Die besten Laufschuhe im Test
Die RUNNER’S-WORLD-Laufschuhtests
Kröger & Gross

Die besten neuen Joggingschuhe Der große Laufschuhtest 2020

Wir testen regelmäßig aktuelle Laufschuhe. Die Ergebnisse zeigt unser Laufschuhtest.

Welcher ist der richtige Laufschuh?

Wenn man einen Schuhfabrikanten zu den wesentlichen Eigenschaften seiner neuesten Laufschuhe befragt, erfährt man viel über angeblich revolutionäre Mittelsohlentechnolo­gien, über die spezielle Fertigung des Obermaterials oder das besondere Schnürsystem, man hört physikalische Erläuterungen zum Pronationswinkel und zu der Rückstellkraft. Wenn man dagegen „echte“ Läufer zu ihren Schuhen befragt, kommen sie meist direkt zur Sache und beschreiben in anschaulichen Worten ihre praktischen Erfahrungen. Sie schwärmen oder schimpfen über die Passform des Schuhs am Fuß und das Laufgefühl, und sie finden ganz eigene Erklärungen dafür, warum sie mit genau diesem Laufschuh besser, schneller oder effizienter laufen können. Diese Tatsache haben wir uns bei der Vorbereitung des aktuellen Laufschuhtests vor Augen geführt. Wir haben uns gefragt, worauf es Läufern wirklich ankommt und die Testeindrücke hunderter Läufer ausgewertet.

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Vier Schlüsselfaktoren wurden dabei immer wieder genannt: geringes Gewicht, Dämpfung, Stabilität und ein komfortabler Sitz des Schuhs am Fuß.Diese Eigenschaften sollte ein Laufschuh in möglichst optimaler Weise auf sich vereinen. Was optimal ist, empfindet allerdings jeder Läufer anders – denn jeder Laufstil und jeder Fuß ist anders. Deshalb haben wir in unseren Schuhbeschreibungen zu den Modellen die Berichte der Testläufer und die Labordaten zusammenfließen lassen, um daraus eine Antwort auf die zentrale Frage zu geben: Welcher Laufschuh bietet welches Laufgefühl?

Weitere Informationen zum Trainingsplan für Anfänger mit zwei Beispielwochen finden Sie hier.

Die besten Laufschuhe aus unserem aktuellen Laufschuhtest

Im Anschluss an die Testberichte finden Sie noch einige Hinweise für Ihre individuelle Laufschuh-Wahl.

Asics GlideRide

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Noch ein Rocker: Nach dem vielbeachteten Start des MetaRide folgte ein paar Monate später dieses Modell, das sich für eine größere Läufergruppe eignet. Es basiert auf dem gleichen Rocker-Konzept (in einer zahmeren Version), das besonders in der Seitenansicht sehr gut erkennbar ist: Die Sohle ist fast über die ganze Länge gebogen wie eine Wippe. Dadurch wird die Wadenmuskulatur beim Übergang in die Abstoßphase entlastet. Außen- und Mittelsohle unterstützen die Abrollbewegung von der Ferse bis zu den Zehen. Das sorgt für mehr Effizienz und hilft laut Asics, den gleichen Abrollvorgang noch vielfach wiederholen zu können, auch wenn die Muskulatur bei längeren Läufen ermüdet. „Der GlideRide rollt noch leichter ab und ist spürbar komfortabler als der MetaRide“, so ein Testläufer,„er erinnert vom Komfort her eher an den Asics Nimbus.“

Gewicht: 290 g (Männer); 245 g (Frauen)
Sprengung: 5 mm
UVP: 160 €

Asics GT 2000 8

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Die GT-2000-Serie galt in ihrer Modelltradition immer als sehr stabil und war oft die erste Empfehlung für Läufer, die nach innen einknicken, sogenannte Überpronierer. Auch die 8er-Version zeichnet sich durch die stabile Konstruktion aus – aber jetzt gepaart mit hohem Laufkomfort. Die sehr steife Mittelfußbrücke und die Mittelsohle mit härterem Material auf der Innenseite (medial) sorgen für starken Halt des Fußes beim Abrollvorgang. Der Laufeindruck wird aber dadurch nicht dominiert. „Die Schuhe haben einen guten Halt vermittelt und sich dem Fuß sehr gut angepasst, ganz ohne Druckgefühl“, schrieb ein Testläufer, der reichlich Erfahrung mit Asics-Modellen hat. Der GT 2000 ist – vor allem durch den neuartigen Mittelsohlenschaum („Flytefoam“) – jetzt nicht nur komfortabel, sondern sogar etwas dynamisch geworden.

Gewicht: 285 g (Männer); 235 g (Frauen)
Sprengung: 10 mm
UVP: 140 €

Weitere Informationen zum Basis-Trainingsplan mit zwei Beispielwochen finden Sie hier.

Brooks Adrenaline GTS 20

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Adrenaline als Produktbezeichnung für diesen Schuh ist etwas missverständlich, denn das Modell ist nicht per se für Läufe konzipiert, in denen viel Adrenalin im Spiel ist. Doch das ist auch schon der einzige Kritikpunkt, den man dem Stabilschuh-Klassiker (nun bereits in der 20. Auflage!), ankreiden kann. Er ist so gut wie nie zuvor. In der jährlichen Laufschuhwahl belegte er Platz eins bei den „Bewegungskontrollschuhen“ und erhielt so viele Leserstimmen wie kein anderer Schuh. Das „GuideRail“-System stabilisiert den Fuß progressiv – wer keine Stütze benötigt, merkt davon fast nichts. Spürbar sind aber der weiche Dämpfungsschaum der Sohle und das weiche, geschmeidige Obermaterial. „Panzer mit Kuschelrand“, schrieb eine Testerin. Stabilität und Komfort gehen Hand in Hand und eignen sich auch für schwerere Läufer.

Gewicht: 300 g (Männer); 266 g (Frauen)
Sprengung: 12 mm
Preis: 140 €

Asics Gel-Nimbus 22

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„Asics definiert den Komfort neu“, schrieb ein Läufer in den Testbogen. Und tatsächlich stand der Komfort im Lastenheft: „Wir haben diesen Faktor überarbeitet“, bestätigt auch Asics-Entwickler Mikko Simos. Dafür wurde konstruktionstechnisch einiges verändert. Am auffälligsten: Direkt unter der Einlegesohle ist eine zwei Millimeter starke, sehr nachgiebige Schicht „Flytefoam Propel“ eingearbeitet. Gleichzeitig wurde das halbkreisförmige Gel-Dämpfungselement im Fersenbeinbereich der Mittelsohle vergrößert. „Ein sänftengleiches Abrollgefühl: Der Komfort ist tatsächlich noch höher“, berichtete eine Nimbus-erfahrene Testläuferin. Vereinzelte Kritik gab es im Test allerdings in Bezug auf den höheren Stand des Fußes im Schuh und die höhere Sprengung. „Das muss man mögen“, so ein Tester, „denn das Laufgefühl ist indirekt.“

Hier geht es zum ausführlichen Testbericht des Asics Gel-Nimbus 22

Gewicht: 310 g (Männer); 255 g (Frauen)
Sprengung: 10 mm (Männer); 13 mm (Frauen)
Preis: 180 €

Brooks Transcend 7

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Brooks-Fans haben ein Luxusproblem: Sollen sie den Ghost, den Adrenaline, den Transcend oder gar den Glycerine wählen? Eine Teilantwort liefert sicher der Preis – 170 Euro sind schon eine Ansage. „Aber jeder Cent ist gut angelegt“, schrieb einTester. Die Abstimmung der Dämpfung ist direkter als beim Ghost oder Adrenaline und kommt übrigens auch schwereren Läufern zugute. Eine Testläuferin setzte den Transcend bei unserem Streak im Januar nach 21 Tagen ein und berichtete begeistert: „Schon nach dem ersten Lauf sind meine Probleme weg.“ Technisch wurde beim Transcend an nichts gespart: Der Mittelsohlenschaum ist der softeste bei Brooks und das „GuideRail“-Konzept stabilisiert den Fuß. „Auch nach langen Straßenläufen habe ich immer noch das Gefühl, gut im Schuh zu stehen“, urteilte ein Testläufer.

