Kopfhörer für Läufer im Test Hersteller

Kopfhörer für Läufer im Test

Kopfhörer zum Joggen Sport-Kopfhörer für Läufer im Test

Sie laufen gern mit Musik und möchten den passenden Laufkopfhörer kaufen? Wir haben die aktuellen Modelle getestet. Plus: So finden Sie das passende Modell.

Sport stellt besondere Anforderungen an einen Kopfhörer: Auch bei schnellen Bewegungen muss er sicher sitzen und darf nicht stören. Im Gegensatz zu Alltags-Kopfhörern zeichnen sich spezielle Sportmodelle außerdem durch ihre Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit aus.

Das lesen Sie in diesem Artikel

3 Fragen, die Sie sich vor dem Kopfhörer-Kauf stellen sollten

Das Angebot an Kopfhörern für Sportler ist überwältigend. Das richtige Modell für sich finden Sie, indem Sie vor dem Kauf Ihre Bedürfnisse analysieren. Diese Fragen helfen Ihnen dabei:

1. Welches Abspielgerät nutzen Sie?

Welcher Kopfhörer für Sie in Frage kommt, hängt zuerst davon ab, mit welchem Gerät Sie die Kopfhörer beim Laufen verbinden wollen. Bei Smartphones haben Sie die freie Auswahl. Wireless-Modelle sind aufgrund ihrer großen Bewegungsfreiheit mittlerweile fast Standard. Wer hingegen auf das Smartphone beim Laufen verzichten will und beispielsweise einen MP3-Player ohne Bluetooth nutzt, muss auf kabelgebundene Kopfhörer zurückgreifen.

Wer eine Sportuhr mit integriertem Musikspeicher nutzt, kann diese über Bluetooth-Kopfhörer anhören und ein zusätzliches Gerät ganz zu Hause lassen. Noch leichter geht es nur mit Kopfhörern mit integriertem MP3-Player (z.B. dem JBL Endurance Dive).

2. Welche Bauweise passt zu Ihnen?

Neben der unterschiedlichen Übertragungsweise (per Bluetooth oder kabelgebunden) unterscheiden sich auch die Bauweisen der Kopfhörer. Grob lassen sie sich in vier Gruppen einteilen:

Sportkopfhörer-Typen im Überblick

Typ Vorteile Nachteile
Kabelgebundene In-Ears + Kein Akkuladen + Preiswert - Kabel kann stören
- Sound ist störanfällig
Wireless (mit Verbindungskabel im Nacken) + Längere Akkulaufzeit + Preiswerter als True-Wireless-Modele - Verbindungskabel kann beim Laufen wippen
True Wireless + Größtmögliche Bewegungsfreiheit - Meist hoher Preis - Kürzere Akkulaufzeit
Bügelkopfhörer (On-Ears) + Gute Soundqualität - Empfindlich für Feuchtigkeit
- Hohes Gewicht

Daneben gibt es weitere Abwandelungen, wie In-Ear-Kopfhören mit einem Ohrbügel, der über die Ohrmuschel geklemmt wird. Recht neu auf dem Markt sind auch Knochenschall-Kofhörer (z.B. von Aftershokz), die den Schall nicht über das Ohr, sondern über den Wangenknochen übertragen.

3. Welche zusätzlichen Bedürfnisse haben Sie?

Viele Kopfhörer haben Zusatzfunktionen, die eine echte Bereicherung sein können – wenn man sie denn braucht. Es lohnt sich deshalb, vor dem Kauf zu überlegen, welche Features einen Mehrwert für Sie bieten.

  • Wasserfeste Kopfhörer: Grundsätzlich sollten alle hochwertigen Kopfhörer so robust sein, dass Schweiß und Regenwasser nicht ins Gehäuse dringen können. Die Wasserdichte wird mit dem Kürzel IPX angegeben (1=wenig wasserdicht, 8=sehr wasserdicht). Kopfhörer mit einer hohen Wasserdichte können zum Schwimmen genutzt werden – eine sinnvolle Anschaffung für Triathleten.
  • Noise Cancelling: Das Herausfiltern von Umgebungsgeräuschen ist in der Bahn ein angenehme Zusatzfunktion, beim Laufen im Straßenverkehr kann es hingegen ein Sicherheitsrisiko darstellen. Sie wollen trotzdem ungestört Ihre Musik genießen? Achten Sie darauf, dass das Noise Cancelling manuell ein- und ausstellbar ist.
  • Individualisierbarer Sound: Bei allen funktionalen Eigenschaften sollte auch der Sound nicht vernachlässigt werden. Das Klangbild sollte bei jeder Lautstärke ausgewogen und naturgetreu sein. Einige Hersteller bieten eigene Equalizer an, mit denen Sie den Sound Ihres Kopfhörers in einer App individualisieren können.

Kopfhörer zum Laufen: Unsere Empfehlungen

Wir haben die aktuellen Sportkopfhörer getestet und sie besonders unter ihrer Eignung zum Laufen bewertet. Das sind unsere Tipps:

Huawei FreeBuds 3i: günstiger und verdammt guter True-Wireless-Kopfhörer

Kaum ein Kopfhörer kommt an die Leistung der neuen FreeBuds 3i von Huawei heran – vor allem zu dem Preis (119 Euro) sind sie beinahe konkurrenzlos.

Huawei FreeBuds 3i
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Hier bestellen: Huawei FreeBuds 3i

Seit Mitte Mai 2020 gibt es die FreeBuds 3i, die sich von den FreeBuds 3 (ohne i) vor allem durch die neue Form mit kegelförmigen Klangkörpern mitsamt flexiblen Silikonaufsätzen unterscheiden. Der Fokus richtet sich zwar nicht primär an Sportler oder gar Läufer, doch dank des hervorragenden Sitzes, sind die Noise-Cancelling-Kopfhörer auch beim Laufen eine gute Wahl.

Tragekomfort: Die In-Ear-Kopfhörer sitzen im Test bei allen Probanden hervorragend im Ohr und sind kaum zu spüren. "Ich hatte nicht einmal das Gefühl, dass ich die Stöpsel verlieren könnte", so eine Testerin. Silikonaufsätze werden in vier verschiedenen Größen mitgeliefert, sodass auch unterschiedlich große Gehörgange gut abgedichtet werden. Apropos abgedichtet: Regen oder Schweiß können den Kopfhörern nichts anhaben.

Bedienung: Das Koppeln funktionierte mit allen getesteten Smartphones (Android und iOS) und Computern problemlos. Knöpfe sucht man bei diesen True-Wireless-Kopfhörern vergebens. Stattdessen verfügt jeder Ohrhörer im oberen Gehäusebereich über eine rudimentäre Berührungssteuerung: Die beiden Gesten Doppelklick (standardmäßig belegt mit Play/Pause) und Halten (Noise Cancelling an/aus) können mit der App HUAWEI AI Life angepasst werden, die es jedoch ausschließlich für Android gibt. Die Kopfhörer funktionieren übrigens auch einzeln, sodass ein Ohr frei bleiben kann, wenn Sie etwa beim Laufen oder Radfahren mehr von der Umgebung mitbekommen möchten.

