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Die besten Laufspots Die schönsten Laufregionen

Laufen ist zwar ohnehin der schönste Sport der Welt, doch es gibt einige Regionen auf unserer Welt, in denen das Laufen noch schöner ist.

Egal wo, egal wann, laufen kann man fast immer. Doch es gibt auf dieser Welt einige Orte, die sich durch verschiedene Charakteristiken besonders dafür eigen und ein besonderes Erlebnis darstellen. Ob es nun aufgrund von idealen Trainingsbedingungen, der landschaftlichen Schönheit oder dem historischen Hintergrund ist, diese Orte sind für jeden Läufer eine Reise wert.

In der folgenden Übersicht stellen wir Ihnen einige der schönsten Laufspots vor und erzählen Ihnen, was diese für uns Läufer so geeignet macht.

Portes du Soleil

Die beliebte Wintersportregion Portes du Soleil im Département Haute-Savoie und Kanton Wallis gilt im Sommer als populäre Kletter- und Mountainbike-Destination. Für den Sommer 2017 schufen die umliegenden Orte ein Netzwerk aus 48 Laufstrecken mit insgesamt 400 Kilometern Natur pur. Um das Netzwerk aus unzähligen Streckenkilometern optimal nutzen zu können, helfen mehrere Angebote speziell für interessierte Läufer. Eine eigens entwickelte App verfügt über Tracking-Funktionen und kann GPS-Daten abrufen sowie detaillierte Streckeninformationen anzeigen. So kann vorab etwa das Höhenprofil gecheckt oder die genaue Routenführung betrachtet werden. Um die Vernetzung zu optimieren, bekommen Läufer mit dem Multipass die Möglichkeit, für zwei Euro am Tag 23 Skilifte zu benutzen. Zudem erlaubt der Multipass den Zugang zu Schwimmbädern, Tennisplätzen und 59 weiteren Sommer-Aktivitäten im Portes du Soleil.

Mit 1.700 Markierungen, also durchschnittlich alle knapp 250 Meter, können die Läufer der Streckenführung problemlos folgen. Die Strecken sind ihrem Schwierigkeitsgrad nach in vier verschiedene Kategorien eingeteilt: die grünen Strecken haben eine Länge von vier bis acht Kilometer und einen maximalen Auf- beziehungsweise Abstieg von 400 Metern. Die mittelschweren blauen Strecken besitzen Distanzen von acht bis zwölf Kilometern sowie 400 bis 800 Meter im Aufstieg und Abstieg. Rot markierte Trails weisen auf bis zu 18 Kilometern schon über 800 Höhenmeter auf und schwarze Laufstrecken bei über 18 Kilometern mehr als 1.000 Höhenmeter. Wer es extrem mag, findet auch vier ebenfalls schwarz markierte Skyrun-Trails, die als Zusatz mit „SR“ ausgewiesen sind. Diese weisen bei einem Trail-Anteil von über 50 Prozent mehr als 1.500 Meter im Aufstieg und Abstieg auf.

Neben den ausgeschilderten Laufstrecken bietet die Region auch jedes Jahr zwölf Trail-Läufe wie den Trail des Hauts Forts, den Trail des Crêtes du Chablais oder den Vertical Kilometre sowie den Dents du Midi. Der letzte Neuzugang in der Liste der Trail-Läufe ist der Swiss Ultra-Trail.

Sylvain Cochard
Die Wintersportregion Portes du Soleil ist ein Trail-Paradies.

Lanzarote

Die nordöstlichste aller sieben großen Kanarischen Inseln, die im Atlantischen Ozean eine der 17 autonomen Gemeinschaften Spaniens bilden, ist vulkanischen Ursprungs. Ebenso wie Fuerteventura, ist sie besonders bei Triathleten sehr beliebt, sodass viele namhafte Profis regelmäßig ihre Trainingslager auf Lanzarote ausrichten. Nur knapp zwölf Kilometer nördlich von Fuerteventura liegend, bietet die etwa halb so große Insel die gleichen klimatischen Verhältnisse. Wer sich nicht nur in Küstennähe aufhalten und trainieren will, kann in den beiden Gebirgszügen auf bis zu 671 Metern über Meeresspiegel die Oberschenkel brennen lassen. Mit mindestens 13 bis 16 Grad Celsius in den Wintermonaten, ist beim privaten Laufcamp auf Lanzarote das Training in kurzer Kleidung das ganze Jahr über gesichert.

