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Die besten neuen Laufschuhe Der große Laufschuhtest 2019

Wir testen mit 400 Testläufern regelmäßig aktuelle Laufschuhe. Die Ergebnisse daraus und Labortests aus dem RUNNER'S-WORLD-Schuhlabor zeigt unser Laufschuhtest.

Welcher ist der richtige Laufschuh?

Wenn man einen Schuhfabrikanten zu den wesentlichen Eigenschaften seiner neuesten Laufschuhe befragt, erfährt man viel über angeblich revolutionäre Mittelsohlentechnolo­gien, über die spezielle Fertigung des Obermaterials oder das besondere Schnürsystem, man hört physikalische Erläuterungen zum Pronationswinkel und zu der Rückstellkraft. Wenn man dagegen „echte“ Läufer zu ihren Schuhen befragt, kommen sie meist direkt zur Sache und beschreiben in anschaulichen Worten ihre praktischen Erfahrungen. Sie schwärmen oder schimpfen über die Passform des Schuhs am Fuß und das Laufgefühl, und sie finden ganz eigene Erklärungen dafür, warum sie mit genau diesem Laufschuh besser, schneller oder effizienter laufen können. Diese Tatsache haben wir uns bei der Vorbereitung des aktuellen Laufschuhtests vor Augen geführt. Wir haben uns gefragt, worauf es Läufern wirklich ankommt und die Testeindrücke hunderter Läufer ausgewertet.

Vier Schlüsselfaktoren wurden dabei immer wieder genannt: geringes Gewicht, Dämpfung, Stabilität und ein komfortabler Sitz des Schuhs am Fuß. Diese Eigenschaften sollte ein Laufschuh in möglichst optimaler Weise auf sich vereinen. Was optimal ist, empfindet allerdings jeder Läufer anders – denn jeder Laufstil und jeder Fuß ist anders. Deshalb haben wir in unseren Schuhbeschreibungen zu den Modellen die Berichte der Testläufer und die Labordaten zusammenfließen lassen, um daraus eine Antwort auf die zentrale Frage zu geben: Welcher Laufschuh bietet welches Laufgefühl?

Wir haben die aktuellen Laufschuhe in der Praxis getestet und stellen die besten Modelle vor.

Im Anschluss finden Sie noch einige Hinweise für Ihre individuelle Laufschuh-Wahl.

Under Armour Hovr Guardian

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Testeindruck: Bei diesem Schuh ist der Name Programm – der Guardian, also Beschützer, ist, was wir früher als klassischen Stabilschuh bezeichnet hätten. Auf der Fußinnenseite (medial) im Bereich des Längsgewölbes sorgt die Kombination eines festeren Mittelsohlenmaterials und eines zusätzlichen Kunststoffelements für Stabilität und Führung. Das macht den Schuh im Rückfuß sehr steif. Doch weil der Vorfußbereich recht flexibel gehalten ist, läuft der Guardian sich für einen Schuh dieser Kategorie durchaus dynamisch. Natürlich bietet er auch viel Dämpfung, allerdings nur, wenn das Mittelsohlenmaterial auch entsprechend gefordert wird. Sprich: Das Modell funktioniert bei eher schweren Läufern besser. Tester lobten vor allem den Komfort und die Passform. Wie alle neuen Modelle von Under Armour stecktauch im Guardian ein Chip,der unter anderem Distanz,Pace (ohne GPS) und Schrittfrequenz aufzeichnet und zur Auswertung an die App „MapMyRun“ sendet.

Kategorie: Stabilschuh
Gewicht: 340 g (Männer) / 266 g (Frauen)
Sprengung: 8 mm
UVP: 130 €

361° Nemesis

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Testeindruck: „Alltagstrainer“ nannte man früher Laufschuhmodelle wie dieses. Sie haben von allem etwas: Dämpfung, Stabilität,bequeme Passform. Speziell Schuhe mit einem extra Stabilitätselement in der Zwischensohle sind rarer geworden, doch der Nemesis verfügt über ein solches im medialen Mittelfußbereich. Und, ja,man spürt sofort, dass dieser Schuh viel Stabilität bietet.Wer also auf der Schuhinnenseite Unterstützung braucht,der fndet sie hier. Dennochist das Abroll- und Laufgefühlnicht zu starr. Angesichts derStabilität, die der Schuh bietet, läuft er sich erstaunlichleicht. Die Dämpfung ist sehrausgewogen und deutlich spürbar, aber der Schuh istnicht weich. Die Passform ist angenehm, mit weiter Zehenbox und eher schmaleremMittelfuß. Fazit: Der Nemesis ist ein stabiler Trainingsschuh für die täglichen Dauerläufe.Er verträgt langsame, ruhige,lockere Tempi. Fürs schnelleLaufen gibt es jedoch geeignetere Modelle. Seine Sohle funktioniert am besten auffestem Untergrund.

