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Auftakt-Disziplin im Triathlon Schneller schwimmen mit der perfekten Kraultechnik

Das Schwimmen ist die technisch anspruchsvollste Sportart beim Triathlon. Diese fünf Trainings-Tipps garantieren eine perfekte Kraultechnik.

Trainings-Tipps für die perfekte Kraultechnik +
Foto: Heinz Schier

Wer eine gute Kraultechnik besitzt, schwimmt effizienter und schneller.

First out of water - diesen Ehrentitel für den schnellsten Schwimmer übersetzen sich Anfänger beim Triathlon so: Das oberste Gebot ist, heil aus dem Wasser zu kommen! Diese Trainings-Tipps weisen Ihnen den Weg zur perfekten Kraultechnik.

1. Richtig trainieren

Kurze Strecken: Viele Ausdauersportler neigen dazu, lange Strecken am Stück zu schwimmen. Für Anfänger reicht es aber, Intervalle von 50 Metern zu kraulen. Konzentrieren Sie sich dabei darauf, Ihre Kraultechnik zu verbessern.

Tempowechsel: Im Wettkampf gibt es beim Schwimmen viele Tempowechsel und
Positionskämpfe. Variieren Sie während des Schwimmtrainings Ihr Tempo, um darauf vorbereitet zu sein.

Hilfsmittel: Schwimmbretter und Flossen machen zwar schnell, sollten beim Training aber nur sparsam eingesetzt werden, wenn Sie gezielt an Ihrer Arm- und Beintechnik feilen wollen. Wie Sie die perfekte Kraultechnik lernen, erfahren Sie im Folgenden.

2. Perfekt liegen: Die stabile Wasserlage

Beim Kraulen ist die richtige Körperhaltung im Wasser die wichtigste Voraussetzung für schnelles und ökonomisches Schwimmen. Der Wasserwiderstand sollte beim Kraulen so stark wie möglich reduziert werden. Der ganze Körper ist lang gestreckt, der Rumpf wird stabil gehalten. Der Blick ist in der Unterwasserphase etwa zwei bis drei Meter nach vorn auf den Beckenboden gerichtet, so bleibt der Kopf automatisch in der richtigen Position. Auch während der Atmung nicht „aufmachen“: Drehen Sie den Kopf nur leicht seitlich zum Luftholen, der restliche Körper bleibt in der gestreckten Position. Ein guter Beinschlag beim Kraulen unterstützt die perfekte Wasserlage!

3. Heckanantrieb: Der korrekte Beinschlag

Die Beine dienen beim Kraulen der Stabilisation und dem Vortrieb. Die Hüfte leitet den Beinschlag ein, der durch den Rumpf stabilisiert wird. Den rechten Oberschenkel durch eine leichte Spannung der Hüftbeugemuskulatur nach unten führen. Dann das Kniegelenk schnell strecken, bis das Bein eine gerade Linie bildet – diese Peitschenbewegung sorgt für den größten Antrieb beim Kraulen. Das rechte Bein zurück nach oben bringen, parallel erfolgt der linke Beinschlag. Die Sprunggelenke die gesamte Zeit locker gestreckt halten, so arbeiten Ihre Füße beim Schwimmen wie Flossen. Bei einem guten Beinschlag spritzt kein Wasser!
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Autor: Ann-Christin Cordes 07.02.2013
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