Der am 21. Mai stattfindende Ironman Lanzarote ist für jeden Langdistanz-Triathleten, der eine besondere Herausforderung sucht, die ideale Veranstaltung – die über 2.500 Höhenmeter auf der Radstrecke sprechen für sich. Durch den Flughafen in der Hauptstadt der Insel, Arrecife, ist Lanzarote für Reisende genauso leicht zu erreichen wie Fuerteventura. Die einzigartige Landschaft und Schönheit der Insel spiegelt sich unter anderem auch in der Tatsache wider, dass Lanzarote 1993 von der UNESCO als erste vollständige Insel zum Biosphären-Reservat erklärt wurde.

Runtasia
Die vulkanische Insel hat ihren Charme und erinnert an eine Mondlandschaft.

Livigno

Das italienische Wintersportgebiet Livigno liegt in der Lormbadei. Durch die Höhenlage in den italienischen Alpen ist Livigno zu einem beliebten Ziel vieler internationaler Top-Athleten geworden. Sie kommen hierher, um speziell in der Höhe zu trainieren und um sich auf Wettkämpfe vorzubereiten. In den letzten Jahren wurde Livigno zum bestbesuchten Ort in den ganzen Alpen. Sportler jeder Sportart und jeden Leistungsgrads pilgern in das Gebiet. Hier finden sie Strecken für jede Art von Training, kombiniert mit Gastfreundschaft und kulinarischen Traditionen.

Im Sommer ist der Gebirkspark Carosello 3000 bei Wanderern und Läufern begehrt. Mit spektakulären Kursen, großartigen Trekking-Strecken und Wegen, die speziell fürs Trailrunning ausgeschildert sind. Sechs verschiedene Strecken sind im Gebiet anzutreffen, sie variieren von nahezu senkrecht ansteigend zu einem 23-Kilometer-Ring auf den Gebirgskämmen zwischen Italien und der Schweiz. Einzigartig ist, dass 90 Prozent der Strecke über 2.000 Meter liegen. Somit ist das Gebiet um den Carosello 3000 der höchste Laufpark in den Alpen.

Innerhalb des Gebirgsparks gibt es einen Fitnesstrail, auf dem ein abwechslungreiches Workout durchgeführt werden kann. Die Strecke ist gespickt mit 28 Stationen mit Anleitungsschildern für eine korrekte Durchführung. Die Übungen binden jeden Körperteil ein und sind für alle Nutzer geeignet, von erfahrenen Sportlern bis hin zu Anfängern.

Soul Running
Die Gebirgslandschaft in Livigno bietet ein spektakuläres Panorama.

Algarve

Die Algarve ist die südlichste Region Portugals und bildet den südwestlichsten Punkt Europas. Besonders beliebt unter Läufern ist die Stadt Monte Gordo, die westlich des Rio Guadina, und somit der Grenze zu Spanien, liegt. Das ganzjährig angenehm milde Klima bietet auch im Winter gute Trainingsbedingungen, wenn auch rund zehn Regentage pro Monat von November bis März die ein oder andere Abkühlung von oben verheißen. Von Läufen am Sandstrand bis zu Einheiten in den Pinienwäldern, finden Läufer an der Algarve besonders zur Winterzeit optimale klimatische Bedingungen und viele schöne Laufstrecken.

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Besonders viele Läufer zieht es nach Monte Gordo.

Flagstaff

Das amerikanische Pendant zu Iten in Kenia ist die kleine Stadt Flagstaff in Arizona. Auf rund 2.100 Meter über dem Meeresspiegel findet man als Läufer ähnliche Verhältnisse wie in Kenia vor – nur ist es natürlich deutlich kühler. Viele schöne Laufstrecken erstrecken sich durch die Gegend rund um Flagstaff. So findet man sowohl für schnelle oder lange Läufe einsame, relativ ebene Routen vor, als auch viele abwechslungsreiche Trails über Stock und Stein und mit einigen Höhenmetern.

Viele nationale Top-Läufer wie vor einigen Jahren Jan Fitschen, aber auch vor allem amerikanische Profis trainieren regelmäßig in der Höhe Arizonas. Nördlich der Stadt kommen auch Bergläufer auf ihre Kosten. Mit 3.852 Metern markiert der Humphreys Peak den höchsten Punkt des US-Bundesstaates. An den trainingsfreien Tagen bietet die Region rund um Flagstaff, das oft als Tor zum Grand Canyon bezeichnet wird, einige Ausflugsziele. Der Grand Canyon National Park liegt rund 120 Kilometer nördlich der Stadt, die alte Route 66 führt sogar durch Flagstaff.

