Die besten Kopfhörer 2021 Hersteller

Kopfhörer für Läufer im Test

Kopfhörer zum Joggen Sport-Kopfhörer für Läufer im Test

Sie laufen gern mit Musik und suchen den passenden Kopfhörer? Wir haben die 16 besten Modelle aus dem Jahr 2021 getestet. Mit Kaufberatung.

Sport stellt besondere Anforderungen an einen Kopfhörer: Auch bei schnellen Bewegungen muss er sicher sitzen und darf nicht stören. Im Gegensatz zu Alltags-Kopfhörern zeichnen sich Sportmodelle außerdem durch Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit aus. Aber: Das Angebot ist überwältigend. Welches Modell ist das richtige? Wer noch gar keine Idee hat, dem helfen die 3 Fragen, die sich jeder vor dem Kopfhörerkauf stellen sollte.

Apple AirPods 3

Apple AirPods 3
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Die einfacheren und günstigeren In-Ear-Hörer von Apple bieten vor allem eine superbequeme, reibungslose Konfiguration, Koppelung und Bedienung für iPhone-Besitzer. In ihrer dritten Auflage sehen die AirPods jetzt ein bisschen aus wie die AirPods Pro, nur ohne Silikon-Ohrstöpsel: Statt langer, dünner Stängel mit Touch-Bedienflächen gibt es jetzt deutlich kürzere Stiele mit Drucktasten. Die Ear-Buds selbst sind etwas länglich geformt und stehen im spitzen Winkel dazu.

Tragekomfort: Das Fehlen von Silikon- oder Gummi-Aufsätzen zur Größenanpassung hat einen echten Vorteil: Es macht das Einsetzen ins Ohr supereinfach: Man legt bzw. hängt die Buds einfach in die Ohrmuschel wie einen Kleiderhaken und braucht sie nicht in den Gehörgang zu drücken oder drehen. Bei vielen Menschen funktioniert das problemlos, nur bei manchen finden die Knöpfe einfach keinen Halt und rutschen sofort wieder heraus. Außerdem führt diese Bauweise dazu, dass Außengeräusche kaum vom Ohr ferngehalten werden. Bei leisen Musikpassagen oder zwischen den Stücken bekommt man fast alles mit, was um einen herum vor sich geht. Für Läufer ist das durchaus von Vorteil: Man braucht nicht erst einen bestimmten Modus zu aktivieren, um Umgebungsgeräusche durchzulassen, oder darauf zu vertrauen, dass eine Automatik gut funktioniert. Man ist nie ganz von der Umgebung abgeschottet und vergisst nicht, sich vorzusehen. Praktisch und typisch Apple ist die automatische Pausenfunktion beim Herausnehmen und Wiedereinsetzen der Hörer. Läufer freuen sich über den gegenüber dem Vorgänger verbesserten Spritzwasserschutz und vor allem darüber, dass der auch für das angenehm kleine, leichte Lade-Etui gilt.

Bedienung: Apple macht immer wieder aufs Neue vor, wie es geht (jedenfalls, solange man sich innerhalb des Apple-Universums bewegt): keine fummelige Koppelung, keine langwierige Konfiguration, kein frustrierendes Studium unverständlicher Bedienungsanleitungen, sondern einfach reinstecken (in diesem Fall ins Ohr) und loslegen. Mit anderen Apple-Geräten koppeln sich die AirPods automatisch. Einfache Funktionen wie Play, Pause, Titel überspringen oder Telefonanrufe annehmen steuert man über drucktastenartige Flächen an den kurzen Schäften – oder per Sprachsteuerung („Hey Siri“). Schade: Die Lautstärke lässt sich darüber leider nicht verändern, sondern nur am Smartphone. Und die Belegung der Tasten lässt sich auch nicht ändern (wie beim Pro-Modell). Alles ist auf Einfachheit ausgerichtet. Ob man rechts oder links drückt, bewirkt dasselbe.

Sound: Der Klang ist sehr ausgewogen und angenehm - sowohl schön klar als auch ausreichend voll und basskräftig. Ein automatischer Equalizer („Adaptive EQ“) passt den Sound fortwährend an die Umgebung an. Wie erwähnt hört man bauartbedingt trotzdem manchmal Umgebungsgeräusche durch die Musik hindurch. Wer das pure Klangerlebnis sucht, sollte also eher das Pro-Modell oder einen auf hohe Klangqualität ausgerichteten Hörer wie den Sony WF-1000XM4 (s. unten) wählen. Wer in dieser Hinsicht aber keine extrem hohen Ansprüche stellt, wird definitiv zufrieden sein – zumal auch Anrufe gut klingen und Windgeräusche beim Laufen sich dank spezieller Akustik-Stoff-Abdeckungen über den Mikrofonen im Rahmen halten.

Akkulaufzeit: Auch die Akkulaufzeit wurde gegenüber dem Vorgänger, den AirPods 2, verbessert. Sechs Stunden halten die AirPods 3 nun mit eigenem Akku durch, mit Nachladen im Case sogar 30 statt zuvor 24 Stunden. Und wie beim Sony WF-1000XM4 genügen nur fünf Minuten im Case für 60 Minuten Laufzeit. Das Lade-Case ist Qi-tauglich, kann also auf entsprechenden Matten oder Ladegeräten (wie dem MagSafe-Ladegerät von Apple) schnurlos aufgeladen werden.

Fazit: Vor allem iPhone-Nutzer werden mit den AirPods definitiv zufrieden sein. Alles funktioniert so glatt und angenehm, wie man es sich nur wünschen kann. Mit geringem Gewicht, gutem Klang und tollem Handling machen die kleinen Ear-Buds im Alltag zwischen Couch, Homeoffice und Laufstrecke richtig Spaß.

Schutzklasse: IPX4 = spritzwassergeschützt
Akkulaufzeit: 6 Stunden, mit Nachladen in der Ladeschale bis zu 30 Stunden
Gewicht: Hörer je 4,28 Gramm, Ladeschale 38 g
UVP: 199,00 €; Farbe: Weiß

LG Tone Free DFP8

LG Tone Free DFP8
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Smarte, leichte, unauffällige True-Wireless-Kopfhörer à la Apple mit gutem Klang und in die Ladeschale integrierter Reinigungsfunktion.

Tragekomfort: Die In-Ear-Hörer von LG sind vergleichbar mit den AirPods von Apple: Sie sind ähnlich klein und leicht, haben Touch-Flächen auf der Oberseite und legen viel Wert auf eine reibungslos flüssige Handhabung. In gewisser Weise entsprechen die DFP8 sogar eher den AirPods Pro, denn genau wie die haben sie kleine Silikon-Aufsätze in drei verschiedenen Größen, die für festen Halt im Ohr sorgen. Man ist dadurch nach dem Einsetzen deutlich stärker akustisch von der Umwelt abgeschottet als bei den „einfachen“ AirPods von Apple ohne Silikon-Passstücke. Die Knöpfe sitzen im Ohr aber angenehm und drücken nicht. Wegen ihres geringen Gewichts und des festen Halts hat man nie das Gefühl, dass sie herausfallen könnten. Ein nettes Feature ist die UV-Licht-Reinigung der Stöpsel im Lade-Case. Sauber werden sie dadurch nicht – aber laut Hersteller fast vollkommen keimfrei.

Bedienung: Das Einrichten und Koppeln mit dem Smartphone funktioniert sehr gut. Betätigungen der Touch-Flächen auf der Oberseite bestätigen die Hörer mit einem kurzen akustischen Signal. Das ist besonders bei Funktionen, für die man mehrfach tippen muss, sehr praktisch. Über eine eigene App lässt sich die Belegung der Taster ändern. Dort bekommt man auch den Ladezustand der Akkus angezeigt und kann sogar die Stöpsel suchen, wenn man sie mal nicht findet. Das Lade-Etui ist angenehm klein und leicht, passt in jede Tasche. Sehr angenehm: Ähnlich wie bei Apple merken die Knöpfe dank eingebauter Sensoren, ob sie im Ohr stecken. Sobald man sie herausnimmt, pausiert automatisch die Wiedergabe und wird fortgesetzt, wenn man sie wieder einsetzt.