Kategorie: Stabilschuh
Gewicht: 298 g (Männer) / 246 g (Frauen)
Sprengung: 9 mm
UVP: 135 €

Saucony Omni Iso 2

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Testeindruck: Klassische Pronationsstützen sind out, zumindest bei vielen Herstellern. Wer dennoch nach einem Schuh mit dem Einknickschutz auf der Innenseite sucht, wird bei Saucony fündig. Im Omni ist genau so eine Pronationsstütze verbaut, wie sie lange in vielen Laufschuhen verwendet wurde. Ist er deshalb altmodisch? Glücklicherweise nicht. Vielmehr macht der feste Keil in der Sohle nahezu unbemerkt seinen Job. Zudem ist der Omni für einen Stabilschuh überraschend flexibel und mit dem „Isoft“­Obermaterial in Sachen Passform absolut auf der Höhe der Zeit. Nicht ganz vermeiden lässt sich eine gewisse Schwerfälligkeit des Schuhs. Für Tempoläufe eignet er sich eher nicht. Dafür umso mehr für Einsteiger, die sich mit mehr Unterstützung wohler fühlen

Kategorie: Stabilschuh
Gewicht: 311 g (Männer) / 255 g (Frauen)
Sprengung: 8 mm
UVP: 150 €

Mizuno Wave Sky 3

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Testeindruck: Eine sprichwörtliche Welle neuer Technik ist auf den Dauerlaufschuh Wave Sky 3 von Mizuno zugerollt. Zum ersten Mal setzen die Japaner auf einen Sohlenaufbau, bei dem drei unterschiedliche Schäume wellenförmig übereinander angeordnet sind. Die Konstruktion nennt sich „Mizuno Foam Wave“ und soll das perfekte Verhältnis aus Dämpfung, Leichtigkeit und Robustheit kreieren. Stimmt’s?„Ja!“, sagen die Tester. „Besonders im Vorfuß weich gedämpft, perfekt für lange Läufe, aber nicht so, dass man in der Sohle einsinken würde.“ Ein Lob gab es auch fürs Obermaterial aus Airmesh,das mit hoher Atmungsaktivität punktet. Wer die „Wave“­ Platte des Vorgängers vermisst,sollte den Horizon 3 probieren. Dort ist das Stützelement in der Mittelsohle verbaut

Kategorie: Dämpfung
Gewicht: 320 g (Männer) / 275 g (Frauen)
Sprengung: 10 mm
UVP: 170 €

Brooks Glycerin 17

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Testeindruck: Wer den Glycerin anzieht, fühlt sich gleich geborgen.Der überarbeitete Innenschuh sorgt für nochmals mehr Komfort. Die Passform ist eher weit, doch der Schuh schafft es, sich auch an schmale Füße anzuschmiegen. Ebenso komfortabel wie der erste Eindruck läuft sich der beliebte Dämpfungsklassiker auch – die „DNA Loft“­ Mittelsohle sorgt für das bekannte, weiche Laufgefühl. „Bei langsamen Dauerläufen macht mir der Schuh unglaublich viel Spaß“, so ein Tester. Wer flott unterwegs sein möchte, wünscht sich vielleicht etwas mehr Rückmeldung und Flexibilität. Wir sagen: Der Glycerin ist auch in der 17. Auflage ein Schuh, der zu fast jedem Läufer passt – am besten zu einem ganz entspannten Läufchen

Kategorie: Dämpfung
Gewicht: 311 g (Männer) / 243 g (Frauen)
Sprengung: 10,5 mm (Männer) / 9,1 mm (Frauen)
UVP: 170 €

Asics Gel-Cumulus 21

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Testeindruck: Vermutlich ist der Cumulus der Laufschuh mit der ausgewogensten Dämpfung. Es gibt Läufer, die behaupten, er hätte die weltweit beste. Sie lebt von den bewährten „FlyteFoam“­ und Gel­ Materialien des japanischen Herstellers. Und wenn man das Modell seit Längerem mal wieder trägt, denkt man vor allem: „Boah, bietet der Schuh viel Komfort.“ Klar, für manchen Läufer und manche Ansprü­che ist das vermutlich des Guten zu viel, und man muss einen breiteren Leisten mö­gen. Aber wer einen hervorragend gedämpften Schuh mit gutem Halt sucht und nicht vorhat, extrem schnell und dynamisch zu laufen, sondern eher die lange, langsamere Runde drehen möchte, für den ist und bleibt der Cumulus auch in seiner 21. Auflage die beste Wahl.