Akkulaufzeit: Beim Thema Laufzeit schwächeln die Huawei FreeBuds 3i ein wenig. Bei ausgeschaltetem Noise Cancelling, was beim Sport zu empfehlen ist, kommt man mit den aufgeladenen Kopfhörern rund 3,5 Stunden aus. Das Ladecase soll vier weitere Ladezyklen bieten, sodass am Ende rund 14 Stunden Musikgenuss möglich sind. Den Ladestand kann man mittels der oben erwähnten Android-App für jeden Ohrhörer sowie das Ladecase einsehen. Bei iOS gibt es in der oberen Statusleiste ebenfalls eine Anzeige zur verbleibenden Akkukapazität. Top: Das Laden des Case sowie der Kopfhörer geht mittels des mitgelieferten USB-C-Kabels sehr flott (knapp 1 Stunde).

Sound: Die Huawei FreeBuds 3i klingen über die gesamte Bandbreite gut, sodass dem Musik-, Hörspiel- oder Podcastgenuss beim Joggen nichts im Wege steht. "Es fehlt ihnen vielleicht etwas an Tiefe", mäkelt ein Tester. Das Noise Cancelling funktioniert für In-Ear-Kopfhörer erstaunlich gut. Dafür sind zwei nach außen gerichtete Mikrofone verantwortlich, die störende Geräusche erkennen und laut Datenblatt um bis zu 32 Dezibel reduzieren. In der Praxis funktioniert das in den allermeisten Situationen zuverlässig. Gespräche und sonore Geräusche wie im Straßenverkehr oder dem Zug werden sauber unterdrückt. Nur bei starkem Wind kann es ratsam sein, dass Noise Cancelling auszuschalten und auf die passive Abdichtung der Silikonaufsätze zu vertrauen.

Fazit: Auch wenn die Akkulaufzeit eher mittelmäßig ist, können Klang, Verarbeitung, Tragekomfort und Noise-Cancelling überzeugen. Die Huawei FreeBuds 3i sind ein absoluter Preis-Leistungs-Tipp und für Sportler definitiv eine gute Wahl!

Bluetooth: Ja
Akkulaufzeit: 3,5 Stunden (+ 14,5 Stunden in der Ladebox)
Headset-Funktion: Ja
Ohreinsätze: 4
Besonderheiten: Berührungssteuerung
Gewicht: rund 5,5 Gramm (pro Kopfhörer) und 51 Gramm (Ladebox)
UVP: 119 Euro
Bestellen: Huawei FreeBuds 3i

Apple AirPods Pro: In-Ear-Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung

Taugen die AirPods zum Laufen? Ja!

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Hier bestellen: Apple AirPods Pro

Seit 2016 sind die beliebten kabellosen Kopfhörer von Apple auf dem Vormarsch. Nun präsentiert Apple die neue Pro-Version der AirPods. Die Stöpsel sind nicht nur kürzer, sie sitzen auch dank unterschiedlich großer Silikonaufsätzen deutlich besser und angenehmer im Ohr als die Vorgänger. Egal ob ein ruhiger Dauerlauf oder auch bei explosiven Bewegungen, Sport mit diesen Kopfhörern ist kein Problem.

Tragekomfort: Für den nötigen Halt sorgen Silikonaufsätze in drei verschiedenen Größen zum Auswählen. Die Aufsätze passen sich perfekt dem Ohr an und sitzen direkt im Ohrkanal. Das lässt die AirPods auch bei intensiven Sporteinheiten nicht verrutschen. „Überkopfübungen, Burpees, Sprints: kein Problem“ berichtet ein Tester.

Bedienung: Bei der Bedienung hat sich ebenfalls einiges geändert: Durch einmaliges Drücken von Zeigefinger und Daumen am Stiel der Air Pods Pro startet die Wiedergabe, pausiert sie oder nimmt einen Anruf entgegen. Durch zweimaliges Drücken springt man zum nächsten Musiktitel und bei dreimaligem Drücken kehrt man zum vorherigen Titel zurück. Praktisch: Die Wiedergabe stoppt sofort, wenn man einen Stöpsel aus dem Ohr nimmt. Eine Anpassung der Lautstärke ist über die Kopfhörer dafür leider nicht möglich und muss über das Smartphone erfolgen.

Akkulaufzeit: Mit einer vollen Ladung halten die Kopfhörer knapp über 5 Stunden. Mit Geräuschunterdrückung etwas mehr als 4,5 Stunden. Wenn einem doch mal unterwegs der Saft ausgehen sollte, reichen 5 Minuten im Ladecase für eine Stunde Musik-Power. Der Case ist kabellos ladbar.

Sound: Die AirPods Pro bieten durch ihren perfekten Sitz und einem nach innen gerichtetem Mikrophon sowie aktivem Noise Cancelling einen noch besseren Sound. Hintergrundgeräusche von Flugzeugen, Autos und Zügen sowie die Geräuschkulisse im Gym sind nahezu verschwunden. Dank des Transparenz-Modus können Umgebungsgeräusche jedoch auf Knopfdruck wieder einblendet werden, „sodass ich sicher im Straßenverkehr joggen oder biken kann“ so ein Tester. Windgeräusche werden dafür nicht verstärkt.

Fazit: Die AirPods Pro von Apple sitzen auch bei schnellen Bewegungen perfekt im Ohr, sind spritzwassergeschützt und leicht zu bedienen. Durch die Geräuschunterdrückung ermöglichen die Kopfhörer einen satteren Sound, während der Transparenz-Modus ideal ist für Outdoor-Sport wie Joggen oder Rennradfahren. Optimal für Sportler, die gerne mit Musik trainieren.

Bluetooth: Ja
Akkulaufzeit: 5,5 Stunden
Headset-Funktion: Ja
Besonderheiten: Wasserdicht und Silikontips für eine individuelle Passform
Gewicht: 5,4 Gramm
UVP: 279 Euro
Bestellen: Apple AirPods Pro

Plantronics BackBeat Fit 3100: True-Wireless-Modell mit gutem Halt

Stylische Kopfhörer, die gezielt Umgebungsgeräusche hindurchlassen und so auch straßenverkehrstauglich sind.

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BackBeatFIT 3100

Hier bestellen: Plantronics BackBeat

Das True-Wireless-Modell BackBeat Fit 3100 aus dem Hause Plantronics bietet komfortable Ohrbügel und eine clevere „Always-Aware“-Funktion. Diese lässt gezielt Umgebungs-Geräusch durch und schützen vor einer zu starken Abschirmung von der Außenwelt.

