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Die besten neuen Laufschuhe

Der große Laufschuhtest 2019

Wir testen mit 400 Testläufern regelmäßig aktuelle Laufschuhe. Die Ergebnisse daraus und Labortests aus dem RUNNER'S-WORLD-Schuhlabor zeigt unser Laufschuhtest.

Innovation ist Trumpf auf dem Laufschuhmarkt! Mit neuen Technologien, neuen Kunststoffkomponenten und neuen Verarbeitungstechniken versuchen die Hersteller, sich von der Konkurrenz abzugrenzen. Das schlägt sich oft in neuen Modellen wieder – aber auch die bewährten Modelle müssen optisch aufgefrischt und auf den neuesten Entwicklungsstand gebracht werden. So wurden für das Laufjahr 2019 gleich mehrere Klassiker in überarbeiteten Versionen auf den Markt gebracht, wie der Asics Nimbus, der Saucony Kinvara und der Adidas UltraBOOST.

Welcher ist der richtige Laufschuh?

Wenn man einen Schuhfabrikanten zu den wesentlichen Eigenschaften seiner neuesten Laufschuhe befragt, erfährt man viel über angeblich revolutionäre Mittelsohlentechnolo­gien, über die spezielle Fertigung des Obermaterials oder das besondere Schnürsystem, man hört physikalische Erläuterungen zum Pronationswinkel und zu der Rückstellkraft. Wenn man dagegen „echte“ Läufer zu ihren Schuhen befragt, kommen sie meist direkt zur Sache und beschreiben in anschaulichen Worten ihre praktischen Erfahrungen. Sie schwärmen oder schimpfen über die Passform des Schuhs am Fuß und das Laufgefühl, und sie finden ganz eigene Erklärungen dafür, warum sie mit genau diesem Laufschuh besser, schneller oder effizienter laufen können. Diese Tatsache haben wir uns bei der Vorbereitung des aktuellen Laufschuhtests vor Augen geführt. Wir haben uns gefragt, worauf es Läufern wirklich ankommt und die Testeindrücke hunderter Läufer ausgewertet.

Vier Schlüsselfaktoren wurden dabei immer wieder genannt: geringes Gewicht, Dämpfung, Stabilität und ein komfortabler Sitz des Schuhs am Fuß. Diese Eigenschaften sollte ein Laufschuh in möglichst optimaler Weise auf sich vereinen. Was optimal ist, empfindet allerdings jeder Läufer anders – denn jeder Laufstil und jeder Fuß ist anders. Deshalb haben wir in unseren Schuhbeschreibungen zu den Modellen die Berichte der Testläufer und die Labordaten zusammenfließen lassen, um daraus eine Antwort auf die zentrale Frage zu geben: Welcher Laufschuh bietet welches Laufgefühl?

Wie testet RUNNER’S WORLD Laufschuhe?

In jedem Test stecken viel Zeit, Wissenschaft, Schweiß und Laufkilometer. Im Praxistest werden die Laufschuhe im echten Einsatz getestet, hier geht es um den subjektiven Laufeindruck erfahrener Testläufer. Im Labor-Test werden die Schuhe objektiv nach standardisierten Kriterien getestet. Beide Testergebnisse fließen in die Bewertung in unserem Laufschuhtest ein.

Praxis-Test: Für diesen Test waren mehr als 400 Läufer unterwegs. Sie laufen mit jedem Schuh mindestens 150 Kilometer und füllen dann Testbögen aus. Für den Test haben wir Modelle ausgesucht, die uns von den Herstellern zur Verfügung gestellt wurden.

Labor-Test: Wir führen im RUNNER’S-WORLD-Schuhlabor sechs mechanische Standardtests durch. So sind alle Laufschuhe miteinander vergleichbar. Die Redaktion ­resümiert die Ergebnisse aus Trage- und Labortest.

Was Zahlen über einen Laufschuh verraten

Die Messdaten aus dem RUNNER’S-WORLD-Schuhlabor sind zwar objektiv, lassen aber nur bedingt Rückschlüsse auf die Laufeigenschaften zu. Die folgenden Punkte sollten Sie zusätzlich zu den Ergebnissen des Laufschuhtests in die Wahl des für Sie am besten geeigneten Laufschuhs mit einfließen lassen.

Gewicht: Wie schwer darf ein Laufschuh sein?

Leichte und sehr gut trainierte Läufer bevorzugen meist leichte Schuhe. Aber ein geringes Gewicht geht in der ­Regel mit Einbußen in der Funktionalität ­einher und bedeuten reduzierte Stütz- und Dämpfungseigenschaften. Im Labor werden die Schuhe in den Größen US 9 (Männer) und US 7 (Frauen) gemessen.

Sprengung: Was ist das und wie groß sollte der Wert sein?

