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Transruinaulta 2019 Streckenrekord und Hattrick-Premiere

Stephan Wenk mit überlegenem Streckenrekord und Michela Segalada mit dem ersten Hattrick der Geschichte gewannen den Transruinaulta 2019. Über 800 waren dabei.

Knapp zehn Grad am frühen Morgen waren angenehm und die Bedingungen somit trotz leichten Regens ideal. Entsprechend gut war die Stimmung unter den 871 Läuferinnen und Läufern, die aus 13 Nationen gekommen waren, um beim Transruinaulta 2019 am 19. Oktober zu starten. 461 von ihnen nahmen vor dem Rathaus in Ilanz die 42,2 Kilometer lange und mit 1.800 Höhenmetern gespickte Hauptstrecke nach Thusis in Angriff, 410 entschieden sich für die Transruinaulta Curta, welche nach 24 Kilometern in Rhäzüns endete und von Florian Attinger (Adliswil) sowie Veronika Schanzer (Herisau) gewonnen wurde.

Regierungsrat gibt Startkommando

Die Ehre, den ausgebuchten Transruinaulta zu eröffnen, kam Ralf Birchmeier zu. Das Startkommando erteilte dem Streckenrekordhalter und letztjährigen Schluchtenkönig aus Buchs der Regierungsrat Marcus Caduff, welcher die Tiba blies.

Während die Läufer einzeln die eigens für den Anlass hergerichtete Treppe aus 20 Tonnen Valser Quarzit hinunterstiegen und sich danach auf den mit Holzschnitzeln versehenen und mit Baumstämmen umrandeten Naturpfad begaben, verliehen die neun Angehörigen der Alphorngruppe Flims dem Startort einen passenden akustischen Rahmen. Natur pur waren auch die Elemente des Bewegungsparcours für Kinder und Jugendliche, die beim Transruinaulta zum ersten Mal eine Teilnahmemöglichkeit hatten.

Streckenrekord um fast zehn Minuten verbessert

Erstmals am Transruinaulta startete bei dessen sechster Auflage Stephan Wenk. Den im Vorjahr von Ralf Birchmeier realisierten Streckenrekord pulverisierte der Zürcher um bemerkenswerte 9:48 Minuten auf 3:05:14 Stunden. "Stephan Wenk lief in einer anderen Liga", meinte der geschlagene Ralf Birchmeier anerkennend. Der St. Galler Oberländer startete etwa fünf Minuten vor dem späteren Gewinner und blieb mit 3:14:01 Stunden ebenfalls unter seiner letztjährigen Siegerzeit. In vier Wochen bestreitet Stephan Wenk die Berglauf-Weltmeisterschaft im argentinischen Villa La Angostura.

Knapp 400 Doppelstarter

Die Teilnahme an den Welttitelkämpfen hatte sich ursprünglich auch Michela Segalada, welche den Transruinaulta als erste Startende überhaupt zum dritten Mal in Folge für sich entschied, zum Ziel gesetzt. Eine neunmonatige Laufpause verunmöglichte dann aber die Qualifikation. Nach Südamerika wird die Winterthurerin gleichwohl reisen – und auch an der Veranstaltung teilnehmen.

Die Laufschuhe schnürt Michela Segalada bereits am Sonntag wieder. Sie ist eine jener nahezu 400 Läuferinnen und Läufer, welche eine der beiden Kombinationswertungen (Schluchtenkönig/in beziehungsweise Schluchtenprinz/-essin) ins Auge fassten und so in Thusis auch den Transviamala (19 Kilometer) respektive die Transviamala Curta (11,5 Kilometer) mit Donat als Zielort in Angriff nehmen. Das Herzstück dieser Veranstaltung bildet dann die mystische und sagenumwobene Viamala-Schlucht.

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