Die besten Laufschuhe im Test
Die RUNNER’S-WORLD-Laufschuhtests
Laufschuhtest Herbst/Winter 2021/2022 Kröger & Gross, Shutterstock

Die aktuellen Laufschuhe im Test

Die besten neuen Joggingschuhe Der große Laufschuhtest 2021

Wir testen regelmäßig die aktuellen Laufschuhmodelle auf dem Markt. Die Ergebnisse zeigt unser Laufschuhtest.

🏆Unsere Redaktions-Lieblinge auf einen Blick:

  • Asics Gel-Nimbus 23: Der Nimbus gehört zur Spitzengruppe der Komfortklasse. Besonders für lange Läufe und Genussläufe ist er der perfekte Laufschuh. Hier bestellen: Frauenmodell (180 €) oder Männermodell (180 €)
  • Adidas Ultraboost 21: Dieses Modell überzeugt als Neutralschuh und Allrounder für Normalpronierer. Er eignet sich sowohl für Straße und Parks, als auch für Wald und Feldwege. Hier bestellen: Frauenmodell (180 €) oder Männermodell (180 €)l

Welcher Laufschuh ist der richtige?

Diese vier Eigenschaften sind für Läufer bei einem Laufschuh wichtig:

  1. Ausgewogene Dämpfung: Das bedeutet, die Sohle des Schuhs dämpft die Aufprallkräfte beim Laufen ab.
  2. Ausreichend Stabilität: Dort, wo es nötig ist, stützt der Schuh den Fuß.
  3. Geringes Gewicht: Je weniger ein Schuh wiegt, desto leichter fühlt sich auch das Laufen an.
  4. Komfortabler Sitz: An keiner Stelle sollte der Schuh drücken oder unangenehm spürbar sein.

Diese Eigenschaften sollte ein Laufschuh in möglichst optimaler Weise auf sich vereinen. In jüngster Zeit wird zusätzlich oft noch die Reaktivität des Mittelsohlenmaterials genannt: Die Energie, die beim Aufprall des Fußes entsteht, soll möglichst stark wieder beim Abdruck zurückgegeben werden. Was optimal ist, empfindet allerdings jeder Läufer anders – denn jeder Laufstil und jeder Fuß ist anders. Deshalb versuchen wir in unseren Schuhbeschreibungen möglichst viele Daten und Testeindrücke zusammenfließen zu lassen.

Die besten Laufschuhe aus unserem aktuellen Laufschuhtest

Im Anschluss an die Testberichte finden Sie noch einige Hinweise für Ihre individuelle Laufschuh-Wahl. Die stabileren und komfortableren Modelle sind in dieser Auflistung weiter oben aufgeführt, nach unten hin sind die Schuhe eher leichter und agiler, also für schnelleres Lauftempo geeignet und auch vom Gewicht her leichter. Weitere, besonders leichte Laufschuhe finden Sie zudem hier:

Die besten leichten Laufschuhe
Laufschuhe

Adidas Ultraboost 21

Adidas Ultraboost 21
Hersteller
Adidas Ultraboost 21

Hier bestellen: Frauenmodell oder Männermodell

Testeindruck: „Das ist fett“, ist der Kommentar eines Testläufers beim Anblick des UB 21, wie er von Fans genannt wird. Damit ist vor allem die Sohle gemeint. Und sie hält, was ihre Optik verspricht: maximalen Komfort. Das „LEP-Torsion“-Element sorgt dafür, „dass die Sohle beim Abstoß schön zurückploppt und dynamischer abrollt “, so eine Testläuferin. In der neuesten Version hat Adidas das Obermaterial neu g­estaltet. Dadurch fällt der UB 21 etwas kleiner aus, sitzt aber im Mittelfußbereich und an der Ferse sehr sicher und passt nach wie vor am besten bei schmaleren bis mittelbreiten Füßen. Es ist ein Allround-Schuh, der für alle Trainingseinsätze geeignet ist.

  • Gewicht: 325 Gramm (Frauen), 340 g (Männer)
  • Sprengung: 10 Millimeter
  • Preis: 180 Euro

Asics Gel-Nimbus 23

Asics Gel-Nimbus 23
Hersteller

Hier bestellen: Frauenmodell oder Männermodell

Testeindruck: Der Nimbus gehört zur Spitzengruppe der Komfortklasse. Prompt merkt ein Testläufer an: „Asics hat es hier auf die Spitze getrieben in punkto weichem Abrollverhalten.“ Auch im Vorfußbereich ist unter dem Ballen GEL-Dämpfung plus die Flytefoam Propel-Mittelsohle, dafür bleibt das Lauffeeling eher etwas auf der Strecke. Aber wer schnell laufen will, greift lieber zu anderen (Asics-)Modellen. Der Komfortkünstler Nimbus kümmert sich um das sanfte Verwöhnprogramm für Läuferfüße. Unbedingt erwähnenswert: Die Damenversion ist „gender specific“, was nicht nur die Passform betrifft, sondern auch die Sohlenkonstruktion: Die Ferse steht höher, der Vorfuß ist flexibler. „Ein Wohlfühlschuh für lange Läufe, Genussläufe und Plauder-Runden,“ bringt es eine Testläuferin auf den Punkt.

  • Gewicht: 250 Gramm (Frauen), 309 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 13 Millimeter (Frauen), 10 Millimeter (Männer)
  • Preis: 180 Euro

New Balance Fresh Foam Vongo v5

Hersteller

Hier bestellen: Frauenmodell oder Männermodell

Testeindruck: „Wesentlich verbessert“, resümierte ein begeisterter Testläufer, der die vorigen Versionen bereits gelaufen ist. New Balance hat ins haus­eigene Archiv gegriffen und den Vongo aufgefrischt: Die „Fresh Foam“-Mittelsohle, bekannt aus dem sehr be­liebten und gut verkauften Schwestermodell 1080, ist beim Vongo um 5 Millimeter breiter konstruiert und auf 8 Millimeter Sprengung erhöht. Dazu hat der Schuh eine integrierte Pronationsstütze, „die ein Nicht-Überpronierer aber nicht merkt“, schreibt ein Testläufer. Der Abrollvorgang wird bei Bedarf merklich stabilisiert, „ohne dass die Dynamik zu sehr leidet“, so das Testfazit.

  • Gewicht: 222 Gramm (Frauen), 280 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 8 Millimeter
  • Preis: 170 Euro

Brooks Glycerin 19 GTS

Brooks Glycerin 19 GTS
Hersteller

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Testeindruck: Die Stabilversion GTS vom Glycerin gibt es jetzt parallel zur neutralen Variante Glycerin 19 – und hat die Testläufer sehr beeindruckt. Die GTS-Version hat mit den „Guide Rails“ stabilisierende Elemente im Außenbereich der Mittelsohle. Diese wirken wie eine Art Geländer und mindern ein Einknicken des Fußes in der Abrollbewegung. Das ist eine interessante Mischung, denn der Glycerin ist zugleich sehr flexibel und torsionsfreudig, äußerst komfortabel gedämpft, und er bietet ein weiches Abrollverhalten, das sich für Fersenaufsetzer empfiehlt. „Der Schuh hat mich von meinen Knieschmerzen befreit“, schreibt eine Testläuferin begeistert.

