Zwischen 13:10 und 17:15 Uhr fielen in der Trierer Altstadt am 31. Dezember etliche Startschüsse, um tausende Laufbegeisterte auf die traditionelle Silvesterlauf-Laufrunde zu schicken. Die großen Highlights waren am Nachmittag erneut die Elite-Rennen der schnellsten Frauen und Männer, zu denen auch Laufstars wie Amanal Petros und Gesa Krause zählten.
Fotograf Norbert Wilhelmi war beim Silvesterlauf Trier 2025 vor Ort. Seine schönsten Bilder findet ihr oberhalb sowie unterhalb dieses Artikels.
Eine Silvester-Überraschung gab es in Trier beim Elite-Rennen der Männer. In einem spannenden und extrem knappen Rennen setzte sich über fünf Kilometer der Schwede Emil Danielsson in 13:38 Minuten durch. Damit stellte der 28-Jährige einen Streckenrekord auf, wobei die Männer in Trier die 5-Kilometer-Distanz allerdings erst seit 2024 laufen. Hinter dem Überraschungs-Sieger folgten gleich drei Athleten zeitgleich mit nur einer Sekunde Rückstand: Harbert Kibet (Uganda), Pieter Sisk (Belgien) und der Titelverteidiger Mike Foppen, der vor einem Jahr 13:42 Minuten gelaufen war, wurden jeweils mit 13:39 Minuten gestoppt. Fünfter wurde der Norweger Sondre Moen in 13:40 Minuten. Moen war damit der schnellste der drei Top-Marathonläufer im Rennen. Auf Rang acht lief Samuel Fitwi (Silvesterlauf Trier) mit 13:50 Minuten, Neunter wurde Amanal Petros (Hannover 96) in 13:53 Minuten. Fitwi und Petros waren aber erst Anfang Dezember beim Valencia-Marathon gelaufen, sodass ihnen die nötige Frische für ein 5-Kilometer-Rennen fehlte.
Vanessa Mikitenko präsentiert sich stark
Auch bei den Frauen gab es einen nicht erwarteten Sieg: Die Newcomerin Florence Niyonkuru (Ruanda) gewann das 5-Kilometer-Elite-Rennen in 15:26 Minuten mit zwei Sekunden Vorsprung vor der Titelverteidigerin, ihrer Landsfrau Emeline Imanizabayo. Die 24-jährige Florence Niyonkuru startete erst im September zum ersten Mal außerhalb Afrikas. Platz drei belegte wie schon vor einem Jahr Lisa Rooms. Die Belgierin war nach 15:46 Minuten im Ziel. Hinter der Holländerin Amina Maatoug (15:57 Minuten) zeigte Vanessa Mikitenko (SSC Hanau-Rodenbach) ein weiteres überzeugendes Rennen. Die 20-jährige Tochter der deutschen Marathon-Rekordlerin Irina Mikitenko war als Fünfte klar die beste deutsche Läuferin mit 15:59 Minuten. Die 3.000-m-Hindernis-Spezialistinnen Gesa Krause (Silvesterlauf Trier, 16:19 Minuten) und Olivia Gürth (Silvesterlauf Trier, 16:31 Minuten) folgten auf den Plätzen sechs und neun.

Vanessa Mikitenko war in Trier schnellste Deutsche.
Rund 1.500 Volksläufer geben ihr Bestes
Direkt nach der Siegerehrung der Top 6 der beiden Elite-Rennen gingen aufgeteilt auf drei weitere 5-Kilometer-Läufe zahlreiche Freizeitläuferinnen und Freizeitläufer auf die Strecke. Schnellste Läuferin war hier Nicola Jeanne Bayer (LC Rehlingen, 19:51 Minuten). Bei den Männern sorgte Elvan Ciftci (Eintracht Hildesheim, 16:43 Minuten) für die schnellste Volkslauf-Zeit. Ebenfalls schnell unterwegs waren aber auch Sabrina Kallenborn (19:56 Minuten) und Isabell Geber (20:33 Minuten) sowie Stefan Zens (17:18 Minuten) und Luca Kirch (Bergradler Oberthal, 17:25 Minuten). Insgesamt finishten 1.484 Laufbegeisterte den Volkslauf des Silvesterlauf Trier 2025.





