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Halbmarathon in Ras Al Khaimah abgesagt

Corona-Pandemie Absage für den Ras Al Khaimah-Halbmarathon 2021

Der Halbmarathon in Ras Al Khaimah findet nicht am 19. Februar 2021 statt. Die Absage betrifft auch deutsche Topathleten.

Der hochklassige Halbmarathon in Ras Al Khaimah findet aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht wie geplant am 19. Februar 2021 statt. Dies gaben die Veranstalter des Rennens in den Vereinigten Arabischen Emiraten bekannt. Neben zahlreichen Weltklasseläufern sind auch drei deutsche Topathleten betroffen: Amanal Petros (TV Wattenscheid), Melat Kejeta (Laufteam Kassel) und Alina Reh (SCC Events Pro Team Berlin) können nicht auf der schnellen Strecke in Ras Al Khaimah laufen.

Die Veranstalter hatten für den 19. Februar nicht nur ein Eliterennen, sondern auch einen kleineren breitensportlichen Wettkampf geplant. Dabei sollten über einen längeren Zeitraum mehrere Startgruppen unter Einhaltung entsprechender Hygiene-Richtlinien ins Rennen gehen. „Aufgrund der sich ständig ändernden Situation war es nötig, den Lauf abzusagen und damit unsere Teilnehmer, Zuschauer und Mitarbeiter zu schützen“, erklärten die Veranstalter.

Aufeinandertreffen der Weltspitze fällt aus

In Ras Al Khaimah sollten sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen die amtierenden Weltmeister auf die Weltrekordler treffen: Jacob Kiplimo (Uganda), der im Oktober das WM-Gold über diese Distanz gewonnen hatte, war ebenso verpflichtet worden wie Kenias Weltrekordler Kibiwott Kandie (57:32), Weltmeisterin Peres Jepchirchir (Kenia) und die schnellste Läuferin aller Zeiten, Ababel Yeshaneh (Äthiopien), die vor einem Jahr in Ras Al Khaimah die aktuelle Bestmarke von 64:31 Minuten gelaufen war.

Für die drei deutschen Topläufer war der Halbmarathon in Ras Al Khaimah als Start in die Olympiasaison geplant. Amanal Petros hätte man nach seinem glänzenden Marathonrennen in Valencia, wo er im Dezember den deutschen Rekord auf 2:07:18 Stunden verbessert hatte, zutrauen können, die nationale Halbmarathon-Bestzeit von Carsten Eich (60:34) anzugreifen. Melat Kejeta hatte zuletzt im Oktober bei der Halbmarathon-WM mit Platz zwei und einem deutschen Rekord von 65:18 Minuten überrascht. Aufgrund ihrer Grundausbildung bei der Bundeswehr war Alina Reh seit Mitte August nicht mehr gestartet.

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