Kategorie: Dämpfung
Gewicht: 323 g (Männer) / 266 g (Frauen)
Sprengung: 10 mm
UVP: 140 €

New Balance 880 v9

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Testeindruck: Fasst man die Meinungen unserer Testläufer zusammen, handelt es sich beim 880 umein Modell, das stets die goldene Mitte trifft. Es bietet Unterstützung, behindert aber die Abrollbewegung nicht. Er läuft sich komfortabel, ist aber nicht zu weich gedämpft. Das luftige Obermaterial hält den Fuß sicher im Schuh, engt aber nicht ein.„Für mich ist der 880 die ideale Wahl bei entspannten und langen Dauerläufen, während ich für Tempoläufe auf flexiblere Schuhe setze“, so ein Tester. Gerade für Fersenläufer ist der 880 eine gute Wahl, da er im hinteren Bereich etwas fester ist. „Viele Dämpfungsschuhe sind mir zu weich,aber den 880 liebe ich“, so eine Testerin. Perfekt für den Herbst: Die Außensohle hat auch auf nassem Untergrund hervorragenden Grip

Kategorie: Neutral / Dämpfung
Gewicht: 297 g (Männer) / 243 g (Frauen)
Sprengung: 10 mm
UVP: 140 €

Brooks Ghost 12

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Testeindruck: Im Ghost haben Generationen von Laufeinsteigern festgestellt, dass sich Laufen ja auch ganz gut anfühlen kann – denn der Klassiker von Brooks ist ein typischer Einsteigerschuh. An der zwölften Auflage wurde nicht viel verändert. Die größte Neuerung ist das Mesh-Außenmaterial, das „strategisch platziert“ ist, wie es im Laufschuh-Jargon heißt, sprich: An stark beanspruchten Stellen, etwa der Zehenkappe und der Fußinnenseite, ist das Gewebe enger und fester, während es auf dem Fußrücken leicht und luftig ist, was das Fußklima positiv beeinflusst. „Bequem wie immer“, lobt eine Testerin. Dass der Neue etwas schwerer ist als sein Vorgänger, merkt man nicht; durch die Dämpfung und den guten Sitz ist der Ghost nach wie vor top für jeden Freizeitläufer.

Kategorie: Neutral / Dämpfung
Gewicht: 294 g (Männer) / 263 g (Frauen)
Sprengung: 12 mm
UVP: 140 €

Craft 175 Fuseknit

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Testeindruck: Stylish ist er, der V175 Fuseknit von Craft. Der Schaft ist hübsch gestrickt, mit einem feinen Muster, aber sehr dicht. Im Gegensatz zu Strick Uppern anderer Hersteller ist das Material nicht weich, flexibel und durchlässig, sondern richtig stabil. Zusammen mit dem darunter liegenden Innenmaterial umhüllt es den Fuß dicht, was die Atmungsaktivität einschränkt. Beim Testen verrutschte die Schuhzunge, ein kleines Manko. Im vorderen wie hinteren Bereich bleibt der Fuß fest umschlossen, eine Fersenkappe gibt Halt. Die zweilagige Sohle aus unterschiedlich harten Kunststoffen führt den Fuß angenehm und dämpft dezent. Zusammen mit der geringen Sprengung macht das den V175 zu einem dynamischen Neutralschuh für ambitionierte Freizeitläufer.

Kategorie: Neutral / Dämpfung
Gewicht: 279 g (Männer) / 245 g (Frauen)
Sprengung: 6 mm
UVP: 129 €

On Cloudswift

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Testeindruck: "Ich wollte den On erst nicht zum Laufen tragen, weil er so modisch aussieht", gesteht ein Tester. Dabei ist das schicke Design durchaus Absicht, denn der Cloudswift ist als urbaner Trendsetter konzipiert. Wer mit ihm die Stadt unsicher macht, sieht aber nicht nur gut aus, sondern läuft auch gut. Durch das mit der Schnürung verbundene Stützelement am Mittelfuß und das feine Mesh sitzt der Schuh „wie eine zweite Haut“. Als eine Art Wundertechnologie preist On indes das Sohlenmaterial an. Der sogenannte Helion-Schaum soll alles können: leicht und doch langlebig sein, federnd und temperaturbeständig. Unser Eindruck: sehr fest im Laufgefühl, direkt in der Ansprache und mit gutem Grip