Gewicht: 304 g (Männer); 250 g (Frauen)
Sprengung: 10 mm
Preis: 170 €

Nike React Infinity Run Flyknit

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Weltrekordschuhe haben die Entwickler von Nike letztes Jahr vorgestellt. Jetzt soll mit dem React Infinity die Komfortlücke geschlossen werden, die Nike bislang hatte. Entwickler Matt Nurse bezeichnet „React“ als „Feel-good-Schaum“ und spricht von Nikes „komplettester Mittelsohle“. Denn der „React“-Schaum hat hohe Rückstellkraft und ist extrem komfortabel. Das Volumen der Mittelsohle ist im Vergleich zum Vorgängermodell (Epic React) um 24 Prozent angestiegen: Die Sohle ist breiter, das Gewicht etwas höher. Um die Ferse herum verläuft ein stabilisierender Clip aus härterem TPU, ähnlich der „GuideRail“-Konstruktion bei Brooks. „Das Laufgefühl ist sehr weich“, berichtete eine (leichte) Testläuferin, „es muss jeder selbst entscheiden, ob das komfortabel ist.“ Ein anderer Testläufer (120 Kilo) prahlte dagegen: „Das ist der komfortabelste Schuh, den ich je gelaufen bin. “Komfort ist also – was sonst – eine Ermessensfrage.

Gewicht: 229 g
Sprengung: 9 mm
Preis: 160 €

New Balance Fresh Foam 1080 v10

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Komfortklasse hat sich als Bezeichnung für Schuhe wie den 1080 durchgesetzt. Das aktuelle Modell dieser Serie interpretiert das Thema Komfort neu. Schon der Vorgänger wurde ob seiner überragenden Dämpfungseigenschaften über den grünen Klee gelobt. Die neu gestaltete Zwischensohle aus verbessertem EVA-Schaum kann’s noch besser. Sie ist voluminöser als beim Vorgänger, geht auch mehr in die Breite, ist dank gut platzierter Flexkerben aber dennoch flexibel. Trotzdem ist der Schuh etwas leichter geworden. Der beim Vorgängermodell bemängelte Fersensitz wurde durch eine neue Konstruktion verbessert. „In wenigen Schuhen habe ich eine so komfortable Dämpfung und gleichzeitig so viel Dynamik“, schwärmte ein Testläufer. „Der 1080 kann Komfort – und er kann Tempo.“

Gewicht: 280 g (Männer); 238 g (Frauen)
Sprengung: 8 mm
Preis: 170 €

On Cloudstratus

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Vor gut zehn Jahren gegründet, ist On die am schnellsten wachsende Laufschuhmarke der Welt. Was das über den Cloudstratus sagt? Vor fünf Jahren hatte das Unternehmen die Läuferzielgruppe für dieses Modell noch gar nicht im Blick. Und so wirkt der Cloudstratus im Vergleich zu den eher filigranen Modellen im gewachsenen On-Sortiment wie ein Schrank (oder Chuchichäschtli, wie man in der Schweiz sagen würde) von einem Schuh: Die doppelten „Cloud“-Elemente, gepaart mit dem stabilisierenden „Speedboard“ in der Mittelsohle stecken hohe Belastungen weg und bieten viel Halt, auch für schwerere Läufer.

Gewicht: 333 g (Männer); 299 g (Frauen)
Sprengung: 8 mm
Preis: 180 €

Adidas Ultraboost PB

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Über Design lässt sich bekanntlich streiten. Der Ultraboost ist jedenfalls auch als Streetstyle-Schuh sehr populär und mindestens so beliebt wie als Laufschuh. Bei der 20. Auflage, auf der dieses Modell basiert, wurde mehr „Boost“-Schaum (verspricht reaktionsfreudige Dämpfung) verwendet als beim Vorgänger. Dazu gab es kleine Anpassungen, durch die er „noch laufbarer geworden“ ist, wie es ein Testläufer ausdrückte. Die PB-Version wurde nun mit einem spürbar leichteren und luftdurchlässigeren Obermaterial ausgestattet. Und durch die neue Schnürung sitzt der Schuh bei höherem Tempo besser am Fuß.

Gewicht: 307 g (Männer)
Sprengung: 10 mm
Preis: 180 €

Skechers GoRun Max Road 4

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Die Runningmarke Skechers ist hierzulande noch recht unbekannt. Das könnte der Max Road 4 ändern: Der Komfort-Laufschuh hat eine Mittelsohle aus einem modernen EVA-Schaum, der auch im Razor 3 oder Speed Elite verwendet wird. Doch bei diesem Modell stapeln sich fette 29 Millimeter unter der Ferse (Vorfuß 23 mm), das erinnert an den Hoka Clifton. EineTesterin schwärmte von „komfortabelster Dämpfung trotz geringen Gewichts“. Lob gab es auch für die „Rocker“-Konstruktion, Kritik bisweilen für das zu warme Obermaterial, das schmaleren (Frauen-)Füßen zudem keinen optimalen Halt bot.

Gewicht: 238 g (Männer); 179 g (Frauen)
Sprengung: 6 mm
Preis: 135 €

Under Armour Hovr Machina

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„Allroundtalent “ wäre wohl der passende Begriff, wenn man die Ankündigung von Under Armour zum Machina in einem Wort zusammenfassen wollte. Im Kern handelt es sich um einen neutral ausgelegten Dämpfungsschuh. Der namensgebende „Hovr“-Schaum in der Mittelsohle wird von einer Art Netz umhüllt, das für bessere Dämpfung und anschließende Energierückgabe sorgen soll. Im Mittelfußbereich ist eine Karbonverstärkung eingearbeitet, die den Vortrieb unterstützt: „Sie stabilisiert die Mittelsohle stark“, so ein Läufer. Überwiegendes Fazit der Tester: ein sehr gut dämpfender Alltags-Trainingsschuh.

Gewicht: 281 g (Männer); 221 g (Frauen)
Sprengung: 8 mm
Preis: 160 €

Mizuno Wave Skyrise

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Die „Wave“-Konstruktion ist nicht neu (eine Mizuno-Idee aus dem vergangenen Jahrtausend), die Revolution liegt in der konstruktionstechnischen Umsetzung: Statt einer starren Plastikplatte wird die „Welle“ beim Skyrise durch zwei dynamisch verbundene Mittelsohlenschäume geformt. Resultat: „Das Laufgefühl ist weicher und federnder“, urteilte ein Tester. Insbesondere Fersenläufer werden den dynamischeren Abrollkomfort bemerken, der durch einen weichen Einsatz („XPOP“-Schaum) unter der Ferse verstärkt wird. Wichtig: Auch der Skyrise hat die Mizuno-typische hohe Sprengung.Fans wird das freuen.

Gewicht: 300 g (Männer); 240 g (Frauen)
Sprengung: 12 mm
Preis: 135 €

361° Spire 4

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Seit 2015 gibt es den Spire, der von Anfang an gut war. Und doch lässt sich an ihm die rasante Entwicklung der Laufschuhtechnik aufzeigen: Allein das neue Dämpfungsmaterial (der Hersteller nennt es „Qu!kfoam“ – kein Witz!) macht den Spire 4 um eine Klasse besser. Verarbeitet ist es in Mittel- und Einlegesohle. „Die Passform kam mir bekannt vor, das Laufgefühl ist sensationell verbessert“, lobte ein Testläufer, „und zwar in Bezug auf Dämpfung und Abrollkomfort.“ Das werden vor allem Fersenläufer zu Schätzen wissen. Gut: Entgegen dem Trend zu immer breiteren Schuhen eignet sich der Spire auch für schmale Füße.