Sound: Wie man den Klang empfindet, hängt bei vielen Kopfhörern davon ab, ob Noise Cancelling aktiviert ist bzw. wie dieses konfiguriert ist. Beim Tone Free DFP8 ist der Unterschied besonders groß: Mit aktivierter Geräuschunterdrückung klingen sie warm und voll, ohne hingegen wird der Sound dünn und blass. Für Läufer ist die Möglichkeit der Deaktivierung oder Umschaltung auf einen Umgebungsmodus („Hörmodus“ oder „Konversationsmodus“) allerdings zur eigenen Sicherheit notwendig, denn nur so bekommt man vom Straßenverkehr genug mit. Man sollte also stets darauf gefasst sein, zeitig den Modus zu wechseln, etwa bevor man eine Straße überquert. Immerhin: Ein kurzer Touch (plus Halten) genügt dazu. In der App kann man zudem zwischen verschiedenen Equalizer-Voreinstellungen zur Klangbeeinflussung wählen.

Akkulaufzeit: Die kleinen LG-Stöpsel bieten laut Hersteller eine erstaunlich lange Laufzeit von bis zu zehn Stunden. Selbst wenn das nicht ganz stimmt, ist es zum Laufen allemal und sogar für einen Marathon genug, zumal man mit dem kleinen, handlichen Case weitere 14 Stunden mobile Spielzeit erhält. Das Case lässt sich entweder über USB-C oder per Qi schnurlos laden. Und auch das Wiederaufladen geht fix: Schon nach 10 bis 15 Minuten im Lade-Case hat man wieder Saft für einen weiteren Lauf.

Fazit: Wer sich kleine, leichte In-Ear-Hörer mit einer super Bedienung wünscht, mit den „einfachen“ AirPods (s. oben) aber nicht klarkommt, weil sie bei ihm leicht aus dem Ohr fallen, sollte sich dieses Modell von LG anschauen.

Schutzklasse: IPX4 (Spritzwasserschutz)
Akkulaufzeit: 10 Stunden plus 14 Stunden durch „Nachladen“ im Transport-Case
Gewicht: 5,6 Gramm (je Hörer), 39 Gramm (Ladeschale)
Farben: Schwarz oder Weiß
UVP: 179 Euro

Urbanista Athens

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Die Kopfhörer Athens True Wireless des schwedischen Herstellers Urbanista sind laut Hersteller „für ein Leben in Bewegung“ designt – scheinbar ideal also für Läuferinnen und Läufer. Oder?

Die Athens-Kopfhörer sind kabellos und ersparen daher Schnur-Salat und lästiges Drapieren der Kabel von der Jackentasche zu den Ohren. Die Einrichtung und die Verbindung mit dem Smartphone oder MP3-Player der Wahl per Bluetooth ist ganz leicht und schnell gemacht. Beim ersten Tragen kostet es ein wenig Geduld und Fingerspitzengefühl, den passenden Sitz für die Kopfhörer zu finden. Schließlich schmiegen sie sich dank kleiner Silikonbügel tatsächlich gut an die Ohrmuscheln an und sitzen fest, aber nicht unangenehm in den Ohren. Beim Laufen bestätigt sich dieser Eindruck: „Ich hatte kein einziges Mal das Gefühl, die Kopfhörer könnten während der Bewegung herausrutschen. Auch bei Sprüngen oder ruckartigen Kopfbewegungen regt sich nichts“.

Beim Thema Akkulaufzeit erfüllen die Athens die Produktbeschreibung. Nach ziemlich genau sieben Stunden beschweren sich die Kopfhörer das erste Mal. Insgesamt hält der Akku etwa acht Stunden durch. Außerdem praktisch: In der mitgelieferten, handlichen Ladebox können die Kopfhörer drei Mal geladen werden, sodass sich eine Akkulaufzeit von insgesamt etwa 32 Stunden ergibt, bevor die Ladebox selbst mit einem USB-Kabel verbunden werden muss. Die Box ist eine komfortable Lösung, wenn unterwegs mal kein geeigneter Anschluss in Reichweite ist. Übrigens: Die Athens sind wasserdicht und eignen sich daher auch fürs Schwimmen, Baden oder Duschen. Bei Läufen in strömendem Regen gibt es also keinen Grund zur Sorge. Ein weiteres kleines Extra: Der Karton enthält ein Tütchen mit einem Set Ersatz-Teilchen für die Gummi-Überzeiher, sodass man diese nach häufigem Gebrauch wechseln kann.

Der Sound der Kopfhörer wird auf der Website als „kristallklar“ beschrieben. Der Eindruck beim Test ergibt: Ein durchaus hochwertiger und sauberer Sound, der vor allem auch bei Straßenlärm auf der Laufstrecke noch gut zu hören ist.

Die Urbanista Athens sind eine tolle Option für alle, die eine praktische Möglichkeit zum Musik hören während des Laufens (oder natürlich anderer Tätigkeiten) suchen. Im Preis-Leistungs-Verhältnis machen die Kopfhörer auf jeden Fall etwas her, und vor allem das Tragegefühl und die unkomplizierte Bedienung haben im Test überzeugt.

Akkulaufzeit: 8 Stunden (plus drei Ladungen im Ladecase)
Gewicht: 26 Gramm
UVP: 130 Euro

AfterShoks Aeropex

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Der Hersteller AfterShoks setzt bei den Aeropex-Kopfhörern auf ein ungewöhnliches Prinzip: Anders als bei üblichen In-Ear-Kopfhörern bleibt der Gehörgang komplett frei. Die Bügel des Modells enden stattdessen am Knochen direkt vor dem Eingang der Ohrmuscheln. Der Sound soll mithilfe einer speziellen Knochenleitungstechnologie an die Hörorgane weitergeleitet werden, sodass Musik hören bei Wahrnehmung der Umgebung möglich ist. In unserem Test soll sich zeigen, ob das Konzept tatsächlich aufgeht.

Die Kopfhörer lassen sich durch die intuitive Erstbedienung zunächst ganz einfach in Betrieb nehmen. Das Koppeln erforderte bei unserem Tester einige Versuche, was aber auch durchaus an individuellen Bluetooth-Einrichtungen liegen kann. Der Tester merkte außerdem an, dass die Material-Qualität der Kopfhörer hervorstach: „Durch das durchgehende Gummi wirkt der Kopfhörer regelrecht unverwüstlich“. Kleines Manko: Die Kopfhörer werden mit einem eigenen Ladesystem geliefert und können nicht mit einem Mini-USB angeschlossen werden.

Beim Laufen mit den Kopfhörern zeigt sich: Der fehlende Halt durch die Ohrmuschel ist für AfterShoks kein Hindernis, denn die Kopfhörer sitzen dennoch fest und verrutschen nicht. Sogar unter der Mütze und mit Brille spürt man sie kaum. Auch das Nackenband ist so dünn und wenig störend, dass der Tragekomfort besonders positiv wirkt. Noch nicht einmal Schweiß schränkt den Sitz der Kopfhörer ein.

Der Sound der Kopfhörer konnte unseren Tester ebenfalls überzeugen – zumindest dafür, dass sie nicht direkt im Ohr sitzen. „Wer keinen exzellenten Hifi-Klang erwartet, wird mit den Aeropex sehr zufrieden sein.“ Entsprechend des Konzeptes des Modells spürt man tatsächlich den Bass an den Knochen vor dem Ohr. Dies ist allerdings nicht unangenehm. Zudem kommt gerade bei Läufen im Straßenverkehr der große Vorteil der Technologie zum Tragen: Die Geräusche der Umgebung bleiben präsent, was unweigerlich mehr Sicherheit bietet.

Insgesamt sind die Aeropex-Kophörer eine tolle und innovative Option für Läuferinnen und Läufer, deren Laufrouten Aufmerksamkeit im Verkehr erfordern. Wer also leichte Abstriche in Sachen Sound in Kauf nimmt, findet mit den Aeropex tolle Begleiter für Läufe in der Stadt oder in ungewohnten Situationen. Auch der exzellente Tragekomfort macht die Kopfhörer zu einer tollen Lösung fürs Musik hören beim Laufen.

Akkulaufzeit: 8 Stunden
Gewicht: 26 Gramm
UVP: 170 Euro

EarFun Free Pro

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Die EarFun Free Pro-Kopfhörer werden in einer kleinen, kompakten Box geliefert und lassen sich ganz einfach einrichten. Die Erstbedienung ist intuitiv, sodass kaum ein Blick in die beiliegende Anleitung nötig ist. Die Kopplung mit einem Bluetooth-Gerät der Wahl funktioniert erstaunlich schnell. Äußerlich wirken die Kopfhörer angenehm unspektakulär – wie viele andere In Ear-Modelle sind sie klein und unauffällig.