Bei allen Testschuhen wird die Dicke der Sohle gemessen – im Vorfuß- und im Rückfußbereich. Die Differenz aus beiden Werten ist die sogenannte Sprengung. Der Wert gibt also an, wie viel höher die Ferse gegenüber den Zehen steht. Der Unterschied ist für den Läufer deutlich spürbar. Bei Barfußschuhen nähert sie sich – wie im Barfußstand – dem Nullpunkt an, bei dem sich Vor- und Rückfuß auf einer Höhe befinden. Bisherige Beobachtungen legen nahe, dass eine niedrigere Sprengung den Mittelfußaufsatz provoziert: Der Fuß landet dann nicht auf der Ferse, sondern auf dem Mittelfuß. Es ist eine Frage der individuellen Vorlieben, mit welchem Schuh man lieber läuft. Probieren Sie es aber vorsichtig aus, um Überlastungen wegen der Umstellung zu vermeiden.

Dämpfung: Wie weich sollte ein Laufschuh sein?

Im Labor haben wir auch die Dämpfungs­eigenschaften der Mittelsohle gemessen, um ­einen Eindruck von den Laufeigenschaften des Schuhs zu vermitteln. Die Dämpfung ist das zentrale Qualitätskriterium eines Laufschuhs. Jeder Laufschritt ist ein Sprung, beim Landen entstehen Belastungen für den Bewegungsapparat. Vor allem der Fuß und das Knie verarbeiten dabei viel Energie. Die Dämpfung des Laufschuhs hilft dem Körper dabei, diese Belastungskräfte abzubauen – und gegebenenfalls in den Vortrieb überzuleiten. Allerdings muss die Dämpfung eines Laufschuhs individuell zum Läufer passen. Es gibt keine Gleichung, dass mehr Dämpfung grundsätzlich besser ist. Denn die Qualität der Dämpfung richtet sich vor allem nach Körpergewicht des Läufers, Laufstil und Einsatzgebiet des Laufschuhs.

Obermaterial: Worauf muss ich beim Sitz des Laufschuhs achten?

Bei der Anprobe eines Laufschuhs bekommt der Fuß zunächst Rückmeldung von der Sohle, also vom Fußbett, wo der Fuß am meisten Rezeptoren hat. Genauso wichtig für die Eignung des Laufschuhs ist aber der Sitz des Obermaterials. Es sollte sich dem Fuß anpassen, vor allem im Mittelfußbereich eng anliegen und es muss etwas flexibel sein. Der Halt lässt sich durch leichte, aufgeklebte Besätze oder Verstärkungen im Gewebe verbessern.

Was ist der Unterschied zwischen Damen- und Herrenlaufschuhen?

Läuferinnen haben zwar kleinere Füße als Läufer, aber können sie dennoch auch in Männerschuhen laufen? Unsere Datenreihen zeichnen ein sehr differenziertes Bild über die Unterschiede: Frauenfüße sind im Schnitt deutlich schmaler und schlanker. Und sie haben deutlich weniger Volumen als Männerfüße, auch wenn sie die gleiche Länge haben. Vor allem die Ferse ist bei Frauen schmaler als bei Männern, der Vorfuß ist im Verhältnis dazu aber breiter. Deshalb sitzen die speziellen Damenmodelle bei Läuferinnen meist besser. Viele Hersteller stimmen zudem die Schuhe auf das niedrigere Gewicht der Läuferin ab.

Wann brauche ich Stabilitätsschuhe?

Stabilschuhe bzw. Stabilitätsschuhe bieten mehr Führung des Fußes. Dazu sind sie stabiler gefertigt, die Sohle lässt sich dann nicht so leicht verwringen und ist weniger flexibel. Die Stabilität wird dabei durch festere Mittelsohlenschäume oder stabile Elemente (sogenannte Pronationsstützen) erreicht. Vor allem Läufer mit einer Tendenz zur Überpronation (verstärktes Einknickes des Fußes beim Aufsatz und Abrollen) greifen gern zu Stabilitätsschuhen, da diese das übermäßige Einknicken verhindern. Legen Sie aber auch als Überpronierer bei der Wahl des Schuhtyps (also Neutralschuh oder Stabilitätsschuh) aber vor allem Wert auf das Laufgefühl – der Laufschuh, in dem sich das Laufen für Sie am komfortabelsten anfühlt, ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit der beste für Sie. Bei leichter Überpronation kann es auch sinnvoll sein, zwischen neutralen und stabilen Laufschuhe zu wechseln.

Brauche ich für Laufwettkämpfe spezielle Wettkampfschuhe?