Tragekomfort: Der Backbeat wird mit einem kleinen Bügel übers Ohr gehängt – und hält dort bombenfest, auch bei längeren Läufen. Vorsicht Brillenträger: Wie bei allen Ohrbügel-Modellen kann es auch hier zu Konflikten mit dem Brillenbügel kommen.

Bedienung: Pfiffig ist die Bedienung über die Sensorfelder auf den Ohrhörern. Über diese lassen sich nach Herunterladen der App auch ein Timer starten oder ein Stoppuhr aktivieren, ohne das Handy in die Hand nehmen zu müssen.

Aukkulaufzeit: Bis zu fünf Stunden Musik-Spielzeit mit einer Akkuladung. Durch das Ladeetui können unterwegs weitere zehn Stunden Akku-Power generiert werden. Das ist ein guter Durchschnittswert heutiger Geräte. Bei Minusgraden meldetet meldete der Akku allerdings schon bei einem 90-minütigen Trainingslauf einen niedrigen Ladezustand.

Sound: „Der Klang ist gut, aber nicht überragend“, fand ein Testläufer, „wobei das Klangprofil gut zum Laufen passt.“ Da der Hörer nicht komplett abschließt, werden auch Umgebungsgeräusche noch wahrgenommen („Always-Aware“). Bei viel Wind leidet der Sound allerdings deutlich.

Fazit: Wem die Bügel gut passen bekommt einen rundum gelungenen, wasserdichten Kopfhörer mit lauffreundlichen Funktionen. Extra-Punkte für das schicke Design.

Geschützt gegen: Wasser (IPX7)
Bluetooth: Ja
Akkulaufzeit: 5 Stunden
Headset-Funktion: Ja
Besonderheiten: Individuelle Einstellung der Steuerung über BackBeat-App
Gewicht: 22 Gramm
UVP: 145 Euro
Bestellen: Plantronics BackBeat

Bang & Olufsen E8 Sport: True-Wireless für HiFi-Freunde

Satter Sound zum satten Preis: hochwertige In-Ear-Kopfhörer für höchste Ansprüche an die Klangqualität

Beoplay E8
Hersteller
B&O Beoplay E8

Hier bestellen: Bang & Olufsen E8 Sport

Der dänische Hersteller Bang & Olufsen ist seit Jahrzehnten bekannt für hochwertige Unterhaltungselektronik (besonders Fernseher und HiFi-Geräte) in exquisitem „skandinavischen“ Design. Winzige In-Ear-Kopfhörer bieten naturgemäßig wenig Platz, um sich in dieser Hinsicht von der Konkurrenz abzuheben. Umso mehr müssen die inneren Werte überzeugen. Um das zu erreichen, haben die Entwickler und Gestalter von B&O viel Mühe auf Details verwendet: Die Verarbeitung wirkt hochwertig, die Bedienung durchdacht, die Verpackung und die zugehörige App sind schön gestaltet. Die ganze Aufmachung vermittelt Gediegenheit. Aber tatsächlich überzeugen die Hörer auch im Praxistest.

Tragekomfort: Die etwas dick und schwer geratenen Knöpfe sitzen fest und sicher im Ohr. Diverse Silikonringe und „Ohrflossen“ werden mitgeliefert, um die Passform individuell anzupassen. Aber die Buds stehen im Ohr ein wenig vor – und wegen ihres relativ hohen Gewichts hat zumindest anfangs das Gefühl, sie könnten irgendwann rausrutschen. Das tun sie nicht, aber der Sitz fühlt sich nicht so selbstverständlich an wie bei manch leichteren Modelle. Man vergisst nicht so leicht, dass man Kopfhörer im Ohr hat. Gut: Zum Reinigen kann man sie ganz einfach unter fließend Wasser abspülen.

Bedienung: Die flachen Außenseiten der Knöpfe sind Touch-Bedienfelder. Darüber lassen sich Musikwiedergabe und Gesprächsannahme bequem steuern. Angenehm: Die Steuerung ist nicht mit zu vielen Funktionen überladen, sodass man nicht ständig in der Anleitung oder der App nachsehen muss, auf welcher Seite man wie oft tippen muss. Die Bedienung ist durchdacht, effizient und einfach. Die zugehörige B&O-App braucht man nicht unbedingt zur täglichen Nutzung, zur Anpassung des Klangs und anderer Voreinstellungen ist sie aber hilfreich.

Akkulaufzeit: Bis zu sieben Stunden Musikwiedergabe mit einer Akkuladung. Das ist erstklassig. Mit Nachtanken in der kleinen, aber etwas schweren (weil „wertig“ verarbeiteten) Ladeschatulle lässt sich die Laufzeit auf 30 Stunden verlängern - ein Spitzenwert.

Sound: „Der Klang ist sehr schön räumlich und präsent, aber nicht basslastig“, befand ein Tester. „Voll, satt und kräftig, aber doch präzise“, sagte ein anderer. Der Sound wirkt selbstverständlich und natürlich, nie angestrengt oder übersteuert. Man hat das Gefühl, dass die Hörer klanglich genug Reserven haben, damit sie trotz ihrer geringen Größe nicht so schnell an ihre Grenzen stoßen. Dank des guten Sitzes bzw. der Silikonringe wird die Umwelt fast komplett ausgeblendet. Sehr gut: Damit dennoch Umgebungsgeräusche wahrgenommen werden können, gibt es eine vierstufig variierbare Hear-Through-Funktion namens „Transparenz“.

Fazit: Wer höchste Klangqualität sucht und es sich leisten kann, bekommt hier wirklich Erstklassiges geboten. Es gibt aber Konkurrenzmodelle mit besserem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Schutzklasse: IP57 = staubbeständig und wasserdicht (30 Minuten in einer Tiefe von bis zu einem Meter)
Bluetooth: Ja, Bluetooth 5.1
Akkulaufzeit: 7 Stunden, mit Nachladen in der Ladeschale bis zu 30 Stunden
Headset-Funktion: Ja, 4 Mikrofone
Besonderheiten: Individuelle Anpassung des Sounds über zugehörige App
Gewicht: je 6,4 Gramm, Ladeschale 55 g (ohne Earbuds)
Farben: Schwarz, Türkis
UVP: 350 Euro (z.Zt. 340,90); Qi-taugliches Ladepad für schnurloses Laden 125 Euro (121,75 Euro)
Bestellen: Bang & Olufsen E8 Sport

Soundcore Spirit X2: preiswerter True-Wireless-Kopfhörer mit hochwertigem Klangerlebnis

Mit seinen Bügeln ist der Spirit X2 eine Alternative für Läufer, denen ansonsten In-Ear-Kopfhörer leicht aus den Ohren fallen.