  • Gewicht: 269 Gramm (Frauen), 303 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 10 Millimeter
  • Preis: 170 Euro

Mizuno Wave Rider 25

Mizuno Wave Rider 25
Hersteller

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Testeindruck: Auch zum 25. Jubiläum hat Mizuno dem Wave Rider kein neues Design verpasst, der Schuh kommt gewohnt schlicht daher. Aber das ist Understatement, denn die Mittelsohle des Rider wurde erheblich aufgewertet. Sie bietet nach wie vor 12 mm Sprengung, zugleich aber mehr Stabilität durch die weiter nach vorn reichende „Wave Plate“, die für mehr Stabilität, Druckverteilung und Haltbarkeit sorgt. Die integrierte Fersenkappe stützt zusätzlich, der Vorfußbereich ist sehr flexibel. Der Schuh ist „federnd, aber nicht zu weich gedämpft“, lobt eine Testläuferin. „Ideal für leichte und mittelschwere Normalfußläufer bei jedem Tempo.“

  • Gewicht: 230 Gramm (Frauen), 275 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 12 Millimeter
  • Preis: 150 Euro

Saucony Triumph 19

Hersteller

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Testeindruck: Die Zielflaggen-Optik lässt den Schuh schnell aussehen. Aber die Abstimmung der Mittelsohle und der damit verbundene Abrollkomfort sind eher auf maximalen Komfort ausgelegt. Saucony setzt auf den vom Vorgänger bekannten Mittelsohlenschaum „PWRRUN+“, der ein weiches Dämpfungsgefühl und einen sanften Abrollkomfort liefert. „Das wirkt selbst für Vor- und Mittelfußaufsetzer soft“, so ein Testläufer, „aber bei ruhigem Trainingstempo läuft er sich sehr bequem.“ Das neue Obermaterial ist spürbar luftiger: „Der Schuh fühlt sich damit leichter an“, so ein Testläufer, „er sitzt aber nicht so stramm im Mittelfußbereich.“

  • Gewicht: 258 Gramm (Frauen), 290 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 8 Millimeter
  • Preis: 170 Euro

Adidas Solar Glide 4 ST

Adidas Solar Glide 4 ST
Hersteller

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Testeindruck: Ohne das Kürzel ST ist der Solar Glide ein neutraler Trainingsschuh; in der ST-Ver­sion bietet er aber in der ­Mittelsohle eine Verstärkung, die „Solar Propulsion Rail“, die für eine bessere Fußführung sorgt. Der Abrollkomfort wird durch die Boost-Mittelsohle geprägt, die für ihren hohen Dämpfungskomfort bekannt ist. Im Gegensatz zum Gel-Kayano oder Cloudflyer kommt der Solar Glide aber auch für Mittelfußaufsetzer infrage. „Die gebogene Leistenform der Sohle bringt dem Schuh sogar eine gewisse Dynamik“, so ein Testläufer. In den vollen Genuss des Dämpfungskomforts kommen freilich auch beim Solar Glide vor allem die Fersenläufer, die auch durch die Mittelsohle am effektivsten gestützt werden. Besonders lobend hervorgehoben wurde die Fersenkappe, „eine Wohltat für geschundene Achillessehnen“, so eine Testerin. Im Vergleich zur Vorgängerversion wurde das Gewicht um rund fünf Prozent reduziert, sodass der Schuh nun ein paar Gramm leichter ist, was sich jedoch nicht spürbar auf das Laufgefühl auswirkt.

  • Gewicht: 278 Gramm (Frauen), 318 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 10 Millimeter
  • Preis: 139,95 Euro

Nike React Miler 2

Nike React Miler 2
Hersteller

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Testeindruck: Zum Meilensammeln eignet sich der Schuh durchaus. Die technischen Grundbedingungen bringt er schon durch die voluminöse Mittelsohle mit, die allein an der Ferse 31 Millimeter dick ist. Das meiste davon ist „React“-Schaum, wie Nike die bewährte Mischung nennt, die schon beim Infinity React gelobt wurde. Dazu hat der Miler 2 wie der Miler eine sehr breite und steife Sohle, ein Plastik­element im inneren Fersenbereich stützt zusätzlich. „Dennoch läuft sich der React Miler 2 für einen so stabilen Schuh durchaus agil“, staunte einer unserer Testläufer. Der Miler 2 zeigt, dass Stabilität und Agilität kein Widerspruch mehr sind. So eignet sich der Schuh sehr gut für lange Trainingsläufe, bei denen der Fuß gut unterstützt wird und im Vorfußbereich viel Platz hat. Kritik gab es lediglich am Obermaterial, das zwar guten Halt gibt, aber vergleichsweise warm ist. Im Vergleich zu seinem Vorgänger ist der Miler 2 minimal leichter, stellt allerdings nach wie vor kein Leichtgewicht dar.

  • Gewicht: 257 Gramm (Frauen), 321 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 9 Millimeter
  • Preis: 129,95 Euro

Asics Gel-Kayano 28

Asics Gel-Kayano 28
Kröger & Gross, Shutterstock

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Testeindruck: Der neue Gel-Kayano ist ein echtes Highlight in diesem Herbst und erhielt vom RUNNER'S WORLD-Testteam den "Best-Update-Award" - mit dem werden Laufschuhmodell ausgezeichnet, die funktionell im Sinne ihrer Laufcharakteristik überarbeitet wurden. Der Kayano 28 stellt eine hervor­ragende Überarbeitung der ­beliebten 27er-Version dieses Klassikers dar, der schon häufig die RUNNER’S-WORLD-Leserwahl in seiner Kategorie gewonnen hat. Die Passform mit dem sehr komfortablen Schuhkragen und der gepolsterten Lasche ist gleich geblieben, nur die Zehenbox wurde leicht vergrößert. Hinzugekommen ist eine abgeflachte externe Fersenkappe. Kombiniert mit der ebenfalls über­arbeiteten Pronationsstütze „Dynamic Duomax“ bietet der Kayano 28 die gewohnte Stabilität und sorgt für sicheren Halt. Und aufgrund des neuen, sehr re­aktiven Mittelsohlenschaums „Flytefoam Blast“ ergibt sich ein deutlich dynamischeres Laufgefühl. Insgesamt ein stabiler, sehr gut gedämpfter Trainingsschuh für leichte bis schwere Läufer.

  • Gewicht: 258 Gramm (Frauen), 309 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 13 Millimeter (Frauen), 10 Millimeter (Männer)
  • Preis: 180 Euro

On Cloudstratus

On Cloudstratus, Männer-Modell
Hersteller

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Testeindruck: Doppelt hält besser, das gilt in jedem Fall auch beim Cloudstratus: Die hier doppelt angeordnete „Cloudtec“-Dämpfung hält und dämpft besser als bei bisher jedem anderen On-Modell. Das wird von Testläufern voll bestätigt: „Der Cloudstratus dämpft sehr angenehm“, schreibt eine Testerin und ergänzt: „Das kannte ich so soft von On bislang gar nicht.“ Im Verbund mit dem stabilen Speedboard und der externen Fersenkappe bietet der Cloudstratus viel Stabilität. Die „Sternschnürung“ ist fummelig, sorgt aber für guten Sitz, die Passform ist wie beim Vorgänger eher weit. Die gebogene Leistenform ist für Fersen- und Mittelfußaufsetzer gut geeignet.