Steffen Uliczka
Ein nicht seltenes Bild: ganze Trainingsgruppen auf den Staubpisten.

Andalusien

Andalusien ist die am südlichsten gelegene der 17 autonomen Gemeinschaften Spaniens. Viele Laufcamp-Veranstalter bieten dort nicht zu Unrecht diverse Laufcamps an. Die Strände am Mittelmeer und Atlantik sind weitläufig, flach und breit – ideal um zu laufen, auch ohne Schuhe. Ein weiteres Merkmal Andalusiens sind die Pinienwälder, die sich perfekt für schnellere Einheiten eignen. Zudem spenden die Laufrunden auf dem weichen Waldboden an heißen Tagen auch Schatten. Unter Läufern besonders beliebt und oftmaliges Ziel von Laufcamps, ist die am Atlantik liegende Stadt Conil.

RUNNER'S WORLD
Die flachen, breiten Strände sind ein optimales Laufrevier.

Schwarzwald

Der Schwarzwald ist als größtes zusammenhängendes Mittelgebirge Deutschland besonders durch seine landschaftliche Schönheit und das Zusammenspiel von Wäldern und Wiesen bekannt. Nicht zu Unrecht gilt der Schwarzwald als Tourismusregion. Das rund 150 Kilometer lange Mittelgebirge in Baden-Württemberg bietet gerade für Trail- und Bergläufer viele attraktive Laufstrecken. Berge wie etwa der Feldberg (1.493 Meter), Belchen (1.414 Meter), Schauinsland (1.284 Meter) oder Kandel (1.241 Meter) laden zu ausgedehnten und anspruchsvollen Läufen ein, um danach die Fernsicht auf den Gipfeln zu genießen. Auch für alternative Sportarten wie zum Beispiel das Rennradfahren oder Mountainbiken empfiehlt sich der Schwarzwald. Viele abwechslungsreiche aber auch anspruchsvolle Touren erwarten hier die Sportler.

Wer lieber weniger Höhenmeter bewältigen möchte, findet beispielsweise mit Laufveranstaltungen wie dem Schluchseelauf eine landschaftlich sehr reizvolle sowie relativ flache Strecke und gleichzeitig einen der größten Läufe des Bundeslandes. Zur Erholung bieten sich der Naturpark Südschwarzwald und der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord als größter und drittgrößter Naturpark Deutschlands mit einer Fläche von jeweils knapp 400.000 Hektar an. Nach der sportlichen Aktivität darf natürlich auch eine kleine Belohnung in Form einer typischen Spezialität, der Schwarzwälder Kirschtorte, nicht fehlen.

Patrick Kunkel / Schwarzwald Tourismus
Nicht nur im Sattel ist der Schwarzwald eine Sportreise wert.

Kenia

Das Land, aus dem die meisten Weltklasse-Läufer kommen, darf natürlich bei den schönsten Laufregionen nicht fehlen. Ob die Schönheit Kenias in der Landschaft liegt oder darin, einmal selbst so zu leben wie die erfolgreichsten Läufer, ist jedem selbst überlassen. Die Gegend um die Städte Eldoret und Iten – dem „Home of Champions“ – ist Jahr für Jahr für viele Profiläufer aus aller Welt der ideale Standort für oft monatelange Vorbereitung auf die kommenden Rennen. Auf rund 2.400 Metern über dem Meeresspiegel profitieren die Läufer vom Höhentrainings-Effekt. Anfangs noch recht mühsam, braucht der Körper einige Tage, um sich daran anpassen zu können.

Auch meist zweiwöchige Reisen für Jedermann werden immer häufiger angeboten. Waren es bisher nur die Profis, die in Kenia ihre Laufschuhe schnürten, gibt es mittlerweile einige Veranstalter, die Reisen nach Kenia anbieten. So kann vom Intervall-Training auf der 406 Meter langen Aschenbahn über Läufe auf der Moiben-Road oder den zahlreichen staubigen Sandpisten bis hin zu kenianischen Spezialitäten, allen voran dem Maisbrei Ugali, die Heimat der Läufer wie etwa Lauflegende Kipchoge Keino, das Land Kenia hautnah und mit allen Sinnen erlebt werden. Auch Safaris gehören oft ins Programm solcher Reisen und zeigen den Teilnehmern die facettenreiche Tierwelt Afrikas.