Soundcore
Hersteller

Hier bestellen: Soundcore Anker Spirit X2

Der Soundcore Spirit X2 ist ein In-Ear-Kopfhörer, der gleichzeitig mit einem Bügel auf dem Ohr hängt. Linker und rechter Hörer sind nicht miteinander verbunden („True Wireless“), haben aber beide jeweils eine Schaltwippe zur Bedienung.

Tragekomfort: Dank der flexiblen Bügel, die sich hinter das Ohr legen, sitzt der gesamte Ohrhörer sehr sicher. Zusätzlich sind die im Ohr sitzenden Klangkörper mit einem weichen, nicht störenden Flügel ausgerüstet. Insgesamt ein angenehmes Tragegefühl. Für Brillenträger ist der Spirit X2 jedoch weniger geeignet: Die Brillenbügel stoßen beim Laufen auf den Ohrhörer und klappern entsprechend, das stört.

Bedienung: Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Bedienung über die Schaltwippen. Hier wird Lautstärke, Start-Stopp und die Song-Auswahl bedient, ebenso die Anrufannahme. Der Play-Taster dient zur Steuerung der Wiedergabe sowie zum Annehmen und Beenden von Telefonaten. Gewöhnungsbedürftig deshalb, weil man anfangs beim Laufen erstmal die Tasten finden muss, das schließt die ein oder andere Fehlbedienung ein, aber nach drei-vier Läufen klappt das besser.

Akkulaufzeit: Laut Hersteller sind bis über 30 Stunden Betrieb möglich; ohne Nachladen halten die Ohrhörer jeweils etwa acht bis neun Stunden. Das Ladecase selbst ist im Vergleich relativ groß, dafür bietet die integrierte Powerbank eine hohe Ladekapazität. Allerdings gilt auch hier zu beachten, dass die Akkukapazität bei Nichtbenutzung relativ schnell nachlässt; wenn man die Kopfhörer zum Beispiel drei Wochen unbenutzt im Case ruhen lässt, kann es passieren – so war es im Test – dass nach fünf Minuten der Akku leer ist. Das Nachladen per USB-Anschluss geht aber schnell, eine viertel Stunde reicht für eine etwa 80%-Ladung. Die komplette Ladezeit beträgt knapp zwei Stunden.

Sound: Der erste Soundeindruck ist für In-Ear-Kopfhörer durchaus überzeugend und facettenreich. Auffällig: In Vergleich zu anderen Produkten bietet der Spirit X2 auch bei niedriger Lautstärke gute Klangqualität. Das ist ein großer Vorteil gegenüber vielen In-Ear-Kopfhörern, die erst bei hoher Lautstärke überzeugen. Die Sound-Aussteuerung ist angenehm, hat einen Schwerpunkt auf der Stimmqualität: Stimmen werden deutlich und gut artikuliert übertragen. Zudem unterstützt der Spirit X2 auch AAC und aptX-Formate für besseren Klang (allerdings mit höherem Datenvolumen). Der Sound- und Klang-Reichtum steigt mit steigender Lautstärke. Die Spirit X2 sind mit einem EQ-Switch ausgestattet, der die Basswiedergabe bei Bedarf verstärkt, der Hersteller nennt das „Epic-Bass“. Diese Equalizer-Einstellung sollte man nach unserer Testerfahrung stets auf „Bass“ stellen.

Fazit: Die Soundcore-Kopfhörer liefert für diese Bauart von Kopfhörern ein ausgeglichenes, hochwertiges Klangerlebnis und ist vergleichsweise preiswert. Die Bügelkonstruktion ist, sofern man kein Brillenträger ist, eine sehr gute Alternative für Läufer, denen ansonsten die In-Ear-Kopfhörer leicht aus den Ohren fallen. Die Ohrhörer sitzen damit sehr sicher und das Auf- und Absetzen ist nach kurzer Eingewöhnung automatisiert.

Geschützt gegen: Wasser (IPX68)
Bluetooth: Ja
Akkulaufzeit: 8-9 Stunden
Headset-Funktion: Ja
Ohreinsätze: 7
Besonderheiten: -
UVP: 119 Euro

Bose SoundSport Free: ein Klassiker unter den Sport-Kopfhörern

True-Wireless-Kopfhörer mit hervorragendem Klang

Hersteller
Lens Position: 2325

Hier bestellen: Bose SoundSport Free

Die SoundSport Free sind die ersten vollkommen kabellosen In-Ear Kopfhörer von Bose und schon seit einigen Jahren auf dem Markt. Bekannt sind sie für ihre gute Soundqualität. Praktisch: Über die Funktion „Find my Buds“ in der zugehörigen App, lassen sich die Hörer orten.

Tragekomfort: Im Vergleich mit anderen True-Wireless-Modellen sind die SoundSport Free recht voluminös. Aber durch die speziellen Ohreinsätze, die sich mit kleinen Finnen im Ohr festdrehen lassen (Bose nennt das „StayHear+“), sitzen sie sehr sicher im Ohr. Bei kleineren Ohren können die Finnen etwas drücken.

Bedienung: Die Bedienung erfolgt über eine langgezogene Multifunktionstaste. Es lassen sich die Wiedergabe starten/anhalten, den nächsten Titel aufrufen sowie Anrufe entgegennehmen.

Akkulaufzeit: Fünf Stunden Musikspielzeit liefern die Bose-Kopfhörer mit einer Ladung. Das Case bietet dann immerhin zwei weitere Ladungen, womit die gesamte Akkulaufzeit bei knapp 15 Stunden liegt – okay, aber nicht spitze.

Sound: „Für mich ist dies der In-Ear-Hörer mit dem besten Sound“, so ein Testläufer, der alle Geräte verglichen hat. Das Modell besitzt ein kleines Akustikpaket, einschließlich der Bose-eigenen digitalen Signalverarbeitung und lautstärkeoptimiertem Equalizer. Gut: Die Ohrhörer verschließen das Ohr nicht komplett, Umgebungsgeräusche werden noch wahrgenommen.

Fazit: Kleines Klangwunder, das sich sich am besten für ruhige oder mittelschnelle Läufe eignet. Wer keine Kompromisse beim Sound machen will, und auf bewährte Bose-Technik setzen will, sollte hier zugreifen.

Geschützt gegen: Wasser, Schweiß (IPX4)
Akkulaufzeit: 5 Stunden
Headset-Funktion: Ja
Ohreinsätze: 3
Besonderheiten: Bis zu 15 Stunden Spielzeit mit Ladeschale, Ortungsfunktion
Gewicht: 9 Gramm
UVP: 200 Euro
Bestellen: Bose SoundSport Free

Philips TAST702BK/00: True-Wireless-Kopfhörer mit starkem Sound

Ohrenschmalz adé: Dieser Kopfhörer reinigt sich im Ladecase von selbst

Philips True Wireless
Hersteller

Hier bestellen: Philips TAST702BK/00

Bei den ganz kleinen In-Ear Hörern sind es die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Und in den kleinen Dingen sind die Philips-Kopfhörer aus der Sports 7000-Series ganz groß!

