Wachau-Marathon 2019

Wachau-Marathon 2019 Über 7.000 Läufer feiern in der Wachau ein Lauffest

Markus Marouschek und die Slowakin Zuzana Korotviková gewannen den 22. Wachau-Marathon. Die Bedingungen waren bestens.

Perfektes Laufwetter fanden die Teilnehmer des 22. Wachau-Marathons am Sonntag, den 29. September in Österreich vor. Der beliebte Landschaftsmarathon durch die Wachau mit Ziel in Krems zog in diesem Jahr über 7.000 Läufer an und konnte so einen deutlichen Zuwachs verbuchen. Auch wenn das Feld der afrikanischen Eliteläufer aufgrund der parallel stattfindenden Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Doha sowie des Berlin-Marathons etwas dünner besetzt war, gewann über die Halbmarathondistanz mit Charles Karanja Kamau einmal mehr ein Kenianer. Über ihn stoppte die Uhr nach schnellen 1:01:01 Stunden. Zweiter wurde wie im Vorjahr sein Landsmann Philimon Kipkorir Maritim (1:02:33 Stunden). In 1:04:28 Stunden lief der Niederösterreicher Christian Steinhammer überraschend auf Platz drei, womit er auch die Österreicherwertung gewann. Zweitbester Österreicher war der Gesamtsechste Kevin Wallner von der Union St. Pölten (1:10:48 Stunden).

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Ebenso hochklassig war auch das Halbmarathon-Rennen der Frauen. Joyline Chemutai aus Kenia gewann in 1:11:20 Stunden vor Ruth Nundu-Mbatah (1:13:24 Stunden). Auf Platz drei kam die Deutsche Thea Heim, die mit ihrer Zielzeit von 1:15:53 Stunden in Anbetracht ihrer laufenden Marathonvorbereitung zufrieden war. Schnellste Österreicherin wurde Doris Merz in 1:26:34 Stunden vor Beatrix Krainer (1:26:54 Stunden) und Teresa Feit (1:28:00 Stunden).

Markus Marouschek folgt auf Seriensieger Wolfgang Wallner

Die spannendste Frage des 22. Wachau-Marathons war, wer sich in Abwesenheit von Seriensieger Wolfgang Wallner den Marathonsieg sichern könne. Nach 42,195 intensiven Kilometern gelang dies nach 2:38:48 Stunden Markus Marouschek aus St. Pölten. Dahinter freuten sich Mario Sturmlechner (2:44:48 Stunden) und Robert Glaser (2:48:30 Stunden) über die Plätze zwei und drei. Das Rennen der Damen machte Zuzana Korotviková aus Slowenien, die die Marathonstrecke in 3:12:14 Stunden bewältigte. Diana Beria-Klusoczki aus dem Kosovo wurden in 3:15:49 Stunden Zweite. Das Podest komplettierte Dora Nemeth aus Ungarn in 3:18:06 Stunden.

Von Achleiten nach Krems in 37 Minuten

Über die elf Kilometer von Achleiten nach Krems hatte derweil Martin Hofbauer in 37:32 Minuten die Nase vorn. Nach einem packenden Zielsprint kamen Christian Gegg und Hanspeter Hödl dahinter zeitgleich ins Ziel. Herausragend lief auch die erst 13 Jahre alte Marie Glaser, die als erste Frau nach 45:39 Minuten im Ziel war. Monika Winkler wurde Zweite, Samantha Jany Dritte.

Perfekte Atmosphäre und herrliche Bedingungen

Am Ende eines langen Laufsporttages freute sich Veranstalter Michael Buchleitner über den erstklassigen Verlauf des Events, das bei sonnigem Wetter stattgefunden hatte und unerwartet viele Läufer und Zuschauer angezogen hatte: „Wir freuen uns riesig über diesen Aufwärtstrend was die Teilnehmerzahlen betrifft und vor allem auch darüber dass heute all jene, die sich für einen Start hier entschieden haben, mit perfekter Atmosphäre und so herrlichen Bedingungen belohnt wurden.“

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