  • Gewicht: 270 Gramm (Frauen), 305 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 8 Millimeter
  • Preis: 180 Euro

Brooks Adrenaline GTS 21

Brooks Adrenaline GTS 21
Hersteller

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Testeindruck: Der Adrenaline ist ein Dauer(b)renner, zum vierten Mal hintereinander hat er bei der RUNNER‘S WORLD-Leserwahl den ersten Platz in seiner Kategorie (Bewegungskontrollschuhe) erreicht: und das mit dem besten Ergebnis, das er je erreicht hat bei der Leserwahl. Mit der aktuellen Überarbeitung ist seine Zielgruppe noch größer geworden. Der Adrenaline ist ein stabil konstruierter Trainingsschuh. Die Mittelsohle dämpft gut, gerade für Fersenläufer, ist aber nicht zu weich und bietet einen noch sanfteren Abrollkomfort als beim GTS 20. Die „Guiderails“ sind so etwas wie ein Spurhalte-Assistent beim Auto; je stärker der Bewegungsablauf von der Mitte abweicht, desto stärker greift das Rail ein. Sonst: Das Obermaterial ist sehr weich, die Lasche ist mit dem Sohlenbereich verbunden, die Sprengung ist recht hoch, der Vorfuß recht breit. Ein Tipp auch für Einsteiger oder Viel-Läufer.

  • Gewicht: 258 Gramm (Frauen), 294 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 12 Millimeter
  • Preis: 140 Euro

Asics GT-2000 9

Asics GT-2000 9
RUNNER'S WORLD

Hier bestellen: Frauenmodell oder Männermodell

Testeindruck: Der stabilie GT-2000 passt hier genau in die Lücke zwischen dem Brooks Adrenaline – der ein ganzes Stück schwerer ist und höhere Sprengung hat – und den Saucony Guide – der etwas weniger Sprengung hat, aber noch mehr stützt als der Asics. In der neuen Version ist der GT spürbar dynamischer: Der Vofußbereich ist flexibler, dazu erhält die Dämpfung durch das reaktive Flytefoam einen Spritzer Dynamik. Ein kritischer Testläufer merkte erstaunt an, „oh, ein Stabilschuh, in dem ich mich bei ruhigen Läufen sehr wohl fühle und sicher abrolle ohne eingezwängt zu werden.“ Ansonsten bleibt der GT seiner Modelltradition treu als ein allzeit verlässlicher Trainingsschuh. Gut: Es gibt ihn breiterer Passform und er ist auch für schwerere Läufer eine Empfehlung. Obendrein verbessert das neue, nahtfreie Upper die Passform.

  • Gewicht: 221 Gramm (Frauen), 280 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 10 Millimeter
  • Preis: 140 Euro

Saucony Guide 14

Saucony Guide 14
Hersteller

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Testeindruck: Eine Aufwertung hat der Guide 14 erfahren, der in der neuen Version – ähnlich wie Brooks und Asics (oben) - deutlich komfortabler geworden ist. Verantwortlich dafür ist beim Guide 14 eine zusätzliche Dämpfungsschicht mit „PWRRUN+“, einem sehr weichen und responsiven Schaum. Dadurch sind immerhin 32,5 Millimeter Dämpfungsschaum unter dem Rückfuß. Das dämpft den Abrollvorgang, der aber nach wie vor durch Stabilität geprägt ist – Grund: Die sehr stabile mediale TPU-Konstruktion. Läufer, die das Nach-innen-knicken des Fußes bremsen wollen, finden hier eine robuste Lösung. Zudem verhindert die gut gepolsterte, aber trotzdem extrem stabile Fersenkappe ein seitliches Ausbrechen des Fußes. Dabei hilft auch der gute Sitz im Mittelfuß, wo die Lasche über elastische Bänder seitlich mit der Mittelsohle verbunden ist.

  • Gewicht: 266 Gramm (Frauen), 298 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 8 Millimeter
  • Preis: 140 Euro

On Cloudflyer

On Cloudflyer
Kröger + Gross

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Testeindruck: Der Cloudflyer ergänzt im On-Programm die stabileren Modelle Cloud­ace und Cloudstratus. Bei diesem Schuh steht der Dämpfungsaspekt stärker im Vordergrund. Der neue Cloudflyer bietet dank des Einsatzes von „Helion“-Schaum in der Mittelsohle mehr Responsivität als das Vorgängermodell, ist damit leichter und weicher gedämpft. Im Rückfußbereich ist er spürbar stabiler, auch dank der überarbeiteten Fersenkappe, die – das wurde im Test gelobt – nur die Ferse umfasst und nicht an die Achillessehne stößt. Gut gefiel den Testern auch die Flexibilität im Vorfußbereich, „jedenfalls für einen Schuh dieser Klasse“, notierte ein Tester. Der Cloudflyer eignet sich eher für breitere Füße, und sehr gut für Sportler mit höherem Gewicht, vor allem Rückfußläufer. Bei diesen dämpft die Sohle spürbar besser als bei Mittelfußaufsetzern.

  • Gewicht: 210 Gramm (Frauen), 255 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 7 Millimeter
  • Preis: 169,95 Euro

Asics Novablast 2

Hersteller

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Testeindruck: Der erste Novablast wurde auf Anhieb ein Erfolg. Basis war die sehr soft gedämpfte, gleichwohl sehr reaktive Mittelsohle (Flytefoam Blast). Beim Novablast 2 ist sie etwas anders geformt, bietet jetzt nur noch 8 Millimeter Sprengung und ist mit einem stärkeren Fersenstabilisator ausgerüstet. Aber so richtig stabil ist der Novablast nicht, gerade im Vorfußbereich bietet er sehr viel Flexibilität – hervorragend für effiziente Läufer und Vor- und Mittelfußausetzer, die ihr ganzes Trainingsspektrum mit dem Nova­blast 2 abdecken können. Für Läufer mit schwachen Fußgelenken, hohem Gewicht oder Neigung zur Pronation ist er dage­gen weniger geeignet.

