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Magenprobleme beim Laufen Was tun bei Sodbrennen?

Ihr Magen spielt beim Laufen manchmal verrückt? Wir erklären die Ursachen für Sodbrennen und geben Tipps zum Umgang damit.

Sodbrennen +

Das unangenehme Brennen entsteht, wenn Salzsäure aus dem Magen in die Speiseröhre gelangt.

Viele Läufer machen im Laufe ihres Trainingslebens Erfahrungen mit Sodbrennen. Die möglichen Ursachen für Sodbrennen in Ruhe oder auch während Belastung sind vielfältig. Meist ist das Ganze harmlos und z. B. durch Stress bedingt. Auch intensives Training kann vom Körper als Stress wahrgenommen werden und deshalb mit Sodbrennen reagieren.

Ernstere Gründe ausschließen

Allerdings gibt es auch ernsthafte Hintergründe, was – zumindest bei wiederholten bzw. dauerhaften Beschwerden – unbedingt durch gezielte Untersuchungen ausgeschlossen werden muss. So ist es z. B. wichtig, eine Refluxösophagitis (Speiseröhrenentzündung), eine Gastritis (Magenschleimhautentzündung), eine Helicobakter-Besiedelung (Bakterien) des Magens und besonders ein Ulcus (Magengeschwür) früh zu erkennen und dann adäquat zu behandeln. Hierzu ist unter Umständen eine Magenspiegelung durchzuführen, mittels der auch eine Hiatusinsuffizienz/-hernie (Zwerchfelllücke am Speiseröhrendurchtritt, wodurch Säurerückfluss vereinfacht ist) erkannt werden kann. Die jeweils notwendige Behandlung (vor allem medikamentöse Säureblocker) erfolgt durch Ihren Arzt.

Tipps gegen Sodbrennen beim Laufen

In den meisten Fällen hat das Sodbrennen aber eine harmlose Ursache und wird durch äußere Reize bedingt. Solche Reize können etwa die Belastung durch das Laufen sein oder aber mit der Ernährung zusammenhängen. Versuchen Sie einmal, die Sache durch eine halbe Banane oder auch einen Säureneutralisator (z.B. Wirkstoff Magaldrat in einem Gel oder als Kautablette) zu stabilisieren. Zusätzlich ist es sinnvoll und sicher hilfreich, den Kaffeekonsum (ebenso Heißes, Eiskaltes, Scharfes, voluminöse Mahlzeiten und Alkohol) einzuschränken. Darüber hinaus entlastet ausführliches Kauen der Nahrung den Magen, der dann für den Verdauungsprozess weniger Säure bilden muss. Insgesamt empfehle ich wie grundsätzlich auch in dieser Situation viel Flüssigkeit (Mineralwasser oder grüne Tees) sowie keine Nahrungsmittel in den letzten zwei Stunden vor dem Lauf.
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28.05.2018
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