Freizeitläufer, die gelegentlich an Volksläufen teilnehmen, fahren dabei auch mit Ihren normalen Laufschuhen gut – wahrscheinlich greifen Sie dabei schon automatisch zu einem vergleichsweise leichten Modell. Wenn Sie gut trainiert und ambitioniert sind, macht ein spezieller Wettkampfschuh allerdings Sinn (und Spaß!). In den extraleichten Wettkampfschuhen fühlen Sie sich zu schnellem Tempo geradezu herausgefordert. Zugunsten des geringen Gewichts wird an Dämpfung und Stabilität gespart, daher ist das Laufgefühl sehr direkt, Sie spüren also den Untergrund unmittelbarer. Ob Wettkampfschuhe das Richtige für Sie sind, was sie dabei beachten müssen und welche Wettkampfschuh empfehlenswert sind, erfahren Sie in unserem Wettkampfschuh-Test.

Wir haben die aktuellen Laufschuhe in der Praxis getestet und stellen die besten Modelle vor.

Adidas UltraBOOST 19

Hersteller
Adidas UltraBOOST 19

Hier bei amazon.de bestellen: UltraBOOST

Testeindruck: Die Charakteristik des UltraBOOST ist unverändert, ein Laufschuh mit maximalem Komfort. Die weiche, punktelastische Außensohle sorgt für ein s1ehr federndes Laufgefühl. Kein Wunder, dass der Schuh bei Sneaker-Fans als Freizeitschuh so populär ist: Es gibt wohl wenige Laufschuhe, auf die die Beschreibung so gut zutrifft wie hier: Bequemes Laufgefühl. Das Flaggschiff hat sich konstruktionstechnisch wenig geändert. Matthias Amm, Produktchef für Laufschuhe bei Adidas, erklärt: "Wir haben den Ultraboost komplett zerlegt und ihn neu aufgebaut."Ins Auge fällt das Obermaterial, das nun in einem Arbeitsvorgang gestrickt wird. Die Zahl der eingesetzten Teile wurde reduziert, aber an der Mittelsohle mehr Boost-Schaum eingesetzt. Passform und Abrollverhalten sind dem Vorgänger ähnlich, doch der Fuß ist - im direkten Vergleich - jetzt besser in die Mittelsohle eingebettet. Vor allem im Fersenbereich spürt man die bessere Führung, die ein sichereres Aufsatzgefühl vermittelt: kleine Änderung mit positivem Effekt.

Fazit: Die Charakteristik des UltraBOOST ist unverändert: ein Laufschuh mit maximalem Komfort. Die punktelastische Außensohle sorgt für ein federndes Laufgefühl.

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 320 g (Herren) / 275 g (Damen)
Sprengung: 10 mm
UVP: 180 €

Brooks Ghost 11

Hersteller
Brooks Ghost 11

Hier bei amazon.de bestellen: Männermodell oder Frauenmodell

Testeindruck: Ausgezeichnet mit diversen Preisen war der Ghost ohnehin schon. Jetzt wurde er auch noch bei der RUNNER'S-WORLD-Leserwahl zum beliebtesten Dämpfungsschuh gewählt. Die Kombination aus besten Abroll- und Dämpfungseigenschaften, Support und guter Passform trifft den Geschmack vieler Läufer. Gerade das neue, nahtfreie Obermaterial wertet den Ghost 11 gegenüber seinem Vorgänger nochmals deutlich auf. Ein Testläufer resümierte stellvertretend für die anderen: "Der Ghost ist für mich mehr denn je ein Alltagstrainingsschuh für ruhige Läufe. Für höheres Tempo wähle ich andere Modelle." Der Ghost hat eine sehr geringe Leistenkrümmung, daher fühlen sich vor allem Läufer, die sehr ausgeprägt über die Ferse laufen (Fersen-Aufsetzer), mit dem Schuh wohl.

Fazit: Der Brooks Ghost 11 hat eine ausgewogene Dämpfung. Vor allem für Fersenläufer ist der Schuh sehr gut geeignet.

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht :289 g (Männer) / 238 g (Frauen)
Sprengung 12,7 mm (Männer); 11,4 mm (Frauen)
UVP: 140 €

Asics Gel-Nimbus 21

Hersteller
Asics Gel-Nimbus 21

Hier bei amazon.de bestellen: Männermodell oder Frauenmodell

Testeindruck: Der Nimbus steht für Komfort und Dämpfung und hat eine treue Anhängerschaft. Für Läufer, deren Trainingstempo sich zwischen fünf und sechs Minuten pro Kilometer (oder langsamer) bewegt, bietet der Schuh einen komfortablen, ultraweichen und unterstützenden Abrollkomfort. Drei verschiedene Lagen Dämpfungsschaum betten den Fuß ein. Zudem zählt die gedämpfte Einlegesohle zu den besten ihrer Art. Ein neuer, sehr reaktionsfreudiger Schaum sorgt bei der neuesten Version für mehr Rückstellkraft. Der Nimbus ist für ein breites Läuferspektrum geeignet: Er ist eher stabil, etwas weniger flexibel als der Vorgänger, insgesamt noch hochwertiger und bei den Alltags-Trainingsschuhen eine absolute Empfehlung. Nach wie vor eignet er sich als Allround-Laufschuh vor allem für mittelschwere und schwere Läufer.