Gewicht: 305 g (Männer); 264 g (Frauen)
Sprengung: 9 mm
Preis: 160 €

Saucony Hurricane 22

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„Der Wolf im Schafspelz “, schrieb ein Testläufer ins Protokoll. Der in dezentem Grau gehaltene Schuh wirkt bei der Anprobe wollweich unter dem Fuß. „Sehr anschmiegsam. Passt sich dem Fuß richtig super an“, schrieb eine Testerin. Beim Laufen offenbart sich sein Charakter: Der Schuh ist recht schwer und so stabil wie kaum ein anderes Modell in diesem Test. „Ich war zwar spontan begeistert“, so ein bekennender Saucony Triumph-Fan, „aber der Hurricane ist mir dann doch zu stabil.“ Geeignet ist er für schwerere Läufer, die Stabilität benötigen, oder für Laufeinsteiger, die es stabil und vor allem bequem mögen.

Gewicht: 335 g (Männer); 290 g (Frauen)
Sprengung: 8 mm
Preis: 179 €

Asics Gel-DS Trainer 25

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Der Seriensieger bei der Laufschuhwahl des Jahres bewegt sich zurück zu seinen Ursprüngen. Im Grundcharakter war der DS-Trainer ein Trainingsschuh mit Wettkampfambitionen. Trotz seiner Tempoqualitäten bietet er ausreichend Dämpfung, sogar Stabilität, sodass er sich für Läufer bis etwa 80 Kilo gut zum Trainingseinsatz eignet. Großes Lob erntet das neue gestrickte Obermaterial mit integriertem Support-System. Es hält den Schuh sehr sicher am Fuß und vermittelt das Gefühl guter Kontrolle. „Ich habe diesen direkten Bodenkontakt, der mir bei vielen weichen Schuhen fehlt“, so ein Testläufer.

Gewicht: 255 g (Männer); 210 g (Frauen)
Sprengung: 8 mm
Preis: 140 €

Adidas SL20

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Die Modellbezeichnung SL erinnert an den SL72, jenen legendären Schuh, der 1972 unter anderem von Athleten wie Heide Rosendahl, Kurt Bendlin und Daniel Ecker getragen wurde. Funktionell steht der SL20 in dessen Tradition – leicht und für flotte Läufe konstruiert, aber heute dennoch mit stabilisierendem Torsionselement aus Pebax-­Kunststoff im Mittelfußbereich. EinigeTestläufer äußerten sich kritisch. Einer schrieb: „Mich störte das etwas zu deutlich spürbare Torsionssystem im Mittelfußbereich. Es gibt dem Schuh zwar eine gewisse Dynamik im Abstoß­-Abrollvorgang, aber es schränkt das Abrollverhalten etwas ein.“ Positiv: Das Obermaterial ist sehr atmungsaktiv. Fazit: Einen Schuh wie den SL20 gab es lange nicht bei Adidas. Er ergänzt den Adizero, der auf dem gleichen Leisten gebaut ist, als formidablen Trainingsschuh. „Ein etwas festeres, angenehmes Laufgefühl mit erstaunlich reaktiver Mittelsohle“, so ein Testläufer.

Gewicht: 240 g (Männer)
Sprengung: 10 mm
Preis: 120 €

Hoka One One Cavu 3

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Minimalismus ist nicht unbedingt das, was man mit der Marke Hoka verbindet. Charakteristisch sind vielmehr die „fetten“ Mittelsohlen. Der Cavu, ein Trainings- beziehungsweise Wettkampfschuh, wiegt dabei nicht einmal 200 Gramm. Erreicht wird das zum einen durch einige Sparmaßnahmen, etwa reduzierte Besätze in der Außensohle oder das neu gestaltete Obermaterial. Hauptverantwortlich dafür ist jedoch das Mittelsohlenmaterial, das aus einem sehr leichten Schaum besteht. Im Vergleich zum hochgelobten Vorgängermodell verlor der Cavu dadurch noch einmal an Gewicht. Die Sohle mit Rocker-Profil unterstützt den Abrollvorgang und eignet sich vor allem für Fersenläufer; Mittelfußaufsetzer „klatschen etwas auf den Asphalt“, notierte ein Testläufer. Beim Verhältnis Gewicht zu Dämpfung ist der Cavu kaum zu schlagen.

Gewicht: 196 g (Männer); 130 g (Frauen)
Sprengung: 6 mm
Preis: 120 €

Reebok Forever Floatride Energy 2.0

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Als Einstiegspreislage werden bei Laufschuhen oft 100 Euro genannt. Dass der Preis nicht unbedingt etwas über die Qualität aussagt, wurde bereits beim Vorgängermodell deutlich, das von den Testläufern höchstes Lob erhielt. Die 2.0-Version behält die gelobten neutralen Dämpfungs- und Abrolleigenschaften der Mittelsohle bei. „Dämpft komfortabel, kommt wie die simple, nur leicht profilierte Außensohle ohne weitere Elemente aus und ist daher auch recht dynamisch“, so eine Testläuferin. Vereinzelte Kritik gab es von Mittelfuß- und Vorfußläufern: Der Fuß klatsche mit entsprechendem Geräusch auf den Boden. Neu ist das an Lasche und Schuhkragen weich gepolsterte Obermaterial. „Anschmiegsam“ nannte es ein Tester. Der Vorteil: Der Schuh passt auch breiteren Füßen.

Gewicht: 246 g (Männer); 221 g (Frauen)
Sprengung: 10 mm
Preis: 100 €

Salomon Sonic 3 Balance

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Zur Erinnerung: Bereits 2016 stellte Salomon seine ersten Straßenlaufschuhe vor. Und der Sonic 3 zeigt sich mit Zwei-Schichten-Sohle, nahtfreiem Obermaterial und Außensohle mit entkoppelten Elementen auf technisch höchstem Niveau. Angesichts der doch recht hoch bauenden Mittelsohle überrascht der eher feste Auftritt. Der Rückfuß landet zwar weich, der Abrollkomfort und die Sohleneinheit sind jedoch eher steif. Das Obermaterial schmiegt sich am Schuhkragen sehr angenehm an den Fuß. Der Schuh ist eine Alternative zu sehr soften Dämpfungsschuhen und auch für breitere Füße geeignet.

Gewicht: 252 g (Männer); 216 g (Frauen)
Sprengung: 8 mm
Preis: 140 €

Craft V150 Engineered

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Auffällig muss ein Laufschuh in der Regel nicht sein, um Läufern zu gefallen. Der V150 gefiel allein durch sein Obermaterial – optisch wie funktionell. An den sensiblen Bereichen des Fußes stören keine Nähte, und das weiche Material vereint gute Bewegungsfreiheit, Belüftung und sehr guten Halt. Das gute Schnürsystem ergänzt den Eindruck. Das Vibram-Außensohlenprofil unterstreicht „das recht dynamische Laufgefühl“, schrieb eine Testläuferin und lobte: „Für diesen Schuh wurde der Begriff Neutralschuh erfunden.“ Das ist angesichts manch überfrachteter Laufschuhe durchaus lobenswert.

Gewicht: 295 g (Männer); 270 g (Frauen)
Sprengung: 9,5 mm (Männer); 6,0 mm (Frauen)
Preis: 120 €

Puma Speed Sutamina

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An Alternativen im Neutralschuhangebot mangelt es nicht, und Puma bietet mit dem Sutamina einen preislich interessanten Schuh an. Die Mittelsohle besteht aus einem leichten, agil rückfedernden Schaum, der den Fuß auch seitlich leicht einbettet. Dazu soll eine „Proplate“ die Abrollbewegung befördern – ein ähnliches Prinzip wie beim Adidas SL20, nur dass Puma die Proplate weiter vorn platziert. Der Schuh lässt dadurch mehr Verwindung zu. Der dynamische Laufeindruck wird auch durch die große Sprengung (12 mm) geprägt, die Laufeinsteigern entgegenkommt. Die Passform ist eher für breitere Füße geeignet.

