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Valencia-Halbmarathon 2019 Teferi vor Hassan beim Halbmarathon in Valencia

Senbere Teferi und Yomif Kejelcha gewannen den Valencia-Halbmarathon 2019 und überzeugten dabei mit Weltklasse-Zeiten.

Der Traum vom Halbmarathon-Weltrekord hat sich für Sifan Hassan ein weiteres Mal nicht erfüllt. Im Frühjahr wollte die aus Äthiopien stammende Holländerin die Marke der Kenianerin Joyciline Jepkosgei (64:51 Minuten) in Berlin angreifen. Doch bei dem Rennen in der deutschen Hauptstadt war die Europarekordlerin (65:15) nicht in entsprechender Form. Nun warf sie in Valencia nach rund sieben Kilometern ein Sturz zurück. Zwar konnte Sifan Hassan relativ schnell wieder zur Spitzengruppe aufschließen, doch das Rennen gewann am Ende Senbere Teferi. Die 24-jährige Äthiopierin stellte mit 65:32 Minuten einen Landesrekord auf und wurde zur zwölftschnellsten Halbmarathonläuferin aller Zeiten.

Sifan Hassan trotz Sturz auf Rang zwei

Sifan Hassan, die vor kurzem bei den Weltmeisterschaften mit einem einmaligen Doppelsieg über 1.500 und 10.000 m auf sich aufmerksam gemacht hatte und zur Trainingsgruppe des nun gesperrten US-Trainers Alberto Salazar gehörte, lief als Zweite ebenfalls noch hochklassige 65:53. Rang drei erreichte die Kenianerin Joan Chelimo in 66:09. Deutlicher war dann der Abstand zu den Rängen vier und fünf, die Alia Saeed Mohammed (Vereinigte Arabische Emirate/68:01) und Tigist Assefa (Äthiopien/68:24) belegten.

Wesentlich knapper war das Rennen der Männer. Hier triumphierte Yomif Kejelcha in hochklassigen 59:05 Minuten. Der Äthiopier erzielte in seinem zweiten Halbmarathonrennen eine persönliche Bestzeit und schob sich in der Jahresweltbestenliste auf Rang vier nach vorne. Im Zwei-Sekunden-Abstand folgten Benard Ngeno (Kenia/59:07) und Jemal Yimer (Äthiopien/59:09), der knapp vor dem zeitgleichen Leonard Barsoton (Kenia) im Ziel war.

Schnelle Frauen-Zeiten beim Ljubljana-Marathon

Die Frauen produzierten die hochklassigsten Ergebnisse beim Ljubljana-Marathon am Sonntag. Die Kenianerin Bornes Kitur gewann das Rennen mit einem Streckenrekord und einer persönlichen Bestzeit von 2:21:26 Stunden vor Shitaye Eshete (Bahrain/2:21:33) und Diana Chemtai (Kenia/2:22:07).

Das Rennen der Männer gewann Kelkile Gezahegn. Der Äthiopier, der vor einem Jahr den Mainova Frankfurt-Marathon gewonnen hatte, siegte in 2:07:29 Stunden vor Anthony Maritim (Kenia/2:07:52) und Vincent Rono (Kenia/2.08:06).

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