Asics Gel-Kayano 19
Frauenmodell Asics Gel-Kayano 19
Mizuno Wave Creation 14
Der Wave Creation ist eigentlich untypisch für den Hersteller Mizuno, der vor allem für dynamische, leichte Trainingsschuhe bekannt ist. Der Creation dagegen hat eine sehr stabile Version der Wave-Dämpfungs- und Stabilitätsplatte in der Mittelsohle. Der Rückfußbereich ist rigide und steif, stabilisiert den Fuß aber zugleich. Deshalb auch für Überpronierer geeignet, die einen stabilen Schuh suchen.
Höhe: 35,7 mm (Ferse); 24,2 mm (Vorfuß)
Gewicht: 352 g (M); 272 g (W)
Fazit:
Erste Wahl für schwerere Läufer, gut für große Kilometerumfänge.
Preis: 170 €
Weitere Informationen zum Schuh finden Sie in unserer Laufschuh-Datenbank:
Männermodell Mizuno Wave Creation 14
Frauenmodell Mizuno Wave Creation 14
Adidas Energy Boost
Diese Innovation kommt einer kleinen Revolution gleich: Der Energy Boost hat ein komplett neues Mittelsohlenmaterial. Statt der üblichen EVA-Mittelsohle wird die Boost-Version aus etwa 2500 E-TPU-Kügelchen gefertigt – einem thermoplastischen Material aus geschlossenzelligen Kügelchen, das nicht, wie bei den meisten Mittelsohlen üblich, im Spritzguss-Verfahren verarbeitet, sondern mit Wasserdampf beaufschlagt wird. Dabei verschmelzen die Kügelchen außen, sie versintern, ohne dass die innere Struktur betroffen ist. Das Besondere sind die Materialeigenschaften: hohe Druckelastizität bei gleichzeitig sehr schneller Rückstellkraft. Der Läufer spürt dies als „Rebound“-Effekt, die Mittelsohle federt also, was von unseren Testläufern wie auch von unseren Labortests als positiv bewertet wurde. Die Passform fällt allerdings schmal aus, wie ganz früher bei Adidas, besonders im Vorfuß.
Höhe: 31,8 mm (Ferse); 21,3 mm (Vorfuß)
Gewicht: 278 g (M); 230 g (W)
Fazit:
Neutraler Trainingsschuh mit Dämpfung auf neuem Niveau.
Preis: 150 €
Weitere Informationen zum Schuh finden Sie in unserer Laufschuh-Datenbank:
Männermodell Adidas Energy Boost
Frauenmodell Adidas Energy Boost
Adidas Supernova Glide 5
Der Supernova Glide war bei den Testläufern beliebt, die einen stabileren Schuh bevorzugen. Auffällig bei dem Schuh ist das Fersenelement, das vom Rest der Sohle entkoppelt wurde, was die Pronationsbewegung abmildern soll. Beim neuen Modell ist vor allem das Obermaterial merklich verändert worden, der Einstieg am Schaft wurde flacher konstruiert.
Höhe: 34,7 mm (Ferse); 22,4 mm (Vorfuß)
Gewicht: 314,7 g (M); 266,5 g (W)
Fazit:
Stabiler Schuh, der für Fersen- und sehr gut auch für Mittelfußläufer geeignet ist; eher für ruhigeres Lauftempo.
Preis: 129,95 €
Weitere Informationen zum Schuh finden Sie in unserer Laufschuh-Datenbank:
Männermodell Adidas Supernova Glide 5
Frauenmodell Adidas Supernova Glide 5
Nike Lunar Eclipse+ 3
Der Lunar Eclipse sieht zwar nicht danach aus und bei der ersten Anprobe fühlt er sich auch nicht so an: Aber er ist eindeutig einer der stabileren Schuhe in diesem Test. Er hat eine Reihe von Komponenten, die die Abrollbewegung des Fußes kontrollieren, zum Beispiel den weicheren Fersenbereich am ersten Aufsatzpunkt und die integrierte Mittelfußstütze, die beim Abrollen des Fußes für sehr viel Stabilität sorgt.