Kategorie: Dämpfung
Gewicht: 286 g (Männer) / 238 g (Frauen)
Sprengung: 7 mm
UVP: 160 €

Hoka One One Clifton 6

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Testeindruck: Bei seiner Einführung 2014 hat der Clifton die Kategorie der Maximalschuhe etabliert und mit der ausgeprägten Dämpfung bei minimalem Gewicht in Läuferkreisen bleibenden Eindruck hinterlassen. Dass die Nachfolger immer schwerer wurden, hat nicht jedem gefallen. Mit der sechsten Auflage bewegt sich Hoka wieder in Richtung des Originals, zumindest in Sachen Gewicht. Zum ersten Mal wiegt eine Neufassung des Schuhs weniger als 255 Gramm – bemerkenswert leicht für die massive Optik. Eine weitere wichtige Neuerung im Vergleich zum Vorgänger ist die veränderte Sohlengeometrie: Die Sprengung wurde von knapp zehn auf fünf Millimeter halbiert und die „Meta Rocker“-Sohle ist deutlich stärker ausgeprägt. Beides sorgt für ein dynamisches Laufgefühl, wie unsere Tester bestätigen. Das Obermaterial ist strapazierfähiger und bietet eine verbesserte Passform. Aufgepasst, wer zum Überpronieren neigt: Der Abrollvorgang bot einigen Testern zu wenig Stabilität.

Kategorie: Dämpfung
Gewicht: 252 g (Männer) / 206 g (Frauen)
Sprengung: 5 mm
UVP: 140 €

Salming Greyhound

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Testeindruck: Die Salming-Modelle waren bislang vor allem für ihre Dynamik bei schnelleren Läufen bekannt. Der Greyhound erweitert dieses Spektrum nun. Mit der voluminöseren Mittelsohle bietet er sehr viel mehr Dämpfungskomfort, ist aber nicht übertrieben weich und gehört somit auch nich tin die Kategorie der supersoften Dämpfungsschuhe. Die Sohlenkonstruktion mit sechs Millimetern Sprengung gibt erstaunlich viel Feedback und wirkt ausgesprochen agil. Daher ist der Greyhound sehr gut für Lauftempi zwischen 4:00 und 5:00 Min./km geeignet. Auch als Wettkampfschuh für den (Halb-)Marathon kommt er wegen seines moderaten Gewichts und seiner geräumigen Zehenbox infrage, die den Fuß auch auf langen Strecken nicht einengt. Einen sehr guten Eindruck hinterließ auch das dreilagige Mesh-Obermaterial. Nahtlos und mit eingearbeiteter Zunge verarbeitet,bietet es einen guten Temperaturausgleich. Die flache,wenig profilierte Außensohle gibt guten Halt auf Asphalt

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 278 g (Männer) / 198 g (Frauen)
Sprengung: 6 mm
UVP: 170 €

Asics Road Hawk FF 2

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Testeindruck: Der Road Hawk FF 2 vermittelt ein klassisches Laufgefühl mit gut gedämpfter Sohle und stabiler Fersenkappe. Dank seines geringen Gewichts eignet er sich für schnelle Trainingseinheiten und Wettkämpfe bis zum Marathon. Er bietet einen guten Kompromiss aus reduziertem Aufbau und Stabilität – und mit seinem moderaten Preis ist er eine gute Wahl für ambitionierte Freizeitläufer. Das Obermaterial ist dank der Netzstruktur flexibel, die Zehenbox kommt ohne Nähte aus, wodurch Scheuerstellen vermieden werden. Der Sitz am Spann ist auch bei schmalen Füßen sehr gut, die Zunge weich, ohne dick aufzutragen. Achten sollte man auf den Sitz unterhalb des Sprunggelenks, da der Kragen und die Fersenkappe recht fest sind

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 277 g (Männer) / 226 g (Frauen)
Sprengung: 10,8 mm (Männer) / 10,3 mm (Frauen)
UVP: 120 €