Kleine Silikonbügel sorgen für den optimalen Sitz der Free Pros in der Ohrmuschel. Praktisch: Mitgeliefert werden ein paar Ersatzbügel, ebenso wie die aufsetzbaren Ohrstöpsel in verschiedenen Größen. Auf der Testrunde stellte unsere Testerin fest, dass die Kopfhörer tatsächlich nicht verrutschen und selbst unter einem engen Stirnband nicht stören: „Schon nach ein paar hundert Metern kann man glatt vergessen, dass man Kopfhörer trägt“. Die EarFun Pro sind schweiß- und spritzwassergeschützt, sodass man ohne Sorgen auch bei Regen oder besonders schweißtreibenden Einheiten Musik hören kann.

In Sachen Soundqualität bewegen sich die Free Pros im guten Mittelmaß – kein glasklarer Klang wie aus Musikboxen, aber dennoch eine sehr ordentliche Qualität, bei der man nicht vergessen darf, dass die Free Pros sich im günstigeren Preissegment bewegen. Positiv hob unsere Testerin auch die verschiedenen Einstellungen hervor, die sich während des Laufens direkt an den Kopfhörern selbst vornehmen lassen. Regulierung der Lautstärke, Vor- und Zurückspulen oder kurz auf Pause stellen sind durch Tippen auf die Kopfhörer ganz einfach möglich (zumindest, wenn man sich die verschiedenen Befehle irgendwann gut eingeprägt hat). Die EarFun Free Pros bieten zusätzlich das Extra der aktiven Geräuschunterdrückung, welches für Läuferinnen und Läufer wohl weniger relevant ist. Wer die Kopfhörer jedoch auch außerhalb der Trainingseinheiten nutzt, profitiert von der Einstellung, die externen Lärm ausblenden soll.

Insgesamt sind die EarFun Free Pros ein tolles Modell für Läuferinnen und Läufer, die ein leistungsstarkes Modell ohne viel Schnickschnack suchen. Die Kopfhörer eignen sich gut fürs Laufen, da sie gut sitzen und nicht verrutschen. Leichte Abstriche beim Thema Sound werden durch den günstigeren Preis wettgemacht – die EarFun Pro sind herrlich unaufgeregte, funktionale Bluetooth-Kopfhörer.

Akkulaufzeit: 7 Stunden (insgesamt 25 Stunden mit Ladecase)
Gewicht: 42 Gramm
UVP: 60 Euro

Philips Kabellose Sportkopfhörer

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Der Hersteller Philips stellt mit den kabellosen Kopfhörern aus der Go Earbuds Serie einen Sportkopfhörer vor, der über einen Nackenbügel verfügt und somit besonders sicher und angenehm sitzen soll. Der erste Blick in die Box verrät: Die Kopfhörer sind handlich und sehr leicht, trotz des Bügels. Die Ohrbügel, die den Kopfhörer rund um die Ohrmuschel sitzen, lassen sich abnehmen und durch kürzere sogenannte Wingtipps austauschen. Philips empfiehlt diese bei Einheiten mit niedriger Trainingsintensität.

Unsere Testerin startete zunächst mit den längeren Ohrbügeln, und diese hielten die Kopfhörer beim Laufen erfolgreich an Ort und Stelle. Der Nackenbügel kann mit einem Clip an der Sportkleidung befestigt werden, was für zusätzlichen Halt sorgen soll. Dies ist allerdings nur bei Kleidung mit Kragen sinnvoll – ein niedriges Sport-Shirt würde den Bügel wohl nur runterziehen. „Die Kopfhörer sitzen aber auch, wenn man den Clip nicht verwendet und den Bügel einfach im Nacken liegen lässt“, so der Tipp unserer Testerin. Eine zweite Runde legte sie mit den kürzeren Wingtipps zurück – und auch diese halten die Kopfhörer gut im Ohr. Wer außerhalb des Laufens auch Krafteinheiten mit Sprüngen und intensiveren Bewegungen absolviert, sollte dabei wohl eher zu den Ohrbügeln greifen.

Der Klang der Kopfhörer ist angenehm und klar, außerdem bleibt er auch dann noch erstaunlich rein und deutlich, wenn es in der Umgebung mal etwas lauter wird. Der Nackenbügel verfügt zusätzlich über ein reflektierendes Kevlar-Kabel, sodass das Band immer gut zu sehen ist – zum Beispiel auch dann, wenn man die Kopfhörer mal wieder verlegt hat. Direkt an den Kopfhörern befinden sich zudem kleine Bedienungselemente, mit denen man die Playlist stoppen, die Lautstärke regulieren und sogar Anrufe entgegennehmen kann.

Die Philips Kopfhörer sind eine sinnvolle Option besonders für Läuferinnen und Läufer, die den Kopfhörer auch außerhalb des Laufens nutzen möchten. Durch die flexible Nutzung und die wechselbaren Bügel ist das Modell vielseitig einsetzbar und eignet sich für viele Arten der Bewegung. Aber auch wer nur ein günstiges Modell mit gutem Klang sucht, wird von den kabellosen Philips-Kopfhörern überzeugt sein.

Akkulaufzeit: 10 Stunden
Gewicht: 87 Gramm
UVP: 50 Euro

Huawei FreeBuds 3i

Günstiger und verdammt guter Sport-Kopfhörer: Kaum ein Modell kommt an die Leistung der FreeBuds 3i von Huawei heran – vor allem zu dem Preis (119 Euro) sind sie beinahe konkurrenzlos.

Huawei FreeBuds 3i
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Zwar sind die Huawei-Buds nicht primär an Sportler oder gar Läufer gerichtet, doch dank des hervorragenden Sitzes sind die Noise-Cancelling-Kopfhörer auch beim Laufen eine gute Wahl.

Tragekomfort: Die In-Ear-Kopfhörer sitzen im Test bei allen Probanden hervorragend im Ohr und sind kaum zu spüren. "Ich hatte nicht einmal das Gefühl, dass ich die Stöpsel verlieren könnte", so eine Testerin. Silikonaufsätze werden in vier verschiedenen Größen mitgeliefert, sodass auch unterschiedlich große Gehörgange gut abgedichtet werden. Apropos abgedichtet: Regen oder Schweiß können den Kopfhörern nichts anhaben.

Bedienung: Das Koppeln funktionierte mit allen getesteten Smartphones (Android und iOS) und Computern problemlos. Knöpfe sucht man bei diesen True-Wireless-Kopfhörern vergebens. Stattdessen verfügt jeder Ohrhörer im oberen Gehäusebereich über eine rudimentäre Berührungssteuerung: Die beiden Gesten Doppelklick (standardmäßig belegt mit Play/Pause) und Halten (Noise Cancelling an/aus) können mit der App HUAWEI AI Life angepasst werden, die es jedoch ausschließlich für Android gibt. Die Kopfhörer funktionieren übrigens auch einzeln, sodass ein Ohr frei bleiben kann, wenn Sie etwa beim Laufen oder Radfahren mehr von der Umgebung mitbekommen möchten.

Akkulaufzeit: Beim Thema Laufzeit schwächeln die Huawei FreeBuds 3i ein wenig. Bei ausgeschaltetem Noise Cancelling, was beim Sport zu empfehlen ist, kommt man mit den aufgeladenen Kopfhörern rund 3,5 Stunden aus. Das Ladecase soll vier weitere Ladezyklen bieten, sodass am Ende rund 14 Stunden Musikgenuss möglich sind. Den Ladestand kann man mittels der oben erwähnten Android-App für jeden Ohrhörer sowie das Ladecase einsehen. Bei iOS gibt es in der oberen Statusleiste ebenfalls eine Anzeige zur verbleibenden Akkukapazität. Top: Das Laden des Case sowie der Kopfhörer geht mittels des mitgelieferten USB-C-Kabels sehr flott (knapp 1 Stunde).

Sound: Die Huawei FreeBuds 3i klingen über die gesamte Bandbreite gut, sodass dem Musik-, Hörspiel- oder Podcastgenuss beim Joggen nichts im Wege steht. "Es fehlt ihnen vielleicht etwas an Tiefe", mäkelt ein Tester. Das Noise Cancelling funktioniert für In-Ear-Kopfhörer erstaunlich gut. Dafür sind zwei nach außen gerichtete Mikrofone verantwortlich, die störende Geräusche erkennen und laut Datenblatt um bis zu 32 Dezibel reduzieren. In der Praxis funktioniert das in den allermeisten Situationen zuverlässig. Gespräche und sonore Geräusche wie im Straßenverkehr oder dem Zug werden sauber unterdrückt. Nur bei starkem Wind kann es ratsam sein, dass Noise Cancelling auszuschalten und auf die passive Abdichtung der Silikonaufsätze zu vertrauen.