  • Gewicht: 225 Gramm (Frauen), 275 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 8 Millimeter
  • Preis: 140 Euro

Reebok Floatride Energy 3.0

Reebok Floatride Energy 3.0
Kröger & Gross, Shutterstock

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Testeindruck: „Keep it simple“ lautet eine alte Konstrukteursweisheit – die Reebok hier wie schon beim Vorgängermodell „Forever Floatride Energy“ beherzigt hat. Zu den wichtigsten Updates gehören die überarbei­tete Zwischensohle und ein neues Netz-Obermaterial. „Wo ist der Haken?“, fragte sich ein Testläufer im Hinblick auf den vergleichsweise günstigen Preis. Nach eingehender Prüfung war er aber überzeugt, der Schuh kann durchaus mit anderen Modellen mithalten. Die eher schmale Passform erinnerte den Tester zum Beispiel an den On Cloud. Und das sehr komfortable Abrollverhalten „erinnert etwas an den Saucony Triumph“, so der Tester weiter. Tatsächlich erweist sich der Schuh mit dem Floatride-Energy-Mittelsohlenschaum im Labortest als sehr reaktiv. Der schmale Aufbau, auch der Außensohle, geht zu Lasten der Stabilität, sorgt aber für sehr geringes Gewicht und lädt zu Tempoläufen ein. Fazit: Ein unkomplizierter Schuh mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

  • Gewicht: 201 Gramm (Frauen), 241 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 9 Millimeter
  • Preis: 100 Euro

True Motion Aion

True Motion Aion
Hersteller

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Testeindruck: True Motion brachte mit dem Aion nach dem Nevos sein zweites Modell auf den Markt. Charakteristisch: Unter dem Rückfuß ist die Sohleneinheit hufeisenförmig konstruiert. Die Idee: Vom ersten Moment der Abrollbewegung an werden die auftreffenden Kräfte optimal in den Gelenken zentriert. Drehkräfte und daraus resultierende Belastungen auf Knie oder Achillessehne werden minimiert, da der Kraftangriffspunkt auf die Längsachse des Fußes wirkt. Der Dämpfungsschaum ist extrem weich. Und, Achtung, bei der Anprobe steht man mit der Ferse ungewöhnlich hoch im Schuh, die ersten Laufmeter sind meist sehr ungewohnt. Die hohe Sprengung relativiert sich dann aber beim Laufen, wenn der „U-Foam“ zusammengedrückt wird. Die Testurteile fielen höchst unterschiedlich aus: Fersenläufer lobten den Komfort und die breitere Passform, Mittelfuß- und leichtere Läufer empfanden das Laufgefühl als eher „schwammig und gefühllos“. Der Aion ist in jedem Fall die komfortablere und auch deutlich stabilere Alternative zum Modell Nevos von True Motion.

  • Gewicht: 250 Gramm (Frauen), 290 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 10 Millimeter
  • Preis: 180 Euro

Nike Pegasus 38

Hersteller

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Testeindruck: Das Rezept für diesen Schuh ist eines der ältesten aus der Laufschuhküche: Der Pegasus ist der Inbegriff eines guten Dämpfungsschuhs. Wie der 37er im letzten Jahr hat auch die aktuelle Version ein Lufkissen („Zoom Air“) im Vorfußbereich, übrigens mit höherem Druck in der Männerversion. Die Mittelsohle besteht über die volle Länge aus „React“-Schaum, einer Spezialität der Nike-Köche, die sehr rückfedernd und gleichzeitig sehr komfortabel und flexibel ist. Im Ober­material bietet der 38er etwas mehr Platz und besseren Fersenhalt als der Vorgänger. Allerdings berichten die Tester, dass der Schuh im Zehenbereich eher schmal geraten ist.

  • Gewicht: 252 Gramm (Frauen), 260 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 10 Millimeter
  • Preis: 120 Euro

New Balance Fresh Foam 880 v11

RUNNER'S WORLD

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Testeindruck: Die Abstimmung der „Fresh Foam X“-Mittelsohle trifft für viele Testläufer den Sweetspot aus Dämpfung, Flexibilität und Stabilität. Ideal für einen vielgenutzten Trainingsschuh. Lob kam auch von den Läufern, denen die ganz weich gedämpften Schuhe zu weich sind. Und zwar fühlten sich leichtgewichtige wie mittelschwere Läufer mit den Laufeigenschaften sehr wohl (für schwerere Läufer empfiehlt sich eher der New Balance 1080). Das nach Funktionszonen gestaltete Strick-Obermaterial sitzt eher eng im Vorfußbereich, lässt sich mit der hervorragenden Schnürung auch an schmalere Füße gut anpassen.

  • Gewicht: 252 Gramm (Frauen), 303 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 10 Millimeter
  • Preis: 140 Euro

Mizuno Wave Sky Neo 2

Mizuno Wave Sky Neo 2
Hersteller

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Testeindruck: So viel Komfort gab es noch nie bei Mizuno. Der Wave Sky Neo 2 profitiert – neben dem Wave Rider und seinem Vorgänger – als erster Schuh von neu entwickelten Technologien rund um die Mittel­sohle, die auf dem Einsatz leichte­rer und reaktiverer Kunststoffe basieren. Das spürt der Läufer vom ersten Schritt an. Bis auf die feste Fersenschale kommt der Neo 2 zwar ohne Stabilitätsele­mente aus, aber ein weicherer Einsatz unter der Ferse in der Zwischen­sohle, gepaart mit der Torsionssteifigkeit der Mittelsohle, sorgt für viel Stabili­tät im Abrollvorgang. Dazu umfasst das eigentlich sehr weiche Obermaterial den Mittelfußbereich sehr fest. Das sorgt für ein komfortables und stabiles Abrollverhalten. „Das ist ein Bequemschuh für ruhiges Lauftempo, der auch für höheres Körpergewicht geeignet ist“, so ein Tester. ­Typisch für Mizuno ist die relativ große Sprengung.

  • Gewicht: 290 Gramm (Frauen), 350 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 10 Millimeter
  • Preis: 200 Euro

True Motion Nevos Elements

Hersteller

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Testeindruck: Das „U“ auf dem Oberma­terial deutet nicht nur einen Smiley an, sondern steht für die Innovation dieser jungen deutschen Marke: Eine U-för­mige Aussparung in der Mitte des Absatzes sorgt dafür, dass sich die Belastungskräfte beim Laufen ideal verteilen. Viele Tester waren vom komfortablen Laufeindruck beeindruckt, die relativ schlank konstruierte Sohle hat „trotz des Komforts einen ziemlich präzisen Druckpunkt“, so ein Tester. Die Abstimmung ist für leichte und mittelschwere Läufer ideal. Mit dem was­serabweisenden Obermate­rial und der griffigen Sohle ist der Nevos Elements ein schöner Herbst-Trainingsschuh.

  • Gewicht: 250 Gramm (Frauen), 290 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 10 Millimeter
  • Preis: 160 Euro

Brooks Ricochet 3

RUNNER'S WORLD

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Testeindruck: Den Ricochet hat Brooks behutsam aufgepeppt. Nachdem bereits der Vorgänger Ricochet 2, der bereits mit dem reaktiven DNA AMP-Schaum ausgerüstet war, für seine famosen Abrolleigenschaften gelobt wurde, ist der 3er vor allem im Obermaterial optimiert worden: Das Gestrick ist atmungsaktiver, die Schnürösen sind stabiler und die Schnürung hält den Fußrücken dadurch noch sicherer, übrigens ein Tipp auch für schmalere Füße. „Guter Sitz im Fersenbereich, kein Druck, kein Herausrutschen“, lobt eine Testerin und bestätigt „sockenartige Passform am Knöchel.“ So eignet sich der leichte Schuh gut für flotte Trainings. Einziger Kritikpunkt: bei Nässe wird die Sohle schnell rutschig.