Fazit: Ein Klassiker in der 21. Auflage: der Asics Gel-Nimbus 21. Er kommt mit Dämpfungsschaum in drei Lagen und ist vor allem gut für Läufer mit Trainingstempo zwischen fünf und sechs min/km.

Kategorie Neutralschuh
Gewicht 316 g (Männer); 264 g (Frauen)
Sprengung 8,1 mm (Männerl); 12,2 mm (Frauen)
UVP: 180 €

Asics GT-2000 7

Hersteller
Asics GT-2000 7

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Testeindruck: Marathon stand wohl im Lastenheft bei der Entwicklung der GT-2000-Serie: Sämtliche Entwicklungschritte der Serie brachten sehr zuverlässige, haltbare Trainingsschuhe hervor. In der aktuellen Version wurde der Mittelsohle eine Schicht Flytefoam hinzugefügt, was für geringeres Gewicht sorgt. Spürbarer ist der Effekt für den Abrollkomfort, der energetischer ist als bei den Vorgängermodellen. Gleichzeitig ist die Stabilität der Mittelsohle beibehalten worden. Läufer, die einen sicheren, stabilen Abrollkomfort suchen, sind mit dem GT-2000 bestens bedient. Dies geht freilich mit etwas höherem Gewicht einher. Dafür verträgt er aber auch höheres Läufergewicht: bis 95 Kilo bei Männern oder 85 bei Frauen. Im Trainingsalltag ist der GT gut für lange, ruhigere Läufe geeignet.

Fazit: Super für längere Läufe: Der GT-2000 7 bringt eine strategisch platzierte GEL-Technologie und eine FlyteFoam Lyte-Mittelsohle mit.

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 304 g (Männer) / 245 g (Frauen)
Sprengung: 8,6 mm (Männer); 9,7 mm (Frauen)
UVP: 140 €

Under Armour Hovr Infinite

Laufschuh Hovr Infinite von Under Armour
Hersteller
Under Armour Hovr Infinite

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Testeindruck: Das "Infinite" in der Modellbezeichnung darf man getrost auf die grenzenlose Dämpfung beziehen, die das charakteristische Merkmal des Hovr ist. Dabei fühlt sie sich alles andere als soft an. Besonders auf langen Trainingsläufen gefiel einem Tester die Abstimmung der Dämpfung, der sonst oft Probleme mit der Achillessehne hat. Beim Hovr ist die Sohle eher steif, was aber durch ihre Aufbiegung nach vorn hin beim Laufen nicht auffällt: Gerade Rückfuß-Läufer empfinden den Abrollkomfort als sehr harmonisch. Übrigens eignet sich der Hovr auch für etwas schwerere Läufer.

Fazit: Der Hovr Infinite von Under Armour ist ein komfortabler Laufschuh mit smarter Funktion: Er lässt sich dank eingebautem Bluetooth Chip mit der MapMyRun-App koppeln.

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 307 g (Männer) / 245 g (Frauen)
Sprengung 10,1 mm (Männer); 8,7 mm (Frauen)
UVP. 140,00 €

New Balance Fresh Foam Zante Pursuit

Hersteller
New Balance Fresh Foam Zante Pursuit

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Testeindruck: Mit einem geringen Gewicht, hoher Flexibilität und einem sehr dynamischen Abrollkomfort hat sich der Zante bei ambitionierten Läufern beliebt gemacht. Die aktuelle Version heißt Pursuit und unterscheidet sich durch das neue Hypoknit-Obermaterial deutlich vom Vorgänger: Es wird in einem Arbeitsvorgang gestrickt, ist luftdurchlässiger und schmiegt sich noch besser an den Fuß. Die Freshfoam-Mittelsohle wurde verschlankt und durch speziell platzierte Einkerbungen flexibler. Das Gewicht wurde so nochmals reduziert. Auch der Verkaufspreis wurde gesenkt. Jede Wette, dass der Zante noch beliebter wird.

Fazit: Der New Balance Fresh Foam Zante Pursuit ist leicht und strapazierfähig. Mit viel Flexibilität und hohem Abrollkomfort eignet sich der Schuh auch gut für Wettkämpfe.

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 209 g (Männer); 169 g (Frauen)
Sprengung: 6,6 mm (Männer); 4,5 mm (Frauen)
UVP: 120 €

Nike Vaporfly 4% Flyknit

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Nike Vaporfly 4% Flyknit

Hier bei amazon.de bestellen: Vaporfly 4%

Testeindruck: Für die Vitrine: Das Marathon-Renntempo von Weltrekordler Eliud Kipchoge schaffen nur die wenigsten - man muss zum Beispiel 400 Meter in 69 Sekunden laufen. Aber dafür kann man seinen Schuh tragen. Der Vaporfly 4% fühlt sich zunächst etwas merkwürdig an. Denn in die durchaus komfortabel gedämpfte Mittelsohle ist eine steife Karbonplatte eingelassen, die beim Abrollen nicht abknickt; man merkt sofort, dass hier alles auf schnellen Vortrieb ausgelegt ist. Der Schuh lohnt sich nur für Tempoläufe. Wer langsamer als 4 min/km läuft, sollte sich den Vaporfly lieber ins Regal stellen.

