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Hessen Assefa startet beim Frankfurt-Marathon 2019

Die Streckenrekordlerin Meskerem Assefa kehrt 2019 zum Frankfurt-Marathon zurück. Außerdem wird der Junioren-Weltrekordler Tsegaye Mekonnen starten.

Die Titelverteidigerin und Streckenrekordlerin Meskerem Assefa kehrt zum Mainova Frankfurt Marathon zurück. Zudem wird ein weiterer äthiopischer Weltklasseläufer am 27. Oktober 2019 an den Start gehen: Tsegaye Mekonnen ist der Junioren-Weltrekordler im Marathon. Während diese beiden Athleten nunmehr die Startlisten des Rennens anführen, gaben die Veranstalter zwei weitere Verpflichtungen bekannt. Die kenianische 5.000-m-Olympia-Dritte von 2008, Sylvia Kibet, wird ebenso an den Start gehen wie die Deutsche Meisterin des vergangenen Jahres, Fabienne Königstein (MTG Mannheim). Sie will sich nach einer verletzungsbedingten Pause am Main ebenso zurückmelden wie Katharina Heinig (Eintracht Frankfurt). Für beide wird es darum gehen, die internationale Olympia-Norm von 2:29:30 Stunden möglichst deutlich zu unterbieten. Beim Mainova Frankfurt Marathon werden rund 14.000 Läufer erwartet. Anmeldungen sind weiterhin möglich.

Assefas Marathon-Streckenrekord liegt bei 2:20:36 Stunden

„Mit Meskerem Assefa und Tsegaye Mekonnen ist es gelungen, zwei weitere Top-Stars zu verpflichten. Es spricht für die Qualität des Mainova Frankfurt Marathon, dass diese beiden Athleten hier bei uns ihren Herbstmarathon laufen wollen. Wenn die Wetterbedingungen stimmen, haben wir gute Chancen auf sehr schnelle Rennen“, sagte Jo Schindler.

Vor einem Jahr stellte Meskerem Assefa trotz windiger Bedingungen mit einer Zeit von 2:20:36 Stunden einen Streckenrekord auf, der zugleich auch ihre persönliche Bestzeit ist. Wenn die 34-Jährige nun erneut in Frankfurt an den Start geht, könnte sie eine Zeit von unter 2:20 Stunden ins Visier nehmen. Mit der Kenianerin Valary Aiyabei trifft Meskerem Assefa auf eine Läuferin, deren Bestzeit nur 17 Sekunden oberhalb des Frankfurter Streckenrekordes steht (2:20:53).

Eine deutliche Verbesserung ist Sylvia Kibet zuzutrauen. Die 35-Jährige gewann in diesem Frühjahr das Rennen in Rabat (Marokko) mit einer persönlichen Bestzeit von 2:25:52. Sie bringt eine für den Marathon viel versprechende Grundschnelligkeit mit. Denn die Kenianerin war zweimal Vize-Weltmeisterin über 5.000 m (2009 und 2011) sowie einmal Olympia-Dritte über diese Strecke (2008).

Fabienne Königstein will beim Frankfurt-Marathon 2019 eine neue Bestzeit laufen

Noch eine dritte Frau ist neu auf der Startliste des Mainova Frankfurt Marathon: Fabienne Königstein, besser bekannt unter dem Namen Fabienne Amrhein. Der 26-Jährigen gelang im vergangenen Jahr ein Durchbruch, als sie sich zunächst in Düsseldorf auf 2:32:34 Stunden steigerte, damit den deutschen Meistertitel gewann und dann beim EM-Marathon 2018 in Berlin als Elfte beste deutsche Läuferin war. Verletzungsbedingt konnte sie in diesem Frühjahr keinen Marathon laufen. Nun will Fabienne Königstein die schnelle Frankfurter Strecke für eine neue Bestzeit nutzen.

Ein Läufer mit enormem Potenzial ist Tsegaye Mekonnen. 2014 war er der Shooting-Star im internationalen Marathonlauf. Als 18-Jähriger lief der Äthiopier in Dubai damals sein Debüt und stürmte auf Anhieb zu einem inoffiziellen Junioren-Weltrekord von 2:04:32 Stunden (der internationale Leichtathletik-Verband IAAF führt für Junioren keine offiziellen Marathonrekorde). In der Folge stoppten Tsegaye Mekonnen immer wieder Verletzungen. Pech hatte er auch bei seinem ersten Start im Frankfurt 2014. Nach einem Sturz lief er zunächst weiter, musste das Rennen dann aber aufgeben. 2017 gewann Tsegaye Mekonnen seinen zweiten Marathon in Hamburg mit 2:07:26. In diesem Jahr ist er bisher noch nicht international gestartet. Die flache Strecke in Frankfurt bietet ihm nun eine gute Möglichkeit, sich zurückzumelden.

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