Tragekomfort: Die Hörer saßen nahezu perfekt in der Ohrmuschel, das Einsetzen und Verankern der kleinen Finne, die die Hörer im Ohr hält, klappt sehr einfach. Und die Hörer sind tatsächlich während der Testdauer nicht einmal aus dem Ohr gefallen. Das passierte bei anderen Ohrhörern durchaus schon einmal.

Bedienung: Die Bedienung über die Ohrhörer ist etwas gewöhnungsbedürftig. „Man muss schon recht stark auf die Touchfelder tippen oder schlagen“, lautet es im Testbericht. Das kann vor allem beim Annehmen von Telefonaten etwas störend sein. Zudem lassen sich lediglich Musiktitel starten oder stoppen oder Anrufe annehmen sowie die Sprachsteuerung aufrufen – die Lautstärke lässt sich nicht regeln.

Akkulaufzeit: Die Aufbewahrungsbox ist im Vergleich zu anderen In-Ear-Kopfhörern relativ groß, das erscheint zunächst als Nachteil. Im Testverlauf erwies sich allerdings die daraus resultierende Akkukapazität als echter Vorteil. Der Akku lädt schnell, hält lange – und vor allem entlädt er sich kaum. Auch nach längerer Nicht-Benutzung sind die Kopfhörer einsatzbereit; das ist bei vielen anderen kleinen In-Ears, die in der Aufbewahrungsschachtel nachgeladen nicht der Fall. Besonders: Nach dem Einsetzen in das Ladecase werden die Kopfhörer per UV-Licht von Bakterien gereinigt.

Sound: Schon bei ruhiger, geringerer Lautstärke gibt sich ein ausgewogenes Klangspektrum – durchaus beeindruckend für In-Ear-hörer. Aber beim Laufen wählen die meisten Läufer recht hohe Lautstärke, und auch da sind sie überzeugend: „Beim direkten Hörvergleich vom B&O mit dem Philips In-Ear-Kopfhörer hat der Philips einen satteren runderen Klang; und auf jeden Fall einen besseren Bass, dazu mehr Raum. Auch da profitiert der vom besseren Sitz. Und der Philips ist einfacher ins Ohr zu setzen und sitzt dann da auch besser“, so ein Testläufer, der verschiedene In-Ear-Kopfhörer vergleichen konnte beim Laufen.

Fazit: Insgesamt also ein echt starker Testeindruck der Philips Sports 7000 Series In Ear-Kopfhörer: Unter den bislang getesteten True Wireless-In-Ear Kopfhörern haben sie eines der besten Testergebnisse bei den RUNNER’S WORLD-Testläufern geliefert.

Geschützt gegen: Wasser, Schweiß (IPX5)
Akkulaufzeit: 6 Stunden + 2 Akkuladungen im Case
Headset-Funktion: Ja
Ohreinsätze: 3
Besonderheiten: Reinigungsfunktion im Ladecase
Gewicht: -
UVP: 200 Euro
Hier bestellen: Philips TAST702BK/00

Teufel Airy: leichtes Allround-Modell

Ein leichter Over-Ear-Kopfhörer für Läufer, denen der Sound beim Laufen wichtig ist

Hersteller

Hier bestellen: Teufel Airy Kopfhörer

Das Vorgängermodell hat sich im letzten RUNNER'S-WORLD-Lesertest bereits hervorragend geschlagen. Der jetzt optimierte Airy trägt sich noch einmal besser, auch wenn er gar kein ausgewiesener Sportkopfhörer ist.

Tragekomfort: Mit seinen nur 175 Gramm ist der Airy ein extrem leichtes On-Ear-Modell. In Kombination mit den abnehmbaren und waschbaren Ohrpolstern und dem Bügelband aus Silikon taugt er trotzdem als Begleiter beim Sport. Kritisiert wurde der bisweilen recht hohe Anpressdruck auf die Ohren.

Bedienung: Höchste Noten gab es bei den Testläufern für die Bedienung. Das Rädchen für die Lautstärke am rechten Ohr und die leicht auseinanderzuhaltenden Drucktasten (getrennt für "Titel vor" und "Titel zurück") sind beispielhaft.

Akkulaufzeit: 30 Stunden im Bluetooth-Betrieb sind ein guter Wert. Auch gut: Haben Sie vergessen, den Kopfhörer vor dem Laufen zu laden, können Sie auch per mitgelieferten Audiokabel hören.

Sound: Der klang des Airy ist sehr ausgeglichen. In den Tiefen wummert er zwar nicht so wie der Beats-Kopfhörer, dafür bietet er eine geradezu sinfonische Ausgewogenheit. "Wenn ich Musik mit hoher Qualität hören will, dann ist er für mich der ideale Kompromiss."

Fazit: Der leichte On-Ear-Kopfhörer (175 g) ist ein guter Kompromiss, wenn man großen Wert auf die Klangqualität legt.

Geschützt gegen: Schweiß
Bluetooth: Ja
Akkulaufzeit: 30 Stunden
Headset-Funktion: Ja
Besonderheiten: Einklappbarer Kopfhörer
Gewicht: 175 Gramm
Preis: 150 Euro
Bestellen: Teufel Airy Kopfhörer

JBL Endurance Dive: wasserdichtes Modell mit integriertem MP3-Player

Breit ausgestatteter Kopfhörer (integrierter MP3-Player) mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Hier bestellen: JBL Endurance Dive

Wie der Name des Endurance Dive schon verrät, ist dieser Wireless-Kopfhörer ursprünglich fürs Schwimmen konzipiert. Das Besondere an ihm ist sein integrierter Speicher. 1 GB Musik oder Hörbücher können direkt im Kopfhörer gespeichert werden, das sind etwa 200 Titel.

Tragekomfort: Der Aufbau der Ohrbügel ist recht massiv. Trotzdem ist das Design ergonomisch und besonders der Nackenbügel schön schmal. Stört man sich nicht am breiten Ohrbügel, sitzt er sehr gut.

Bedienung: Die Bedienung erfolgt durch eine Touch-Oberfläche am Ohrbügel. Durch mehrfaches Berühren können alle Standard-Funktionen ausgeführt werden und Telefonate geführt werden. „Gewöhnungsbedürftig“, fand eine Testerin.

Akkulaufzeit: Der Akku hält acht Stunden im Bluetooth-Betrieb und verfügt über eine Speed-Charge-Funktion, die mit zehn Minuten laden für eine Stunde Wiedergabe sorgt. Gut: Die automatische Ein- und Ausschaltfunktion lässt sich auch deaktivieren.