Gewicht: 304 g (Männer); 238 g (Frauen)
Sprengung: 12 mm
Preis: 99 €

Bär Light Impulsion

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In Deutschland hergestellt, hat der Light Impulsion schon ein Alleinstellungsmerkmal – und tatsächlich eine auffällig hohe Verarbeitungsqualität. Markentypisch ist die breite Vorfußkonstruktion. „Sie bedingt eine sehr eigene Abrolldynamik“, urteilte ein Testläufer und ergänzte: „Bei höherem Tempo schlug mir der vorn breite Schuh gelegentlich an die Waden.“ Die Zwischensohle aus Zwei-Komponenten-PU „bietet eine erstaunlich komfortable Dämpfung“. Eher markenuntypisch ist die Sprengung: 10 Millimeter. Fazit: Der Light Impulsion empfiehlt sich als Erholungsschuh und für ruhigere Läufe.

Gewicht: 399 g (Männer); 359 g (Frauen)
Sprengung: 10 mm
Preis: 219 €

Hoka One One Torrent

Hersteller

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Sie suchen noch einen Begleiter für die anstehenden Geländeläufe, bevor die Straßensaison wieder losgeht? Dann ist der Torrent Ihr Modell. Geringes Gewicht bei ausgewogener Dämpfung und bestem Grip machen diesen Trailschuh empfehlenswert. Der Torrent eignet sich sehr gut für Tempoeinheiten und Wettkämpfe.

Hier geht es zum ausführlichen Testbericht des Hoka Torrent

Kategorie: Trailschuh
Gewicht: 211 g (US-Größe 10, Männer)
Sprengung: 5 mm
UVP: 120 €

Adidas Ultra Boost 20

Adidas Ultraboost 20
Hersteller
Adidas Ultraboost 20

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Testeindruck: Die netzartig angelegte Außensohle des Ultra Boost 20 unterstützt ein rundes Abrollen des Fußes, denn die Aussparungen der Netzstruktur lassen im wahrsten Sinne des Wortes Raum für Flexibilität. Die Continental-Gummisohle bietet zudem einen tollen Grip – auch auf nassem Untergrund. Der neue Adidas Ultra Boost bietet eine schöne Dämpfung und ermöglicht dennoch einen flotten, federnden Laufschritt. Durch das sockenähnliche Obermaterial und Verstärkungen an genau den richtigen Stellen (Ferse und Spann) schmiegt sich der Schuh sehr individuell an und die Zehen fühlen sich nicht eingeengt. Gleichzeitig wird der Fuß gut gehalten. Resultat ist der ultrabequeme, superweiche Tragekomfort, den vor allem Laufeinsteiger sowie Fitness- und Freizeitläufer so schätzen.

Hier geht es zum ausführlichen Testbericht des Adidas Ultra Boost 20

Kategorie: Neutral- und Dämpfungsschuh
Gewicht: 310 g (US-Größe 10, Männer)
Sprengung: 10 mm
UVP: 180 €

New Balance FuelCell Echo

New Balance FuelCell Echo
Hersteller
New Balance FuelCell Echo

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Testeindruck: Der FuelCell Echo eignet sich als neutraler Dämpfungsschuh gut für leichte und mittelschwere Läufer, die einen Trainingsschuh für normale und flottere Trainingsläufe suchen – die auch gerne auf hartem Untergrund stattfinden dürfen. Die FuelCell-Mittelsohle steckt das locker weg.

Hier geht es zum ausführlichen Testbericht des New Balance FuelCell Echo

Kategorie: Leichter Dämpfungsschuh
Gewicht: 286 g (Herren), 236 g (Damen)
Sprengung: 6 mm
Preis: 120 €

Saucony Guide 13

Hersteller

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Testeindruck: „Ich habe mich vom ersten Schritt an im neuen Guide wohlgefühlt“, so eine Testläuferin. PWRRUN sei leichter und flexibler als herkömmliches EVA und ermögliche eine noch höhere Energierückgewinnung, so Saucony. Für guten Halt im Schuh wurde das „Formfit“-Obermaterial entwickelt. Es passt sich dem Fuß des Läufers an und arbeitet dabei Hand in Hand mit den im Schuh verarbeiteten Elementen und Technologien. Das Mesh-Obermaterial sorgt mit 3-D-Print-Elementen am Mittelfuß und an der Ferse für Stabilität. Dazu hat die Mittelsohle medial ein TPU-Element für die Unterstützung während des Abrollvorgangs.

Hier geht es zum ausführlichen Testbericht des Saucony Guide 13

Kategorie: Stabilität / Dämpfung
Gewicht: 289 g (Herren), 264 g (Damen)
Sprengung: 8 mm
UVP: 140 €

Brooks Levitate 3

Hersteller

Testeindruck: Die Stärken des Levitate sind der sehr hohe Laufkomfort und das komfortable Obermaterial. So fühlten sich auch ambitionierte Testläufer in dem Schuh sehr wohl – bei ihren ruhigen Laufeinheiten. Und für Fitness- und Freizeitläufer ist der Levitate 3 ein sehr interessantes Angebot im Reigen der super komfortablen Laufschuhe.

Hier geht es zum ausführlichen Testbericht des Brooks Levitate 3

Kategorie: Neutralschuh / Dämpfung
Gewicht: 292 g (Damen) / 329 g (Herren)
Sprengung: 8 mm
UVP: 170 €

Hoka One One Rincon

Hoka One One

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Testeindruck: Der Hoka One One Rincon hat uns wirklich überzeugt. Wie kaum ein anderer Laufschuh schafft er den Spagat zwischen Komfort und Geschwindigkeit. Wer einen gedämpften Schuh für Dauerläufe und einen agilen Schuh für Wettkämpfe (von 5 bis 100 Kilometer) sucht, bekommt mit dem Rincon alles in einem.

Hier geht es zum ausführlichen Testbericht des Hoka One One Rincon

Kategorie: Neutralschuh/Dämpfungsschuh
Gewicht: 194 Gramm (Damen), 218 Gramm (Herren)
Sprengung: 5 Millimeter
UVP: 120 €

New Balance 880 v9

New Balance 880 v9 Damen
Hersteller

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Testeindruck: Mit neutralem Abrollverhalten und einem eher direkten Laufgefühl bietet der 880 v9 vor allem Qualitäten als Allround-Trainingsschuh. Bei Läufen in ruhigem Trainingstempo bietet der 880 gute, nicht zu weiche Dämpfung und so viel Stabilität, dass man sich auf fast jeglichem Untergrund sehr sicher fühlt.

Hier geht es zum ausführlichen Testbericht des New Balance 880 v9

Kategorie: Neutralschuh/Dämpfungsschuh
Gewicht: 297 g (Herren)/ 243 g (Frauen)
Sprengung: 10 mm
UVP: 140 €

Under Armour Hovr Guardian

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Testeindruck: Bei diesem Schuh ist der Name Programm – der Guardian, also Beschützer, ist, was wir früher als klassischen Stabilschuh bezeichnet hätten. Auf der Fußinnenseite (medial) im Bereich des Längsgewölbes sorgt die Kombination eines festeren Mittelsohlenmaterials und eines zusätzlichen Kunststoffelements für Stabilität und Führung. Das macht den Schuh im Rückfuß sehr steif. Doch weil der Vorfußbereich recht flexibel gehalten ist, läuft der Guardian sich für einen Schuh dieser Kategorie durchaus dynamisch. Natürlich bietet er auch viel Dämpfung, allerdings nur, wenn das Mittelsohlenmaterial auch entsprechend gefordert wird. Sprich: Das Modell funktioniert bei eher schweren Läufern besser. Tester lobten vor allem den Komfort und die Passform. Wie alle neuen Modelle von Under Armour stecktauch im Guardian ein Chip,der unter anderem Distanz,Pace (ohne GPS) und Schrittfrequenz aufzeichnet und zur Auswertung an die App „MapMyRun“ sendet.

