Inferno Triathlon 2019
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Inferno Triathlon 2019 Samuel Hürzeler zum sechsten Mal erfolgreich

Die 155 Kilometer und 5.500 Höhenmeter von Thun bis auf das Schilthorn absolvierte Samuel Hürzeler in 8:49:45 Stunden. 210 Triathleten kamen ins Ziel.

Zum sechsten Mal gewann Samuel Hürzeler am Samstag, den 17. August den Inferno Triathlon. Der Favorit aus Wilderswil war nicht einzuholen: Mit einer Zeit von 8:49:45 Stunden erreichte er das Ziel gut elf Minuten vor seinem Teamkollegen Ramon Krebs. Bei den Frauen setzte sich Petra Eggenschwiler in 10:10:30 Stunden gegen Alexandra Zürcher durch. Die Gewinner des Halbmarathons heißen Tefera Mekonen bei den Herren und Blandine L’Hirondel bei den Frauen.

Die schönsten Impressionen des Inferno Triathlons 2019 finden Sie in der Bildergalerie ober- sowie unterhalb dieses Artikels.

Auf der Strecke von Thun hoch aufs Schilthorn ist kaum einer so schnell unterwegs wie er: Samuel Hürzeler gewann zum dritten Mal in Folge und insgesamt zum sechsten Mal den Inferno Triathlon. Die Führung gab der Wilderswiler dabei nie aus der Hand. Bereits in Oberhofen steig er mit Vorsprung auf seine Verfolger als Erster aus dem Wasser. Auf der Rennrad- und der Mountainbike-Strecke baute der erfahrene Inferno-Athlet den Vorsprung weiter aus und auch beim Berglauf war er nicht zu stoppen. Gut elf Minuten vor dem Zweitplatzierten, Ramon Krebs (9:01:11 Stunden), erreichte Hürzeler nach 8:49:45 Stunden den Schilthorngipfel auf 2.970 Metern. Auf dem dritten Rang klassierte sich Sami Götz mit einer Zeit von 9:02:41 Stunden.

Beim Inferno Triathlon 2019 mit dem Streckenrekord geliebäugelt

„Es war ein spezielles Rennen", fasste Sieger Hürzeler im Ziel zusammen. „Es war sehr zäh, ich hatte das Gefühl, noch mehr zu pushen als im Vorjahr und habe sogar mit dem Streckenrekord geliebäugelt." Im Ziel sei er doch ein bisschen überrascht gewesen, dass es so deutlich nicht gereicht hatte. Der Streckenrekord beim Inferno Triathlon liegt bei 8:34:27 Stunden. Dafür teilte sich der Wilderswiler das Podest mit seinen beiden Teamkollegen aus dem Free Mountain Racing Team – ein Erfolg, den die drei Athleten vor zwei Jahren mit den Rängen eins, zwei und fünf knapp verpasst hatten.

Petra Eggenschwiler kann auf 2.970 Metern endlich jubeln

Bei den Frauen gelang Petra Eggenschwiler bei ihrer dritten Teilnahme in Serie und dem zweiten Rang im Vorjahr der Coup: Nach 10:10:30 Stunden lief die Solothurnerin nach einem Kopf-an-Kopf-Duell mit Alexandra Zürcher als Erste über die Ziellinie auf dem Schilthorn. „Da das Schwimmen nicht meine stärkste Disziplin ist, musste ich mich auf dem Rennvelo dranhalten", erzählte die amtierende Duathlon-Langdistanz-Weltmeisterin. „Dafür hatte ich dann auf dem Mountainbike nicht mehr die besten Beine." Beim Berglauf wusste sie, dass sie noch einmal alles geben musste, wenn es ganz oben aufs Podest reichen sollte. Dies gelang: Die Zweitplatzierte Alexandra Zürcher aus Oey kam nach 10:33:24 Stunden knapp 23 Minuten später ins Ziel. Weitere 15 Minuten vergingen, bis Sabine Stalder mit einer Zeit von 10:48:51 Stunden das Frauen-Podest komplettierte.

