Ingo Kutsche
Pushing Limits Pro Race
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Pushing Limits Pro Race 69 Bilder

Triathlon Ratingen 2020 Triathlon-Schwimmen mit Einbahnstraßensystem

Rund 600 Athleten meldeten sich zum Triathlon in Ratingen an. Beim Schwimmen gab es einige Änderungen, unter anderem ein Einbahnstraßensystem.

Knapp 600 Triathleten starteten bei der 12. Auflage des Triathlons in Ratingen, welche am 20. September 2020 stattfand. Dieses Jahr wurden neben der Premiere des Pushing Limits Race die 76,5 Mitteldistanz, der Sprinttriathlon, der Kurztriathlon und der Volkstriathlon angeboten. Neben der Reduktion der Teilnehmerzahlen um fast die Hälfte mussten dieses Jahr auch der Kinder- und Jugendtriathlon sowie die Staffel der Corona-Pandemie geschuldet ausfallen. Die aber wohl unangenehmste Maßnahme: Zuschauer und Angehörige mussten zu Hause bleiben.

Eine Bildergalerie mit Impressionen der Wettkämpfe finden Sie ober- und unterhalb des Artikels.

Fünf verschiedene Wettkämpfe

Der erste Startschuss fiel um 8:45 Uhr für das 76,5 Mitteldistanz Rennen. Dabei schwommen die 73 Athleten 1,5 Kilometer, fuhren 60 Kilometer Rad und liefen zum Schluss noch 15 Kilometer. Für den Kurztriathlon meldeten sich insgesamt 256 Teilnehmer an. In sechs Blöcken gingen die Triathleten nach und nach ins Rennen. Sie bewältigten einen Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen. Darauf folgten die Starts für den Sprint- und Volkstriathlon. Hierbei galt es, 500 Meter zu schwimmen, 20 Kilometer Rad zu fahren und fünf Kilometer zu laufen. Zudem fand dieses Jahr zu ersten Mal das Profirennen "Pushing Limits Race" statt.

Verkürzung der Schwimmstrecken

Geschwommen wurde im Angerbad bei einer Wassertemperatur von etwa 23 Grad. Die acht 50-Meter-Bahnen wurden durch Wellenkillerleinen abgegrenzt. Der Start erfolgte als Einzelstart mit jeweils fünf Sekunden Abstand. Die Besonderheit dieses Jahr: Jeder Teilnehmer schwamm über alle Bahnen des Angerbads. In diesem Einbahnstraßensystem wird auf Bahn eins gestartet, nach Ende der Bahn auf die Bahn zwei gewechselt, dann auf drei – und so weiter. Das führte dazu, dass die Schwimm-Distanzen etwas verkürzt wurden: Die Strecke der Mitteldistanz verkürzte sich auf 1,25 Kilometer, bei der Kurzdistanz standen 800 Meter auf dem Plan und beim Sprint- und Volkstriathlon galt es für die 249 Teilnehmer, 400 Meter zu absolvieren.

Radfahren und Laufen in Runden

Die Raddistanz wurde auf einem zehn Kilometer langen Rundkurs gefahren. Je nach vorgegebener Streckenlänge musste die Runde sechs-, vier- oder nur zweimal absolviert werden. Die Strecke ging von Ratingen aus vorbei an Kopperschall bis Eggerscheidt, wo sich der Wendepunkt befand. Technisch war die Strecke recht anspruchsvoll: Pro Runde standen 150 Höhenmeter an, zudem gab es einige enge Kurven zu durchfahren. Gelaufen wurde ebenfalls auf einem Rundkurs, der 2,5 Kilometer lang war. Ob die Runde sechs, vier oder zweimal gelaufen wurde, hing von dem jeweiligen Triathlon ab.

Ergebnisse

76,5 Mitteldistanz

Männer

  1. Kai Hesterwerth, 2:44:24 Stunden
  2. Gerrit Schubert, 2.46:04 Stunden
  3. Till Schaefer, 2:47:46 Stunden

Frauen

  1. Anna Schauerte, 3:08:46 Stunden
  2. Isabelle Hüsken, 3:17:17 Stunden
  3. Maike Grün, 3:29:49 Stunden

Kurzdistanz

Männer

  1. Jonas Müller, 1:49:13 Stunden
  2. Marius Lindemann, 1:49:54 Stunden
  3. Jann-Paul Jakisch, 1:50:16 Stunden

Frauen

  1. Michaela Melsa, 2:08:00 Stunden
  2. Gwendolin Rapp, 2:10:22 Stunden
  3. Marit Bergmann, 2:11:56 Stunden

Sprintdistanz

Männer

  1. Luca Fahrenson, 55:24 Minuten
  2. Matthies Groll, 57:47 Minuten
  3. Leon Vollstedt, 58:18 Minuten

Frauen

  1. Lena Löffler, 1:04:49 Stunden
  2. Larissa Jasper, 1:06:05 Stunden
  3. Andrea Claßen, 1:09:04 Stunden

Volkstriathlon

Männer

  1. Sebastian Esser, 1:01:23 Stunden
  2. Axel Betschinski, 1:03:00 Stunden
  3. Fabian Weißler, 1:04:18 Stunden

Frauen

  1. Anne Osthaus, 1:07:27 Stunden
  2. Helene Bergmann, 1:12:45 Sunden
  3. Johanna Odemann, 1:13:17 Stunden

Einen ausführlichen Artikel inklusiver Bildergalerie zum Pushing Limits Race gibt´s hier: Premiere mit 40 Profiathleten

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