Olympiasiegerin trifft auf Weltmeisterin www.photorun.net

Hochklassiges Duell: Jepchirchir vs. Chepngetich

Leichtathletik-WM 2022 Olympiasiegerin trifft auf Weltmeisterin

Beim WM-Marathon in Eugene​ trifft am 18. Juli Peres Jepchirchir mit ihrer Landsfrau Ruth Chepngetich auf die Titelverteidigerin.

Ein großes Duell zeichnet sich beim Frauen-Marathon bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Eugene (USA) ab: Kenias Olympiasiegerin Peres Jepchirchir trifft bei dem Rennen auf die Titelverteidigerin, ihre Landsfrau Ruth Chepngetich. Der WM-Marathon der Frauen wird am 18. Juli bereits um 6.15 Uhr Ortszeit gestartet, um mögliche hohe Temperaturen weitestgehend zu vermeiden.

Während Ruth Chepngetich, die das WM-Gold vor drei Jahren in einem extremen Hitzerennen in Doha gewonnen hatte, bereits vor längerer Zeit angekündigt hatte, zur Titelverteidigung antreten zu wollen, kam die Nominierung von Peres Jepchirchir am Wochenende überraschend. Die Olympiasiegerin hatte im April den Boston-Marathon nach einem dramatischen Zweikampf knapp vor der Äthiopierin Ababel Yeshaneh gewonnen. Durch den WM-Start wird sie im Früh-Herbst sicherlich nicht bei einem der großen City-Marathonrennen starten können. Eine Titelverteidigung beim New York-Marathon im November könnte aber möglich sein.

Ababel Yeshaneh und Gotytom Gebreslase, die im vergangenen Jahr den Berlin-Marathon bei ihrem Debüt über die 42,195 km gewann, gehören zu einer Gruppe von Athletinnen, die Äthiopiens Leichtathletik-Verband für den WM-Marathon nominiert hat. Sie könnten vielleicht die kenianischen Favoritinnen gefährden.

Eliud Kipchoge steht nicht auf Kenias Liste für WM-Marathon

Der Männer-Marathon, der bei der WM tags zuvor zur gleichen Zeit gestartet wird, ist in der Spitze nicht so spektakulär besetzt wie das Rennen der Frauen. Olympiasieger und Weltrekordler Eliud Kipchoge (Kenia) steht nicht auf der kenianischen Team-Liste. Er wird sicherlich einen Start bei einem Herbst-Marathon vorziehen. Bei den Äthiopiern wurde Titelverteidiger Lelisa Desisa bisher nicht nominiert, obwohl er als WM-Sieger von 2019 eine Wildcard hätte. Der frühere Halbmarathon-Weltrekordler und New York-Marathon-Sieger Geoffrey Kamworor (Kenia) sowie Sisay Lemma (Äthiopien), der im vergangenen Herbst den London-Marathon gewann, wurden von ihren Verbänden nominiert. Beide gehören in Eugene zu den Favoriten.

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