Fazit: Auch wenn die Akkulaufzeit eher mittelmäßig ist, können Klang, Verarbeitung, Tragekomfort und Noise-Cancelling überzeugen. Die Huawei FreeBuds 3i sind ein absoluter Preis-Leistungs-Tipp und für Sportler definitiv eine gute Wahl! Eine deutlich längere Akkulaufzeit gibt es beim Schwestermodell Huawei FreeBuds Pro.

Schutzklasse: Keine
Akkulaufzeit: 3,5 Stunden (+ 14,5 Stunden in der Ladebox)
Gewicht: rund 5,5 Gramm (pro Kopfhörer) und 51 Gramm (Ladebox)
UVP: 119 Euro

Teufel Airy Sports

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Hier bestellen: Teufel Airy Sports TWS

Wir haben bereits den Vorgänger des Teufel Airy Sports TWS getestet. Hier geht's zum ausführlichen Test. Wir erklären, was das aktuelle Modell kann:

Der Airy Sport-Produktreihe hat in den letzten Kopfhörertest bereits mit sehr gutem Sound brilliert. Die neuste Version von Teufel ist der Air Sports TWS: Der In-Ear-Kopfhörer hat jetzt einen Haltebogen, der über und hinter dem Ohr sitzt und das Herausfallen des In-Ear-Teils verhindert. Durch die Bügel sind die beiden Ohrteile größer – entsprechend auch das Ladeteil. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu sieben Stunden – genug für lange Läufe. Und zurück im Ladecase werden die Ohrhörer wieder aufgeladen (was einige Zeit dauert), so wird die Nutzungsdauer bis über 30 Stunden ausgeweitet, bevor das Ladecase am USB-Anschluss wieder aufgeladen werden muss (was einige Zeit dauert), drei LED-Lämpchen zeigen farbig den Ladezustand an.

Das Aufsetzen und Einstöpseln der Teufel Airy Sports (16 g pro Hörer) ist zu Anfang etwas fummelig und gewöhnungsbedürftig (4 Ear-Tips aus antibakteriellem Silikon zur Wahl) - aber es lohnt sich: Im Laufalltag sitzen die Bügel sicher über dem Ohr und bieten eine fast alternativlos sichere Lösung für Läufer, denen sonst alle In-Ear-Stöpsel aus den Ohren fallen. Denn auch bei längeren Läufen oder wenn man viel schwitzt, beeinträchtigt das den Sitz nicht. Lediglich Brillenträger müssen in Kauf nehmen, dass die Brillenbügel auf den Ohrhörer-Bügeln aufliegen: Das stört gar nicht, solange die Brillenbügel nicht auf- und Abwippen.

Akustisch können die Airy Sports im oberen Drittel der hochwertigen In-Ear-Kopfhörer mithalten. Soundverwöhnte Hifi-Fans, die eventuell sogar die hohe Klangqualität anderer Teufel-Lautsprecher kennen, müssen freilich Abstriche machen – da kann die In-Ear-Version besonders bei den tiefen Tonlagen und warmen Bässen nicht mithalten. Und auch im Vergleich mit den Soundstarken M&W-In-Ears halten die Bässe der Airy Sports-Hörer nicht mit. Dafür differenzieren die Airy Sports aber gut und lassen sich auch bei niedriger bis mittlerer Lautstärke sehr gut hören. Bei sehr hoher bis maximaler Lautstärke werden sie etwas plärrig.

Die Bedienung am Ohr ist wie immer etwas gewöhnungsbedürftig, einfaches und mehrfaches Tippen bewirkt unterschiedliche Steuerfunktionen – das klappt insgesamt und nach etwas Eingewöhnung aber gut.

Akkulauzeit: Sieben Stunden (mit Ladecase bis zu 30 Stunden)
Wasserfest: Sprühwassergeschützt nach IPX3
UVP: 149,99 Euro

Bose Sport

Akustik-Spezialist Bose hat mit den Sport Earbuds (199 Euro) kleine Kopfhörer speziell für den Sport entwickelt – im RUNNER’S WOLRD-Praxistest schlagen sie sich hervorragend.

Bose Sport
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Hier bestellen: Bose Sport

Die erste Wahl für alle, die keine Kompromisse beim Sound eingehen wollen. Im vergleich zum beliebten Bose SoundSport Free ist der Sport merklich kleiner und leichter.

Tragekomfort: Zum Einsetzen werden die True-Wireless-Hörer ins Ohr gedreht, mit einer viertel Drehung klemmt sich eine kleine, weiche Finne im Ohr fest. Das Einsetzen des Earbuds ist nach ein paar Anwendungen sehr einfach Sitz: Adapter in verschiedenen Größen werden mitgeliefert, wobei der Ohreinsatz eine sehr weiche Ummantelung aus Silikon hat und sich gut ins Ohr einpasst und das Ohr abdichtet: Die „StayHear“ -Ohreinsätze bilden einen luftdichten Abschluss im Gehörgang. Die beiden Ohrhörer wiegen nur 14 Gramm, auch deshalb sitzen sie sicher im Ohr.

Bedienung: Auf den Earbuds sind Touchfelder zur Steuerung der Musiktitel, der Lautstärke (Wischen nach oben oder unten) und hier werden auch Anrufe entgegengenommen (Doppeltippen). Die Bedienung per Touchfeld ist mitunter etwas fehleranfällig, aber nach etwas Übung hat man es raus. Der Touch-Sensor am linken Earbud lässt sich zudem mit einer individuell wählbaren Shortcut-Funktion belegen. Das wird über die Bose Music App gesteuert via Smartphone.

Akkulaufzeit: Die Akkus halten rund fünf Stunden am Stück durch. Das ist ein guter Wert, reicht fürs Laufen allemal. Beim Zurücklegen in die Ladeschale lädt diese die Kopfhörer bis zu dreimal nach, bevor der Akku der Box per USB-C knapp eine Stunde wieder geladen werden muss – das schafft ein ausreichend großes Einsatzspektrum. Zumal sehr positiv im Test auffiel, dass sich der Akku der Ladeschale auch bei längerer Nicht-Nutzung kaum entladen hat. Fünf kleine LEDs an der Ladeschale zeigen den Ladezustand an; zudem wird der Akkuzustand der Earbuds akustisch gemeldet.

Sound: Hier hat Bose ein neues Niveau erreicht: So viel Kraft, Basstiefe und Emotionen gibt es bei Kopfhörern dieser Art sonst nicht. „Der Klang ist so gut, dass man tatsächlich von Hörgenuss sprechen kann – auch beim Laufen“, so ein RUNNER’S WORLD-Tester. Einziger Wermutstropfen: Die Earbuds sind – wie viele True-Wirelss-Kopfhörer – recht windanfällig.

Schutzklasse: IPX4 (Schweiß, Regen)
Akkulaufzeit: 5 Stunden (+ 10 Stunden aus dem Case)
Gewicht: 8,5 Gramm
UVP: 199 Euro

Sony WF-1000XM4

Sony WF-1000XM4
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Hier bestellen: Sony WF-1000XM4

Mit druckvollem Klang, extralanger Akkulaufzeit und einer ausgefeilten aktiven Geräuschunterdrückung versucht Sony, sein Top-Modell WF-1000XM4 von der Konkurrenz abzuheben. Die Hörer sind vollgestopft mit Technik und leisten viel, tragen sich aber nicht ganz unbeschwert, da sie etwas dick und schwer geraten sind.

Tragekomfort: Gegenüber dem Vorgängermodell XM3 hat Sony die Abmessungen der In-Ear-Knöpfe und vor allem auch der Ladeschale reduziert. Das neue samtig-matte Kunststoff-Case ist nun hosentaschentauglich, die Hörer selbst sind jedoch etwas pummelig geraten, drücken ein bisschen im Ohr und ragen deutlich daraus hervor. Deswegen und wegen ihres relativ hohen Gewichts und Volumens fühlt sich der Sitz weniger sicher an als er tatsächlich ist.