Mekonen und L’Hirondel gewinnen 27. Inferno Halbmarathon

Nach dem zweiten Rang bei seinem ersten Inferno Halbmarathon im vergangenen Jahr gelang Tefera Mekonen dieses Jahr die Steigerung: Mit einer Zeit von 2:01:27 Stunden sicherte er sich den Sieg am Schilthorn. Der Zweitplatzierte Jonathan Schmid aus Adelboden blieb Mekonen aber dicht auf den Fersen. Nach 2:02:04 Stunden erreichte dieser nur eine halbe Minute nach dem Sieger das Ziel. Der strahlende Dritte auf dem Siegerpodest heißt Diego Vera. Der Kolumbier absolvierte die Halbmarathon-Strecke in 2:05:22 Stunden. Bei den Frauen war Blandine L’Hirondel einsam unterwegs zum Schilthorngipfel. Sie sicherte sich den Sieg in einer Zeit von 2:25:25 Stunden. Ihre Verfolgerin Michaela Segalada brauchte über zwölf Minuten länger, bis sie die Ziellinie nach 2:37:33 Stunden passierte. Die Drittplatzierte Markéta Maly verlor mit ihrer Zeit von 2:42:25 Stunden sogar 17 Minuten auf die Siegerin.

„Hulftegg Stafette" verteidigt den Titel als schnellstes Team

Das Team der „Hulftegg Stafette" mit Franziska Bösch-Leberecht, Fabian Breitenmoser, Daniel Widmer und Gregor Metzger, verteidigte seinen letztjährigen Sieg in einer Zeit von 7:06:33 Stunden. Zum ersten Mal durften sich dieses Jahr reine Herren-Teams auf die Inferno-Strecke wagen. Diese Gelegenheit nutzen auch Dominik Schärz, Martin Ryter, Hansjürg Brügger und Daniel Glogger vom Team der Raiffeisenbank Frutigland. Sie belegten in der neu geschaffenen Kategorie den ersten Rang mit einer Zeit von 7:22:11 Stunden. Bei den Frauen gewannen „Crazy Veloshop" mit Trix Blattmann, Brigitte Leuthold, Claudia Kahl und Catherine Lohri in einer Zeit von 8:30:31 Stunden. Insgesamt gingen 99 Viererteams an den Start.

Aus „Isostar Winner 2018" wird „Isostar Winner 2019"

Auch bei den Zweierteams gab es eine Titelverteidigung: Barbara Bracher und Matthias Gerber, unterwegs als „Isostar Winner 2018", in Anlehnung an ihren Vorjahressieg als Team „Isostar", erreichten Mürren nach 7:50:58 Stunden. Bei den Herren-Couples erlebten Claes Jari und Nick Emde einen bitteren Moment: Auf den letzten 200 Metern mussten sie sich geschlagen geben. Patrick Jaberg und Raphael Schertenleib sicherten sich als „tripl3" in einer Zeit von 7:08:51 Stunden den Sieg. Barbara Tesar und Johanna Priglinger setzten sich als „Team Istriabike.com – veletage" bei den reinen Damen-Teams mit einer Zeit von 9:10:20 Stunden durch. Sowohl bei den Vierer- wie auch bei den Zweierteams lagen 2019 Jahr die Rennzeiten unter dem Vorjahr.

Ideale Bedingungen beim Inferno Triathlon 2019

Die Wetterbedingungen für den Inferno Triathlon und Halbmarathon 2019 hätten besser nicht sein können. Kein Regen, keine zu heißen oder zu kalten Temperaturen und nur wenige Wolken in großen Höhen, die die Panoramasicht im Ziel auf dem Schilthorn kaum trübten. Das Organisationskomitee des 22. Inferno Triathlons blickte auf einen gelungenen Anlass zurück. Zum ersten Mal wurde dieser unter der Leitung den neuen OK-Präsidenten Kaspar Grünig durchgeführt.

Die schönsten Bilder vom Inferno Triathlon 2019

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