Sound: Klanglich ist der Endurance Dive in Ordnung. Die In-Ear-Konstruktion verschließt das Ohr verhältnismäßig stark.

Fazit: Dank Wassertauglichkeit eine Alternative für Triathleten und Hobby-Schwimmer. Der integrierte MP3-Player macht ihn zum Tipp für Läufer, die nicht immer das Handy mitnehmen möchten. Für diese breite Ausstattung sehr preiswert.

Geschützt gegen: Wasser (IPX7)
Bluetooth: Ja
Akkulaufzeit: 8 Stunden
Headset-Funktion: Ja
Ohreinsätze: 3
Besonderheiten: Wasserdicht und integrierter MP3-Player
UVP: 99 Euro
Bestellen: JBL Endurance Dive


JBL Endurance Peak: ein echter Läufer-Kopfhörer

Preisliche Alternative zu High-End-Kopfhören mit sehr gutem Sitz und cleverer Touch-Bedienung.

Hersteller

Hier bestellen: JBL Endurance Peak

Der Endurance Peak ist das True-Wireless-Modell aus JBLs Endurance-Reihe, die speziell auf Sportler ausgelegt ist. Mit einem Preis von 150 Euro ist er eine etwas günstigere Alternative zu den High-End-Produkten.

TragekomfortDer Endurance Peak ist etwas voluminöser als andere True-Wireless-Modelle. Das liegt an seiner langgezogenen Form und dem flexiblen Silikon-Ohrbügel. Trotzdem sitzt er leicht und sicher im Ohr – ausdrückliches Lob unserer Tester.

Bedienung: Seine Besonderheit ist das Handling. Eher untypisch für True-Wireless-Modelle funktioniert das per Berührungssteuerung. Mit Drück- und Wisch-Bewegungen kann von einem Song zum nächsten navigiert werden, Start/Stopp und die Lautstärke eingestellt werden.

Akkulaufzeit: Mit einer Akkuladung läuft der Endurance Peak 4 Stunden. Das ist im Vergleich eher schwach. Immerhin: Das Lade-Case bringt zusätzlich 24 Stunden Energiereserve.

Sound: „Der Klang ist etwas flach“, so ein Tester, „der Hörer eignet sich eher für Hörbücher als für fette Beats.“ Bei starkem Wind leidet der Klang.

Fazit: Ein Budget-Modell, bei dem uns besonders Sitz und Bedienung überzeugen. Für den geringen Preis muss man Abstriche bei Akkulaufzeit und Sound in Kauf nehmen.

Bluetooth: Ja
Akkulaufzeit: 4 Stunden
Headset-Funktion: Ja
Ohreinsätze: 3
Besonderheiten: Berührungssteuerung
Gewicht: -
UVP: 150 Euro
Bestellen: JBL Endurance Peak

Kygo E7/900: Geheimtipp aus Norwegen

Kleine, federleichte Earbuds für den Läufer-Alltag

Kopfhörer für Läufer im Test
Hersteller

Hier bestellen: Kygo E7/900

Die Marke Kygo – hinter der der der gleichnamige norwegische DJ steht – ist hierzulande noch wenig bekannt. Mit dem E7 hat sie aber einen tollen True Wireless Kopfhörer im Sortiment.

Tragekomfort: Die federleichten Erabuds (4 Gramm pro Seite) werden mit einem Arsenal an Silikonaufsätzen und Finnen geliefert. Eine Offenbarung sind aber die unauffälligen Aufsätze aus einem schaumstoffähnlichen Material („Comply Tips“). „Noch nie hatte ich einen so guten Sitz bei einem In-Ear-Kopfhörer“, so eine Testerin.

Bedienung: Die Steuerung mit den Multifunktionstasten rechts und links ist simpel: Rechts drücken: lauter, links drücken: leiser, zweimal drücken: Pause. Die Kygos schalten sich automatisch ein, wenn sie aus dem Case genommen werden.

Akkulaufzeit: Die kurze Akkulaufzeit von etwa drei Stunden ist das Manko des Kopfhörers. Wer aber selten länger als drei Stunden am Stück unterwegs ist, und sich angewöhnt, die Buds direkt nach dem Laufen wieder ins Case zu legen, hat auch damit keine Probleme. Das Case gibt zusätzliche 8 Stunden „Saft“.

Sound: Besonders bei den Bässen kann der E7 nicht ganz mit den teuren Konkurrenten mithalten. Trotzdem dürfte der Sound für den Großteil der Nutzer völlig zufriedenstellend sein. Achtung bei der Nutzung im Straßenverkehr: Je nach individuellem Sitz verschließen die Kygos das Ohr sehr stark, eine „Awareness“-Funktion gibt es nicht.

Fazit: Minimalistische und federleichte Earbuds mit top Preis-Leistungs-Verhältnis.

Geschützt gegen: Wasser (IPX7)
Akkulaufzeit: 3 Stunden
Headset-Funktion: Ja
Ohreinsätze: 4 + 3 Finnen
Besonderheiten: -
Gewicht: 4 Gramm (pro Seite)
UVP: 150 Euro
Bestellen: Kygo E7/900

Aftershokz Aeropex: Knochenschall-Kopfhörer für freie Ohren

Sie laufen nicht gerne mit Kopfhörern, weil sie das Gefühl haben, von der Außenwelt abgeschirmt zu sein? Dann könnte dieses Modell eine Alternative für Sie sein.

Kopfhörer für Läufer im Test
Hersteller

Bestellen: Aftershokz Aeropex

Der Hersteller Aftershokz setzt auf die sogenannte Knochenleitungstechnologie. Dabei werden zur Schallübertragung nicht das Trommelfell, sondern Teile des Schädelknochens zum Schwingen gebracht. Anstelle eines Ohrstöpsels liegt daher ein Schallkopf auf der Wange. Vorteil: Die Ohren bleiben frei und Umgebungsgeräusche werden weiter wahrgenommen.

Tragekomfort: Mit weniger als 26 Gramm Gewicht trägt sich das filigrane Gestell schön leicht. Kleine Bügel halten die Schallköpfe am Platz. Lediglich bei hohem Tempo und Sprüngen wippt der Nackenbügel etwas auf und ab.

Bedienung: Über eine Bedienwippe rechts und einen Druckknopf links lassen sich Musiktitel wählen oder anhalten. Auch Telefon und Sprachassistent lassen sich so steuern.

Akkulaufzeit: Der Akku hält etwa 5 Stunden, das Laden funktioniert über USB.

Sound: Es fehlt etwas an Bass aber Mitten und Höhen sind durchaus akzeptabel.

Fazit: Ein etwas anderer Kopfhörer, der in allen funktionellen Aspekten mit klassischen mithalten kann. Gute Alternative für alle, denen freie Ohren beim Sport besonders wichtig sind.