Bedienung: An der Außenseite der Knöpfe gibt es je ein Touch-Bedienfeld, über das sich Musikwiedergabe, Geräuschunterdrückung und Lautstärke schnell und bequem steuern lassen. Der Haken: Jedem der zwei Knöpfe kann man nur eine dieser drei Funktionen zuweisen, die dritte bleibt außen vor. Man muss sich also zumindest bis zum nächsten Start der App entscheiden, auf welche Steuermöglichkeit man beim Laufen verzichten kann. Wie heute üblich hilft die Bedienungsanleitung in der App, wenn man sich nicht mehr an die Tastenbelegung erinnern kann. Außerdem lässt sich darüber per Equalizer der Klang anpassen und der optimale Sitz der Stöpsel im Ohr kontrollieren. Eine optionale sogenannte "Speak to Chat"-Funktion stoppt die Wiedergabe, sobald man mit jemandem spricht und startet sie nach Beendigung der Unterhaltung automatisch wieder. Über „OK Google“oder Alexa lassen sich das Handy und einige Kopfhörerfunktionen per Sprachbefehl steuern. Wirklich praktisch: Sobald man die Stöpsel aus dem Ohr nimmt, schaltet die Wiedergabe automatisch auf Pause, setzt man sie wieder ein, geht es nahtlos weiter. Kabelloses Laden nach Qi-Standard ist möglich.

Sound: Speziell mit aktiviertem Noise-Cancelling ist der Klang des WF-1000XM4 ausgesprochen satt und druckvoll. Räumlichkeit und Präzision sind nicht ganz so seine Stärke, doch insgesamt ist der Klang warm, angenehm rund und ausgewogen - nicht zu basslastig und nie schrill. Auffallend: Kaum hat man die Knöpfe ins Ohr gedreht, kehrt vollkommene Ruhe ein, denn mit ihren Weichgummi-Ohrstöpseln schotten sie einen vollkommen von der Außenwelt ab. In dieser Hinsicht repräsentieren die WF-1000XM4 das genaue Gegenstück zu den beliebten AirPods von Apple (siehe oben). Dennoch handelt es sich beim WF-1000XM4 nicht um einen Kopfhörer „geschlossener“ Bauweise. Kleine Öffnungen im Gehäuse sorgen für Druckausgleich. Wichtig: Im Kleingedruckten weist Sony weist darauf hin, dass der Spritzwasserschutz nach IPX4 für die Mikros und diese Öffnungen nicht gilt (und auch nicht für das Lade-Case!). Man sollte die Hörer also lieber nicht in strömendem Regen tragen. Für einen Hersteller wie Sony ist das eigentlich ein Armutszeugnis und für die Lauftauglichkeit eine wesentliche Einschränkung.

Noise Cancelling: Das Noise Cancelling ist sehr wirkungsvoll. Im „Ambient Sound“-Modus erfasst der Kopfhörer Umgebungsgeräusche und sorgt dafür, dass man trotz Musikhörens mitbekommt, was um einen herum geschieht. Zudem lässt sich in der App einstellen, dass Stimmen erkannt werden und bei der Geräuschreduktion „ausgespart“ bzw. durchgelassen werden sollen. Diese Funktion schmälert allerdings den Klang und lässt auch Störgeräusche wie zum Beispiel Tastatur-Klackern verstärkt durchdringen. Umso besser kommt der WF-1000XM4 mit Wind klar: Im Gegensatz zu vielen anderen Modellen mit Active Noise Cancelling reduziert beim WF-1000XM4 eine separate Funktion in der zugehörigen App automatisch und zuverlässig lästige Windgeräusche.

Akkulaufzeit: Rekord: Bis zu zwölf Stunden Musikwiedergabe holen die kleinen Buds aus ihren integrierten Akkus, die Ladeschale sorgt noch mal für eine Verdreifachung der mobilen Laufzeit auf 36 Stunden. Das ist aktuell der Spitzenwert im True-Wireless-Bereich. Toll: Mit nur 5 Minuten Aufladen erhält man anständige 60 Minuten Spielzeit.

Fazit: Satter Sound, sehr gutes, flexibles Noise Cancelling, klasse Verarbeitung, Top-Ausstattung. Der Preis ist allerdings auch saftig, und der Tragekomfort wird nicht jedem gefallen. Vor dem Kauf ausprobieren!

Schutzklasse: IPX4 (spritzwassergeschützt)
Akkulaufzeit: bis zu 8 Stunden mit ANC bzw. 12 Stunden ohne ANC, plus 16 bzw. 24 Stunden durch Nachladen in der Ladeschale (zusammen also 24 bzw. 36 Stunden)
Gewicht: Hörer je 7,3 Gramm, Ladeschale 41 g
Farben: Schwarz, Silber (eigtl. eher beige-grau)
UVP: 279,00 €

Soundcore Spirit Dot 2

Ein hervorragender Sitz und ein satter Klang für grade mal 70 Euro: Der Spirit Dot 2 ist ein echter Preis-Leistungs-Tipp.

Soundcore Spirit Dot 2
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Hier bestellen: Soundcore Spirit Dot 2

Für ihre Preisklasse sind diese kleinen True-Wireless-Kopfhörer sehr gut ausgestattet. Eine IPX7-Wasserdichtigkeit macht sie unempfindlich gegen Wasser, der ein hochwertiger Audiotreiber sorgt für basslastigen Sound (daher auch der Name auf der Packung "Mini Buds Epic Bass").

Tragekomfort: Die Spirit Dot 2 sind auffällig klein und flach. Eine gute Alternative zu den voluminösen Modellen von Bose oder B&O, die gerne ein gutes Stück aus dem Ohr herausschauen, oder zum haken-förmigen Design von Apple oder Huawei. Fast wie ein langgezogener kleiner Wurm liegt der Kopfhörer recht tief im Gehörgang – und hält dadurch bombenfest. Springen, sprinten, Kopfschütteln: Alles kein Problem. Fünf unterschiedliche Ohraufsätze und drei Earwings sind im Lieferumfang enthalten.

Bedienung: Per einfacher Touch-Bedienung an beiden Kopfhörern lassen sich die Standard-Funktionen durchführen. Musik starten und stoppen, zum nächsten Titel springen, Anrufe annehmen und die Sprachsteuerung einschalten ist möglich. Gut: Der Kopfhörer reagiert erst bei doppeltem Antippen. Das verhindert eine versehentliche Bedienung.

Akkulaufzeit: Wo ist der Haken bei so einem guten und gleichzeitig preiswerten Kopfhörer? Hier liegt er in der Akkulaufzeit. Fünf Stunden verspricht Soundcore, in der Praxis sind es eher drei bis vier. Vor wirklich langen Läufen muss man also sichergehen, dass der Kopfhörer vollständig geladen ist. Immerhin: 10 Minuten im Case bringen eine zusätzliche Stunde Spielzeit.

Sound: Die kleinen Knöpfe klingen ziemlich groß. Der versprochene Bass ist satt und sauber auch bei hoher Lautstärke performt der Klang gut. In seinem Preissegment ist er damit ganz vorne dabei.

Fazit: Ein starkes Gesamtpaket mit Schwächen in der Akkulaufzeit. Für Läuferinnen und Läufer, die einen günstigen True-Wireless-Kopfhörer suchen, der sicher sitzt und gut klingt, gibt's aber eine klare Kaufempfehlung.

Schutzklasse: IPX7 (Wasser)
Akkulaufzeit: 3 - 5 Stunden (+ 3 Ladungen aus dem Case)
Gewicht: 60 Gramm im Case
UVP: 70 Euro
Hier bestellen: Soundcore Spirit Dot 2

Bang & Olufsen E8 Sport

Satter Sound zum satten Preis: hochwertige In-Ear-Kopfhörer für höchste Ansprüche an die Klangqualität.

Beoplay E8
Hersteller
B&O Beoplay E8

Hier bestellen: Bang & Olufsen E8 Sport

Der dänische Hersteller Bang & Olufsen ist seit Jahrzehnten bekannt für hochwertige Unterhaltungselektronik (besonders Fernseher und HiFi-Geräte) in exquisitem „skandinavischen“ Design. Winzige In-Ear-Kopfhörer bieten naturgemäßig wenig Platz, um sich in dieser Hinsicht von der Konkurrenz abzuheben. Umso mehr müssen die inneren Werte überzeugen. Um das zu erreichen, haben die Entwickler und Gestalter von B&O viel Mühe auf Details verwendet: Die Verarbeitung wirkt hochwertig, die Bedienung durchdacht, die Verpackung und die zugehörige App sind schön gestaltet. Die ganze Aufmachung vermittelt Gediegenheit. Aber tatsächlich überzeugen die Hörer auch im Praxistest.