Fazit: Mit ultraleichtem und reaktionsfreudigem ZoomX-Schaumstoff hilft der Nike Vaporfly 4% Flyknit zu rasantem Tempo. Gut für Läufer, die 4 min/km oder schneller laufen können.

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 195 g (Männergröße 43); 165 g (Damengröße 38-39)
Sprengung: 10 mm
UVP: 250 €

On Cloudsurfer 5

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On Cloudsurfer 5

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Testeindruck: Vom Gewicht her passt der Cloudsurfer eigentlich nicht in die Kategorie der leichten, schnellen Schuhe, in die wir ihn in unserem Schuhtest eingeordnet haben. Die relativ hohe Masse resultiert aus der Sohlenkonstruktion mit den Cloudtec-Elementen, die zwar robust sind, aber auch viel Materialeinsatz erfordern. Der Schuh ist trotzdem dynamisch und lässt sich gut für flotte Läufe nutzen. Wobei ein Tester bemerkt: "Ich habe auch die Langsam-Laufqualitäten zu schätzen gelernt. Gerade, wenn ich auf der Ferse lande, ist der Dämpfungskomfort höher." Lob erntete auch das luftdurchlässige, schicke Obermaterial, das mit seiner Innenschuh-Konstruktion sehr gut am Fuß sitzt.

Fazit: Mit ultraleichtem und reaktionsfreudigem ZoomX-Schaumstoff hilft der Nike Vaporfly 4% Flyknit zu rasantem Tempo. Gut für Läufer, die 4 min/km oder schneller laufen können.

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 326 g (Männer); 259 g (Frauen)
Sprengung: 11,5 mm (Männer); 11,2 mm (Frauen)
UVP: 160 €

Saucony Kinvara 10

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Saucony Kinvara 10

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Testeindruck: Temposchuh könnte im Lastenheft der Saucony-Entwickler gestanden haben. Das Resultat ist der Kinvara, einer der beliebtesten Tempolaufschuhe überhaupt. Mit seiner leichten, flexiblen Konstruktion und dem atmungsaktiven Obermaterial bietet er gute Argumente. Das Sahnestück ist allerdings die reaktionsfreudige Mittelsohle, die den Sweetspot zwischen Komfort und Speed trifft. Die dünne Everun-Schaumschicht direkt unter der Einlegesohle unterstützt mit ihrem hohen Rückstellmoment das gute Lauffeeling. Für ambitionierte Läufer ist der Kinvara erste Wahl. Sie sind damit auch für einen Wettkampf gerüstet, ob 5 Kilometer, 10 oder Halbmarathon. Gerade im Tempobereich zwischen 3:30 min/km und 5:30 min/km beweist die Mittelsohle, dass Schnelligkeit und Komfort sich nicht ausschließen.

Fazit: Ein beliebter Lightweighttrainer, der das natürliche Laufverhalten unterstützt: Der Saucony Kinvara 10 ist vor allem für ambitionierte Läufer eine hervorragende Wahl.

Brooks Hyperion

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Brooks Hyperion

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Testeindruck: Wettkampfschuhe sind nicht mehr so angesagt: Die etwas milder ausgelegten Lightweight-Trainer bieten mehr Komfort und Stabilität und eignen sich damit für die meisten Läufer besser fürs Wettkampftempo. Der Hyperion ist ein echter Rennschuh - ein Modell, das kompromisslos für schnelles Laufen auf der Straße entwickelt wurde. Dennoch bietet die leichte Mittelsohle aus DNA-Schaum eine durchaus gute Dämpfung für leichtere Läufer, und das über die gesamte Länge der Mittelsohle, also auch bei Mittelfuß-Aufsatz. Dabei hat der Hyperion, der den T7 Racer ersetzt, mit 10,4 Millimetern für einen Wettkampfschuh eine relativ hohe Sprengung. Er ist auf einem speziellen, relativ schmalen Leisten gebaut und sitzt mit dem dünnen, gewebten Obermaterial wie eine zweite Haut. Zu empfehlen für ein Lauftempo von 4:30 min/km und schneller.

Fazit: Der Hyperion ist Brooks' leichtester Laufschuh. Seine Sohle ist dünn, flexibel und gleichzeitig dämpft sie komfortabel.

