Dresden-Marathon Dresden-Marathon

5.000 glückliche Finisher in Dresden

Dresden-Marathon 2022 5.000 glückliche Finisher in Dresden

Nach 19 Jahren wurde beim Dresden-Marathon 2022 der Marathon-Streckenrekord der Frauen verbessert. Teclah Chebet lief 2:30:30 Stunden.

Zum 22. Mal fand am 30. Oktober der beliebte Dresden-Marathon statt. Mit dabei waren wie in der Vergangenheit neben vielen Freizeitläufern auch einige starke europäische sowie vereinzelt afrikanische Topläufer. Am diesem letzten Oktober-Sonntag konnte der Herbst aus Sicht der Läufer in vollen Zügen genossen werden. Bei guten Bedingungen war die Vorfreude auf den Lauf durch die sächsische Landeshauptstadt vor dem Start groß.

Den Auftakt machten um 9:30 Uhr die Teilnehmer des Zehntelmarathons. Für sie galt es 4,2 Kilometer zu absolvieren. Neben Schülern nahmen gerade auch Familien und Laufanfänger am Zehntelmarathon teil. 30 Minuten später folgte der Startschuss des 10-Kilometer-Laufs. Dieser führte zu großen Teilen an der Elbe entlang, die es dabei auch zweimal zu überqueren galt. In einem spannenden Rennen setzte sich Tom Förster von der LG Vogtland in 30:31 Minuten am Ende mit sieben Sekunden Vorsprung im Duell gegen den Schweizer Wondimu Bussy (Invia, 30:38 Minuten) durch. Dritter wurde Lukas Lembcke (SV Kali Wolmirstedt) in ebenfalls erstklassigen 31:31 Minuten. Bei den Frauen dominierte die Britin Amy Fry aus Radebeul. Sie gewann in 35:42 Minuten und lag so über drei Minuten vor den Deutschen Eileen Seebon (Erfurter LAC, 38:59 Minuten) und Tanya Schulz (SV Rosche, 39:26 Minuten).

Dresden-Marathon
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Die Stimmung auf und entlang der Dresdner Strecke war sehr gut.

Chebet pulverisiert den Streckenrekord

Wenige Sekunden bevor die ersten 10-Kilometer-Läufer das Ziel erreichen sollten, fiel um 10:30 Uhr der Startschuss für den Marathon, den Halbmarathon sowie die Marathonstaffel. Auf dem attraktiven Kurs ging es an zahlreichen Sehenswürdigkeiten Dresdens vorbei, sodass das Rennen nahezu einer Sightseeing-Tour im Laufschritt glich. Unterstützt von den Zuschauern an der Strecke verwunderte es nicht, dass am Ende viele Läufer neue persönliche Bestzeiten oder zumindest sehr zufriedenstellende Zeiten erreichen konnten. Am schnellsten absolvierten die Kenianer Wilfred Kiptoo und Teclah Chebet (beide Kimawit Athletics Club) die 42,195 Kilometer. Während Kiptoo 2:15:12 Stunden benötigte und den Streckenrekord von Ezekiel Koech um über fünf Minuten verpasste, unterbot Chebet in 2:30:30 Stunden die bereits seit 2003 bestehende Rekordzeit der Frauen, die damals Aniela Nikiel aus Polen gelaufen war, um fast fünf Minuten.

Dahinter kamen Kiprono Koech (Kimawit Athletics Club, 2:16:49 Stunden) aus Kenia und Sten Währisch (DVB-Team, 2:36:07 Stunden), der damit schnellster Deutscher war, auf die Plätze zwei und drei. Auch der Pole Bartosz Aleksandrowicz blieb in 2:39:30 Stunden noch unter 2:40 Stunden. Bei den Frauen wurde Shauline Chepkirui Koech (Kimawit Athletics Club, 2:32:51 Stunden) Zweite. Auch sie blieb somit noch deutlich unter dem bisherigen Streckenrekord. Komplettiert wurde das Podest durch Zeytuna Mude (Federal Prison Athletics Club, 2:36:37 Stunden) aus Äthiopien. Dahinter erreichten die Polin Lidia Niekras (3:07:40 Stunden) und die Deutsche Kristin Hempel (USV Erfurt, 3:13:37 Stunden) ebenfalls Top-5-Platzierungen.

Volkenandt und Kermer siegen in Dresden

Über die halbe Marathondistanz führte dieses Mal kein Weg an John Volkenandt (SCC Berlin) vorbei. Er gewann in 1:12:12 Stunden vor Martin Sauer (SG Kurort Hartha, 1:13:05 Stunden) und Thomas Porebski (Flying Pukeko Racing Team, 1:13:09 Stunden). Auf dem Podest der Frauen landeten Sindy Kermer (SC DHfK Leipzig, 1:21:41 Stunden), Ina Zscherper aus Mittelherwigsdorf (1:24:39 Stunden) und die Polin Katarzyna Choma (Karkonosz Running Team, 1:27:17 Stunden). Bei den Marathonstaffeln sorgte der Dresdner SC 1898 (2:30:56 Stunden) für die schnellste Zeit des Tages.

Auf den durchweg erfolgreichen 22. Dresden-Marathon, der nicht nur die laufbegeisterten Dresdner mal wieder in seinen Bann zog, wird am 22. Oktober 2023 der 23. Dresden-Marathon folgen.

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