Salomon Sonic RA 2

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Testeindruck: Das Straßenmodell der Trailexperten von Salomon gibt es jetzt in der zweiten Auflage. Der Sonic RA 2 ist ein unauffälliger Neutralschuh mit guter, aber nicht übermäßiger Dämpfung, bei der sich fest und flexibel die Waage halten. Das Obermaterial ist nahezu nahtfrei, aber innen wie außen durch Verklebungen verstärkt. Neben dem Knöchel sind Polsterungen eingearbeitet, die für Halt sorgen. Gewöhnungsbedürftig ist die kurze,oben sehr dünne Zunge, bei einer Testerin drückte sie auf dem Spann. Auch im hinteren Bereich herrscht Druckstellengefahr: Der Kragen ist an der Achillessehne recht fest und leicht nach innen gezogen – für viele Füße nicht optimal. Überzeugen konnte der von Trailschuhen bekannte, überdurchschnittlich gute Grip auch auf nassem Untergrund

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 260 g (Männer) / 220 g (Frauen)
Sprengung: 8 mm
UVP: 140 €

Nike Air Zoom Pegasus 36

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Testeindruck: Den Pegasus gibt es seit 1983 und er ist Nikes meistverkaufter Schuh. So beliebt wie er ist, so vielseitig war er stets. Die 36. Auflage bildet da keine Ausnahme. Wie schon beim Vorgänger befindet sich eine „Zoom-Air-Unit“ – ein dünnes Luftkissen – über die gesamte Länge des Schuhs in der Mittelsohle aus „ZoomX“-Schaum. Die Kombination läuft sich hervorragend, gleichzeitig komfortabel und dynamisch – egal, ob man eher über die Ferse oder den Vorfuß läuft. Beim Dauerlauf fühlt sich der Schuh ebenso gut an wie bei Tempoläufen. Das Obermaterial wurde überarbeitet, um Gewicht zusparen. Die hochgezogene Fersenkappe soll die Achillessehne entlasten. „Wenn ich mich für nur ein Modell entscheiden müsste, wäre es der Peg 36“, sagt ein Tester.

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 272 g (Männer) / 238 g (Frauen)
Sprengung: 10 mm
UVP: 120 €

Asics Dynaflyte 4

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Testeindruck: Gedacht ist der Dynaflyte für Tempoläufe und Wettkämpfe – wie zur Bestätigung steht „Feel Fast“ auf der Innensohle. „Das kommt hin“, so eine Testerin. „Die Sohle läuft sich weich, aber dennoch direkt – super für Intervalleinheiten.“ Das Update punktet mit einem verbesserten Sitz und ist sogar knapp 30 Gramm leichter als der ohnehin leichte Vorgänger. Beim Dämpfungsmaterial handelt es sich um den bewährten Flyte Foam, aber in einer leichteren Version. Der Schuh hat eine griffige Außensohle, sie gibt bei schnellen Läufen durch die Stadt auch bei Nässe Sicherheit. Entgegen dem Mesh-Trend setzt Asics beim Obermaterial auf Strick, an Kragen und Ferse weich gepolstert. Gut zu wissen: Der Schuh fällt eine gute Nummer kleiner aus als vergleichbare Modelle.

Kategorie: Neutralschuh / Wettkampfschuh
Gewicht: 257 g (Männer) / 230 g (Frauen)
Sprengung: 8 mm
UVP: 150 €

Adidas Pulseboost HD

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Testeindruck: Den Pulseboost HD hat Adidas speziell für die Herausforderungen der Stadt – schnelle Richtungswechsel und wechselnde Untergründe – entwickelt. Wir können nur sagen: Gut gemacht! Die Mittelsohle sieht zwar massiv aus, doch das täuscht. Der Fuß sitzt quasi in einer Aussparung, sodass die Ferse wie in einem Rahmen festgehalten wird. In Kombination mit der recht breiten Basis sorgt das auch ganz ohne Stützelemente für sehr viel Stabilität. „Ich fühle mich, als wäre ich ein Teil des Schuhs“, so ein Tester. Gefallen findet die Mittelsohle auch, weil sie unglaublich flexibel ist und das neue Boost-HD-Material viel Dämpfung bietet, bei hohem Tempo aber nicht schwammig wird. So kann man den Pulseboost als schnellen Schuh mit viel Flexibilität, aber ebenso als komfortablen Schuh mit viel Stabilität verstehen. „Obwohl die Schnürung ungewohnt früh aufhört, war der Halt im sockenähnlich gestrickten Obermaterial sehr gut“, so eine Testerin. Der QR-Code auf der(viel zu) langen Lasche an der Zunge, über den sich eine Spotify-Playlist aufrufen lässt, ist eine nette Spielerei.

