Bramfelder Winterlaufserie erfolgreich gestartet

Bramfelder Winterlaufserie 2025/2026
Bramfelder Winterlaufserie erfolgreich gestartet

ArtikeldatumVeröffentlicht am 10.11.2025
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Bramfelder Winterlaufserie 2025/2026
Foto: Johannes Schölermann

Die 36. Bramfelder Winterlaufserie 2025/2026 ist mit einem eindrucksvollen Teilnehmerfeld in die neue Saison gestartet. Trotz typisch norddeutscher Novemberbedingungen – feuchte Luft, feiner Nieselregen und einem leichten Nebelschleier über dem Bramfelder See – fanden sich 1.566 Laufbegeisterte ein, um gemeinsam in die Laufserie zu starten. Das Organisationsteam durfte sich so im Vergleich zum Vorjahr über eine Steigerung von 15 Prozent freuen. Der Andrang war so groß, dass noch zehn Minuten nach Beginn des offenen Startfensters zahlreiche Läuferinnen und Läufer über die Startlinie strömten, während die Spitze auf der 4,66-Kilometer-Runde schon mehrere Kilometer absolviert hatte.

Die winterliche Szenerie entlang von Kleingärten, am Friedhof Ohlsdorf vorbei und über die Uferwege des Bramfelder Sees bot die Bühne für tolle Leistungen. Besonders in der ersten Runde war hohes Tempo zu sehen. Lasse Bo Ladewig vom Hamburger SV kam nach nur 15:24 Minuten als Erster zurück in den Start-Ziel-Bereich, während Nachwuchshoffnung Elena von Wintzingerode von den Triabolos mit 18:50 Minuten die schnellste Frauenzeit über eine Runde erzielte und damit zu den bemerkenswertesten Leistungen des Tages betrug.

Bramfelder Winterlaufserie 2025/2026
Heiko Dobrick

Für Aufmerksamkeit sorgte zudem ein Debütant, der alles andere als ein Unbekannter ist: Reinhold Wolter, Jahrgang 1936 und unter anderem zweifacher Goldmedaillengewinner der Winter World Masters Games, trat erstmals in Bramfeld an und zeigte einmal mehr, dass die traditionsreiche Winterlaufserie Läufer aller Altersklassen begeistert.

Altmeppen und Wrage siegen über 23,3 Kilometer

Aber auch über die längeren Distanzen waren erstklassige Leistungen zu sehen. Auf der längsten Strecke von fünf Runden (23,3 Kilometer) gewann Philipp Altmeppen in 1:28:45 Stunden, gefolgt von Max Müller (1:29:32 Stunden) und Lennard Dittmer vom FC St. Pauli Triathlon (1:32:00 Stunden). Bei den Frauen setzte sich Katharina Wrage in 1:40:39 Stunden vor Ewa Kottsieper von den Triabolos (1:46:57 Stunden) und Verena Kaettner aus Barsbüttel, die nach 1:56:20 Stunden das Ziel erreichte, durch.

Auf der Vier-Runden-Strecke (18,64 Kilometer) führte Simeon Schuchhardt in 1:16:16 Stunden das Feld an, während Regina Ditter vom Kaifu Tri Team nach 1:29:56 Stunden die schnellste Frau war. Drei Runden absolvierte Patrick Wendlandt aus Hamburg am schnellsten: Er gewann in 56:51 Minuten. Die Frauenwertung entschied Julia Letzgus in 1:02:50 Stunden für sich. Über zwei Runden (9,32 Kilometer) setzte Yannik Bornholdt mit 33:43 Minuten ein Ausrufezeichen, während Anja Carlsohn (ETV) in 40:33 Minuten die Frauenwertung dominierte.

Neben den Spitzenzeiten prägte vor allem die Atmosphäre das Bild des ersten Winterlaufs: Zuschauerinnen und Zuschauer trotzten dem Wetter, feuerten an der Eisbude und am Südufer an, und eine kleine Fangruppe hatte eine „Abklatschpappe“ gebastelt, die viele Läuferinnen und Läufer mit einem Lächeln passierten. Der zweite Lauf der Serie folgt bereits am 14. Dezember – traditionell mit vorweihnachtlichen Elementen wie Spekulatius und dem inoffiziellen Klassiker „Bramfelder Whopper“. Ab dem dritten Lauf am 18. Januar werden dann erstmals die Zwischenstände für die Serienwertung veröffentlicht.