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 229 g (Männer); 195 g (Frauen)
Sprengung: 6,2 mm (Männermodell); 4,8 mm (Frauen)
UVP: 135 €

Hoka One One Mach 2

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Hoka One One Mach 2

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Testeindruck: Das Äußere und der Charakter stimmen nicht immer überein. Das gilt auch für den Mach 2. Die Modellbezeichnung ist nicht zufällig gewählt, auch wenn man mit dem Schuh keine Schallgeschwindigkeit erreichen wird. Aber die Konstruktion tut ihr Bestes, um sich dieser zumindest anzunähern – 3 mit nur 228 Gramm und der Rocker-Sohlenkonstruktion, bei der die Sohle vorn hochgebogen ist und den Fuß automatisch in eine Vorwärtsbewegung bringt. Der Mach bietet Hoka-typische Lauf- und Konstruktionseigenschaften: Die Mittelsohle ist relativ dick (32 mm unter der Ferse) und steif. Durch das ,Profly'-Material in der Mittelsohle ist sie spürbar härter gedämpft als beim Mach 1, fühlt sich aber leichter und schneller an, wie ein Tester feststellte. Das ideale Einsatzgebiet für den Mach sind Tempodauerläufe und Straßenwettkämpfe.

Fazit: Eignet sich vor allem für Tempodauerläufe und Wettkämpfe auf Asphalt: Der Hoka Mach 2 ist mit einer Rocker-Sohlenkonstruktion ausgestattet.

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 228 g (Männer); 188 g (Frauen)
Sprengung: 8,3 mm (Männer); 6,9 mm (Frauen)
UVP: 150 €

Mizuno Wave Inspire 15

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Mizuno Wave Inspire 15

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Testeindruck: Der Inspire von Mizuno bietet eine stabile Mittelsohlenplattform, die gleichzeitig sehr hohe Dämpfungswerte im Labortest aufweist. Die Sprengung ist größer als bei den meisten anderen Laufschuhen, sprich: die Ferse steht spürbar höher im Schuh als der Vorfuß. Das ist auffällig und im direkten Vergleich mit anderen Schuhen des Tests sofort spürbar. Ob man dies mag, ist eine Frage des Geschmacks und der Gewöhnung. Und so hat der Wave Inspire einige sehr treue Fans, die genau diese Eigenschaft suchen, insbesondere Fersenläufer, die dann in den Genuss der guten Dämpfung im Rückfußbereich kommen. Das neue Obermaterial ist spürbar atmungsaktiver geworden und eignet sich gut für wärmere Tage. Insgesamt ist das Modell stabil ausgelegt, sodass auch kräftige Typen in dem Schuh einen guten Trainingspartner finden.

Fazit: Der stabile Mizuno Wave Inspire 15 hat ein besonders atmungsaktives Obermaterial. Mit der hohen Sprengung sollten sich vor allem Läufer mit Fersenlaufstil wohlfühlen.

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 292 g (Männer); 235 g (Frauen)
Sprengung: 12,6 mm (Männer); 10,3 mm (Frauen)
UVP: 145 €

New Balance 1080 v9

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New Balance 1080 v9

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Testeindruck: Das Design sollte eigentlich zweitrangig sein bei der Laufschuhwahl. Aber wer sich wegen der Optik für den 1080 entscheidet, macht zum Glück wenig falsch. Mit der optimierten Mittelsohle ist der Schuh leichter geworden und erzielt höchstes Lob von den Schuhtestern, übrigens auch für das neu gestaltete Obermaterial, das jetzt ohne externe Besätze auskommt, atmungsaktiv ist und beste Passform bietet. Die aus einem Teil geformte Fersenkappe mit Memory-Schaum erntete vereinzelt Kritik. "Ich muss den Schuh immer sorgfältig schnüren, damit die Ferse nicht rausschlupft", so ein Testläufer. Dafür sind die Laufeigenschaften auf festem Untergrund (auf der Straße, im Park) ohne Tadel. Für mich bietet er die beste Kombination aus Komfort und Dynamik, so ein Tester stellvertretend. Der Abrollkomfort lässt gemütliches und flotteres Tempo zu, auch für schwerere Läufer.

Fazit: Beim 1080 v9 hat New Balance die Mittelsohle optimiert – sie ist spürbar leichter geworden und erntete im Test viel Lob. Ein Schuh, der Komfort und Dynamik vereint.

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 283 Gramm (Männer)
Sprengung: 8 Millimeter (Männer)
UVP: 170 €

Reebok Harmony Road 3

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Reebok Harmony Road 3

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Testeindruck: Neutralität ist heute ja ein eher positiv besetzter Begriff, auch wenn das nicht unbedingt der Wortbedeutung entspricht. Was für die Politik gilt, lässt sich auch auf Laufschuhe übertragen. Und da kommt der Harmony Road ins Spiel. Denn er ist ein Neutralschuh in positivstem Sinn. Wo viele steife, voluminöse Mittelsohlenkonstruktionen als neutral "verkaufen", kommt der Road 3 mit einer flachen und vor allem leichten Konstruktion daher. Obendrein bietet er einen eher schmalen Leisten - mithin eine empfehlenswerte Alternative und fast ein Geheimtipp für schmalere Füße, weil auch die Lasche mit Stretchmaterial mit der Sohle verbunden ist und den Mittelfußhalt verbessert. Obendrein punktet die Mittelsohle mit dem Floatride Energy Foam, der sehr gute Dämpfung mit hoher Energierückgewinnung paart.