Höhe: 35,0 mm (Ferse); 23,8 mm (Vorfuß)
Gewicht: 311,9 g (M); 258 g (W)
Fazit:
Nicht so sehr für Normalfußläufer geeignet, aber gut für Überpronierer, die auch mal schneller laufen wollen.
Preis: 150 €
Weitere Informationen zum Schuh finden Sie in unserer Laufschuh-Datenbank:
Männermodell Nike Lunar Eclipse+ 3
Frauenmodell Nike Lunar Eclipse+ 3
Saucony Mirage 3
Eines der interessantesten Updates des aktuellen Tests bietet der Saucony Mirage 3: Er gesellt sich zu den Modellen Kinvara und Virrata aus der Lightweight-Trainer-Kategorie. Der Mirage ist also gegenüber seinem Vorgänger deutlich leichter geworden – das lobten vor allem die Testläufer, die bereits mit dem Mirage 2 gut zurechtgekommen waren, die also im Training öfter auch mal höheres Tempo laufen, trotzdem aber einen leicht stützenden Schuh suchen. Beim Mirage 3 sorgen tiefe Flexkerben in der Außensohle für sehr gute Flexibilität im Vorfußbereich – gepaart mit sehr guten Dämpfungswerten. Dies macht den Schuh auch für Mittel- und Vorfußläufer interessant. Denen kommt auch entgegen, dass die Sprengung nur 4 Millimeter beträgt. Auffällig ist das Obermaterial: Sämtliche Besätze sind im Flexifilm-Verfahren angebracht worden, sie wurden also nicht mehr vernäht, sondern aufgeklebt.
Höhe: 31,8 mm (Ferse); 24,5 mm (Vorfuß)
Gewicht: 152 g (M); 218 g (W)
Fazit:
Ein sehr schneller Schuh mit einem Touch von Stabilität; gut für ambitionierte Läufer, auch für den Wettkampf bis Marathon.
Preis: 125 €
Weitere Informationen zum Schuh finden Sie in unserer Laufschuh-Datenbank:
Männermodell Saucony Mirage 3
Frauenmodell Saucony Mirage 3
Asics Gel-DS Trainer 18
Der Asics Gel-DS Trainer hat einen schweren Stand: Seit Jahren ist er einer der beliebtesten Lightweight-Trainer, sogar einer der beliebtesten Laufschuhe überhaupt. Und das ist sein Problem: Er muss allen alles recht machen. Es gibt leichtere, schönere, flexiblere Lightweight-Trainer – aber die Gesamtabstimmung des Schuhs ist immer noch so gelungen, dass er sich an der Spitze der Beliebtheitsskala halten kann. Neu: Die Mittelsohle ist beim 18er-Modell noch etwas flacher geworden, die Ferse wird stärker von einer externen Schale umschlossen, das Obermaterial wurde mit nahtfreiem Laminat verstärkt.
Höhe: 33,1 mm (Ferse); 24,1 mm (Vorfuß)
Gewicht: 279 g (M); 243 g (W)
Fazit:
Leichter Trainings- und Wettkampfschuh mit vergleichsweise viel Stabilität.
Preis: 140 €
Weitere Informationen zum Schuh finden Sie in unserer Laufschuh-Datenbank:
Männermodell Asics Gel-DS Trainer 18
Frauenmodell Asics Gel-DS Trainer 18
New Balance 890 v3
Der New Balance 890 v3 gehört zu den Laufschuhen, die ihren Preis absolut wert sind. Er lässt sich im Trainingsalltag vielfältig einsetzen. Unsere Testläufer geben ihm gute Noten sowohl beim gemütlichen Tempo wie auch bei Intervallläufen, bei denen sich die tieferen Flexkerben im Vorfußbereich bewähren. Da es den 890 in drei unterschiedlichen Weiten gibt, eignet er sich von der Passform sowohl für schmale wie auch für breitere Füße. Gelobt wurde das Obermaterial des Schuhs: Sämtliche von außen sichtbaren Besätze sind verklebt, es gibt keine Nähte mehr im Innenschuh. Der Fuß steht gegenüber dem Vorgängermodell noch flacher im Schuh.