  • Gewicht: 238 Gramm (Frauen), 267 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 8 Millimeter
  • Preis: 140 Euro

Under Armour Velociti Wind

UA Herren Flow Velociti WInd
Under Armour

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Testeindruck: Von der Textur und der Haptik her wirkt das dünne Obermaterial des Velociti Wind fast wie Papyrus. Mittel- und Außensohle bestehen aus einer Funktionseinheit, die für geringes Gewicht und ein direktes, leichtes Laufgefühl sorgt. „Eine schöne Alternative zu den oft viel weicher gedämpften Trainingsschuhen“, stellt ein Testläufer fest. Der Velociti Wind eignet sich für leichte bis mittelschwere Läufer und durchaus auch für flottere Trainingsläufe, Obermaterial und Sohle harmonieren gut. Die Größen fallen eher klein aus. Der in die Sohle integrierte Bluetooth-Chip lässt sich mit einer Smartphone-App koppeln und liefert interessante Laufdaten.

  • Gewicht: 227 Gramm (Frauen), 241 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 8 Millimeter
  • Preis: 160 Euro

Salomon Sonic 4 Accelerate

Salomon Sonic 4 Accelerate
Hersteller

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Testeindruck: Mit der Sonic-Serie begann Salomons Einstieg in den Bereich der Straßenlaufschuhe. Die Passform der Schuhe ist an die der beliebten Trailmodelle angelehnt, ins­gesamt wurde die Serie noch einmal gründlich überarbeitet und für die Zielgruppe ausdifferenziert. Der Sonic 4 Accelerate als Lightweight-Trainer ist für schnellere Läufe konzipiert. Unter der Ferse befindet sich ein Kunststoffelement mit besonders abfedernden Eigenschaften – quasi ein Stoßdämpfer. „Durch die flache Sohle und das geringere Gewicht eignet sich der Accelerate tatsächlich auch für flottes Trainingstempo“, so ein Testläufer. Geeignet ist er für leichte bis mittelschwere Läufer mit eher schmalem Fuß. Kritisiert wurde bisweilen allerdings der Halt der Ferse im Schuh. Pluspunkte sammelte die dezente Optik.

  • Gewicht: 190 Gramm (Frauen), 223 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 6 Millimeter
  • Preis: 140 Euro

Saucony Ride 14

Saucony Ride 14
Hersteller

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Testeindruck: Am meisten Wind macht bei der aktuellen Version des Ride wahrscheinlich die auffällige Optik. Denn ansonsten bleibt Saucony seiner Modelltradition treu und bietet einen Neutralschuh im besten Sinne: Der Abrollkomfort ist geprägt von der sehr flexiblen Sohle, der Dämpfungskomfort ist sehr hoch. „PWRRUN“ (sprich: Powerrun) nennt Saucony diese sehr leichte Mischung, die für ein weiches Laufgefühl sorgt – auch für Mittel- und Vorfußläufer. Damit ist der Ride eine haus­eigene Konkurrenz zu dem deutlich schwereren Triumph und eine Alternative zu Modellen wie Adidas Ultraboost oder Brooks Glycerin.

  • Gewicht: 238 Gramm (Frauen), 266 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 8 Millimeter
  • Preis: 140 Euro

Skechers GoRun Ride 8 Hyper

Skechers GoRun Ride 8 Hyper
Kröger + Gross

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Testeindruck: Das Vorgängermodell wurde mit dem RUNNER’S-WORLD-Editor’s-Choice-Award aus­gezeichnet, der neue GoRun Ride 8 steht also in bester Tradition. Die Charakteristik mit neu­tralem Abrollverhalten und der Aufbau sind gleich ge­blieben, die wesentlichsten ­Änderungen sind die Good­year-Außensohle („griffig auf jedem Untergrund“, so ein Tester) und die „Hyper­burst“-­Mittelsohle. Diese verwandelt den neuen GoRun Ride in einen Maximal-Komfortschuh, ohne dass die Dynamik auf der Strecke bleibt. Dank der moderat gebogenen Sohlenkonstruktion eignet sich der Schuh auch gut für Mittelfußläufer und flotteres Trainingstempo.

  • Gewicht: 202 Gramm (Frauen), 247 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 6 Millimeter
  • Preis: 125 Euro

Hoka One One Clifton 8

Hersteller

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Testeindruck: Die achte Version setzt die Erfolgsstory von Hokas beliebtestem Trainingsschuh fort. Die siebte war die leichteste, die achte hat jetzt ein neues Mittelsohlenmaterial, das zwar 15 Prozent leichter sein soll, aber das Gesamt­gewicht ist gleich geblieben. Auch die Sohle (29 Millimeter stark an der Ferse) hat dieselbe Charakteristik, lediglich der Aufsatzpunkt an der Ferse wurde stärker abgerundet. Nach dem Urteil der Testläufer trägt das dazu bei, dass der Laufeindruck etwas weicher gedämpft als beim Vorgänger ausfällt, und das passt besser zu einem ruhigeren Trainingstempo. Für guten Tragekomfort sorgt das jetzt noch weichere Obermaterial.

  • Gewicht: 215 Gramm (Frauen), 250 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 5 Millimeter
  • Preis: 140 Euro

Veja Marlin

Hersteller

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Testeindruck: Nachhaltigkeits-Vorreiter Veja präsentiert mit dem Marlin ein leichtes, flexibles und für schnelleres Tempo konstruiertes Modell mit der Laufcharakteristik eines Alltags-Trainingsschuhs. Der vergleichsweise flache Mittelsohlenaufbau, der zu 60 Prozent aus Rohrzucker besteht, verleiht mit dem Obermate­rial aus 100 Prozent recyceltem Plastik ein direktes Laufgefühl. Die Außensohle besteht zu 32 Prozent aus nachhaltigem Kautschuk, der aus Bäumen im Amazonas gewonnen wird. Vor allem der breite Ballenbereich sorgt für sicheren Stand und druckvollen Abdruck. Der Marlin läuft sich damit äußerst dynamisch und „ist mehr als ein nachhaltiger Geheimtipp“, so ein Tester.

  • Gewicht: 288 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 6 Millimeter
  • Preis: 160 Euro

Skechers Go Run Razor+

Hersteller

Hier bestellen: Unisexmodell

Testeindruck: Der mit einem RUNNER’S-WORLD-Award ausgezeichnete Go Run Razor ist kein Geheimtipp mehr. Der superleichte Mittelsohlenschaum wiegt weniger als konventionelle Mittelsohlen und bietet eine deutlich spürbare Rückfederung. „Der Schuh hat ein sehr eigenes Laufgefühl“, sagt ein Testläufer, „weich gedämpft und stark federnd zugleich.“ Die „+“-Version des Razor hat eine sehr griffige Continental-Außensohle und ein leichtes, dünnes Mesh-Obermaterial, ist sehr gut belüftet und anpassungsfähig,. Einziger Kritikpunkt im Test: Im Zehenbereich ist der Schuh eher schmal. Fazit: Ein flexibler, weich gedämpfter und leichter Speed-Trainingsschuh mit Wettkampfeignung.