Kategorie: Stabilschuh
Gewicht: 340 g (Männer) / 266 g (Frauen)
Sprengung: 8 mm
UVP: 130 €

361° Nemesis

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Testeindruck: „Alltagstrainer“ nannte man früher Laufschuhmodelle wie dieses. Sie haben von allem etwas: Dämpfung, Stabilität, bequeme Passform. Speziell Schuhe mit einem extra Stabilitätselement in der Zwischensohle sind rarer geworden, doch der Nemesis verfügt über ein solches im medialen Mittelfußbereich. Und ja, man spürt sofort, dass dieser Schuh viel Stabilität bietet. Wer also auf der Schuhinnenseite Unterstützung braucht, der fndet sie hier. Dennoch ist das Abroll- und Laufgefühl nicht zu starr. Angesichts der Stabilität, die der Schuh bietet, läuft er sich erstaunlich leicht. Die Dämpfung ist sehr ausgewogen und deutlich spürbar, aber nicht zu weich. Die Passform ist angenehm, mit weiter Zehenbox und eher schmalerem Mittelfuß. Fazit: Der Nemesis ist ein stabiler Trainingsschuh für die täglichen Dauerläufe. Er verträgt langsame, ruhige, lockere Tempi. Fürs schnelle Laufen gibt es jedoch geeignetere Modelle. Seine Sohle funktioniert am besten auffestem Untergrund.

Kategorie: Stabilschuh
Gewicht: 298 g (Männer) / 246 g (Frauen)
Sprengung: 9 mm
UVP: 135 €

Saucony Omni Iso 2

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Testeindruck: Klassische Pronationsstützen sind out, zumindest bei vielen Herstellern. Wer dennoch nach einem Schuh mit dem Einknickschutz auf der Innenseite sucht, wird bei Saucony fündig. Im Omni ist genau so eine Pronationsstütze verbaut, wie sie lange in vielen Laufschuhen verwendet wurde. Ist er deshalb altmodisch? Glücklicherweise nicht. Vielmehr macht der feste Keil in der Sohle nahezu unbemerkt seinen Job. Zudem ist der Omni für einen Stabilschuh überraschend flexibel und mit dem „Isoft“­Obermaterial in Sachen Passform absolut auf der Höhe der Zeit. Nicht ganz vermeiden lässt sich eine gewisse Schwerfälligkeit des Schuhs. Für Tempoläufe eignet er sich eher nicht. Dafür umso mehr für Einsteiger, die sich mit mehr Unterstützung wohler fühlen

Kategorie: Stabilschuh
Gewicht: 311 g (Männer) / 255 g (Frauen)
Sprengung: 8 mm
UVP: 150 €

Mizuno Wave Sky 3

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Testeindruck: Eine sprichwörtliche Welle neuer Technik ist auf den Dauerlaufschuh Wave Sky 3 von Mizuno zugerollt. Zum ersten Mal setzen die Japaner auf einen Sohlenaufbau, bei dem drei unterschiedliche Schäume wellenförmig übereinander angeordnet sind. Die Konstruktion nennt sich „Mizuno Foam Wave“ und soll das perfekte Verhältnis aus Dämpfung, Leichtigkeit und Robustheit kreieren. Stimmt’s?„Ja!“, sagen die Tester. „Besonders im Vorfuß weich gedämpft, perfekt für lange Läufe, aber nicht so, dass man in der Sohle einsinken würde.“ Ein Lob gab es auch fürs Obermaterial aus Airmesh,das mit hoher Atmungsaktivität punktet. Wer die „Wave“­ Platte des Vorgängers vermisst,sollte den Horizon 3 probieren. Dort ist das Stützelement in der Mittelsohle verbaut

Kategorie: Dämpfung
Gewicht: 320 g (Männer) / 275 g (Frauen)
Sprengung: 10 mm
UVP: 170 €

Brooks Glycerin 17

Kröger & Gross

Testeindruck: Wer den Glycerin anzieht, fühlt sich gleich geborgen. Der überarbeitete Innenschuh sorgt für nochmals mehr Komfort. Die Passform ist eher weit, doch der Schuh schafft es, sich auch an schmale Füße anzuschmiegen. Ebenso komfortabel wie der erste Eindruck läuft sich der beliebte Dämpfungsklassiker auch – die „DNA Loft“­ Mittelsohle sorgt für das bekannte, weiche Laufgefühl. „Bei langsamen Dauerläufen macht mir der Schuh unglaublich viel Spaß“, so ein Tester. Wer flott unterwegs sein möchte, wünscht sich vielleicht etwas mehr Rückmeldung und Flexibilität. Wir sagen: Der Glycerin ist auch in der 17. Auflage ein Schuh, der zu fast jedem Läufer passt – am besten zu einem ganz entspannten Läufchen

Kategorie: Dämpfung
Gewicht: 311 g (Männer) / 243 g (Frauen)
Sprengung: 10,5 mm (Männer) / 9,1 mm (Frauen)
UVP: 170 €

Asics Gel-Cumulus 22

Asics Gel-Cumulus 22 (Männer)
Kröger & Gross
Asics Gel-Cumulus 22 (Männer)

Hier direkt bei Asics bestellen: Frauenmodell, Frauenmodell in schmal oder Männermodell

Testeindruck: So weich wie lange nicht bei Asics läuft sich der Gel-Cumulus in seiner 22. Version. Die Mittelsohle dämpft über die gesamte Länge mit dem bewährten „FlyteFoam“ des japanischen Herstellers, allerdings in einer neuen Variante mit geringerer Dichte. Dadurch wirkt der Schuh etwas leichter und reaktiver als seine Vorgänger. Weiterhin gibt es natürlich die gewohnten Gel-Dämpfungselemente im Vor- und im Rückfußbereich. Hinzu kommt eine neue Dynamik durch die vergrößerten Flexkerben der Außensohle im Vorfußbereich und eine Überarbeitung der Außensohlenkonstruktion im Fersenbereich, was ein geschmeidigeres Abrollen des Fußes nach der Landung erlaubt. Durch das nahtlose Mesh-Obermaterial im Vorfußbereich, die gut gepolsterte, dehnbare Zunge mit flacher Schnürung im Mittelfußbereich und die um den ganzen Schuhkragen dick abgepolsterte Fersenklappe fühlt sich der Fuß im Cumulus rundum gut eingebettet. Der Komfort steht beim neuen Cumulus weiterhin im Fokus.

Kategorie: Dämpfung
Gewicht: 285 g (Männer) / 220 g (Frauen)
Sprengung: 10 mm
UVP: 140 €

Hier geht es zum ausführlichen Testbericht vom Asics Gel Cumulus 22

Brooks Ghost 12

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Testeindruck: Im Ghost haben Generationen von Laufeinsteigern festgestellt, dass sich Laufen ja auch ganz gut anfühlen kann – denn der Klassiker von Brooks ist ein typischer Einsteigerschuh. An der zwölften Auflage wurde nicht viel verändert. Die größte Neuerung ist das Mesh-Außenmaterial, das „strategisch platziert“ ist, wie es im Laufschuh-Jargon heißt, sprich: An stark beanspruchten Stellen, etwa der Zehenkappe und der Fußinnenseite, ist das Gewebe enger und fester, während es auf dem Fußrücken leicht und luftig ist, was das Fußklima positiv beeinflusst. „Bequem wie immer“, lobt eine Testerin. Dass der Neue etwas schwerer ist als sein Vorgänger, merkt man nicht; durch die Dämpfung und den guten Sitz ist der Ghost nach wie vor top für jeden Freizeitläufer.

