Björn Lexius

Gemeinsam laufen Englische Parkrun-Laufserie soll wieder starten

Die in Großbritannien entstandene und auch international veranstaltete Laufserie „Parkrun“ soll zumindest in England ab Ende Oktober wieder starten.

Den mögliche Rückkehr der Laufserie gaben die Organisatoren von Parkrun Anfang September 2020 bekannt. Allerdings gilt die Ankündigung für den Neustart zunächst hauptsächlich für England. Die Entscheidung sei unabhängig von den derzeit wieder ansteigenden Coronavirus-Fallzahlen, heißt es. Wann die Parklauf-Serie in anderen Ländern wieder aufgenommen wird, ist noch nicht entschieden. Auch in Deutschland gibt es ein paar Dutzend Rennen, die in der Regel jeden Samstagmorgen stattfinden und über fünf Kilometer führen. Es steht noch nicht fest, wann in Deutschland wieder gelaufen werden kann.

Wöchentlich bis zu 350.000 Teilnehmer weltweit

In Großbritannien alleine sind über 2,35 Millionen Teilnehmer für die Parkrun-Serie registriert. Sie sind bisher schon 35 Millionen Mal an den Start gegangen. Bei den einzelnen Rennen laufen zwischen 50 und 2.500 Athleten, die meisten Läufe verzeichnen dreistellige Teilnehmerzahlen. Damit ist Parkrun der wohl größte Laufveranstalter der Welt. Weltweit verzeichneten Parkruns wöchentlich bis zu 350.000 Teilnehmer.

Vorteile für die Gesundheit überwiegen

Man habe über Monate hinweg mit der britischen Regierung sowie den zuständigen staatlichen Gesundheitsstellen gesprochen, heißt es in einer Erklärung von Parkrun. „Wir sind jetzt an einem Punkt angekommen, bei dem wir alle übereinstimmen, dass die beträchtlichen Vorteile für die Gesundheit, die die Wiederkehr von Parkrun mit sich bringt, wesentlich schwerwiegender sind als das sehr niedrige Risiko einer Coronavirus-Übertragung“, heißt es in der Erklärung.

Parkrun Großbritannien erwartet 80 Prozent der Teilnehmer zurück

Die Lauf-Veranstalter hatten an der Universität Canterbury eine Einschätzung in Auftrag gegeben bezüglich der Corona-Ansteckungsgefahr bei Freiluft-Veranstaltungen. Diese bestätigte die gängige Meinung, dass die Gefahr im Freien geringer ist. „Aufgrund unserer Untersuchungen kommen wir zu dem Schluss, dass es mit entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen möglich ist, im Freien verschiedene Veranstaltungen und Aktivitäten unterschiedlicher Größe und Formate so zu veranstalten, ohne dass es dabei zu einer signifikanten Risikoerhöhung einer Covid-Ansteckung kommt“, erklärte Professor Mike Weed, der sich an der Universität Canterbury mit dem Thema beschäftigte. Nach entsprechenden Befragungen geht man bei Parkrun davon aus, dass 80 Prozent der registrierten Teilnehmer innerhalb weniger Wochen zu den Rennen zurückkehren werden.

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