Samsung Galaxy Watch Active Hersteller

Fitness-Smartwatch

Samsung Galaxy Watch Active im Test

Die Samsung Galaxy Watch Active ist Smartwatch, Activity-Tracker und GPS-Laufuhr in einem. Wir haben sie getestet.

Eine Smartwatch ist oft ein modisches und funktionelles Statement. Allerdings haben wir bislang wenige Smartwatches gesehen, von denen wir aus läuferischer Sicht begeistert waren. Eine war etwa die Apple Watch Series 4 (hier geht's zum Testbericht). Aber das liegt vor allem an dem technischen Spagat: Eine Smartwatch wird nicht in erster Linie zum Laufen, beziehungsweise zum Sport entwickelt. Insofern muss man sich immer des Kompromisses bewusst sein. Eine Smartwatch kauft man sich nicht als Laufuhr. Dennoch kann man einige Smartwatches auch gut zum Laufen nutzen, wie etwa die Samsung Galaxy Watch Active. Auffällig ist zunächst, dass die Galaxy Watch Active recht zierlich ist, sowohl von Gehäusegröße wie vom Armband her wirkt sie schlank und gefällig. Damit ist sie sehr viel Frauen-tauglicher als etwa die "normale" Galaxy Watch – denn deren Gehäuse mit drehbarer Lünette empfanden einige Testerinnen als zu mächtig.

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Optischer Herzfrequenz- und integrierter GPS-Sensor

Die Galaxy Watch Active kann zwar nicht alle Funktionen, aber sie kann eigentlich alles, was man sich von einer Smartwatch als Läufer wünscht. Sie misst die Herzfrequenz am Handgelenk, Die Bedienung ist nach kurzer Eingewöhnung sehr intuitiv und geht leicht. Es gibt zwei seitliche Druckknöpfe, ansonsten funktioniert das übersichtliche, hübsche und gut aufgelöste Farbdisplay mit guter Touchfunktion. Natürlich lassen sich unzählige Displays downloaden und anzeigen, mit Fotos versehen und selbst gestalten – das hat neben dem spielerischen Effekt auch den praktischen Nutzen, dass sich alle gewünschten Daten auf einen Blick ablesen oder abrufen lassen.

Auch bei den Daten für verschiedene Sportarten gibt es eine sinnvolle Voreinstellungen und gut gemachte Automatik-Funktionen. Dazu gefiel uns im Test die Routen-Aufzeichnung. Und die Uhr lässt sich auch als Musicplayer einsetzen, dabei kann das Smartphone sogar zu Hause bleiben, das ist ein riesiger Vorteil.

Einschränkungen muss man gegenüber der Galaxy bei der deutlich kürzeren Akkulaufzeit machen, die für ein bis zwei Tage reicht. Gerade wenn "always on" bei der Displayeinstellung gewählt wird – und das ist für Läufer dringend geraten, denn sonst braucht die Uhr eine zwar minimale, aber doch nervige Verzögerungszeit, eh das Display automatisch eingeschaltet wird, wenn man den Arm hebt. Auch die Herzfrequenzmessung am Handgelenkt ist – wie immer – eine unsichere Sache. In Ruhe funktioniert das ganz gut, aber beim Laufen, wenn das Handgelenk ständig in Bewegung ist, gibt es quasi keine vernünftigen, verlässlichen Werte. Dass man gegenüber der Galaxy auf den Lautsprecher und das LTE-Modul verzichten muss, ist sicher für die meisten User verschmerzbar. Dafür wiegt die Galaxy Watch Active auch nur knapp 30 Gramm. Die Smartwatch lässt sich mit aktuellen Android-Handys ab Version 5.0 und iPhones ab iOS 9.0 koppeln, spiegelt dann beispielsweise auch Smartwatch-Benachrichtigungen. Die Uhr lässt sich auch autark, ohne Smartphone einrichten und mit WLAN verbinden.

Testfazit zur Samung Galaxy Watch Active

Insgesamt hat uns die Samsung Galaxy Watch Active als Gesamtpaket sehr gut gefallen. Läufer, die eher eine Smartwatch statt einer Sportuhr suchen, werden mit ihr glücklich – da sind auch Messungenauigkeiten bei der Herzfrequenzmessung verschmerzbar. Durch das eher zierliche Gehäuse ist sie gerade für Läufer und Läuferinnen mit einem schmalen Handgelenk eine sehr interessante Wahl.

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