Tragekomfort: Die etwas dick und schwer geratenen Knöpfe sitzen fest und sicher im Ohr. Diverse Silikonringe und „Ohrflossen“ werden mitgeliefert, um die Passform individuell anzupassen. Aber die Buds stehen im Ohr ein wenig vor – und wegen ihres relativ hohen Gewichts hat zumindest anfangs das Gefühl, sie könnten irgendwann rausrutschen. Das tun sie nicht, aber der Sitz fühlt sich nicht so selbstverständlich an wie bei manch leichteren Modelle. Man vergisst nicht so leicht, dass man Kopfhörer im Ohr hat. Gut: Zum Reinigen kann man sie ganz einfach unter fließend Wasser abspülen.

Bedienung: Die flachen Außenseiten der Knöpfe sind Touch-Bedienfelder. Darüber lassen sich Musikwiedergabe und Gesprächsannahme bequem steuern. Angenehm: Die Steuerung ist nicht mit zu vielen Funktionen überladen, sodass man nicht ständig in der Anleitung oder der App nachsehen muss, auf welcher Seite man wie oft tippen muss. Die Bedienung ist durchdacht, effizient und einfach. Die zugehörige B&O-App braucht man nicht unbedingt zur täglichen Nutzung, zur Anpassung des Klangs und anderer Voreinstellungen ist sie aber hilfreich.

Akkulaufzeit: Bis zu sieben Stunden Musikwiedergabe mit einer Akkuladung. Das ist erstklassig. Mit Nachtanken in der kleinen, aber etwas schweren (weil „wertig“ verarbeiteten) Ladeschatulle lässt sich die Laufzeit auf 30 Stunden verlängern - ein Spitzenwert.

Sound: „Der Klang ist sehr schön räumlich und präsent, aber nicht basslastig“, befand ein Tester. „Voll, satt und kräftig, aber doch präzise“, sagte ein anderer. Der Sound wirkt selbstverständlich und natürlich, nie angestrengt oder übersteuert. Man hat das Gefühl, dass die Hörer klanglich genug Reserven haben, damit sie trotz ihrer geringen Größe nicht so schnell an ihre Grenzen stoßen. Dank des guten Sitzes bzw. der Silikonringe wird die Umwelt fast komplett ausgeblendet. Sehr gut: Damit dennoch Umgebungsgeräusche wahrgenommen werden können, gibt es eine vierstufig variierbare Hear-Through-Funktion namens „Transparenz“.

Fazit: Wer höchste Klangqualität sucht und es sich leisten kann, bekommt hier wirklich Erstklassiges geboten. Es gibt aber Konkurrenzmodelle mit besserem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Schutzklasse: IP57 = staubbeständig und wasserdicht (30 Minuten in einer Tiefe von bis zu einem Meter)
Akkulaufzeit: 7 Stunden, mit Nachladen in der Ladeschale bis zu 30 Stunden
Gewicht: je 6,4 Gramm, Ladeschale 55 g (ohne Earbuds)
UVP: 350 Euro (z.Zt. 340,90); Qi-taugliches Ladepad für schnurloses Laden 125 Euro (121,75 Euro)
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Philips TAST702BK/00

Ohrenschmalz adé: Dieser Kopfhörer reinigt sich im Ladecase von selbst

Philips True Wireless
Hersteller

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Bei den ganz kleinen In-Ear Hörern sind es die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Und in den kleinen Dingen sind die Philips-Kopfhörer aus der Sports 7000-Series ganz groß!

Tragekomfort: Die Hörer saßen nahezu perfekt in der Ohrmuschel, das Einsetzen und Verankern der kleinen Finne, die die Hörer im Ohr hält, klappt sehr einfach. Und die Hörer sind tatsächlich während der Testdauer nicht einmal aus dem Ohr gefallen. Das passierte bei anderen Ohrhörern durchaus schon einmal.

Bedienung: Die Bedienung über die Ohrhörer ist etwas gewöhnungsbedürftig. „Man muss schon recht stark auf die Touchfelder tippen oder schlagen“, lautet es im Testbericht. Das kann vor allem beim Annehmen von Telefonaten etwas störend sein. Zudem lassen sich lediglich Musiktitel starten oder stoppen oder Anrufe annehmen sowie die Sprachsteuerung aufrufen – die Lautstärke lässt sich nicht regeln.

Akkulaufzeit: Die Aufbewahrungsbox ist im Vergleich zu anderen In-Ear-Kopfhörern relativ groß, das erscheint zunächst als Nachteil. Im Testverlauf erwies sich allerdings die daraus resultierende Akkukapazität als echter Vorteil. Der Akku lädt schnell, hält lange – und vor allem entlädt er sich kaum. Auch nach längerer Nicht-Benutzung sind die Kopfhörer einsatzbereit; das ist bei vielen anderen kleinen In-Ears, die in der Aufbewahrungsschachtel nachgeladen nicht der Fall. Besonders: Nach dem Einsetzen in das Ladecase werden die Kopfhörer per UV-Licht von Bakterien gereinigt.

Sound: Schon bei ruhiger, geringerer Lautstärke gibt sich ein ausgewogenes Klangspektrum – durchaus beeindruckend für In-Ear-hörer. Aber beim Laufen wählen die meisten Läufer recht hohe Lautstärke, und auch da sind sie überzeugend: „Beim direkten Hörvergleich vom B&O mit dem Philips In-Ear-Kopfhörer hat der Philips einen satteren runderen Klang; und auf jeden Fall einen besseren Bass, dazu mehr Raum. Auch da profitiert der vom besseren Sitz. Und der Philips ist einfacher ins Ohr zu setzen und sitzt dann da auch besser“, so ein Testläufer, der verschiedene In-Ear-Kopfhörer vergleichen konnte beim Laufen.

Fazit: Insgesamt also ein echt starker Testeindruck der Philips Sports 7000 Series In Ear-Kopfhörer: Unter den bislang getesteten True Wireless-In-Ear Kopfhörern haben sie eines der besten Testergebnisse bei den RUNNER’S WORLD-Testläufern geliefert.

Schutzklasse: IPX5 (Wasser, Schweiß)
Akkulaufzeit: 6 Stunden + 2 Akkuladungen im Case
Gewicht: -
UVP: 200 Euro
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JBL Endurance Peak

Preisliche Alternative zu High-End-Kopfhören mit sehr gutem Sitz und cleverer Touch-Bedienung.

Hersteller

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Der Endurance Peak ist das True-Wireless-Modell aus JBLs Endurance-Reihe, die speziell auf Sportler ausgelegt ist. Mit einem Preis von 150 Euro ist er eine etwas günstigere Alternative zu den High-End-Produkten.

TragekomfortDer Endurance Peak ist etwas voluminöser als andere True-Wireless-Modelle. Das liegt an seiner langgezogenen Form und dem flexiblen Silikon-Ohrbügel. Trotzdem sitzt er leicht und sicher im Ohr – ausdrückliches Lob unserer Tester.

Bedienung: Seine Besonderheit ist das Handling. Eher untypisch für True-Wireless-Modelle funktioniert das per Berührungssteuerung. Mit Drück- und Wisch-Bewegungen kann von einem Song zum nächsten navigiert werden, Start/Stopp und die Lautstärke eingestellt werden.

Akkulaufzeit: Mit einer Akkuladung läuft der Endurance Peak 4 Stunden. Das ist im Vergleich eher schwach. Immerhin: Das Lade-Case bringt zusätzlich 24 Stunden Energiereserve.

Sound: „Der Klang ist etwas flach“, so ein Tester, „der Hörer eignet sich eher für Hörbücher als für fette Beats.“ Bei starkem Wind leidet der Klang.

Fazit: Ein Budget-Modell, bei dem uns besonders Sitz und Bedienung überzeugen. Für den geringen Preis muss man Abstriche bei Akkulaufzeit und Sound in Kauf nehmen.

Schutzklasse: IPX7 (Wasser)
Akkulaufzeit: 4 Stunden
Gewicht: -
UVP: 150 Euro
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Kygo E7/900

Geheimtipp aus Norwegen: kleine, federleichte Earbuds für den Läufer-Alltag.