Norbert Wilhelmi
In riesigen Gruppen rennen die Kenianer über ihre Pisten.

Cervia

Die italienische Kleinstadt Cervia liegt an der Adria und gehört zur Provinz Ravenna. Für unzählige deutsche Laufvereine ist sie die erste Adresse für das jährliche Trainingslager. Das milde Klima und die nicht allzu große Entfernung zur deutschen Grenze machen Cervia zu einem idealen Ort für Läufer. Nicht nur das Rundendrehen auf der Tartanbahn, sondern auch Läufe auf dem Sandstrand gestalten das Training abwechslungsreich und attraktiv. Zudem lädt der 27 Hektar große Pinienwald auf weichem Untergrund zum Dauerlaufen ein.

Zur beschleunigten Regeneration kann während des Aufenthalts ein „Eisbad“ in der Adria sorgen, die in den Wintermonaten auf bis zu zehn Grad Celsius abkühlt. Um die geleerten Energiespeicher wieder aufzufüllen, bieten sich abends typisch italienische Gerichte an.

Florian Zimmermann
Schöne Wälder, einen Strand und eine Tartanbahn gibt es in Cervia.

Teneriffa

Ebenso beliebt unter Ausdauersportlern ist auch die größte der Kanarischen Inseln, Teneriffa. Mit ihren über 900.000 Einwohnern auf einer Fläche von über 2.000 Quadratkilometern verteilt, ist sie auch die bevölkerungsreichste Insel Spaniens. Das Satellitenbild der Vulkaninsel zeigt besonders prägnant den zwölf auf 17 Kilometer großen Krater namens Las Canadas, aus dem sich der mit 3.718 Metern über dem Meeresspiegel höchste Berg Spaniens erhebt, der Pico del Teide. Wie auch die anderen Kanarischen Inseln, ist Teneriffa besonders unter Triathleten hoch im Kurs. Die Temperatur sinkt selbst im Winter nicht unter den zweistelligen Bereich und ermöglicht gerade, wenn es in Deutschland ungemütlicher wird, ideale klimatische Trainingsbedingungen. Über den Flughafen im Süden der Insel wird der Großteil des Passagierverkehrs der Kanarischen Inseln abgewickelt, was die gute Erreichbarkeit Teneriffas widerspiegelt.

www.holgerluening.de
Die Insel ist besonders bei Multisportlern hoch im Kurs.

Mallorca

Auf der größten Balearischen Insel, die nur rund 170 Kilometer vom spanischen Festland bei Barcelona entfernt liegt, finden nicht zu Unrecht mit Abstand die meisten Laufcamps statt. Nirgendwo anders richten die deutschsprachigen Anbieter mehr Camps aus. Die große Anzahl an ausgewanderten Menschen aus vielen verschiedenen Nationen, die sich unter den knapp einen Millionen Einwohnern befinden, sprechen für die Anziehungskraft Mallorcas.

Sowohl für entspannte Strandläufe, als auch für trailaffine Läufer haben die über 550 Küstenkilometer der größten Insel Spaniens einiges zu bieten. Auch das Inselinnere bietet mit elf Gipfeln über 1.000 Metern Höhe viel Auslauf für Trail- und Bergläufer oder die ein oder andere längere Laufrunde durch die mallorquinische Landschaft. Gerade im Herbst und Frühjahr eignet sich das milde Klima auf Mallorca ideal für Ausdauersportler. So pilgern nicht nur zahlreiche Läufer auf die Insel, auch unter Radfahrern und Triathleten ist die Baleareninsel äußerst beliebt und vor allem in der Nebensaison fest in der Hand unzähliger Sportler.

Auch veranstaltungstechnisch hat Mallorca einiges zu bieten. Der Ironman 70.3 am 7. Mai, die volle Langdistanz am 24. September und der Palma de Mallorca-Marathon am 16. Oktober 2016 sind nur einige der Sportveranstaltungen, bilden aber sicherlich die Highlights. Doch wer bei einem der Rennen startet, darf keine rekordverdächtig schnellen Strecken erwarten.

Runtasia
Des Deutschen Lieblingsinsel ist ein schönes Trailrun-Revier.