Hier geht es zum ausführlichen Testbericht des Brooks Ghost 12

Kategorie: Neutral / Dämpfung
Gewicht: 294 g (Männer) / 263 g (Frauen)
Sprengung: 12 mm
UVP: 140 €

Craft 175 Fuseknit

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Testeindruck: Stylish ist er, der V175 Fuseknit von Craft. Der Schaft ist hübsch gestrickt, mit einem feinen Muster, aber sehr dicht. Im Gegensatz zu Strick Uppern anderer Hersteller ist das Material nicht weich, flexibel und durchlässig, sondern richtig stabil. Zusammen mit dem darunter liegenden Innenmaterial umhüllt es den Fuß dicht, was die Atmungsaktivität einschränkt. Beim Testen verrutschte die Schuhzunge, ein kleines Manko. Im vorderen wie hinteren Bereich bleibt der Fuß fest umschlossen, eine Fersenkappe gibt Halt. Die zweilagige Sohle aus unterschiedlich harten Kunststoffen führt den Fuß angenehm und dämpft dezent. Zusammen mit der geringen Sprengung macht das den V175 zu einem dynamischen Neutralschuh für ambitionierte Freizeitläufer.

Kategorie: Neutral / Dämpfung
Gewicht: 279 g (Männer) / 245 g (Frauen)
Sprengung: 6 mm
UVP: 129 €

On Cloudswift

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Testeindruck: "Ich wollte den On erst nicht zum Laufen tragen, weil er so modisch aussieht", gesteht ein Tester. Dabei ist das schicke Design durchaus Absicht, denn der Cloudswift ist als urbaner Trendsetter konzipiert. Wer mit ihm die Stadt unsicher macht, sieht aber nicht nur gut aus, sondern läuft auch gut. Durch das mit der Schnürung verbundene Stützelement am Mittelfuß und das feine Mesh sitzt der Schuh „wie eine zweite Haut“. Als eine Art Wundertechnologie preist On indes das Sohlenmaterial an. Der sogenannte Helion-Schaum soll alles können: leicht und doch langlebig sein, federnd und temperaturbeständig. Unser Eindruck: sehr fest im Laufgefühl, direkt in der Ansprache und mit gutem Grip

Kategorie: Dämpfung
Gewicht: 286 g (Männer) / 238 g (Frauen)
Sprengung: 7 mm
UVP: 160 €

Hoka One One Clifton 6

Kröger & Gross

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Testeindruck: Bei seiner Einführung 2014 hat der Clifton die Kategorie der Maximalschuhe etabliert und mit der ausgeprägten Dämpfung bei minimalem Gewicht in Läuferkreisen bleibenden Eindruck hinterlassen. Dass die Nachfolger immer schwerer wurden, hat nicht jedem gefallen. Mit der sechsten Auflage bewegt sich Hoka wieder in Richtung des Originals, zumindest in Sachen Gewicht. Zum ersten Mal wiegt eine Neufassung des Schuhs weniger als 255 Gramm – bemerkenswert leicht für die massive Optik. Eine weitere wichtige Neuerung im Vergleich zum Vorgänger ist die veränderte Sohlengeometrie: Die Sprengung wurde von knapp zehn auf fünf Millimeter halbiert und die „Meta Rocker“-Sohle ist deutlich stärker ausgeprägt. Beides sorgt für ein dynamisches Laufgefühl, wie unsere Tester bestätigen. Das Obermaterial ist strapazierfähiger und bietet eine verbesserte Passform. Aufgepasst, wer zum Überpronieren neigt: Der Abrollvorgang bot einigen Testern zu wenig Stabilität.

Hier geht es zum ausführlichen Testbericht des Hoka One One Clifton 6

Kategorie: Dämpfung
Gewicht: 252 g (Männer) / 206 g (Frauen)
Sprengung: 5 mm
UVP: 140 €

Salming Greyhound

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Testeindruck: Die Salming-Modelle waren bislang vor allem für ihre Dynamik bei schnelleren Läufen bekannt. Der Greyhound erweitert dieses Spektrum nun. Mit der voluminöseren Mittelsohle bietet er sehr viel mehr Dämpfungskomfort, ist aber nicht übertrieben weich und gehört somit auch nich tin die Kategorie der supersoften Dämpfungsschuhe. Die Sohlenkonstruktion mit sechs Millimetern Sprengung gibt erstaunlich viel Feedback und wirkt ausgesprochen agil. Daher ist der Greyhound sehr gut für Lauftempi zwischen 4:00 und 5:00 Min./km geeignet. Auch als Wettkampfschuh für den (Halb-)Marathon kommt er wegen seines moderaten Gewichts und seiner geräumigen Zehenbox infrage, die den Fuß auch auf langen Strecken nicht einengt. Einen sehr guten Eindruck hinterließ auch das dreilagige Mesh-Obermaterial. Nahtlos und mit eingearbeiteter Zunge verarbeitet,bietet es einen guten Temperaturausgleich. Die flache,wenig profilierte Außensohle gibt guten Halt auf Asphalt

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 278 g (Männer) / 198 g (Frauen)
Sprengung: 6 mm
UVP: 170 €

Asics Road Hawk FF 2

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Testeindruck: Der Road Hawk FF 2 vermittelt ein klassisches Laufgefühl mit gut gedämpfter Sohle und stabiler Fersenkappe. Dank seines geringen Gewichts eignet er sich für schnelle Trainingseinheiten und Wettkämpfe bis zum Marathon. Er bietet einen guten Kompromiss aus reduziertem Aufbau und Stabilität – und mit seinem moderaten Preis ist er eine gute Wahl für ambitionierte Freizeitläufer. Das Obermaterial ist dank der Netzstruktur flexibel, die Zehenbox kommt ohne Nähte aus, wodurch Scheuerstellen vermieden werden. Der Sitz am Spann ist auch bei schmalen Füßen sehr gut, die Zunge weich, ohne dick aufzutragen. Achten sollte man auf den Sitz unterhalb des Sprunggelenks, da der Kragen und die Fersenkappe recht fest sind

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 277 g (Männer) / 226 g (Frauen)
Sprengung: 10,8 mm (Männer) / 10,3 mm (Frauen)
UVP: 120 €

Salomon Sonic RA 2

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Testeindruck: Das Straßenmodell der Trailexperten von Salomon gibt es jetzt in der zweiten Auflage. Der Sonic RA 2 ist ein unauffälliger Neutralschuh mit guter, aber nicht übermäßiger Dämpfung, bei der sich fest und flexibel die Waage halten. Das Obermaterial ist nahezu nahtfrei, aber innen wie außen durch Verklebungen verstärkt. Neben dem Knöchel sind Polsterungen eingearbeitet, die für Halt sorgen. Gewöhnungsbedürftig ist die kurze,oben sehr dünne Zunge, bei einer Testerin drückte sie auf dem Spann. Auch im hinteren Bereich herrscht Druckstellengefahr: Der Kragen ist an der Achillessehne recht fest und leicht nach innen gezogen – für viele Füße nicht optimal. Überzeugen konnte der von Trailschuhen bekannte, überdurchschnittlich gute Grip auch auf nassem Untergrund

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 260 g (Männer) / 220 g (Frauen)
Sprengung: 8 mm
UVP: 140 €

Nike Air Zoom Pegasus 36

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Testeindruck: Den Pegasus gibt es seit 1983 und er ist Nikes meistverkaufter Schuh. So beliebt wie er ist, so vielseitig war er stets. Die 36. Auflage bildet da keine Ausnahme. Wie schon beim Vorgänger befindet sich eine „Zoom-Air-Unit“ – ein dünnes Luftkissen – über die gesamte Länge des Schuhs in der Mittelsohle aus „ZoomX“-Schaum. Die Kombination läuft sich hervorragend, gleichzeitig komfortabel und dynamisch – egal, ob man eher über die Ferse oder den Vorfuß läuft. Beim Dauerlauf fühlt sich der Schuh ebenso gut an wie bei Tempoläufen. Das Obermaterial wurde überarbeitet, um Gewicht zusparen. Die hochgezogene Fersenkappe soll die Achillessehne entlasten. „Wenn ich mich für nur ein Modell entscheiden müsste, wäre es der Peg 36“, sagt ein Tester.