Höhe: 33,2 mm (Ferse); 24,0 mm (Vorfuß)
Gewicht: 254 g (M); 223 g (W)
Fazit:
Guter Allround-Trainingsschuh für effiziente Läufer mit normalem Laufstil.
Preis: 125 €
Weitere Informationen zum Schuh finden Sie in unserer Laufschuh-Datenbank:
Männermodell New Balance 890 v3
Frauenmodell New Balance 890 v3
Mizuno Wave Rider 16
Die Modellbezeichnung ist Programm: Der Wave Rider schwimmt seit Jahren auf der Erfolgswelle. Aber es ging ihm zuletzt wie einem in die Jahre gekommenen Läufer – er wurde schwerer und behäbiger. Doch beim neuen Mizuno Wave Rider 16 wurde der Trend gestoppt, der Schuh ist deutlich leichter als der Vorgänger. Viel wurde beim Obermaterial eingespart, das durch ein leichteres Mesh ersetzt wurde und weniger Besätze aufweist. Der Sitz des Schuhs ist trotzdem gut, „die Ferse wird fest und sicher umschlossen, und die Zehenbox gab mir genügend Raum, auch wenn meine Füße breiter wurden beim langen Lauf“, so eine Testerin. Aufgrund der Torsionssteifigkeit der gesamten Sohlenkonstruktion eignet sich der Wave Rider sowohl für Normalfußläufer als auch für leichte Überpronierer.
Höhe: 36,7 mm (Ferse); 23,6 mm (Vorfuß)
Gewicht: 286 g (M); 222 g (W)
Fazit:
Ein gut dämpfender, neutraler Trainingsschuh mit hervorragendem Abrollverhalten.
Preis: 140 €
Weitere Informationen zum Schuh finden Sie in unserer Laufschuh-Datenbank:
Männermodell Mizuno Wave Rider 16
Frauenmodell Mizuno Wave Rider 16
K-Swiss Blade Light Run II
Gemessen daran, dass der Hersteller K-Swiss noch relativ frisch im Laufschuhmarkt ist, hat die Marke schon ziemlich viel Staub auf-gewirbelt. Vor allem Modelle wie der Blade Light Run II zeigen eine klare Laufschuhphilosophie. „Trägt sich wie eine Socke“, bescheinigten unsere Tester dem Schuh, dessen Obermaterial sich tatsächlich sehr gut an den Fuß anpasst. Die angewinkelten Mittelsohlenelemente, vom Hersteller „Blades“ genannt, sollen den Fuß besser durch den Abrollvorgang leiten. Jedenfalls hat sich der Schuh als eines der flexibelsten Modelle in diesem Test erwiesen.
Höhe: 31,1 mm (Ferse); 22,5 mm (Vorfuß)
Gewicht: 269 g (M); 232 g (W)
Fazit:
Leichter Schuh für eher leichtere Läufer, auch für hohes Tempo geeignet.
Preis: 110 €
Puma Faas 500 v2
Die Kombination von leichtem Gewicht und guter Dämpfung kam bei den Testern generell sehr gut an, einige beklagten jedoch eine etwas zu schmale Zehenbox. Unser Innenschuh-Scan belegt es: Die Zehenbox ist vergleichsweise eng.
Höhe: 28,8 mm (Ferse); 22,5 mm (Vorfuß)
Gewicht: 266 g (M); 221 g (W)
Fazit:
Weich gedämpfter, leichter Trainingsschuh, auch für Mittelfußläufer.