Kategorie: Dämpfung
Gewicht: 340 g (Männer) / 280 g (Frauen)
Sprengung: 8 mm
UVP: 140 €

New Balance Fresh Foam Beacon 2

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Testeindruck: Als dieses Modell letztes Jahr vorgestellt wurde, sorgte es für einen Wow-Effekt bei den Testläufern: Der Schuh hatte vermutlich das beste Gewicht-zu-Dämpfungskomfort-Verhältnis unter allen getesteten Modellen. Die vermeintlich simple Sohlenkonstruktion, bei der Mittel- und Außensohle eine Einheit bilden, lieferte sehr gute Dämpfungswerte und vermittelte zugleich einen enormen Vorwärtsdrang. Warum wir das erzählen? Weil all das beim Beacon 2 erhalten blieb. Neu sind das gestrickte Obermaterial im vorderen Teil und die markante, hochgezogene Fersenkonstruktion. Letztere weckt zuerst Skepsis, sitzt aber – wie der Rest des Schuhs –außergewöhnlich gut. Spürbar besser geworden ist auch der Halt, der dem Läufer im Mittelfußbereich gewährleistet wird. Und auch bei Regenläufen bleibt der Fuß jetzt weitgehend trocken, denn das neue Meshmaterial bindet deutlich weniger Wasser als bisher. Für leichte bis mittelschwere Läufer ist der Beacon nach wie vorein Geheimtipp, denn er ist komfortabel bei ruhigen Trainingsläufen und dynamisch bei hohem Lauftempo

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 213 g (Männer) / 188 g (Frauen)
Sprengung: 6 mm
UVP: 120 €

Hoka One One Carbon X

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Testeindruck: Da hatte man bei Hoka mal eine geniale Idee: Man kombiniere die für die Marke charakteristische volumige EVA-Zwischensohle mit einer dünnen Karbonplatte, die das Abrollverhalten des Fußes forciert, oder – wie ein Tester es formuliert – „einem das Gefühl gibt, leicht nach vorn zukippen“. Der Schuh ist leicht, gut gedämpft und dynamisch – eine tolle Kombi für lange Wettkampfstrecken und für lange Dauerläufe. Nicht umsonst rennt Ultraläufer Jim Walmsley in dem Modell von Rekord zu Rekord. Erwähnenswert ist der Sockenschaft: Er verbessert die Passform, ist aber gewöhnungsbedürftig: Mancher wird das Modell eine halbe Nummer größer benötigen. Fazit: Die Funktionskombination ist einmalig und eine echte Bereicherung in der Hoka-Modellpalette.

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 246 g (Männer) / 201 g (Frauen)
Sprengung: 4 mm
UVP: 180 €

Reebok Forever Floatride Energy

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Testeindruck: Es gibt in diesem Preissegment derzeit kein anderes Modell auf dem Markt, das ein derart gelungenes Laufgefühl bietet – vorausgesetzt, und das ist wichtig hinzuzufügen, man benötigt nicht allzu viel Stabilität. Das Kernstück des Schuhs ist die Zwischensohle, für die ein Polyurethan-Material verwendet wurde, das vor allem eins bietet: eine sehr ausgewogene Dämpfung bei geringem Gewicht. Der Schuh läuft sich insbesondere auf Asphalt gut, ist angenehm weich, bietet aber dennoch Halt. Komfort und Passform des Schafts haben nicht ganz das Niveau teurerer Modelle, was aber bei kurzen, schnellen Trainingseinheiten oder Wettkämpfen kein Handicap ist. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ausgezeichnet.

Kategorie: Neutralschuh / Dämpfung
Gewicht: 263 g (Männer) / 218 g (Frauen)
Sprengung: 9,6 mm (Männer) / 8,1 mm (Frauen)
UVP: 100 €

Nike Zoom Pegasus Turbo 2

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Testeindruck: Wie der „normale“ Pegasus ist auch der Turbo 2 ein vielseitiger Schuh, wobei er klar auf Geschwindigkeit ausgelegt ist. Dafür hat er den „ZoomX“-Mittelsohlenschaum vom Marathon-Weltrekord-Schuh geborgt. Der Turbo ist aber weniger extrem als der Vaporfly – er läuft sich unspektakulär. Mit 10 Millimetern Sprengung ist er über dies kein minimalistischer Wettkampfschuh. „Der Turbo 2 fühlt sich bei Dauerläufen ebenso gut an wie beim Intervalltraining auf der Bahn“, so eine Testerin. Im Vergleich zur ersten Version wurde das Obermaterial verbessert. Es ist dünner, atmungsaktiver, leichter und hat dennoch nichts an Komfort eingebüßt. Somit ist das Modell eine gute Wahl für schnelle Trainingsläufe und Wettkämpfe

