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Frankfurt-Marathon 2019 Mark Kiptoo startet erneut beim Frankfurt-Marathon

In der Altersklasse ab 40 Jahren hält Mark Kiptoo den Weltrekord. Beim Frankfurt-Marathon 2019 geht der Kenianer erneut an den Start und will ins Rennen um den Sieg eingreifen.

Der Mann, der im vergangenen Jahr den ersten Weltrekord in der Geschichte des ältesten deutschen City-Marathonlaufes aufstellte, kehrt zurück: Mark Kiptoo wird am 27. Oktober bei der 38. Auflage des Mainova Frankfurt-Marathons starten. Der Kenianer hatte im vergangenen Jahr mit 2:07:50 den Masters-Weltrekord – also in der Altersklasse ab 40 Jahren – auf eine Zeit von unter 2:08 Stunden verbessert und damit in Frankfurt Rang sechs belegt. Es ist gut möglich, dass der 43-Jährige die Marke am 27. Oktober erneut angreifen wird.

„Ich freue mich sehr, erneut den Mainova Frankfurt-Marathon laufen zu können. Ich habe dort sehr gute Erfahrungen gemacht: Ich war Zweiter 2013, habe 2014 gewonnen und im vergangenen Jahr dort den Masters-Weltrekord gebrochen“, sagte Mark Kiptoo und fügte hinzu: „Mein Ziel in diesem Jahr ist es, in den Kampf um den Sieg einzugreifen. Ich glaube, wenn ich das Rennen gewinne, wird wahrscheinlich auch der Rekord erneut fallen. Meine Vorbereitungen laufen gut, und mit Gottes Hilfe sehe ich einen weiteren erfolgreichen Tag in Frankfurt vor mir.“

Kiptoo lief sein Marathon-Debüt erst im Alter von 37 Jahren

Trotz seiner 43 Jahre läuft Mark Kiptoo immer noch auf sehr hohem Niveau. Dass dies möglich ist, hängt sicherlich auch damit zusammen, dass der Kenianer erst spät zum Marathon kam und dadurch noch nicht so viele Jahre des extrem fordernden Marathon-Trainings in den Beinen hat. Erst mit 37 lief er sein Marathon-Debüt – natürlich in Frankfurt, wo er auf Anhieb Platz zwei erreichte und mit 2:06:15 den Sieg nur um eine Sekunde verpasste.

Frankfurt blieb ein sehr gutes Pflaster für Mark Kiptoo: 2014 kehrte er zurück und gewann das Rennen in 2:06:49, dann folgte im vergangenen Jahr der Weltrekord in der Altersklasse ab 40 Jahren (Masters). Drei seiner fünf besten Marathonzeiten erreichte Mark Kiptoo in Frankfurt. Seine persönliche Bestzeit lief er 2015 in Eindhoven mit 2:06:00.

Bekele, Mitei, Keter, Kipyego: Hochkarätiges Feld beim Frankfurt-Marathon 2019

„Wir freuen uns sehr, dass sich Mark Kiptoo einmal für den Frankfurt-Marathon entschieden hat - und dieses Mal kommt er sogar als Frankfurter Weltrekordler zurück. Das spricht natürlich auch für unsere Veranstaltung, denn Mark Kiptoo weiß, dass er hier bestmögliche Bedingungen hat, um Topzeiten laufen zu können“, sagte Race-Direktor Jo Schindler.

Zwei Kenianer, die in Frankfurt im vergangenen Jahr jeweils mit persönlichen Bestzeiten überzeugten und die Plätze vor Mark Kiptoo belegten, kehren ebenfalls wieder zurück: Amos Mitei belegte 2018 Rang vier mit 2:07:28, Kenneth Keter war Fünfter in 2:07:34. Mit Bernard Kipyego wurde ein weiterer Kenianer verpflichtet, der sich in diesem Leistungsbereich bewegt. Er gewann 2015 den Amsterdam-Marathon in 2:06:19.

Für eine Überraschung sorgen könnte am 27. Oktober ein Äthiopier: Fikre Bekele, der nicht mit dem Langstrecken-Olympiasieger Kenenisa Bekele verwandt ist, hatte bei seinen ersten beiden Marathonrennen im vergangenen Jahr in Indien und Spanien Schwierigkeiten: Er lief Zeiten von 2:20 und 2:17. Doch in diesem Frühjahr gelang ihm ein Durchbruch mit einer Steigerung um über zehn Minuten. In Seoul wurde Fikre Bekele Vierter mit 2:06:27.

Text: race-news-service.com

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