Sechs Läuferinnen gehen beim Mainova Frankfurt-Marathon am 27. Oktober mit Bestzeiten von unter 2:23:00 Stunden an den Start. Damit ist das Frauen-Rennen in der Breite der Spitze so stark besetzt, dass sogar der Streckenrekord von 2:19:10 in Gefahr geraten könnte. Angeführt wird das Elitefeld von den Äthiopierinnen Tigist Abayechew und Yeshi Chekole. Rund zweieinhalb Monate nach ihrem Start bei den Olympischen Spielen wird Laura Hottenrott (PSV Grün-Weiß Kassel) in Frankfurt laufen.
„Aufgrund des kompakten Feldes in der Frauen-Spitze hoffen wir, dass wir ein spannendes Rennen und Zeiten von unter 2:20:00 Stunden sehen werden. Vielleicht fällt sogar der Streckenrekord, den die Kenianerin Valary Aiyabei vor fünf Jahren aufgestellt hat“, sagt Race-Direktor Jo Schindler, der mit über 14.000 Marathonläufern rechnet. Nachmeldungen sind im Gegensatz zu den meisten großen internationalen Herbstrennen in Frankfurt noch möglich unter: www.frankfurt-marathon.com
Tigist Abayechew führt mit einer Zeit von deutlich unter 2:20:00 die Startliste an. Die Äthiopierin steigerte sich in Berlin vor zwei Jahren überraschend auf hochklassige 2:18:03 und wurde dort Dritte. Damit ist sie die schnellste Läuferin, die jemals in Frankfurt auf einer Startliste stand. Yeshi Chekole geht mit einer Bestzeit von 2:21:17 ins Rennen, die sie 2022 in Sevilla erreichte. Vier weitere Läuferinnen erzielten bereits Ergebnisse von unter 2:23:00 Stunden: Shuko Genemo (Äthioien/2:21:35), Magdalyne Masai (Kenia/2:22:16), Kidsan Alena (Äthiopien/2:22:28) und Meseret Meleka (Äthiopien/2:22:52). Zu beachten sein wird zudem Hawi Feiysa, deren persönlicher Rekord bei 2:23:36 steht. Die Äthiopierin erreichte im vergangenen Jahr bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften einen beachtlichen sechsten Platz. Zudem hat sie eine hochklassige Halbmarathon-Bestzeit von 65:41.
Die schnellste Europäerin auf der Startliste ist Laura Hottenrott. Die 32-Jährige hatte sich im vergangenen Dezember in Valencia überraschend auf 2:24:32 gesteigert und sich damit knapp den dritten Startplatz für die Olympischen Spiele gesichert. In Paris lief sie im August dann auf Rang 38. Wenn sich Laura Hottenrott gut von dem harten Rennen bei Olympia erholt hat, ist vielleicht eine Platzierung unter den Top Ten möglich.