  • Gewicht: 184 Gramm (Unisex)
  • Sprengung: 4 Millimeter
  • Preis: 150 Euro

Scott Cruise

Hersteller

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Testeindruck: Laufschuhe stehen bei Scott noch etwas im Schatten von Helmen, Rädern und Skiern. Dabei verdient der Cruise ­volle Beachtung: Die an der Ferse und in der Spitze auf­gebogene Sohle sorgt für ein sehr dynamisches Abrollverhalten, und das nicht nur bei Fersen-, sondern auch bei Mittelfußaufsetzern. Die „Kinetic Foam“-Zwischensohle trifft im Training den Sweetspot: „Dämpfung ist vor­handen, aber nicht zu weich, gerade so, dass der Untergrund noch spürbar ist“, sagte ein Testläufer. Auch das Ober­material samt seiner gut justierbaren Schnürung erhielt Lob – und passt für mittelbreite bis schmale Füße.

  • Gewicht: 255 Gramm (Frauen), 280 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 11 Millimeter
  • Preis: 140 Euro

Mizuno Wave Skyrise 2

Mizuno Wave Skyrise 2
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Mizuno Wave Skyrise 2

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Testeindruck: Mizuno hat hier ein Gesamtkunstwerk erschaffen. „Wow, ist der komfortabel“, beginnt eine Läuferin ihren Testbericht. Der Schaft ist aus einem Stück gearbeitet, das aus zwei Lagen besteht: einem äußeren Gestrick mit unterschiedlich festen Bereichen und einer leichten Polsterung. Die Kombi macht alle Bewegungen mit und schmiegt sich sanft an den Fuß. Lasche, Fersenbereich und Schuhkragen sind sehr bequem. Die stabile Fersenkappe und der Zehenschutz fügen sich störungsfrei in den Schaft ein. Die „Foam Wave“ verleiht dem Schuh Dynamik, „selbst zum Tempodauerlauf“, so ein Tester, „aber auch Halbmarathon oder Marathon kann ich mir mit dem Skyrise 2 gut vorstellen.“

    • Gewicht: 240 Gramm (Frauen), 300 Gramm (Männer)
    • Sprengung: 10 Millimeter
    • Preis: 140 Euro

On Cloud X

On Cloud X
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Testeindruck: Die zweite Auflage des Cloud X wurde in vielen Punkten überarbeitet und bietet nun deutlich bessere Lauf- und Abrollqualitäten. Das liegt vor ­allem am viel reaktiveren und besser dämpfenden „Helion“-Schaum, der durchgehend verwendet wurde. In Kombina­tion mit einer flexiblen Mit­tel­sohlenplatte, dem Speedboard, lädt der Cloud X zu flotterem Lauftempo ein. Allerdings vornehmlich auf der Straße und festem Untergrund, auch weil sich auf Waldwegen gern kleine Steinchen in der Cloud-Sohle verfangen. „Für mich ist der Cloud X ein idealer Schuh für meinen Tempodauerlauf“, so eine Testerin. Wichtig: Die Passform ist eher schmal. Dafür lobten gerade auch Mittelfußaufsetzer den Laufkomfort, das Abrollverhalten und den „bei dem leichten Gewicht sehr guten Dämpfungseffekt“.

    • Gewicht: 200 Gramm (Frauen), 240 Gramm (Männer)
    • Sprengung: 6 Millimeter
    • Preis: 150 Euro

On Cloudflow Wide

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Testeindruck: Bei der Breite eines Schuhs können vier Millimeter einen riesigen Unterschied ausmachen. Das ist genau das Maß, um das On den Cloudflow in der neuen „Wide“-Variante vergrößert hat. Und was hat das gebracht? „Der Schuh sitzt jetzt angenehmer“, sagt ein Testläufer mit etwas breiterem Fuß, der auch schon zuvor mit dem Cloudflow ­gelaufen ist. „Auf die Lauf­eigenschaften wirkt sich das nicht aus, aber ich fühle mich jetzt wohler im Schuh.“ Geprägt ist der Abrollvorgang des leichten On-Modells von dem schon vom Vorgänger bekannten direkten Lauf­gefühl und der im Mittel- sowie im Vorfußbereich flexiblen Sohlenkonstruktion.

  • Gewicht: 198 Gramm (Frauen), 238 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 6 Millimeter
  • Preis: 150 Euro

Altra Escalante 2.5

Altra Escalante 2.5
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Testeindruck: Der Escalante 2.5 stellt als ­einer der ganz wenigen Trainingsschuhe mit null Millimetern Sprengung eine echte Alternative dar: Der Fuß steht neutral und flach im Schuh. Dazu bietet die typische Al­tra-Leistenform im Vorfußbereich extrem viel Platz, was oft gerade von Testläufe­rinnen gelobt wird. „Das ist es, was ich am Escalante so mag“, so eine Testläuferin, die auch im Alltag gern Barfußschuhe trägt. Gelobt wurden auch die Schnürung und das anschmiegsame Obermaterial, vor allem aber der herausragende Komfort der gut rückfedernden Mittelsohle, die etwas stabiler ist als beim Vorgängermodell.

  • Gewicht: 196 Gramm (Frauen), 241 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 0 Millimeter
  • Preis: 150 Euro

Scott Pursuit

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Testeindruck: Mit Rocker-Konstruktionen kennt Scott sich aus. Die vorn und hinten aufgebogene Sohlenkonstruktion beim Pursuit erinnert an Wettkampfschuhe, gleichwohl deutet ihr Volumen (30 Millimeter unter der Ferse) den hohen Dämpfungskomfort an. Dazu bietet der Schuh ein sehr feines, festes Obermaterial, das durch eine gut zu justierende Schnürung und eine stabile Fersenkonstruk­tion unterstützt wird. Die für schma­le Füße ungeeignete Passform wurde von Testläufern mit mittelbreitem Fuß ebenso wie die Laufeigenschaften gelobt. „Ob ruhiges Tempo oder Tempoläufe unter 4 Minuten pro Kilometer, der Abrollkomfort ist einfach toll“, so ein Testläufer.

  • Gewicht: 225 Gramm (Frauen), 250 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 8 Millimeter
  • Preis: 140 Euro

Joe Nimble Addict

Nimble Toes Addict
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Testeindruck: Joe Nimble besetzt eine Nische: die der flach konstruierten Schuhe mit null Millimetern Spren­gung. Während der Hersteller seine Schuhe üblicherweise minimalistisch konstruiert, bietet der Addict ungewöhnlich viel Schuh. Mit einer 10 Millimeter starken EVA-Mittelsohle ausgestattet, bietet er trotz des flachen Schuh­aufbaus Barfuß-Laufkomfort und viel Platz für die Zehen. „Beim Laufen spürt man, dass man flach im Schuh steht, und danach spürt man, dass die Muskulatur mehr arbeiten musste“, so ein Tester. Die Außensohle ist auf nassem wie trockenem Asphalt sicher, die Verarbeitung herausragend, die Passform sehr breit.

