Ratschings Mountain Trails 2022 hkMedia

450 Läufer meistern Ratschings Trailrennen

Ratschings Mountain Trails 2022 450 Läufer meistern Ratschings Trailrennen

Der Ratschings Sky Trail feierte bei den Mountain Trails Premiere. Lukas Mangger und Claudia Sieder gewannen nach 27 Kilometern.

Erstmals fand im Rahmen von Ratschings Mountain Trails 2022 der 27 Kilometer lange Ratschings Sky Trail statt. Dabei galt es nicht nur fast zwei Drittel der Marathondistanz, sondern auch 1.610 Höhenmeter zu bewältigen. Zum zweiten Mal war derweil der Ratschings Mountain Trail über 17,7 Kilometer und 950 Höhenmeter Teil des Trailrunning-Events. Gerade der Sky Trail, der auf einer technisch sehr anspruchsvollen Strecke stattfand, wurde mit Spannung erwartet.

Unter fast wolkenlosem Himmel sowie bei sommerlichen Temperaturen gingen die Ratschings Mountain Trails 2022 über die Bühne. Beim Sky Trail galten Armin Larch aus Mareit und Lukas Mangger aus Ridnaun als Topfavoriten. Gerade Larch ging das Rennen offensiv an, sodass er nach elf Kilometern schon fast zwei Minuten Vorsprung hatte. Danach drehte Mangger auf und wandelte den Rückstand innerhalb weniger Kilometer in einen ähnlich großen Vorsprung um. Am Ende siegte der 25-Jährige in 2:38:11 Stunden. Larch folgte nach 2:43:27 Stunden. Als Dritter erreichte Manggers Teamkollege vom ASV Laufverein Freienfeld, Patrick Ramoser, nach 2:59:22 Stunden das Ziel am Rinnerlift.

Ratschings Mountain Trails 2022
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Armin Larch und Lukas Mangger liefen am schnellsten.

Mangger und Sieder glücklich

Nach seinem Sieg meinte Lukas Mangger: „Hier zu gewinnen ist einfach nur fantastisch. Ich denke, dass Armin (Larch) heute ein wenig eingegangen ist. Meine Form ist derzeit fantastisch, die etwas längeren Läufe liegen mir vielleicht besser und das hat heute vielleicht den Ausschlag gegeben. Die neue Strecke ist sagenhaft, das Panorama inmitten unserer schönen Berge einfach nur herrlich.“ Ähnlich glücklich war auch Claudia Sieder, die bei den Frauen gewann: „Ich bin mega zufrieden, einen besseren Tag für einen Sieg hätte ich nicht erwischen können. Die Strecke ist unglaublich schön, die Leute sind super gut drauf - was will man mehr? Ich bin heute zum ersten Mal überhaupt hier in Ratschings und es ist sicher nicht das letzte Mal, dass ich hergekommen bin. Den Trail-Lauf möchte ich heuer semi-professionell ausüben und vielleicht findet sich ja auch ein Sponsor, der mich unterstützten möchte.“

Unter den schnellsten Frauen setzte sich die 34 Jahre alte Claudia Sieder aus Mühlen in Taufers in 3:20:24 Stunden durch. Damit gewann sie drei Wochen nach ihrem Start bei den Italienischen Meisterschaften souverän und mit deutlichem Vorsprung auf Edeltraud Thaler vom ASV Telmekom Team Südtirol, die 3:37:30 Stunden benötigte. Komplettiert wurde das Podest durch Renate Kreidl (3:39:04 Stunden).

Alexandra Larch setzt sich im Zielsprint durch

Beim Ratschings Mountain Trail feierte der Sarner Andreas Innerebner einen Start-Ziel-Sieg. Bereits bei der Klammalm hatte er einen Vorsprung von ca. zwei Minuten, den er bis ins Ziel fast komplett halten konnte. Am Ende gewann er in 1:25:38 Stunden. Zweiter wurde Lukas Messner aus Olang vom SSV Bruneck in 1:27:17 Stunden. Rang drei ging an den seit eineinhalb Jahrzehnten in Mölten lebenden Russen Mikhail Maamlev (1:32:29 Stunden). Ein paar Minuten später sicherte sich Armin Larchs Schwester Alexandra Larch in 1:45:54 Stunden den Frauen-Sieg. Im Zielsprint knapp den Kürzeren zog die aus Dresden stammende Lena Laukner, die vier Sekunden später die Ziellinie überquerte. Ebenfalls aus Deutschland kam auch die Drittplatzierte Manuela Beer, in 1:58:06 Stunden benötigte.

Im Sieger-Interview meinte Larch: „Es war ein wirklich tolles Rennen. Zunächst lag Lena (Laukner) in Front, bei der Wumblsalm konnte ich sie überholen, ehe sie mich bei der Rinneralm wieder einholte. Da habe ich mir dann gedacht, dass ich Gas geben muss und das ist mir gelungen. Mir war es einfach wichtig, wieder einmal Wettkampfatmosphäre zu schnuppern. Ich möchte mich auch bei meiner Familie für die großartige Unterstützung bedanken.“

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