Kategorie: Neutralschuh
Gewicht: 238 g (Männer)
Sprengung: 10 mm
UVP: 180 €

Joe Nimble NimbleToes Jog 2.0

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Testeindruck: Der Clou des neuen Modells der Minimalschuh-Marke JoeNimble (und zugleich der Grund für die Platzierung am Ende dieses Tests) ist die größtmögliche Anpassung an die natürliche Fußanatomie. Während die geräumige Passform und die Null-Sprengung die gleiche ist wie bei allen anderen Joe-Nimble-Modellen, bietet der Jog 2.0 eine Innovation, und zwar einen 12 Millimeter starken EVA-Kern in der Mittelsohle. „Das erleichtert den Einstieg in die Barfußlauf-Philosophie entscheidend“, so ein Tester. Als Lauf- und Freizeitschuh sei der NimbleToes „nicht vergleichbar mit klassisch gedämpften Laufschuhen, aber ungleich viel komfortabler, als barfuß zu laufen“. Achtung: Die NimbleToes fallen eine Nummer größer aus

Kategorie: Minimalschuh
Gewicht: 245 g (Männer) / 210 g (Frauen)
Sprengung: 0 mm
UVP: 149 €

Wie testet RUNNER’S WORLD Laufschuhe?

In jedem Test stecken viel Zeit, Wissenschaft, Schweiß und Laufkilometer. Im Praxistest werden die Laufschuhe im echten Einsatz getestet, hier geht es um den subjektiven Laufeindruck erfahrener Testläufer. Im Labor-Test werden die Schuhe objektiv nach standardisierten Kriterien getestet. Beide Testergebnisse fließen in die Bewertung in unserem Laufschuhtest ein.

Praxis-Test: Für diesen Test waren mehr als 400 Läufer unterwegs. Sie laufen mit jedem Schuh mindestens 150 Kilometer und füllen dann Testbögen aus. Für den Test haben wir Modelle ausgesucht, die uns von den Herstellern zur Verfügung gestellt wurden.

Labor-Test: Wir führen im RUNNER’S-WORLD-Schuhlabor sechs mechanische Standardtests durch. So sind alle Laufschuhe miteinander vergleichbar. Die Redaktion resümiert die Ergebnisse aus Trage- und Labortest.

Was Zahlen über einen Laufschuh verraten

Die Messdaten aus dem RUNNER’S-WORLD-Schuhlabor sind zwar objektiv, lassen aber nur bedingt Rückschlüsse auf die Laufeigenschaften zu. Die folgenden Punkte sollten Sie zusätzlich zu den Ergebnissen des Laufschuhtests in die Wahl des für Sie am besten geeigneten Laufschuhs mit einfließen lassen.

Gewicht: Wie schwer darf ein Laufschuh sein?

Leichte und sehr gut trainierte Läufer bevorzugen meist leichte Schuhe. Aber ein geringes Gewicht geht in der Regel mit Einbußen in der Funktionalität einher und bedeuten reduzierte Stütz- und Dämpfungseigenschaften. Im Labor werden die Schuhe in den Größen US 9 (Männer) und US 7 (Frauen) gemessen.

Sprengung: Was ist das und wie groß sollte der Wert sein?

Bei allen Testschuhen wird die Dicke der Sohle gemessen – im Vorfuß- und im Rückfußbereich. Die Differenz aus beiden Werten ist die sogenannte Sprengung. Der Wert gibt also an, wie viel höher die Ferse gegenüber den Zehen steht. Der Unterschied ist für den Läufer deutlich spürbar. Bei Barfußschuhen nähert sie sich – wie im Barfußstand – dem Nullpunkt an, bei dem sich Vor- und Rückfuß auf einer Höhe befinden. Bisherige Beobachtungen legen nahe, dass eine niedrigere Sprengung den Mittelfußaufsatz provoziert: Der Fuß landet dann nicht auf der Ferse, sondern auf dem Mittelfuß. Es ist eine Frage der individuellen Vorlieben, mit welchem Schuh man lieber läuft. Probieren Sie es aber vorsichtig aus, um Überlastungen wegen der Umstellung zu vermeiden.

Dämpfung: Wie weich sollte ein Laufschuh sein?