Preis: 120 €
Scott eRide AF Trainer
Dieser Schuh bestätigt eine generelle Regel: Der erste Eindruck sollte nach dem ersten Lauf entstehen – und nicht nach der optischen Beurteilung. Der Scott eRide AF Trainer hat nämlich eine recht dick wirkende Mittelsohle, diese ist aber aus sehr leichtem EVA-Material gefertigt, und die Testläufer waren teilweise sehr begeistert. Im Labortest zeigte sich allerdings, dass die Sohle beim Flexibilitäts-Test steifer war als beim Durchschnitt der Testschuhe. Die Schnürung ist asymmetrisch – geeignet für Läufer, die einen empfindlichen Fußspann haben.
Höhe: 33,5 mm (Ferse); 21,8 mm (Vorfuß)
Gewicht: 241 g (M); 207 g (W)
Fazit:
Ein weich dämpfender Schuh für flottere Läufer; gut auch für Mittelfußaufsetzer geeignet.
Preis: 130 €
Weitere Informationen zum Schuh finden Sie in unserer Laufschuh-Datenbank:
Männermodell Scott eRide AF Trainer
Frauenmodell Scott eRide AF Trainer
Nike Flyknit Lunar 1+
Gestrickt, nicht gewebt. Das Obermaterial des neuen Nike Flyknit Lunar 1+ ist erst dank eines ganz neuen Produktionsprozesses inklusive neuer Maschinen und neuer Garne möglich. Damit wird das Obermaterial in einem Arbeitsvorgang hergestellt – damit es sich besser dem Fuß anpasst. Unsere Beobachtung: Es funktioniert! Mehrere Testläufer bescheinigten dem Flyknit eine herausragend gute Passform, einige gaben Höchstnoten für das weiche, dennoch Halt gebende Obermaterial. Statt mit externen Besätzen zu arbeiten, die verklebt oder vernäht werden, nutzt Nike ein dichteres Strickmuster an besonders beanspruchten Stellen des Materials – und ein dünneres an anderen Stellen, die mehr Flexibilität aufweisen müssen. Die Testläufer lobten aber auch den dynamischen Abrollvorgang im Schuh, die Lunar-Mittelsohle ist flach, bietet dennoch ein softes Dämpfungsverhalten.
Höhe: 32,2 mm (Ferse); 21,4 mm (Vorfuß)
Gewicht: 232 g (M); 187 g (W)
Fazit:
Höchste Noten für die Optik und die Passform; das Laufgefühl ist eher weich.
Preis: 170 €
Weitere Informationen zum Schuh finden Sie in unserer Laufschuh-Datenbank:
Männermodell Nike Flyknit Lunar 1+
Frauenmodell Nike Flyknit Lunar 1+
Puma Mobium Elite
Mit dem Mobium Elite führt Puma ein ganz neues Mittelsohlenkonzept ein: Rück- und Vorfuß sind über zwei elastische Bänder miteinander verbunden, die sich im Mittelfuß überkreuzen. Beim Abrollen des Fußes straffen sich diese Mobium-Bänder und ziehen den Fuß nach dem Abdrücken vom Boden wieder zusammen. Die Konstruktion soll die Fußarbeit entlasten und sich synchron zur An- und Entspannung der Fußmuskulatur bewegen. Im Test fiel die sehr flexible Konstruktion des Mobium Elite auf. Die Sohle ist sowohl in Längs- als auch in Querrichtung sehr biegsam.
Höhe: 32,6 mm (Ferse); 22,1 mm (Vorfuß)
Gewicht: 255 g (M); 210 g (W)
Fazit:
Der Mobium eignet sich gut für trainierte Läufer, speziell für Vor- und Mittelfußaufsetzer. Auch Läufer mit hohem Spann und Hohlfuß-Tendenz finden hier ein gutes Trainingsgerät.
Preis: 130 €
Asics Gel-Lyte 33 2
Mit der zweiten Auflage der 33er-Serie hat Asics einigen Aufwand betrieben. Das wichtigste Novum ist die Fluid-Axis-Technologie. Dabei wurde die Positionierung der Flexkerben in der Sohle überarbeitet, der Schuh soll sich beim Abrollen noch dynamischer anfühlen. Den Testern hat es gefallen, der Asics Gel-Lyte 33 2 hat ein erstaunlich softes Abrollverhalten, die Sohle erwies sich als ausgesprochen flexibel.