Kopfhörer für Läufer im Test
Hersteller

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Die Marke Kygo – hinter der der der gleichnamige norwegische DJ steht – ist hierzulande noch wenig bekannt. Mit dem E7 hat sie aber einen tollen True Wireless Kopfhörer im Sortiment.

Tragekomfort: Die federleichten Erabuds (4 Gramm pro Seite) werden mit einem Arsenal an Silikonaufsätzen und Finnen geliefert. Eine Offenbarung sind aber die unauffälligen Aufsätze aus einem schaumstoffähnlichen Material („Comply Tips“). „Noch nie hatte ich einen so guten Sitz bei einem In-Ear-Kopfhörer“, so eine Testerin.

Bedienung: Die Steuerung mit den Multifunktionstasten rechts und links ist simpel: Rechts drücken: lauter, links drücken: leiser, zweimal drücken: Pause. Die Kygos schalten sich automatisch ein, wenn sie aus dem Case genommen werden.

Akkulaufzeit: Die kurze Akkulaufzeit von etwa drei Stunden ist das Manko des Kopfhörers. Wer aber selten länger als drei Stunden am Stück unterwegs ist, und sich angewöhnt, die Buds direkt nach dem Laufen wieder ins Case zu legen, hat auch damit keine Probleme. Das Case gibt zusätzliche 8 Stunden „Saft“.

Sound: Besonders bei den Bässen kann der E7 nicht ganz mit den teuren Konkurrenten mithalten. Trotzdem dürfte der Sound für den Großteil der Nutzer völlig zufriedenstellend sein. Achtung bei der Nutzung im Straßenverkehr: Je nach individuellem Sitz verschließen die Kygos das Ohr sehr stark, eine „Awareness“-Funktion gibt es nicht.

Fazit: Minimalistische und federleichte Earbuds mit top Preis-Leistungs-Verhältnis.

Schutzklasse: IPX7 (Wasser)
Akkulaufzeit: 3 Stunden
Gewicht: 4 Gramm (pro Seite)
UVP: 150 Euro
Bestellen: Kygo E7/900

Jabra Elite Active 75t

Nah an Perfektion: Hervorragend konstruiertes und verarbeitetes TrueWireless-Modell mit Headset-Funktion.

Jabra Elite Active 75t
Hersteller

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Der Hersteller preist bei diesem Modell vor allem die gute Passform an – zu Recht: Man merkt den Winzlingen an, dass an ihrer Form intensiv getüftelt und gefeilt wurde. Sie sitzen richtig gut und fest im Ohr.

Auffallend sind zudem die kompakte Größe und das geringe Gewicht. Samt Ladeschale wiegen die In-Ear-Stöpsel nicht mal 50 Gramm und sind kaum größer als eine Packung Kaugummi. Sprich: Sie passen wirklich in jede Tasche. Dabei wirken sie aber sehr hochwertig

Ein weiteres herausragendes Feature ist die Funktion, auf einfachen Tastendruck zur Erhöhung der Verkehrssicherheit Umgebungsgeräusche durchzulassen – für Läufer ein sehr wertvolles Sicherheitsextra.

Tragekomfort: Der Sitz im Ohr ist tatsächlich herausragend angenehm und sicher. Dank mitgelieferter EarGels (Ohrmuschel-Stöpsel aus Silikon) in drei Größen lässt er sich zusätzlich an die Form der eigenen Ohrmuschel anpassen. Im Test sind die Hörer nie von selbst aus dem Ohr gefallen, und wegen ihres geringen Gewichts werden sie einem auch nach längerer Zeit nicht unangenehm.

Bedienung: Die Hörer schalten sich automatisch ein und stellen die Verbindung zum Smartphone oder einer anderen Bluetooth-Soundquelle her, sobald man sie aus der Ladeschale nimmt. Steckt man sie ins Ohr, bedient man sie über je einen Knopf im linken und rechten Stöpsel: Musikwiedergabe starten/stoppen, lauter/leiser, Anruf annehmen/abweisen und einige weitere Funktionen per Doppel- oder Dreifach-Klick, die allerdings nicht ganz leicht zu merken sind. Aber die Anleitung ist in der App ja immer dabei.

Akkulaufzeit: Der Akku hält erfreulich lange: siebeneinhalb Stunden im Dauerbetrieb plus zweimal Nachladen in der Ladeschale, bevor diese ihrerseits wieder aufgeladen werden muss. Die Ladeschale ihrerseits kann wahlweise per USB-C-Kabel oder mit jedem Qi-zertifizierten Ladegerät kabellos per Induktion aufgeladen werden.

Sound: Die In-Ear-Stöpsel schotten einen fast völlig von der Umgebung ab. Entsprechend ungetrübt ist der Hörgenuss. Der Klang ist weder aufdringlich basslastig noch zu dünn. In der zugehörigen App kann er über vorgefertigte Soundprofile oder per Equalizer individuell angepasst werden.

Fazit: Ein sehr guter Sportkopfhörer. Konstruktion, Verarbeitung, Klang und Bedienung können voll überzeugen. Die „Hear through“-Funktion schafft einen genialen Kompromiss aus Musikgenuss und Verkehrssicherheit.

Schutzklasse: IP57 (Staubgeschützt und wasserdicht); zwei Jahre Garantie auf Schäden durch Staub und Schweiß
Akkulaufzeit: 7,5 Stunden, mit „Nachladen“ in der Ladeschale bis zu 28 Stunden
Gewicht: 5,5 Gramm je Stöpsel, Lade-Etui 35 Gramm
Preis: 199,99 Euro
Bestellen: Jabra Elite Active 75t

3 Fragen, die Sie sich vor dem Kopfhörer-Kauf stellen sollten

Das Angebot an Kopfhörern für Sportler ist überwältigend. Das richtige Modell für sich finden Sie, indem Sie vor dem Kauf Ihre Bedürfnisse analysieren. Diese Fragen helfen Ihnen dabei:

1. Welches Abspielgerät nutzen Sie?

Welcher Kopfhörer für Sie in Frage kommt, hängt zuerst davon ab, mit welchem Gerät Sie die Kopfhörer beim Laufen verbinden wollen. Bei Smartphones haben Sie die freie Auswahl. Wireless-Modelle sind aufgrund ihrer großen Bewegungsfreiheit mittlerweile fast Standard. Wer hingegen auf das Smartphone beim Laufen verzichten will und beispielsweise einen MP3-Player ohne Bluetooth nutzt, muss auf kabelgebundene Kopfhörer zurückgreifen.

Wer eine Sportuhr mit integriertem Musikspeicher nutzt, kann diese über Bluetooth-Kopfhörer anhören und ein zusätzliches Gerät ganz zu Hause lassen. Noch leichter geht es nur mit Kopfhörern mit integriertem MP3-Player (z.B. dem JBL Endurance Dive).

2. Welche Bauweise passt zu Ihnen?

Neben der unterschiedlichen Übertragungsweise (per Bluetooth oder kabelgebunden) unterscheiden sich auch die Bauweisen der Kopfhörer. Grob lassen sie sich in vier Gruppen einteilen:

Sportkopfhörer-Typen im Überblick

Typ Vorteile Nachteile
Kabelgebundene In-Ears + Kein Akkuladen + Preiswert - Kabel kann stören
- Sound ist störanfällig
Wireless (mit Verbindungskabel im Nacken) + Längere Akkulaufzeit + Preiswerter als True-Wireless-Modele - Verbindungskabel kann beim Laufen wippen
True Wireless + Größtmögliche Bewegungsfreiheit - Meist hoher Preis - Kürzere Akkulaufzeit
Bügelkopfhörer (On-Ears) + Gute Soundqualität - Empfindlich für Feuchtigkeit
- Hohes Gewicht

Daneben gibt es weitere Abwandelungen, wie In-Ear-Kopfhören mit einem Ohrbügel, der über die Ohrmuschel geklemmt wird. Recht neu auf dem Markt sind auch Knochenschall-Kofhörer (z.B. von Aftershokz), die den Schall nicht über das Ohr, sondern über den Wangenknochen übertragen.

3. Welche zusätzlichen Bedürfnisse haben Sie?

Viele Kopfhörer haben Zusatzfunktionen, die eine echte Bereicherung sein können – wenn man sie denn braucht. Es lohnt sich deshalb, vor dem Kauf zu überlegen, welche Features einen Mehrwert für Sie bieten.