Texel

Die niederländische Läuferinsel Texel ist die größte der Westfriesischen Inseln und sowohl für Touristen als auch für Ausdauersportler ein beliebtes Ziel, wenn auch ein Geheimtipp. Das liegt nicht nur an der vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt, sondern auch an den üppigen Sportmöglichkeiten. Ob Läufer, Triathlet oder Radfahrer, Texel bietet jede Menge schöne Trainingsstrecken.

Die Ruhe und Überschaubarkeit der niederländischen Insel – auf Texel leben mehr Schafe als Einwohner, nämlich rund 15.000 - liegt nicht zuletzt an ihrer Größe von nur 25 auf acht Kilometer. Auch auf große Hotelbauten und Massen-Tourismus verzichtet Texel. Durch das in den dunklen Monaten etwas mildere Wetter als in Deutschland, eignet sich die Nordseeinsel besonders dann als Trainingsstandort für Läufer. Das oft sehr wellige, abwechslungsreche und attraktive Dünengebiet bietet sich bestens für Fahrtspiele und genüssliche Läufe inmitten der Natur an. Auch die Wälder und das rund 135 Kilometer lange Radwege-Netz bieten optimale Bedingungen zum täglichen Sporteln.

Auch ausgedehnte Strandläufe entlang der Westküste laden zum barfüßigen Laufgenuss und zur Regeneration ein – wenn auch nicht unter südspanischem Sonnenschein. Wer für ein Intervalltraining auf eine Tartanbahn nicht verzichten will, muss das auch auf Texel nicht.

Christian Werth
Die Dünenlandschaft entschleunigt auch abseits des Trainings.

Haßberge

Der im Norden Bayerns gelegene Landkreis Haßberge gilt seit dem 18. Juli 2014 als ausgewiesenes Läuferparadies. Aus der Initiative von Marco Depner heraus entstand ein Projekt des Landkreises Haßberge und 25 seiner Städte und Gemeinden. Sie erarbeiteten gemeinsam ein ausgeschildertes Wegenetz extra für Läufer. Insgesamt 68 Routen unterschiedlicher Länge und Schwierigkeitsgrade führen über ganze 845 Kilometer durch den landschaftlich reizvollen Landkreis, der am östlichen Rand des Regierungsbezirks Unterfranken liegt.

Aus der Begeisterung für die ausgewiesenen Laufstrecken bei einem Ostseeurlaub 2012, kam Depner die Idee, es im Landkreis Haßberge genauso machen zu wollen. So bieten die Laufstrecken nicht nur beste Trainings-Möglichkeiten für Läufer aller Ambitionen, sie führen auch an den schönsten Ecken des Landkreises vorbei und eröffnen viele schöne Ausblicke in die Landschaft, was bei insgesamt über 15.000 Höhenmetern nicht verwundert. Die Streckenlängen des Läuferparadieses Haßberge reichen vom perfekten Anfängerkurs mit 4,2 Kilometern Länge bis hin zu einer Distanz von 29,8 Kilometern.

Eine Besonderheit dieses Projekts ist sicherlich das eigens dafür angelegte interaktive Kartensystem im Internet mit Download-Funktion. So können vor, während und nach dem Lauf Informationen zur Routenführung, zu Sehenswürdigkeiten und weiteren individuellen Beschaffenheiten wie etwa Stolper- oder Rutschgefahr auf bestimmten Abschnitten direkt unterwegs auf dem Smartphone abgerufen werden. Auch detaillierte Höhenprofile sind für jede Laufstrecke zu finden.

Die Laufstrecken mit Download-Möglichkeit finden Sie im Internet unter www.laufparadies.info.

www.laufparadies.info
Oben angekommen, entlohnt die Weitsicht auf die Landschaft.

Lech Zürs

Die einen spazieren oder gehen, die anderen joggen oder rennen. Und dann gibt es die, die Nordic-Walking betreiben oder Trail-Running. Wieder andere lieben den Berglauf. Die Region in um Lech Zürs am Arlberg bietet für alle Art von Bewegung ideale Rahmenbedingungen. Zudem sorgt die beeindruckende Bergkulisse rund herum für zusätzliche Kraft und Erholung.