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 272 g (Männer) / 238 g (Frauen)
Sprengung: 10 mm
UVP: 120 €

Asics Dynaflyte 4

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Testeindruck: Gedacht ist der Dynaflyte für Tempoläufe und Wettkämpfe – wie zur Bestätigung steht „Feel Fast“ auf der Innensohle. „Das kommt hin“, so eine Testerin. „Die Sohle läuft sich weich, aber dennoch direkt – super für Intervalleinheiten.“ Das Update punktet mit einem verbesserten Sitz und ist sogar knapp 30 Gramm leichter als der ohnehin leichte Vorgänger. Beim Dämpfungsmaterial handelt es sich um den bewährten Flyte Foam, aber in einer leichteren Version. Der Schuh hat eine griffige Außensohle, sie gibt bei schnellen Läufen durch die Stadt auch bei Nässe Sicherheit. Entgegen dem Mesh-Trend setzt Asics beim Obermaterial auf Strick, an Kragen und Ferse weich gepolstert. Gut zu wissen: Der Schuh fällt eine gute Nummer kleiner aus als vergleichbare Modelle.

Kategorie: Neutralschuh / Wettkampfschuh
Gewicht: 257 g (Männer) / 230 g (Frauen)
Sprengung: 8 mm
UVP: 150 €

Adidas Pulseboost HD

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Testeindruck: Den Pulseboost HD hat Adidas speziell für die Herausforderungen der Stadt – schnelle Richtungswechsel und wechselnde Untergründe – entwickelt. Wir können nur sagen: Gut gemacht! Die Mittelsohle sieht zwar massiv aus, doch das täuscht. Der Fuß sitzt quasi in einer Aussparung, sodass die Ferse wie in einem Rahmen festgehalten wird. In Kombination mit der recht breiten Basis sorgt das auch ganz ohne Stützelemente für sehr viel Stabilität. „Ich fühle mich, als wäre ich ein Teil des Schuhs“, so ein Tester. Gefallen findet die Mittelsohle auch, weil sie unglaublich flexibel ist und das neue Boost-HD-Material viel Dämpfung bietet, bei hohem Tempo aber nicht schwammig wird. So kann man den Pulseboost als schnellen Schuh mit viel Flexibilität, aber ebenso als komfortablen Schuh mit viel Stabilität verstehen. „Obwohl die Schnürung ungewohnt früh aufhört, war der Halt im sockenähnlich gestrickten Obermaterial sehr gut“, so eine Testerin. Der QR-Code auf der(viel zu) langen Lasche an der Zunge, über den sich eine Spotify-Playlist aufrufen lässt, ist eine nette Spielerei.

Kategorie: Dämpfung
Gewicht: 340 g (Männer) / 280 g (Frauen)
Sprengung: 8 mm
UVP: 140 €

New Balance Fresh Foam Beacon 2

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Testeindruck: Als dieses Modell letztes Jahr vorgestellt wurde, sorgte es für einen Wow-Effekt bei den Testläufern: Der Schuh hatte vermutlich das beste Gewicht-zu-Dämpfungskomfort-Verhältnis unter allen getesteten Modellen. Die vermeintlich simple Sohlenkonstruktion, bei der Mittel- und Außensohle eine Einheit bilden, lieferte sehr gute Dämpfungswerte und vermittelte zugleich einen enormen Vorwärtsdrang. Warum wir das erzählen? Weil all das beim Beacon 2 erhalten blieb. Neu sind das gestrickte Obermaterial im vorderen Teil und die markante, hochgezogene Fersenkonstruktion. Letztere weckt zuerst Skepsis, sitzt aber – wie der Rest des Schuhs –außergewöhnlich gut. Spürbar besser geworden ist auch der Halt, der dem Läufer im Mittelfußbereich gewährleistet wird. Und auch bei Regenläufen bleibt der Fuß jetzt weitgehend trocken, denn das neue Meshmaterial bindet deutlich weniger Wasser als bisher. Für leichte bis mittelschwere Läufer ist der Beacon nach wie vorein Geheimtipp, denn er ist komfortabel bei ruhigen Trainingsläufen und dynamisch bei hohem Lauftempo

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 213 g (Männer) / 188 g (Frauen)
Sprengung: 6 mm
UVP: 120 €

Hoka One One Carbon X

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Testeindruck: Da hatte man bei Hoka mal eine geniale Idee: Man kombiniere die für die Marke charakteristische volumige EVA-Zwischensohle mit einer dünnen Karbonplatte, die das Abrollverhalten des Fußes forciert, oder – wie ein Tester es formuliert – „einem das Gefühl gibt, leicht nach vorn zukippen“. Der Schuh ist leicht, gut gedämpft und dynamisch – eine tolle Kombi für lange Wettkampfstrecken und für lange Dauerläufe. Nicht umsonst rennt Ultraläufer Jim Walmsley in dem Modell von Rekord zu Rekord. Erwähnenswert ist der Sockenschaft: Er verbessert die Passform, ist aber gewöhnungsbedürftig: Mancher wird das Modell eine halbe Nummer größer benötigen. Fazit: Die Funktionskombination ist einmalig und eine echte Bereicherung in der Hoka-Modellpalette.

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 246 g (Männer) / 201 g (Frauen)
Sprengung: 4 mm
UVP: 180 €

Reebok Forever Floatride Energy

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Testeindruck: Es gibt in diesem Preissegment derzeit kein anderes Modell auf dem Markt, das ein derart gelungenes Laufgefühl bietet – vorausgesetzt, und das ist wichtig hinzuzufügen, man benötigt nicht allzu viel Stabilität. Das Kernstück des Schuhs ist die Zwischensohle, für die ein Polyurethan-Material verwendet wurde, das vor allem eins bietet: eine sehr ausgewogene Dämpfung bei geringem Gewicht. Der Schuh läuft sich insbesondere auf Asphalt gut, ist angenehm weich, bietet aber dennoch Halt. Komfort und Passform des Schafts haben nicht ganz das Niveau teurerer Modelle, was aber bei kurzen, schnellen Trainingseinheiten oder Wettkämpfen kein Handicap ist. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ausgezeichnet.

Kategorie: Neutralschuh / Dämpfung
Gewicht: 263 g (Männer) / 218 g (Frauen)
Sprengung: 9,6 mm (Männer) / 8,1 mm (Frauen)
UVP: 100 €

Nike Zoom Pegasus Turbo 2

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Testeindruck: Wie der „normale“ Pegasus ist auch der Turbo 2 ein vielseitiger Schuh, wobei er klar auf Geschwindigkeit ausgelegt ist. Dafür hat er den „ZoomX“-Mittelsohlenschaum vom Marathon-Weltrekord-Schuh geborgt. Der Turbo ist aber weniger extrem als der Vaporfly – er läuft sich unspektakulär. Mit 10 Millimetern Sprengung ist er über dies kein minimalistischer Wettkampfschuh. „Der Turbo 2 fühlt sich bei Dauerläufen ebenso gut an wie beim Intervalltraining auf der Bahn“, so eine Testerin. Im Vergleich zur ersten Version wurde das Obermaterial verbessert. Es ist dünner, atmungsaktiver, leichter und hat dennoch nichts an Komfort eingebüßt. Somit ist das Modell eine gute Wahl für schnelle Trainingsläufe und Wettkämpfe

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 238 g (Männer)
Sprengung: 10 mm
UVP: 180 €

Joe Nimble NimbleToes Jog 2.0

Kröger & Gross

Testeindruck: Der Clou dieses Modells der Minimalschuh-Marke JoeNimble ist die größtmögliche Anpassung an die natürliche Fußanatomie. Während die geräumige Passform und die Null-Sprengung die gleiche ist wie bei allen anderen Joe-Nimble-Modellen, bietet der Jog 2.0 eine Innovation, und zwar einen 12 Millimeter starken EVA-Kern in der Mittelsohle. „Das erleichtert den Einstieg in die Barfußlauf-Philosophie entscheidend“, so ein Tester. Als Lauf- und Freizeitschuh sei der NimbleToes „nicht vergleichbar mit klassisch gedämpften Laufschuhen, aber ungleich viel komfortabler, als barfuß zu laufen“. Achtung: Die NimbleToes fallen eine Nummer größer aus

Kategorie: Minimalschuh
Gewicht: 245 g (Männer) / 210 g (Frauen)
Sprengung: 0 mm
UVP: 149 €

Wie testet RUNNER’S WORLD Laufschuhe?

