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Richard Ringer steigert 10-Kilometer-Bestzeit

Rekordjagd in Málaga Richard Ringer steigert 10-Kilometer-Bestzeit

Im spanischen Málaga waren bei einem Event der japanischen Laufmarke Asics mehr als 70 Athletinnen und Athleten auf der Jagd nach neuen Bestzeiten.

Die „Asics Meta Time Trials“, die den Rahmen für die Vorstellung der neuesten Wettkampfschuhmodelle von Asics bieten sollten, fanden am vergangenen Wochenende in der spanischen Küstenstadt Málaga statt. Auf dem Straßenkurs entlang der Küste bewiesen internationale Asics-Athletinnen und -Athleten ihr Niveau im Halbmarathon sowie auf der 10- und der 5-Kilometer-Strecke. Die deutschen Läuferinnen und Läufer konnten zwar keine nationalen Rekorde aufstellen – das Rennen im Rahmen des Marketing-Events diente für sie jedoch als Formtest.

„Wie gemacht für den ersten Speedtest"

Langstreckenläufer Richard Ringer gelang es kurz nach seiner Rückkehr aus dem Trainingslager in Flagstaff, seine persönliche Bestzeit über zehn Kilometer auf 28:40 Minuten zu verbessern. Sieger der 10-Kilometer-Distanz der Männer wurde Tsegay Kidanu Reda (27:14).

Simon Boch, der erst seit dieser Saison für die japanische Laufmarke startet,zeigte sich mit einer Zeit von 13:41 Minuten stark auf der 5-Kilometer-Distanz. Damit erreichte er das Ziel als Dritter hinter dem Franzosen Felix Bour (13:41) und dem Spanier Mohamed Katir (13:20). Das Straßenrennen in Málaga sieht Boch als „ersten Speedtest“ vor den kommenden Rennen der Saison.

Nationale und persönliche Rekorde

Ebenfalls über fünf Kilometer benötigte Laura Hottenrott als Achte im Rennen der Frauen 16:04 Minuten. Der Schottin Eilish McColgan gelang auf derselben Strecke ein persönlicher und britischer Rekord – sie erreichte die Ziellinie in 14:45 Minuten.

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Mit Bestzeit über die Ziellienie: Eilish McColgan lief über die fünf Kilometer einen neuen britischen Rekord.

Katharina Steinruck lief über zehn Kilometer zu einer Zeit von 32:26 Minuten. Damit lag sie nur eine Sekunde vor Jill Holtermann (32:27) und 40 Sekunden hinter der Erstplatzierten Vicoty Chepngeno (31:39). Für Steinruck ist der Lauf in Malaga dennoch eine willkommene Zwischenstation nach den ersten Wettkämpfen des Jahres mit Halbmarathon-Bestzeit in Lille. „Ich genieße hier in Málaga das Wettkampf-Feeling und das familiäre Zusammenkommen des Asics-Teams“, berichtete Steinruck, die im Mai auch bei den deutschen Meisterschaften antritt.

Für die deutschen Athletinnen und Athleten ist das Rennen der Auftakt für einen ereignisreichen Sommer, finden doch sowohl die WM als auch die EM in der Leichtathletik an. Die Nominierungen für diese internationalen Wettkämpfe stehen noch nicht fest.

Erfolgreiche Gesamtbilanz in Málaga

Beim Event in der spanischen Hafenstadt wurden einige Topleistungen erzielt: Insgesamt wurden 27 Bestzeiten erzielt, darunter vier nationale Rekorde. Neben Eilish McColgan gelang Julia Mayer der österreichische Rekord im Halmarathon (1:11:13), Mekdes Woldu stellte über fünf Kilometer eine neue Bestleistung für Frankreich auf (15:16). Carla Dominguez Torner lief auf derselben Strecke einen neuen spanischen Rekord (15:47).

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