Fazit: Der Floatride Energy Foam kombiniert viel Dämpfung mit guter Energierückgewinnung. Dank schmalem Leisten ist der Reebok Harmony Road 3 schon fast ein Geheimtipp für schmale Läuferfüße.

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 277 g (Männer); 222 g (Frauen)
Sprengung: 10,3 mm (Männer); 9,5 mm (Frauen)
UVP: 120 €

361° Strata 3

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361° Strata 3

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Testeindruck: Stabilität ist die Devise beim Strata 3, der gegenüber dem bereits sehr gut bewerteten Vorgänger nochmals deutlich aufgewertet wurde. Die Mittelsohle gibt dem Fuß beim Abrollen sehr viel Halt, ist aber zugleich komfortabel und auf viel Dämpfung ausgelegt. Läufer, die beim Abrollvorgang Halt benötigen, fnden hier eine sehr gute Lösung. Allerdings muss man dafür auch etwas mehr Gewicht und Steifgkeit der Sohle in Kauf nehmen. Die größte Neuerung besteht in dem Obermaterial mit dem sogenannten More Fit-Schnürsystem: "Das passt sich hervorragend an den Fuß an", resümiert ein Testläufer.

Fazit: Der Stabilschuh Strata 3 von 361° ist gegenüber dem Vorgängermodell nochmals aufgewertet worden und bietet viel Dämpfung.

Kategorie: Stabilschuh
Gewicht: 320 g (Männer); 272 g (Frauen)
Sprengung: 7,0 mm (Männer); 4,8 mm (Frauen)
UVP: 160 €

Asics Gel-DS Trainer 24

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Asics Gel-DS Trainer 24

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Testeindruck: "Metamorphosen eines Laufschuhklassikers" wäre sicherlich ein schöner Titel, wenn im nächsten Jahr die 25. Version des DS-Trainer erscheint. Schuh-Nerds wären begeistert, und der hier gezeigte 24er gäbe Stoff für ein interessantes Kapitel. Der Schuh steht nach wie vor an der Spitze der Beliebtheit bei Lightweight-Trainern. Jedenfalls behauptet er in unserer Leserwahl seit Jahren seinen Spitzenplatz Freilich hat der DS Konkurrenz bekommen. Aber mit dem neuen gestrickten Obermaterial sammelt der Schuh erneut Punkte. Das Rezept für den DS-Trainer klingt einfach: geringes Gewicht, hohe Flexibilität, etwas Dämpfung, gutes Feeling. Aber die spezielle Mixtur der Asics-Druiden macht ihn so einzigartig. "Ich fühle mich mit dem Schuh einfach schnell," bekennt ein Testläufer.

Fazit: Ein Klassiker von Asics: Der Gel-DS Trainer 24 überzeugt erneut als flexibler Neutralschuh, mit dem sich die Testläufer schön schnell fühlten.

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 246 g (Männer); 201 g (Frauen)
Sprengung: 6,4 mm (Männer); 6,4 mm (Frauen)
UVP: 140 €

Nike Air Zoom Vomero 14

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Nike Air Zoom Vomero 14

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Testeindruck: Charakterwandel wäre das passende Schlagwort für den Vomero 14: Gegenüber dem Vorgängermodell, das superweich und ziemlich stabil (um nicht zu sagen: steif) in der Mittelsohle war, hat die neue Version eine schnelle Mittelsohle erhalten, die nach wie vor gut gedämpft ist, auch durch die nun durchgängige Air-Dämpfungseinheit. Aber der neue React-Schaum gibt beim Fußaufsatz spürbar mehr Energie zurück als die frühere Lunarlon-Version und fühlt sich unter dem Fuß fester an. Er sei positiv überrascht, so ein Vomero-Tester, der anmerkt: Das neue Obermaterial vermittelt eine andere Passform.

Fazit: Beim Nike Air Zoom Vomero 14 steht Dämpfung im Fokus - das sorgt für ein geschmeidiges Laufgefühl. Außerdem gab der React-Schaum im Test spürbar viel Energie zurück.