Geschützt gegen: Wasser (IP67)
Akkulaufzeit: 8 Stunden
Headset-Funktion: Ja
Ohreinsätze: -
Besonderheiten: Silikontasche und Earplugs werden mitgeliefert
Gewicht: 26 Gramm
UVP: 170 Euro
Bestellen: Aftershokz Aeropex

Beats Solo³: Alltags-Style für die LaufstreckeEigentlich kein „Läufer“ – trotzdem überzeugt der Beats mit langer Akkulaufzeit

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Hier bestellen: Beats Solo3

Der Solo3 Wireless ist bei jungen Musikfans beliebt, und man sieht ihn in zahlreichen Farbvarianten, auch bei Joggern im Park. Zurecht, denn neben schickem Design kann der Bügelkopfhörer auch mit Funktionalität punkten.

Tragekomfort: Der schmale Solo3 sitzt ergonomisch am Kopf und ist schön flexibel. Die Hörmuscheln sind einklappbar, in der Hohe verstellbar und schön weich gepolstert. Dass sie sich abnehmen und waschen lassen, ist Voraussetzung für die Lauftauglichkeit. Allerdings schwitzt man recht stark darunter.

Bedienung: Der Anpressdruck ist nicht zu stark, sodass man ihn bequem auch mehrere Stunden am Stück tragen kann. Über das Bedienfeld an der linken Ohrmuschel lassen sich Wiedergabe und Lautstärke steuern. Auch eine Headset-Funktion ist integriert.

Akkulaufzeit: Dass der Solo3 auf Features, wie Active Noise Cancelling, verzichtet, wirkt sich sehr positiv auf die Akkulaufzeit aus. Die ist mit 40 Stunden top.

Sound: Für den recht hohen Preis bekommt man einen satten Sound. „Der Klang ist einfach spitze“, so ein Testläufer, „gar kein Vergleich zu In-Ear-Kopfhörern.“

Fazit: Als modisches Statement oder als Kombi-Kopfhörer für den Alltag und den Sport funktioniert der Solo3 am besten beim ruhigen Joggen. Super im Sound.

Geschützt gegen: Schweiß
Bluetooth: Ja
Akkulaufzeit: 40 Stunden
Headset-Funktion: Ja
Ohraufsätze: -
Besonderheiten: Geräuschisolierung
Gewicht: 215 Gramm
UVP: 299,95 Euro
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Jabra Elite Active 75t: nah an der Perfektion

Hervorragend konstruiertes und verarbeitetes TrueWireless-Modell mit Headset-Funktion

Jabra Elite Active 75t
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Der Hersteller preist bei diesem Modell vor allem die gute Passform an – zu Recht: Man merkt den Winzlingen an, dass an ihrer Form intensiv getüftelt und gefeilt wurde. Sie sitzen richtig gut und fest im Ohr.

Auffallend sind zudem die kompakte Größe und das geringe Gewicht. Samt Ladeschale wiegen die In-Ear-Stöpsel nicht mal 50 Gramm und sind kaum größer als eine Packung Kaugummi. Sprich: Sie passen wirklich in jede Tasche. Dabei wirken sie aber sehr hochwertig

Ein weiteres herausragendes Feature ist die Funktion, auf einfachen Tastendruck zur Erhöhung der Verkehrssicherheit Umgebungsgeräusche durchzulassen – für Läufer ein sehr wertvolles Sicherheitsextra.

Tragekomfort: Der Sitz im Ohr ist tatsächlich herausragend angenehm und sicher. Dank mitgelieferter EarGels (Ohrmuschel-Stöpsel aus Silikon) in drei Größen lässt er sich zusätzlich an die Form der eigenen Ohrmuschel anpassen. Im Test sind die Hörer nie von selbst aus dem Ohr gefallen, und wegen ihres geringen Gewichts werden sie einem auch nach längerer Zeit nicht unangenehm.

Bedienung: Die Hörer schalten sich automatisch ein und stellen die Verbindung zum Smartphone oder einer anderen Bluetooth-Soundquelle her, sobald man sie aus der Ladeschale nimmt. Steckt man sie ins Ohr, bedient man sie über je einen Knopf im linken und rechten Stöpsel: Musikwiedergabe starten/stoppen, lauter/leiser, Anruf annehmen/abweisen und einige weitere Funktionen per Doppel- oder Dreifach-Klick, die allerdings nicht ganz leicht zu merken sind. Aber die Anleitung ist in der App ja immer dabei.

Akkulaufzeit: Der Akku hält erfreulich lange: siebeneinhalb Stunden im Dauerbetrieb plus zweimal Nachladen in der Ladeschale, bevor diese ihrerseits wieder aufgeladen werden muss. Die Ladeschale ihrerseits kann wahlweise per USB-C-Kabel oder mit jedem Qi-zertifizierten Ladegerät kabellos per Induktion aufgeladen werden.

Sound: Die In-Ear-Stöpsel schotten einen fast völlig von der Umgebung ab. Entsprechend ungetrübt ist der Hörgenuss. Der Klang ist weder aufdringlich basslastig noch zu dünn. In der zugehörigen App kann er über vorgefertigte Soundprofile oder per Equalizer individuell angepasst werden.

Fazit: Ein sehr guter Sportkopfhörer. Konstruktion, Verarbeitung, Klang und Bedienung können voll überzeugen. Die „Hear through“-Funktion schafft einen genialen Kompromiss aus Musikgenuss und Verkehrssicherheit.

Geschützt gegen: Staubgeschützt und wasserdicht (IP57); zwei Jahre Garantie auf Schäden durch Staub und Schweiß
Bluetooth: Ja
Akkulaufzeit: 7,5 Stunden, mit „Nachladen“ in der Ladeschale bis zu 28 Stunden
Headset-Funktion: Ja, Sprachsteuerung des Smartphones möglich (Siri, Alexa, Google Assistant)
Ohreinsätze: 3
Besonderheiten: Wasserdicht, Ortungsfunktion; „Hear through“-Funktion zur Erhöhung der Verkehrssicherheit; in vier Farben erhältlich: Blau („Marine“), Grau, Kupfer/Schwarz, Titan/Schwarz; Ortungsfunktion
Gewicht: 5,5 Gramm je Stöpsel, Lade-Etui 35 Gramm
Preis: 199,99 Euro
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Kaufberatung: Welche Kopfhörer eignen sich für Läufer und Jogger?

Sport-Kopfhörer unterscheiden sich in ihrer Übertragungsweise (Bluetooth oder Kabelverbindung) und ihrer Bauweise (Earbud, In-Ear, On-Ear). Welcher der richtige für Sie ist, hängt von Ihren sportlichen Ambitionen und von persönlichen Vorlieben ab. Das sind die Vorteile der einzelnen Typen:

Kabelverbindung oder Bluetooth-Kopfhörer?