Höhe: 28,8 mm (Ferse); 24,8 mm (Vorfuß)
Gewicht: 238 g (M); 201 g (W)
Fazit:
Der neue Gel-Lyte 33 2 eignet sich gut für ambitionierte, trainierte Läufer; auch Vorfußläufer profitieren von der guten Dämpfung.
Preis: 120 €
Weitere Informationen zum Schuh finden Sie in unserer Laufschuh-Datenbank:
Männermodell Asics Gel-Lyte 33 2
Frauenmodell Asics Gel-Lyte 33 2
New Balance Minimus 10 v2
Auf das letzte Gramm schauen, das gelingt mit der Minimus-Reihe von New Balance sehr effektiv. Der neue New Balance Minimus 10 v2 in der Straßenversion wiegt noch einmal deutlich weniger als sein Vorgänger. An der Sohle war nicht mehr so viel wegzulassen, aber das Obermaterial wurde gründlich überarbeitet. Es wird aus einem Stück gearbeitet und ersetzt das grobe Mesh des Vorgängers. Die Außensohle ist an den zentralen Aufsatzpunkten mit Vibram-Besätzen ausgerüstet. Unsere Testläufer, die schon mit dem Vorgänger Erfahrungen sammeln konnten, waren sehr angetan von dem neuen Barfuß-Laufschuh, der noch einmal flexibler wurde. Vor allem ein Testläufer, der viel in Barfuß-Laufschuhen trainiert hat, war begeistert: „Die Sohle unterstützt mich so gut, dass ich den Schuh als Alltags-Trainingsschuh einsetzen kann.“
Höhe: 16,2 mm (Ferse); 11,3 mm (Vorfuß)
Gewicht: 179 g (M); 156 g (W)
Fazit:
Sehr robuster Schuh für Läufer, die bereits Erfahrung mit Minimalschuhen haben.
Preis: 95 €
Skechers GOrun 2
Skechers hat mit dem GOrun einen konkurrenzfähigen Laufschuh entwickelt, auch wenn er nur für eine relativ kleine Zielgruppe infrage kommt. Von der Charakteristik und vom Einsatzgebiet her ist er seinem Vorgänger gleich geblieben: Es ist ein superleichter, flexibler Wettkampf- und Trainingsschuh. Im Mittelsohlenbereich wurde die Konstruktion etwas modifiziert, man rollt jetzt dynamischer ab.
Höhe: 22,5 mm (Ferse); 17,3 mm (Vorfuß)
Gewicht: 193 g (M); 150 g (W)
Fazit:
Der Schuh unterstützt Läufer mit Vorfuß-Lauftechnik; für Fersenaufsetzer ist das Laufgefühl eher ungewöhnlich.
Preis: 80 €
Brooks Pure Drift
Mit dem neuen Drift wird die Bandbreite in der Pure-Kollektion von Brooks sehr groß. Sie reicht jetzt vom leichten Dämpfungsschuh Connect bis zum minimalistischen Drift-Modell, das sich für die meisten Läufer allerdings eher als zusätzliches Trainingsgerät denn als Allround-Laufschuh eignen. Die extreme Mittel- und Außensohlenkonstruktion des Brooks Pure Drift erfordert einen aktiven Laufstil.
Höhe: 21,4 mm (Ferse); 17,2 mm (Vorfuß)
Gewicht: 187 g (M); 150 g (W)
Fazit:
Der Drift ist superflexibel, erfordert aber einen aktiven Laufstil, um den Fuß beim Abrollen nicht einknicken zu lassen.
