Was ist virtuelles Laufen? Was ist ein virtueller Lauf?
Virtuelle Läufe entstanden, als wegen der Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie klassische Laufveranstaltungen mit Hunderten oder Tausenden Läuferinnen und Läufern nicht stattfinden konnten. Während zu Beginn sehr viele traditionelle Laufveranstaltungen in den digitalen Raum verlagert wurden und viele Läuferinnen und Läufer mit der Teilnahme „ihre“ Laufveranstalter in der wirtschaftlich schwierigen Zeit unterstützt haben, sind virtuelle Läufe inzwischen nur noch ein „Nischenprodukt“, oft als Spendenlauf verbunden mit einem guten Zweck. Es gibt auch weltweite Events wie den Wings for Life World Run, an dem du sowohl in Präsenz als auch virtuell auf deiner privaten Laufstrecke teilnehmen kannst.
Wie funktioniert ein virtueller Lauf?
Bei einem virtuellen Lauf (oder Virtual Run) läufst du eine vorgegebene Distanz an einem bestimmten Tag oder in einem bestimmten Zeitraum, trackst dabei Distanz und Zeit selbst und lädst die Daten direkt oder anschließend zum Veranstalter des Virtual Runs hoch. In der Regel erhälst du danach online eine Urkunde zum Download oder auch reale Finisher-Goodies wie eine gravierte Medaille oder T-Shirts. Virtuelle Läufe sind in der Regel nicht kostenlos, sondern erfordern eine Anmeldung mit Startgebühr oder es wird eine freiwillige Spende gewünscht.
Was brauche ich für einen virtuellen Lauf?
Um an einem virtuellen Lauf teilnehmen zu können, brauchst du entweder eine Lauf-App oder eine Lauf-Uhr, mit der du deine gelaufene Strecke und die Zeit tracken kannst. Häufig gibt es auch eine eigene Veranstaltungs-App, mit der du dann virtuell am Event teilnehmen kannst, etwa beim oben erwähnten Wings for Life World Run.