Im Labor haben wir auch die Dämpfungseigenschaften der Mittelsohle gemessen, um einen Eindruck von den Laufeigenschaften des Schuhs zu vermitteln. Die Dämpfung ist das zentrale Qualitätskriterium eines Laufschuhs. Jeder Laufschritt ist ein Sprung, beim Landen entstehen Belastungen für den Bewegungsapparat. Vor allem der Fuß und das Knie verarbeiten dabei viel Energie. Die Dämpfung des Laufschuhs hilft dem Körper dabei, diese Belastungskräfte abzubauen – und gegebenenfalls in den Vortrieb überzuleiten. Allerdings muss die Dämpfung eines Laufschuhs individuell zum Läufer passen. Es gibt keine Gleichung, dass mehr Dämpfung grundsätzlich besser ist. Denn die Qualität der Dämpfung richtet sich vor allem nach Körpergewicht des Läufers, Laufstil und Einsatzgebiet des Laufschuhs.

Obermaterial: Worauf muss ich beim Sitz des Laufschuhs achten?

Bei der Anprobe eines Laufschuhs bekommt der Fuß zunächst Rückmeldung von der Sohle, also vom Fußbett, wo der Fuß am meisten Rezeptoren hat. Genauso wichtig ist aber der Sitz des Obermaterials. Es sollte sich dem Fuß anpassen, vor allem im Mittelfußbereich eng anliegen und es muss etwas flexibel sein. Der Halt lässt sich durch leichte, aufgeklebte Besätze oder Verstärkungen im Gewebe verbessern.

Was ist der Unterschied zwischen Damen- und Herrenlaufschuhen?

Läuferinnen haben zwar kleinere Füße als Läufer, aber können sie dennoch auch in Männerschuhen laufen? Unsere Datenreihen zeichnen ein sehr differenziertes Bild über die Unterschiede: Frauenfüße sind im Schnitt deutlich schmaler und schlanker. Und sie haben deutlich weniger Volumen als Männerfüße, auch wenn sie die gleiche Länge haben. Vor allem die Ferse ist bei Frauen schmaler als bei Männern, der Vorfuß ist im Verhältnis dazu aber breiter. Deshalb sitzen die speziellen Damenmodelle bei Läuferinnen meist besser. Viele Hersteller stimmen zudem die Schuhe auf das niedrigere Gewicht der Läuferin ab.

Wann brauche ich Stabilitätsschuhe?

Stabilschuhe bzw. Stabilitätsschuhe bieten mehr Führung des Fußes. Dazu sind sie stabiler gefertigt, die Sohle lässt sich dann nicht so leicht verwringen und ist weniger flexibel. Die Stabilität wird dabei durch festere Mittelsohlenschäume oder stabile Elemente (sogenannte Pronationsstützen) erreicht. Vor allem Läufer mit einer Tendenz zur Überpronation (verstärktes Einknickes des Fußes beim Aufsatz und Abrollen) greifen gern zu Stabilitätsschuhen, da diese das übermäßige Einknicken verhindern. Legen Sie aber auch als Überpronierer bei der Wahl des Schuhtyps (also Neutralschuh oder Stabilitätsschuh) aber vor allem Wert auf das Laufgefühl – der Laufschuh, in dem sich das Laufen für Sie am komfortabelsten anfühlt, ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit der beste für Sie. Bei leichter Überpronation kann es auch sinnvoll sein, zwischen neutralen und stabilen Laufschuhe zu wechseln.

Brauche ich für Laufwettkämpfe spezielle Wettkampfschuhe?

Freizeitläufer, die gelegentlich an Volksläufen teilnehmen, fahren dabei auch mit Ihren normalen Laufschuhen gut – wahrscheinlich greifen Sie dabei schon automatisch zu einem vergleichsweise leichten Modell. Wenn Sie gut trainiert und ambitioniert sind, macht ein spezieller Wettkampfschuh allerdings Sinn (und Spaß!). In den extra leichten Wettkampfschuhen fühlen Sie sich zu schnellem Tempo geradezu herausgefordert. Zugunsten des geringen Gewichts wird an Dämpfung und Stabilität gespart, daher ist das Laufgefühl sehr direkt, Sie spüren also den Untergrund unmittelbarer. Ob Wettkampfschuhe das Richtige für Sie sind, was sie dabei beachten müssen und welche Wettkampfschuh empfehlenswert sind, erfahren Sie in unserem Wettkampfschuh-Test.

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