Auch in Sachen Veranstaltungen ist Lech ein attraktives Pflaster für Läufer. Neben verschiedenen Laufcamps wie dem RUNNER'S WORLD Trail-Camp finden auch herausfordernde Sportevents in Lech statt. Der Sommer bietet mit dem Lecher Höhenhalbmarathon und dem Tannberglauf sowie dem Transvorarlberg-Triathlon Veranstaltungen, die sich bestens mit einem sportlichen Urlaub verbinden lassen.

In diesem bieten insgesamt zehn Laufstrecken in Lech auf einer Gesamstrecke von 54 Kilometern die optimale Gelegenheit, die Bergwelt selbst läuferisch zu erkunden. Die Routen sind abwechslungsreich, führen über kieselige Uferwege, weiche Wiesen und Felder, bemooste Forst- und Waldwege. Der beste Boden, um die Muskeln zu fordern und gleichzeitig die Gelenke zu schonen.

Weitere Infos um die Laufregion Lech Zürs und den Sport-Angeboten finden Sie unter www.leuchzuers.com.

Lech Zürs Tourismus
Die Höhenlage macht Zürs umso geeigneter für Läufer.

Frankenwald

Das bis zu 794 Meter hohe Mittelgebirge im Nordosten Frankens erstreckt sich über eine Fläche von 925 Quadratkilometern. Doch nicht wegen seiner Größe wurde es 2017 zum Waldgebiet des Jahres gewählt. Verliehen wurde der Preis vom Bund Deutscher Forstleute (BDF), der damit die außerordentlich gelungene Verbindung von Tourismus mit Naturschutz und der forstlichen Nutzung anerkennt. Auf 4.200 Kilometern markierten Wanderwegen kann man die Stille und Schönheit der Natur genießen - beispielsweise auf dem Frankenwald-Steig, dem Fränkischen Gebirgsweg oder dem Frankenweg. Wer auf der Suche nach abwechslungsreichen Wandertouren kombiniert mit kulinarischen Highlights ist, wird im Frankenwald fündig. Klare Luft atmen, das Wechselspiel von Licht und Schatten genießen und ausgezeichnet speisen. Der Frankenwald hat viele Facetten, die mit allen Sinnen erlebt werden können.

epr/Frankenwald Tourismus & M. Felgenhauer
Der Frankenwald ist das Waldgebiet des Jahres 2017.

Perg

Der Tourismusverband Perg setzt mit seinen vier Lauf- und Nordic-Walking-Strecken, den Wander- und Radrouten einen Anreiz für sportliche Aktivitäten in Perg. Partner aus der Wirtschaft waren bereit, sich für mehr Bewegungsmöglichkeiten in Perg zu engagieren. Das kommt Einheimischen und Gästen zu Gute.

Selbst wenn man alleine läuft, kann man sich mit anderen Nutzern der Strecken messen. Das ermöglicht eine Smart-Phone-App der Firma Runtatsic. Wie das geht, erklärt Günter Kowatschek vom Stadtmarketing Perg: „Am besten befreunden Sie sich innerhalb der ‚Runtastic-App‘ mit dem ‚Stadtmarketing Perg‘. So können die Routen abgerufen werden, die wir für das Laufen, Walken und Wandern angelegt haben.“

Klaus Manner, Vorsitzender des Tourismusverbandes Perg, ist es wichtig, dass sich Nächtigungsgäste bei sportlichen Aktivitäten in Perg orientieren können: „Wir freuen uns jedoch mindestens genauso, wenn viele Einheimische das Angebot nutzen“. Zwischen knapp drei und bis zu zehn Kilometer lang sind die markierten Lauf- und Walking-Strecken. Die anspruchsvollste Tour ist die Mühlsteinrunde. Auf der rund 7,8 Kilometer langen Strecke sind 160 Höhenmeter zu bewältigen. Die Stadtrunde ist beinahe durchgehend auf beleuchteten Gemeindestraßen geführt. Die Machlandrunde ist die längste Strecke und führt durch die Stadt zur Naarn, wo die Route entlang beider Flussufer verläuft. Kurz und anspruchsvoll ist die Kalvarienbergrunde, die erst über den Stefaniehain und danach über den Kalvarienberg führt.

Mit den vier Lauf- und Walking-Strecken, sechs Wanderwegen und mehreren regionalen Radrouten stehen in und um Perg über 200 Kilometer gut markierte Freizeitwege zur Verfügung.

Boris Mitterlehner
Die Initiatoren des Projekts freuen sich über das Streckennetz.
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