  • Gewicht: 250 Gramm
  • Sprengung: 0 Millimeter
  • Preis: 180 Euro

Asics Gel-Cumulus 23

Asics Gel-Cumulus 23
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Testeindruck: So weich wie lange nicht bei Asics läuft sich der Gel-Cumulus in seiner 23. Version. Die Mittelsohle dämpft über die gesamte Länge mit dem bewährten „FlyteFoam“ des japanischen Herstellers, allerdings in einer neuen Variante mit geringerer Dichte. Dadurch wirkt der Schuh etwas leichter und reaktiver als seine Vorgänger. Weiterhin gibt es natürlich die gewohnten Gel-Dämpfungselemente im Vor- und im Rückfußbereich. Hinzu kommt eine neue Dynamik durch die vergrößerten Flexkerben der Außensohle im Vorfußbereich und eine Überarbeitung der Außensohlenkonstruktion im Fersenbereich, was ein geschmeidigeres Abrollen des Fußes nach der Landung erlaubt. Durch das nahtlose Mesh-Obermaterial im Vorfußbereich, die gut gepolsterte, dehnbare Zunge mit flacher Schnürung im Mittelfußbereich und die um den ganzen Schuhkragen dick abgepolsterte Fersenklappe fühlt sich der Fuß im Cumulus 23 rundum gut eingebettet. Der Komfort steht beim neuen Cumulus weiterhin im Fokus.

  • Gewicht: 220 Gramm (Frauen), 281 Gramm (Männer
  • Sprengung: 10 Millimeter
  • Preis: 140 Euro

Hier geht es zum ausführlichen Testbericht vom Asics Gel Cumulus 22

Brooks Ghost 14

Brooks Ghost 14
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Testeindruck: Der Ghost ist immer noch der beliebteste Schuh von Brooks. Die Passform hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht verändert, aber das neue Obermaterial ist atmungsaktiver und sorgt für besseren Sitz. Die Zwischensohle ist jetzt aus „DNA Loft“-Material, das ein noch aus­geglicheneres Abrollverhalten vermittelt und die segmentierte Außensohle unterstützt. Diese wird aber bei Nässe schnell rutschig. Auch in seiner 14. Ausführung setzt der Ghost die Tradition als universell einsetzbarer, neutraler Trainingsschuh fort. Übrigns wird der Ghost jetzt zu 60 Prozent aus recycelten Materia­lien hergestellt und ist trotzdem ein paar Gramm leichter geworden.

  • Gewicht: 255 Gramm (Frauen), 281 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 12 Millimeter
  • Preis: 140 Euro

Hier geht es zum ausführlichen Testbericht des Brooks Ghost 13

Weitere Informationen zum Basis-Trainingsplan mit zwei Beispielwochen finden Sie hier.

Hoka One One Carbon X2

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Testeindruck: Da hatte man bei Hoka mal eine geniale Idee: Man kombiniere die für die Marke charakteristische volumige EVA-Zwischensohle mit einer dünnen Karbonplatte, die das Abrollverhalten des Fußes forciert, oder – wie ein Tester es formuliert – „einem das Gefühl gibt, leicht nach vorn zukippen“. Der Schuh ist leicht, gut gedämpft und dynamisch – eine tolle Kombi für lange Wettkampfstrecken und für lange Dauerläufe. Nicht umsonst rennt Ultraläufer Jim Walmsley in dem Modell von Rekord zu Rekord. Erwähnenswert ist der Sockenschaft: Er verbessert die Passform, ist aber gewöhnungsbedürftig: Mancher wird das Modell eine halbe Nummer größer benötigen. Fazit: Die Funktionskombination ist einmalig und eine echte Bereicherung in der Hoka-Modellpalette. Im Vergleich zum Carbon X konnte Hoka mit dem Carbon X 2 sogar noch einen spürbaren Entwicklungsschritt machen.

  • Gewicht: 198 Gramm (Frauen), 239 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 5 Millimeter
  • Preis: 180 Euro

Adidas Adizero Adios Pro 2

Adidas Adios Pro 2
Kröger & Gross, Shutterstock

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Testeindruck: Rekordtauglich ist der Adizero, das haben der Adios Pro 2 und auch schon sein Vorgänger mehrfach bewiesen. Die Basis bildet die aus zwei Schichten bestehende „Lightstrike Pro“-Mittelsohle, ein Schaumstoff, der sich als sehr reaktiv erweist. Die Rockerform bietet einen dynamischen Abrollvorgang mit wenig Energieverlust. Die voluminöse Sohle ist unter dem Rückfuß 39 Millimeter stark. Anders als Nike nutzt Adidas hier einzelne, leicht flexible, carbonverstärkte „Energyrods“, die wie einzelne Finger bis unter den Vorfuß in der Mittelsohle reichen und den Abdruck unterstützen sollen. Das bedeutet einen deutlichen Vorteil im Abrollverhalten, wie ein Testläufer resümiert. „Der Pro 2 ist im Vergleich zu anderen Carbonmodellen flexibler.“ Das Laufverhalten ist dadurch weniger kapriziös, taugt für Straßenwettkämpfe von 5 Kilometer bis zum Marathon.

  • Gewicht: 215 Gramm (Unisex)
  • Sprengung: 10 Millimeter
  • Preis: 220 Euro

Puma Deviate Nitro Elite Racer SP

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Testeindruck: Der Deviate Nitro hat schon bei seiner Premiere für Auf­sehen gesorgt, jetzt kommt mit dem „Elite“ das noch spektakulärere Update mit Carbonplatte und reaktivem Mittelsohlenschaum. Er wiegt deutlich weniger als die meisten Carbonschuhe, was vor allem am flacheren Sohlenaufbau liegt. Dadurch bietet der „Elite“ zwar nicht dieses superreaktive Laufgefühl der dicken Sohlen, dafür erinnert er aber an einen klassischen, leichten Wettkampfschuh. Er lässt sich entsprechend agil laufen, liegt gut in der Kurve und hat ein fantastisches Obermaterial, das auch für schmalere Füße einen guten Fersensitz bietet.

  • Gewicht: 162 Gramm (Frauen), 186 Gramm (Männer)
  • Sprengung: 8 Millimeter
  • Preis: 200 Euro

Brooks Hyperion Elite 2

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Testeindruck: Effizienz und Komfort vereinen sich in diesem Carbonschuh. Die im Vergleich zu Nike oder Adidas relativ breit konstruierte Sohle bietet ein stabiles Abrollverhalten und ist auch nicht komplett steif, sondern lässt einen geringen Flex zu. Dank der bei Brooks „Rapid Roll“ genannten Rocker-Konstruktion entsteht ein für einen Wettkampfschuh angenehm komfortabler Laufeindruck. Großes Lob erhielt im Test das gut belüftete Obermaterial, „das den Fuß eng umschließt und auch an der Ferse perfekten Halt bietet“, so ein Testläufer. Da es ein Unisex-Modell ist, hat die Frauenversion insbesondere im Fersenbereich einen vergleichsweise lockeren Sitz.

  • Gewicht: 215 Gramm (Unisex)
  • Sprengung: 8 Millimeter
  • Preis: 250 Euro

Wie testet RUNNER’S WORLD Laufschuhe?

In jedem Test stecken viel Zeit, Wissenschaft, Schweiß und Laufkilometer. Im Praxistest werden die Laufschuhe im echten Einsatz getestet, hier geht es um den subjektiven Laufeindruck erfahrener Testläufer. Im Labor-Test werden die Schuhe objektiv nach standardisierten Kriterien getestet. Beide Testergebnisse fließen in die Bewertung in unserem Laufschuhtest ein.