Preis: 110 €
Saucony Virrata
Saucony hat in den letzten beiden Jahren sehr viel mit unterschiedlichen Mittelsohlenhöhen gearbeitet, die Sprengung wurde bei vielen Modellen reduziert. Der Virrata ist ein extremes Beispiel, bei ihm ist die Sprengung laut Hersteller gleich null. Bei unserer Labormessung haben wir allerdings eine leichte Sprengung von 4 Millimetern gemessen. Während die „Schwester“-Modelle Kinvara und Mirage neutral oder leicht stabilisierend abrollen, soll der Virrata die Muskulatur aktivieren. Er ist noch leichter, wiegt als vollwertiger Laufschuh deutlich unter 200 Gramm.
Höhe: 24,6 mm (Ferse); 20,6 mm (Vorfuß)
Gewicht: 190 g (M); 159 g (W)
Fazit:
Gut für Läufer, die Minimal- oder Barfuß-Laufschuhe ausprobieren wollen.
Preis: 100 €
Inov-8 Road-X Lite 155
Obwohl Inov-8 eigentlich für famose Trailrunning-Schuhe bekannt ist, ist der Inov-8 Road-X Lite 155 ein Straßenwettkampfschuh: flach konstruiert, mit sehr flexibler Mittel-Außensohle.
Höhe: 17,2 mm (Ferse); 11,6 mm (Vorfuß)
Gewicht: 178 g (M); 147 g (W)
Fazit:
Für gut trainierte Läufer als leichter Straßenschuh geeignet.
Preis: 120 €
Merrell Road Glove 2
Merrell hat sich bereits mit der ersten Version des Road Glove einen festen Stand bei den Barfuß-Laufschuhen verschafft. Auch die neue Version ist sehr flach, nur 10,6 Millimeter beträgt die Sohlendicke – gleichzeitig ist der Road Glove 2 nach unseren Labormessungen der einzige wirkliche Null-Sprengung-Schuh in diesem Test, bei dem Vor- und Rückfuß tatsächlich auf einem Niveau sind. Die Vibram-Sohle schützt vor spitzen Gegenständen. Das Obermaterial ist superdünn. Der Schuh bietet Schutz, aber keine Dämpfung oder Stabilität.
Höhe: 10,6 mm (Ferse); 10,5 mm (Vorfuß)
Gewicht: 204 g (M); 173 g (W)
Fazit:
Ein echter Barfuß-Laufschuh: gut als Trainingsgerät oder zur allmählichen Umstellung auf Barfuß-Laufschuhe.
Preis: 110 €
Saucony Powergrid Triumph 10
Der Triumph ist flacher geworden: Mit einer Sprengung von 8 Millimetern steht die Ferse jetzt näher am Vorfußniveau. Der Neutralschuh ist flexibel und angenehm leicht (Gewicht: 274 Gramm, US-9).
Fazit:
Einer der besten Allround-Trainingsschuhe für Normalfußläufer.
Preis: 150 €
Mizuno Wave Inspire 9
Der Mizuno Wave Inspire 9 ist für Läufer konstruiert, die beim Abrollvorgang des Fußes etwas stärker nach innen knicken (Überpronation). Gelobt wird der hervorragende Sitz.
Fazit:
Ein qualitativ hochwertiger Stabilschuh für viele Kilometer.
Preis: 135 €
Weitere Informationen zum Schuh finden Sie in unserer Laufschuh-Datenbank:
Männermodell Mizuno Wave Inspire 9
Frauenmodell Mizuno Wave Inspire 9
Saucony ProGrid Guide 6
Der sehr beliebte Guide kann von Normalfußläufern getragen werden, aber auch bei Tendenz zur Überpronation. Er bietet sehr hohen Dämpfungskomfort in der Mittelsohle, ist aber auch flexibel.
Fazit:
Ein relativ flach gebauter Stabilschuh mit 8 Millimeter Sprengung.
Preis: 125 €
Salomon Sense Mantra
„Door to trail“ nennt der Hersteller diese Kategorie, mit dem Salomon Sense Mantra kann man sich also dem Traillaufen annähern – auch auf asphaltierten Wegen.
Fazit:
Der Mantra ist ein Neutralschuh, der gute Allround-Eigenschaften hat.