  • Wasserfeste Kopfhörer: Grundsätzlich sollten alle hochwertigen Kopfhörer so robust sein, dass Schweiß und Regenwasser nicht ins Gehäuse dringen können. Die Wasserdichte wird mit dem Kürzel IPX angegeben (1=wenig wasserdicht, 8=sehr wasserdicht). Kopfhörer mit einer hohen Wasserdichte können zum Schwimmen genutzt werden – eine sinnvolle Anschaffung für Triathleten.
  • Noise Cancelling: Das Herausfiltern von Umgebungsgeräuschen ist in der Bahn ein angenehme Zusatzfunktion, beim Laufen im Straßenverkehr kann es hingegen ein Sicherheitsrisiko darstellen. Sie wollen trotzdem ungestört Ihre Musik genießen? Achten Sie darauf, dass das Noise Cancelling manuell ein- und ausstellbar ist.
  • Individualisierbarer Sound: Bei allen funktionalen Eigenschaften sollte auch der Sound nicht vernachlässigt werden. Das Klangbild sollte bei jeder Lautstärke ausgewogen und naturgetreu sein. Einige Hersteller bieten eigene Equalizer an, mit denen Sie den Sound Ihres Kopfhörers in einer App individualisieren könne

Kaufberatung: Welche Kopfhörer eignen sich für Läufer und Jogger?

Sport-Kopfhörer unterscheiden sich in ihrer Übertragungsweise (Bluetooth oder Kabelverbindung) und ihrer Bauweise (Earbud, In-Ear, On-Ear). Welcher der richtige für Sie ist, hängt von Ihren sportlichen Ambitionen und von persönlichen Vorlieben ab. Das sind die Vorteile der einzelnen Typen:

Kabelverbindung oder Bluetooth-Kopfhörer?

Ohrhörer mit Kabelverbindungen haben den großen Vorteil, dass Sie sich keine Gedanken um das Akku-Laden machen müssen. Der Stecker wird beim Abspielgerät eingestöpselt und es kann jederzeit losgehen. Nachteil: Die Kabel neigen dazu sich in der Kleidung zu verheddern oder bei schnellen Armbewegungen den Stöpsel aus dem Ohr zu reißen. Außerdem entstehen schnell Störgeräusche, wenn das Kabel an der Laufkleidung reibt. Allerdings sind Kabel-Kopfhörer meist günstiger als Bluetooth-Modelle.

Bluetooth-Kopfhörer übertragen die Musik ganz ohne Kabel. Dafür brauchen sie allerdings einen Akku, der zum Start des Laufes aufgeladen sein muss. Das dauert ungefähr zwei Stunden, dafür gibt es dann vier bis zehn Stunden Hörvergnügen. Der große Vorteil der Technologie ist die gewonnene Bewegungsfreiheit. Zudem warten die meisten Modelle mit einer praktischen Headset-Funktion auf, mit der Lautstärke, Titelauswahl und sogar Anrufe direkt am Kopfhörer verwaltet werden können. Wer neben dem Laufen gerne Fitness macht, sollte auf eine ausreichend große Reichweite achten, damit das Handy bei den Übungen auch mal an der Seite liegen bleiben kann.

Was sind die besten Sport-Kopfhörer?

Earpods, In-Ears, Overears? Es gibt viele unterschiedliche Typen von Sport-Kopfhörern. Aber welche sind die besten?

Earpods, die simplen Kopfhörer für Laufeinsteiger

Die herkömmlichen Knopf-Kopfhörer im Sport-Format sind meist mit einem rutschfesten Gummi beschichtet, um das Risiko des Herausfallens zu minimieren. Ihr Vorteil: Sie verschließen die Ohren nicht komplett, wodurch Straßenverkehrsgeräusche noch wahrnehmbar sind.

In-Ear-Kopfhörer sind der Sport-Klassiker

Ein Silikonstöpsel ragt bei In-Ear-Kopfhörern in den Gehörgang hinein. Das führt zu einem besseren Halt und einer stärkeren Dämpfung der Umgebungsgeräusche. In-Ears werden deshalb schon länger als Sport-Kopfhörer verwendet und sind oft nur wenig teurer als Earpods.

Höherpreisige Modelle, wie der sehr gut getestete Monster iSport Victory haben oft speziell geformte Aufsätze, die den Halt am Ohr noch verstärken. In-Ear-Kopfhörer sollten mit wechselbaren Aufsätzen in unterschiedlichen Größen geliefert werden, so wie zum Beispiel der toll klingende Testsieger der Stiftung Warentest, der Bose SoundSport Wireless tut.

Ohrbügel-Kopfhörer überstehen auch das Tempotraining

Earpods und In-Ear-Kopfhörer werden häufig mit einem großen, gebogenen Bügel ergänzt, der hinter das Ohr geklemmt wird. Damit sind die Stöpsel wie mit einem Anker vor dem Herausfallen geschützt. Das bewährt sich vor allem beim Tempotraining, aber auch bei Alternativsportarten wie Klettern oder Crossfit. Nachteil: Die Ohrbügel-Kopfhörer sind etwas schwerer (13 bis 25 Gramm) und haben keine Passform-Garantie.

True-Wireless-Kopfhörer bringen federleichtes Tragegefühl

Kleine Ohrstöpsel ohne Verbindungskabel zwischen rechtem und linken Knopf werden True-Wireless-Kopfhörer oder auch Earbuds genannt. Davon profitieren Läufer, die sehr sensibel gegenüber störenden Laufeinflüssen sind. Mit dieser Bauweise einher geht allerdings auch die Gefahr, einen der kleinen Knöpfe zu verlieren. Dem begegnen viele Hersteller mit einer praktischen Ortungsfunktion.

On-Ear-Kopfhörer für Gelegenheitsjogger

Mit einem Bügel verbundene Ohrmuschel-Kopfhörer sind im Sportbereich eher untypisch. Trotzdem gibt es einige Modelle mit atmungsaktiven Bügel und flexibel verstellbaren Muscheln. Zu empfehlen sind die auffälligen Begleiter für Gelegenheitsjogger, die bei einer ruhigen Runde im Park ein modisches Statement setzen wollen. Auch für sehr audiophile Läufer sind sie eine Alternative, denn durch ihre große Membran haben On-Ears einen weit besseren Klang als Ohrstöpsel.

Welche Extras lohnen sich für Läufer?

Viele Sportkopfhörer sind wahre Technikwunder und können den Puls messen, Umgebungsgeräusche herausfiltern oder die Musik über ein Stirnband erklingen lassen. Welche Extras lohnen sich für wen?

Sportkopfhörer mit integrierter Pulsmessung

Wer auf Uhr und Brustgurt verzichten will, kann sich seine Werte auch per Ohrpuls von den Kopfhörern ermitteln lassen. Sichtbar werden diese dann entweder nach dem Training auf der App oder während des Laufens per Sprachansage. Solche High-End-Kopfhörer, z.B. der Jabra Elite Sport oder der JBL Under Armour sind spannende Gadgets für Technik-Fans.

Noise Cancelling: Ja oder nein?

Ob Sie die Umgebungsgeräusche neben Ihrer Musik noch wahrnehmen wollen oder nicht, ist eine individuelle Entscheidung. Im Stadtverkehr kann das sogenannte Noise Cancelling ein Sicherheitsrisiko darstellen, auf einer einsamen Strecke kann es eine Wohltat sein. Einige Hersteller bieten deshalb eine praktische Umschaltfunktion.

Kopfhörer im Kopfband

Wer das Gefühl von Kopfhörern beim Laufen gar nicht mag, aber trotzdem Musik hören will, kann zu einem Stirnband-Kopfhörer greifen (z.B. RunPhones Classic nofollow). Die Abspieltechnik steckt hier in einem dünnen, waschbaren Stoffband und kann so weder herausfallen noch das Ohr unangenehm verschließen. Bei der Soundqualität müssen aber Abstriche gemacht werden.

Fazit: Der individuelle Sitz ist entscheidend

Für Läufer sind vor allem die ergonomischen Qualitäten von Kopfhörern entscheidend. Achten Sie also auf einen sicheren, druckfreien Sitz und eine leichte Handhabung. Außerdem sollten die Kopfhörer robust verarbeitet sein und (bei kabellosen Modellen) ausreichend Akku-Power mitbringen. Ob Earpods, In-Ears oder On-Ears, Bluetooth oder kabelgebunden, hängt von Ihren Trainingsgewohnheiten und individuellen Vorlieben ab. In jedem Fall sollten Sie die Kopfhörer vor dem Kauf möglichst anprobieren und ihren Sitz auch in Bewegung austesten.

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