Praxis-Test: Für diesen Test waren mehr als 400 Läufer unterwegs. Sie laufen mit jedem Schuh mindestens 150 Kilometer und füllen dann Testbögen aus. Für den Test haben wir Modelle ausgesucht, die uns von den Herstellern zur Verfügung gestellt wurden.

Labor-Test: Wir führen im RUNNER’S-WORLD-Schuhlabor sechs mechanische Standardtests durch. So sind alle Laufschuhe miteinander vergleichbar. Die Redaktion resümiert die Ergebnisse aus Trage- und Labortest.

Was Zahlen über einen Laufschuh verraten

Die Messdaten aus dem RUNNER’S-WORLD-Schuhlabor sind zwar objektiv, lassen aber nur bedingt Rückschlüsse auf die Laufeigenschaften zu. Die folgenden Punkte sollten Sie zusätzlich zu den Ergebnissen des Laufschuhtests in die Wahl des für Sie am besten geeigneten Laufschuhs mit einfließen lassen.

Gewicht: Wie schwer darf ein Laufschuh sein?

Leichte und sehr gut trainierte Läufer bevorzugen meist leichte Schuhe. Aber ein geringes Gewicht geht in der Regel mit Einbußen in der Funktionalität einher und bedeuten reduzierte Stütz- und Dämpfungseigenschaften. Im Labor werden die Schuhe in den Größen US 9 (Männer) und US 7 (Frauen) gemessen.

Sprengung: Was ist das und wie groß sollte der Wert sein?

Bei allen Testschuhen wird die Dicke der Sohle gemessen – im Vorfuß- und im Rückfußbereich. Die Differenz aus beiden Werten ist die sogenannte Sprengung. Der Wert gibt also an, wie viel höher die Ferse gegenüber den Zehen steht. Der Unterschied ist für den Läufer deutlich spürbar. Bei Barfußschuhen nähert sie sich – wie im Barfußstand – dem Nullpunkt an, bei dem sich Vor- und Rückfuß auf einer Höhe befinden. Bisherige Beobachtungen legen nahe, dass eine niedrigere Sprengung den Mittelfußaufsatz provoziert: Der Fuß landet dann nicht auf der Ferse, sondern auf dem Mittelfuß. Es ist eine Frage der individuellen Vorlieben, mit welchem Schuh man lieber läuft. Probieren Sie es aber vorsichtig aus, um Überlastungen wegen der Umstellung zu vermeiden.

Dämpfung: Wie weich sollte ein Laufschuh sein?

Im Labor haben wir auch die Dämpfungseigenschaften der Mittelsohle gemessen, um einen Eindruck von den Laufeigenschaften des Schuhs zu vermitteln. Die Dämpfung ist das zentrale Qualitätskriterium eines Laufschuhs. Jeder Laufschritt ist ein Sprung, beim Landen entstehen Belastungen für den Bewegungsapparat. Vor allem der Fuß und das Knie verarbeiten dabei viel Energie. Die Dämpfung des Laufschuhs hilft dem Körper dabei, diese Belastungskräfte abzubauen – und gegebenenfalls in den Vortrieb überzuleiten. Allerdings muss die Dämpfung eines Laufschuhs individuell zum Läufer passen. Es gibt keine Gleichung, dass mehr Dämpfung grundsätzlich besser ist. Denn die Qualität der Dämpfung richtet sich vor allem nach Körpergewicht des Läufers, Laufstil und Einsatzgebiet des Laufschuhs.

Obermaterial: Worauf muss ich beim Sitz des Laufschuhs achten?

Bei der Anprobe eines Laufschuhs bekommt der Fuß zunächst Rückmeldung von der Sohle, also vom Fußbett, wo der Fuß am meisten Rezeptoren hat. Genauso wichtig ist aber der Sitz des Obermaterials. Es sollte sich dem Fuß anpassen, vor allem im Mittelfußbereich eng anliegen und es muss etwas flexibel sein. Der Halt lässt sich durch leichte, aufgeklebte Besätze oder Verstärkungen im Gewebe verbessern.

Was ist der Unterschied zwischen Damen- und Herrenlaufschuhen?

Läuferinnen haben zwar kleinere Füße als Läufer, aber können sie dennoch auch in Männerschuhen laufen? Unsere Datenreihen zeichnen ein sehr differenziertes Bild über die Unterschiede: Frauenfüße sind im Schnitt deutlich schmaler und schlanker. Und sie haben deutlich weniger Volumen als Männerfüße, auch wenn sie die gleiche Länge haben. Vor allem die Ferse ist bei Frauen schmaler als bei Männern, der Vorfuß ist im Verhältnis dazu aber breiter. Deshalb sitzen die speziellen Damenmodelle bei Läuferinnen meist besser. Viele Hersteller stimmen zudem die Schuhe auf das niedrigere Gewicht der Läuferin ab.

Frauenlaufschuhe
Laufschuhe

Wann brauche ich Stabilitätsschuhe?

Stabilschuhe bzw. Stabilitätsschuhe bieten mehr Führung des Fußes. Dazu sind sie stabiler gefertigt, die Sohle lässt sich dann nicht so leicht verwringen und ist weniger flexibel. Die Stabilität wird dabei durch festere Mittelsohlenschäume oder stabile Elemente (sogenannte Pronationsstützen) erreicht. Vor allem Läufer mit einer Tendenz zur Überpronation (verstärktes Einknickes des Fußes beim Aufsatz und Abrollen) greifen gern zu Stabilitätsschuhen, da diese das übermäßige Einknicken verhindern. Legen Sie aber auch als Überpronierer bei der Wahl des Schuhtyps (also Neutralschuh oder Stabilitätsschuh) aber vor allem Wert auf das Laufgefühl – der Laufschuh, in dem sich das Laufen für Sie am komfortabelsten anfühlt, ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit der beste für Sie. Bei leichter Überpronation kann es auch sinnvoll sein, zwischen neutralen und stabilen Laufschuhen zu wechseln.

Stabile Laufschuhe im Test
Laufschuhe

Brauche ich für Laufwettkämpfe spezielle Wettkampfschuhe?

Freizeitläufer, die gelegentlich an Volksläufen teilnehmen, fahren dabei auch mit Ihren normalen Laufschuhen gut – wahrscheinlich greifen Sie dabei schon automatisch zu einem vergleichsweise leichten Modell. Wenn Sie gut trainiert und ambitioniert sind, macht ein spezieller Wettkampfschuh allerdings Sinn (und Spaß!). In den extra leichten Wettkampfschuhen fühlen Sie sich zu schnellem Tempo geradezu herausgefordert. Zugunsten des geringen Gewichts wird an Dämpfung und Stabilität gespart, daher ist das Laufgefühl sehr direkt, Sie spüren also den Untergrund unmittelbarer. Ob Wettkampfschuhe das Richtige für Sie sind, was sie dabei beachten müssen und welche Wettkampfschuhe empfehlenswert sind, erfahren Sie in unserem Wettkampfschuh-Test:

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