Preis: 130 €
Brooks Adrenaline GTS 13
Der Adrenaline GTS 13 ist einer der Klassiker bei den Stabilschuhen. Gründe sind die Sicherheit gebende, gut gedämpfte Konstruktion und die tolle Passform.
Fazit:
Allround-Trainingsschuh für mittelschwere und schwere Läufer mit Überpronations-Tendenz.
Preis: 130 €
New Balance M860 V3
„Light Stability“ nennt New Balance diese Art von Schuhen: gut gedämpft, aber auch mit einer stabilisierenden Mittelsohle für leichte Überpronation.
Fazit:
Guter Allround-Trainingsschuh für Normalfußläufer und Überpronierer.
Preis: 130 €
Pearl Izumi Road N2
Der Pearl Izumi Road N2 ist ein neutraler Straßen-Trainingsschuh. Dabei ist er so leicht, dass er auch als Lightweight-Trainer für schnelle Läufe geeignet ist.
Fazit:
Für effiziente Läufer eignet sich der Road N2 als Alltags-Trainingsschuh.
Preis: 120 €
Under Armour Micro G Toxic Six
An die giftige Außenhaut eines Frosches erinnert das asymmetrische Obermaterial des Toxic. Die Schuhkonstruktion ist flach, leicht und flexibel.
Fazit:
Als Wettkampf- und Speed-Trainingsschuh für Mittelfußläufer geeignet.
Preis: 100 €
Karhu Flow 3
Der finnische Hersteller war nie ganz weg, aber jetzt ist er mit neuen Modellen wieder voll da. Der Flow (hier: Damenversion) spricht effiziente Läufer an, die Mittelsohle ist schlank und flexibel.
Fazit:
Der Flow ist eine Alternative als leichter Trainings- und Wettkampfschuh.
Preis: 125 €
Nike Zoom Structure 16+
Der Structure ist gerade in der Frauenversion (Foto) ein beliebter Stabilschuh, der übermäßige Pronation verhindert.
Fazit:
Für mittelschwere und schwere Läufer und bei Tendenz zur Überpronation.
Preis: 120 €
Weitere Informationen zum Schuh finden Sie in unserer Laufschuh-Datenbank:
Männermodell Nike Zoom Structure 16+
Frauenmodell Nike Zoom Structure 16+
Ecco Biom Evo Racer
Der neue Ecco Biom Evo Racer ist ganz auf den effizienten, schnelleren Läufer zugeschnitten; geringes Gewicht und eine flexible Sohle sind die Hauptkriterien.
Fazit:
Als Nachfolger des Biom A ist auch der Evo Racer für trainierte Normalfußläufer geeignet, die höheres Tempo laufen.
Preis: 140 €
Weitere Informationen zum Schuh finden Sie in unserer Laufschuh-Datenbank:
Männermodell Ecco Biom Evo Racer
Frauenmodell Ecco Biom Evo Racer
New Balance MT 10
Der Minimus Trail ist der Barfußschuh für den Trail-Einsatz. Die Mittelsohle bietet 4 Millimeter Sprengung, die Vibram-Außensohle schützt effektiv den Fuß.
Fazit:
Der Wegbereiter-Schuh für Läufer, die auf dem Weg zurück zur Natur sind.
Preis: 110 €
New Balance 890
Mit dem leichten und flexibel konstruierten Revlite-Zwischensohlenmaterial bietet der 890 die Qualitäten eines neutralen, leichten Trainingsschuhs.
Fazit:
Sehr dauerhafter Allround-Trainingsschuh, der auch beim Langstrecken-Wettkampf eingesetzt werden kann.
Preis: 120 €
On Cloudsurfer
Die Marke On findet immer mehr Fans: Das Dämpfungssystem Cloudtec, das
aus einzelnen Röhren in der Außensohle besteht, ist mittlerweile sehr robust.
Fazit:
Trainingsschuh für Normalfußläufer, die eine besondere Dämpfung suchen.
Preis: 140 €