Ohrhörer mit Kabelverbindungen haben den großen Vorteil, dass Sie sich keine Gedanken um das Akku-Laden machen müssen. Der Stecker wird beim Abspielgerät eingestöpselt und es kann jederzeit losgehen. Nachteil: Die Kabel neigen dazu sich in der Kleidung zu verheddern oder bei schnellen Armbewegungen den Stöpsel aus dem Ohr zu reißen. Außerdem entstehen schnell Störgeräusche, wenn das Kabel an der Laufkleidung reibt. Allerdings sind Kabel-Kopfhörer meist günstiger als Bluetooth-Modelle.

Bluetooth-Kopfhörer übertragen die Musik ganz ohne Kabel. Dafür brauchen sie allerdings einen Akku, der zum Start des Laufes aufgeladen sein muss. Das dauert ungefähr zwei Stunden, dafür gibt es dann vier bis zehn Stunden Hörvergnügen. Der große Vorteil der Technologie ist die gewonnene Bewegungsfreiheit. Zudem warten die meisten Modelle mit einer praktischen Headset-Funktion auf, mit der Lautstärke, Titelauswahl und sogar Anrufe direkt am Kopfhörer verwaltet werden können. Wer neben dem Laufen gerne Fitness macht, sollte auf eine ausreichend große Reichweite achten, damit das Handy bei den Übungen auch mal an der Seite liegen bleiben kann.

Earpods, In-Ears oder On-Ears– Was sind die besten Sport-Kopfhörer?

Earpods, die simplen Kopfhörer für Laufeinsteiger

Die herkömmlichen Knopf-Kopfhörer im Sport-Format sind meist mit einem rutschfesten Gummi beschichtet, um das Risiko des Herausfallens zu minimieren. Ihr Vorteil: Sie verschließen die Ohren nicht komplett, wodurch Straßenverkehrsgeräusche noch wahrnehmbar sind.

In-Ear-Kopfhörer sind der Sport-Klassiker

Ein Silikonstöpsel ragt bei In-Ear-Kopfhörern in den Gehörgang hinein. Das führt zu einem besseren Halt und einer stärkeren Dämpfung der Umgebungsgeräusche. In-Ears werden deshalb schon länger als Sport-Kopfhörer verwendet und sind oft nur wenig teurer als Earpods.

Höherpreisige Modelle, wie der sehr gut getestete Monster iSport Victory haben oft speziell geformte Aufsätze, die den Halt am Ohr noch verstärken. In-Ear-Kopfhörer sollten mit wechselbaren Aufsätzen in unterschiedlichen Größen geliefert werden, so wie zum Beispiel der toll klingende Testsieger der Stiftung Warentest, der Bose SoundSport Wireless tut.

Ohrbügel-Kopfhörer überstehen auch das Tempotraining

Earpods und In-Ear-Kopfhörer werden häufig mit einem großen, gebogenen Bügel ergänzt, der hinter das Ohr geklemmt wird. Damit sind die Stöpsel wie mit einem Anker vor dem Herausfallen geschützt. Das bewährt sich vor allem beim Tempotraining, aber auch bei Alternativsportarten wie Klettern oder Crossfit. Nachteil: Die Ohrbügel-Kopfhörer sind etwas schwerer (13 bis 25 Gramm) und haben keine Passform-Garantie.

True-Wireless-Kopfhörer bringen federleichtes Tragegefühl

Kleine Ohrstöpsel ohne Verbindungskabel zwischen rechtem und linken Knopf werden True-Wireless-Kopfhörer oder auch Earbuds genannt. Davon profitieren Läufer, die sehr sensibel gegenüber störenden Laufeinflüssen sind. Mit dieser Bauweise einher geht allerdings auch die Gefahr, einen der kleinen Knöpfe zu verlieren. Dem begegnen viele Hersteller mit einer praktischen Ortungsfunktion.

On-Ear-Kopfhörer für Gelegenheitsjogger

Mit einem Bügel verbundene Ohrmuschel-Kopfhörer sind im Sportbereich eher untypisch. Trotzdem gibt es einige Modelle mit atmungsaktiven Bügel und flexibel verstellbaren Muscheln. Zu empfehlen sind die auffälligen Begleiter für Gelegenheitsjogger, die bei einer ruhigen Runde im Park ein modisches Statement setzen wollen. Auch für sehr audiophile Läufer sind sie eine Alternative, denn durch ihre große Membran haben On-Ears einen weit besseren Klang als Ohrstöpsel.

Welche Extras lohnen sich für Läufer?

Viele Sportkopfhörer sind wahre Technikwunder und können den Puls messen, Umgebungsgeräusche herausfiltern oder die Musik über ein Stirnband erklingen lassen. Welche Extras lohnen sich für wen?

Sportkopfhörer mit integrierter Pulsmessung

Wer auf Uhr und Brustgurt verzichten will, kann sich seine Werte auch per Ohrpuls von den Kopfhörern ermitteln lassen. Sichtbar werden diese dann entweder nach dem Training auf der App oder während des Laufens per Sprachansage. Solche High-End-Kopfhörer, z.B. der Jabra Elite Sport oder der JBL Under Armour sind spannende Gadgets für Technik-Fans.

Noise Cancelling: Ja oder nein?

Ob Sie die Umgebungsgeräusche neben Ihrer Musik noch wahrnehmen wollen oder nicht, ist eine individuelle Entscheidung. Im Stadtverkehr kann das sogenannte Noise Cancelling ein Sicherheitsrisiko darstellen, auf einer einsamen Strecke kann es eine Wohltat sein. Einige Hersteller bieten deshalb eine praktische Umschaltfunktion.

Kopfhörer im Kopfband

Wer das Gefühl von Kopfhörern beim Laufen gar nicht mag, aber trotzdem Musik hören will, kann zu einem Stirnband-Kopfhörer greifen (z.B. RunPhones Classic nofollow). Die Abspieltechnik steckt hier in einem dünnen, waschbaren Stoffband und kann so weder herausfallen noch das Ohr unangenehm verschließen. Bei der Soundqualität müssen aber Abstriche gemacht werden.

Fazit: Der individuelle Sitz ist entscheidend

Für Läufer sind vor allem die ergonomischen Qualitäten von Kopfhörern entscheidend. Achten Sie also auf einen sicheren, druckfreien Sitz und eine leichte Handhabung. Außerdem sollten die Kopfhörer robust verarbeitet sein und (bei kabellosen Modellen) ausreichend Akku-Power mitbringen. Ob Earpods, In-Ears oder On-Ears, Bluetooth oder kabelgebunden, hängt von Ihren Trainingsgewohnheiten und individuellen Vorlieben ab. In jedem Fall sollten Sie die Kopfhörer vor dem Kauf möglichst anprobieren und ihren Sitz auch in Bewegung austesten.

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