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 281 g (Männer); 233 g (Frauen)
Sprengung: 10 mm (Männer); 10 mm (Frauen)
UVP: 140 €

Saucony Guide ISO 2

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Saucony Guide ISO 2

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Testeindruck: Sauconys Guide ISO 2 erhielt ein moderates Update. Das komfortable Isoft-Obermaterial wurde bereits beim Vorgänger eingeführt, ein weiches Stretchband um den Mittelfuß sorgt für sicheren Sitz während des Abrollvorgangs, wurde von den Testern vereinzelt aber als recht warm beschrieben. Die Passform fällt eher weit aus. "Ich bin gleich beim ersten Mal 25 Kilometer mit dem Schuh gelaufen", so ein Tester, der Erfahrung mit verschiedenen Saucony-Modellen hat. Den Abrollkomfort bezeichnet er als mild stabilisierend. Dämpfung und Rückstellkraft sind hoch, aber die Sohle rollt eher steif ab.

Fazit: Mit moderater Pronationsstütze ist der Saucony Guide ISO 2 ein Laufschuh, der leicht stabilisiert und sich auch gut für längere Läufe eignet.

Kategorie: Stabilschuh
Gewicht: 304 g (Männer); 245 g (Frauen)
Sprengung: 8 mm (Männer); 8 mm (Frauen)
UVP: 140 €

Hoka One One Bondi 6

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Hoka One One Bondi 6

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Testeindruck: Maximal gedämpfte Laufschuhe bilden geradezu eine eigene Kategorie, in der die Hoka-Modelle großen Raum einnehmen. Dazu gehört zuallererst der Bondi 6: Er ist der König der Cushioning-Schuhe innerhalb der Hoka-Familie. Im Labor erwies er sich als extrem soft im Vergleich zu anderen Schuhen - und die Protokolle der Testläufer spiegeln die Ergebnisse eins zu eins wieder. Übrigens loben gerade schwerere Läufer den Bondi dafür, dass seine Sohle gut dämpft ist und nicht nachgibt. Und aufgrund des verbesserten Außensohlengummis verspricht der Schuh jetzt auch gute Haltbarkeit. So eignet er sich für den Dauereinsatz und für lange, ruhige Dauerläufe. Erstaunlich, so ein Tester, dass der Schuh trotzdem so leicht ist. Auch bei einem Tempo von 4:30 Minuten/Kilometer fühlt er sich für mich noch gut an.

Fazit: Der Hoka One One Bondi 6 hat abgerundete Fersenbereiche - die unterstützen ein komfortables Abrollen. Die hohe Dämpfung wurde vor allem von schwereren Läufern gelobt.

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 289 g (Männer); 215 g (Frauen)
Sprengung: 10,3 mm (Männer); 8,1 mm (Frauen)
UVP: 140 €

Reebok Floatride Energy

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Reebok Floatride Energy

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Testeindruck: Aufgestiegen in die erste Reihe der Top-Performance-Schuhe ist Reebok mit seinen Floatride-Modellen: Ein eTPU (expandiertes thermoplastisches Polyurethan) in der Mittelsohle sorgt für mehr Dämpfung, als man aufgrund des Volumens erwartet, und bietet gute Energierückgewinnung. Gepaart mit dem moderaten Gewicht eignet sich der Schuh auch für ambitioniertes Training und hohes Tempo. Gerade bei langen Wettkampfstrecken bis hin zum Marathon sammelt der Floatride, der sich übrigens auch für schmalere Füße eignet, (Komfort-)Punkte. Durch den günstigen Preis ist er ein echter Geheimtipp.

Fazit: Der Floatride Energy von Reebok ist auch für schmalere Füße geeignet. Der Schuh bietet eine gute Energierückgewinnung und macht auch bei hohem Tempo eine super Figur.

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 263 g (Männer); 217 g (Frauen)
Sprengung: 9,7 mm (Männer); 8,0 mm (Frauen)
UVP: 100 €

Salomon Predict RA

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Salomon Predict RA

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Testeindruck: Parallel zu seinen erfolgreichen Trailschuhen entwickelt Salomon jetzt feine Straßenlaufschuhe wie den Predict. Die Passform ist überragend, die Fersenkonstruktion stammt aus der Produktion eines BH-Herstellers. Das eigenwillige Mittelsohlendesign folgt der Anatomie des Fußes: tiefe Flexkerben sorgen unterhalb der Fußgelenke für eine hohe Beweglichkeit des Schuhs. Daraus resultiert ein weicher und zugleich stabiler Abrollkomfort mit einer eher festen Dämpfung. Geeignet ist der Schuh für ruhige Dauerläufe - auch für schwerere Läufer. Trailliebhaber, die sich auf Asphalt nicht wohlfühlen, fnden im Predict eine straßentaugliche Lösung mit Salomon-­Passform. Der bekannte Abenteurer Rickey Gates ist mit dem Predict übrigens sämtliche Straßen San Franciscos abgelaufen. Auch das geht mit diesem Schuh.

Fazit: Der Trailspezialist kann auch Straßenschuh: Der Predict RA von Salomon hat eine überragende Passform und eignet sich auch für schwerere Läufer.

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 267 g (Männerl); 226 g (Frauen)
Sprengung: 9,5 mm (Männer) / 10,4 mm (Frauen)
UVP: 160 €

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