In jedem Test stecken viel Zeit, Wissenschaft, Schweiß und Laufkilometer. Im Praxistest werden die Laufschuhe im echten Einsatz getestet, hier geht es um den subjektiven Laufeindruck erfahrener Testläufer. Im Labor-Test werden die Schuhe objektiv nach standardisierten Kriterien getestet. Beide Testergebnisse fließen in die Bewertung in unserem Laufschuhtest ein.

Praxis-Test: Für diesen Test waren mehr als 400 Läufer unterwegs. Sie laufen mit jedem Schuh mindestens 150 Kilometer und füllen dann Testbögen aus. Für den Test haben wir Modelle ausgesucht, die uns von den Herstellern zur Verfügung gestellt wurden.

Labor-Test: Wir führen im RUNNER’S-WORLD-Schuhlabor sechs mechanische Standardtests durch. So sind alle Laufschuhe miteinander vergleichbar. Die Redaktion resümiert die Ergebnisse aus Trage- und Labortest.

Was Zahlen über einen Laufschuh verraten

Die Messdaten aus dem RUNNER’S-WORLD-Schuhlabor sind zwar objektiv, lassen aber nur bedingt Rückschlüsse auf die Laufeigenschaften zu. Die folgenden Punkte sollten Sie zusätzlich zu den Ergebnissen des Laufschuhtests in die Wahl des für Sie am besten geeigneten Laufschuhs mit einfließen lassen.

Gewicht: Wie schwer darf ein Laufschuh sein?

Leichte und sehr gut trainierte Läufer bevorzugen meist leichte Schuhe. Aber ein geringes Gewicht geht in der Regel mit Einbußen in der Funktionalität einher und bedeuten reduzierte Stütz- und Dämpfungseigenschaften. Im Labor werden die Schuhe in den Größen US 9 (Männer) und US 7 (Frauen) gemessen.

Sprengung: Was ist das und wie groß sollte der Wert sein?

Bei allen Testschuhen wird die Dicke der Sohle gemessen – im Vorfuß- und im Rückfußbereich. Die Differenz aus beiden Werten ist die sogenannte Sprengung. Der Wert gibt also an, wie viel höher die Ferse gegenüber den Zehen steht. Der Unterschied ist für den Läufer deutlich spürbar. Bei Barfußschuhen nähert sie sich – wie im Barfußstand – dem Nullpunkt an, bei dem sich Vor- und Rückfuß auf einer Höhe befinden. Bisherige Beobachtungen legen nahe, dass eine niedrigere Sprengung den Mittelfußaufsatz provoziert: Der Fuß landet dann nicht auf der Ferse, sondern auf dem Mittelfuß. Es ist eine Frage der individuellen Vorlieben, mit welchem Schuh man lieber läuft. Probieren Sie es aber vorsichtig aus, um Überlastungen wegen der Umstellung zu vermeiden.

Dämpfung: Wie weich sollte ein Laufschuh sein?

Im Labor haben wir auch die Dämpfungseigenschaften der Mittelsohle gemessen, um einen Eindruck von den Laufeigenschaften des Schuhs zu vermitteln. Die Dämpfung ist das zentrale Qualitätskriterium eines Laufschuhs. Jeder Laufschritt ist ein Sprung, beim Landen entstehen Belastungen für den Bewegungsapparat. Vor allem der Fuß und das Knie verarbeiten dabei viel Energie. Die Dämpfung des Laufschuhs hilft dem Körper dabei, diese Belastungskräfte abzubauen – und gegebenenfalls in den Vortrieb überzuleiten. Allerdings muss die Dämpfung eines Laufschuhs individuell zum Läufer passen. Es gibt keine Gleichung, dass mehr Dämpfung grundsätzlich besser ist. Denn die Qualität der Dämpfung richtet sich vor allem nach Körpergewicht des Läufers, Laufstil und Einsatzgebiet des Laufschuhs.

Obermaterial: Worauf muss ich beim Sitz des Laufschuhs achten?

Bei der Anprobe eines Laufschuhs bekommt der Fuß zunächst Rückmeldung von der Sohle, also vom Fußbett, wo der Fuß am meisten Rezeptoren hat. Genauso wichtig ist aber der Sitz des Obermaterials. Es sollte sich dem Fuß anpassen, vor allem im Mittelfußbereich eng anliegen und es muss etwas flexibel sein. Der Halt lässt sich durch leichte, aufgeklebte Besätze oder Verstärkungen im Gewebe verbessern.

Was ist der Unterschied zwischen Damen- und Herrenlaufschuhen?

Läuferinnen haben zwar kleinere Füße als Läufer, aber können sie dennoch auch in Männerschuhen laufen? Unsere Datenreihen zeichnen ein sehr differenziertes Bild über die Unterschiede: Frauenfüße sind im Schnitt deutlich schmaler und schlanker. Und sie haben deutlich weniger Volumen als Männerfüße, auch wenn sie die gleiche Länge haben. Vor allem die Ferse ist bei Frauen schmaler als bei Männern, der Vorfuß ist im Verhältnis dazu aber breiter. Deshalb sitzen die speziellen Damenmodelle bei Läuferinnen meist besser. Viele Hersteller stimmen zudem die Schuhe auf das niedrigere Gewicht der Läuferin ab.

Wann brauche ich Stabilitätsschuhe?

Stabilschuhe bzw. Stabilitätsschuhe bieten mehr Führung des Fußes. Dazu sind sie stabiler gefertigt, die Sohle lässt sich dann nicht so leicht verwringen und ist weniger flexibel. Die Stabilität wird dabei durch festere Mittelsohlenschäume oder stabile Elemente (sogenannte Pronationsstützen) erreicht. Vor allem Läufer mit einer Tendenz zur Überpronation (verstärktes Einknickes des Fußes beim Aufsatz und Abrollen) greifen gern zu Stabilitätsschuhen, da diese das übermäßige Einknicken verhindern. Legen Sie aber auch als Überpronierer bei der Wahl des Schuhtyps (also Neutralschuh oder Stabilitätsschuh) aber vor allem Wert auf das Laufgefühl – der Laufschuh, in dem sich das Laufen für Sie am komfortabelsten anfühlt, ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit der beste für Sie. Bei leichter Überpronation kann es auch sinnvoll sein, zwischen neutralen und stabilen Laufschuhe zu wechseln.

Brauche ich für Laufwettkämpfe spezielle Wettkampfschuhe?

Freizeitläufer, die gelegentlich an Volksläufen teilnehmen, fahren dabei auch mit Ihren normalen Laufschuhen gut – wahrscheinlich greifen Sie dabei schon automatisch zu einem vergleichsweise leichten Modell. Wenn Sie gut trainiert und ambitioniert sind, macht ein spezieller Wettkampfschuh allerdings Sinn (und Spaß!). In den extra leichten Wettkampfschuhen fühlen Sie sich zu schnellem Tempo geradezu herausgefordert. Zugunsten des geringen Gewichts wird an Dämpfung und Stabilität gespart, daher ist das Laufgefühl sehr direkt, Sie spüren also den Untergrund unmittelbarer. Ob Wettkampfschuhe das Richtige für Sie sind, was sie dabei beachten müssen und welche Wettkampfschuhe empfehlenswert sind, erfahren Sie in unserem Wettkampfschuh-Test.

Weitere Informationen zum Trainingsplan für Anfänger mit zwei Beispielwochen finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Basis-Trainingsplan mit zwei Beispielwochen finden Sie hier.

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