Die besten Laufschuhe im Test
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Die besten leichten Laufschuhe Hersteller

Leichte Laufschuhe im Test

Lightweight-Trainer Die besten leichten Laufschuhe

Mit leichten Laufschuhen kann man schnell laufen. Das sind die aktuellen Top-Modelle unter den Lightweight-Trainern.

Wer schnell läuft, weiß leichte Schuhe zu schätzen. Es gibt zwei Arten von Laufschuhen, die diesem Bedürfnis besonders nachkommen: Wettkampfschuhe und Lightweight-Trainer. Im Gegensatz zu den kompromisslos auf Tempo ausgelegten Wettkampfschuhen (hier finden Sie unseren Wettkampfschuh-Test), sind Lightweight-Trainer meist etwas komfortabler in Sachen Dämpfung und Stabilität ausgestattet.

Das sollten Sie vor dem Kauf von Lightweight-Trainern wissen

  • Vorteil: Der Grund, warum schnelle Läufer auf Lightweight-Trainer, also schnelle, leichte Laufschuhe, schwören, liegt in der Beschleunigung der Füße. Die muss bei jedem Schritt aufs Neue geleistet werden. Je leichter dabei ein Schuh ist, desto weniger Energie muss vom Läufer aufgewendet werden. Lightweight-Trainer sparen also bei jedem Schritt Energie.
  • Einsatzgebiet: Typischerweise werden Lightweight-Trainer bei schnellen Trainingseinheiten (Intervalltraining, Tempodauerlauf) getragen. Für einen Großteil der Hobbyläufer sind sie auch die richtige Wahl für den Wettkampf, denn sie verzichten im Gegensatz zu speziellen Wettkampfschuhen nicht völlig auf Komfort. Vorsicht: Wenn Sie gerade erst mit dem Laufen begonnen haben, wenn Ihre Füße beim Laufen einknicken oder wenn Sie Übergewicht haben, sind Lightweight-Trainer eher nicht die richtige Wahl. Greifen Sie – auch im Wettkampf – zu Dämpfungsschuhen oder Stabilschuhen.
  • Gewicht: Wog ein Lightweight-Trainer noch vor fünf Jahren um die 250 Gramm, sind es heute gut und gerne etwa 50 bis 100 Gramm weniger. Generell gilt: Je leichter ein Schuh, desto geringer die Unterstützung. Oft fehlt es an stabilisierenden Elementen und weich gepolsterten Obermaterialien.
  • Komfort: Aufgrund der neuen Entwicklungen bei den Mittelsohlen- und Obermaterialien schaffen es die Hersteller heute, komfortable Modelle auf den Markt zu bringen, die hervorragende Dämpfungseigenschaften und eine bequeme Passform aufweisen.

Die besten Lightweight-Trainer im Test

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht mit den Top-Modellen, die uns in dieser Laufsaison besonders überzeugen konnten. Die Sortierung erfolgt von schwerer hin zu leichter. Die Angaben in Gramm beziehen sich, sofern nicht anders angegeben auf die US-Größe 9/EU-Größe 43.

Adidas Adizero Boston 10

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Alles ist neu beim neuesten Boston. Mit dem Vorgänger-Modell, das noch eine Weile parallel im Programm bleibt, hat er neben dem Namen nur noch die Passform gemein, der Laufeindruck ist komplett anders. Statt des bewährten EVA-Schaums „Boost“ in der Mittelsohle kam nun das neue „Lightstrike Pro“-Mate­rial zum Einsatz. Mit der Rocker-Konstruktion und den Karbon­elementen in der Mittelsohle erinnert der Boston 10 nun am ehesten an eine zahmere und trainingstaug­liche Ver­sion des Adizero Pro 2. „Ich trauere dem direkten Lauf­gefühl des alten Boston nach“, so ein Testläufer, „auch wenn der neue auf dem Papier klar der bessere Schuh ist.“

Gewicht: 239 Gramm (Frauen), 286 Gramm (Männer)
Sprengung: 8 Millimeter (Frauen), 8,5 Millimeter (Männer)
Preis: 150 Euro

Asics Novablast 2

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Der erste Asics Novablast wurde auf Anhieb ein Erfolg. Basis war die sehr soft gedämpfte, gleichwohl sehr reaktive Mittelsohle („Flytefoam Blast“). Beim Novablast 2 ist sie etwas anders geformt, bietet jetzt nur noch acht Millimeter Sprengung und ist mit einem stärkeren Fersenstabilisator ausgerüstet. Aber so richtig stabil ist der Novablast nicht, gerade im Vorfußbereich bietet er sehr viel Flexibilität – hervorragend für effiziente Läufer und Vor- und Mittelfußausetzer, die ihr ganzes Trainingsspektrum mit dem Nova­blast 2 abdecken können. Für Läufer mit schwachen Fußgelenken, hohem Gewicht oder Neigung zur Pronation ist er dage­gen weniger geeignet.

Gewicht: 225 Gramm (Frauen), 275 Gramm (Männer)
Sprengung: 8 Millimeter
Preis: 140 Euro

Craft CTM Ultra Carbon

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Optisch denkt man bei diesem Schuh gleich an Wettkampfmodelle à la Nike Vaporfly oder Adidas Adizero Pro. Aber der auffällige CTM Ultra Carbon bietet eine alltagstaugli­chere Alternative: Er kann Tempo, aber die Sohlenabstimmung mit dem sehr reaktiven Dämpfungsschaum läuft sich auch bei etwas langsamerem Tempo gut und ist durchaus Ultra-tauglich. Die steife Carbonplatte ist nämlich im Zehenbereich geteilt und etwas flexibel. Auffälligster Unterschied zu den reinen Straßenrennschuhen ist die profilierte Außensohle des CTM, sie taugt auch für befestigte Feld- oder Waldwege und ist deutlich länger haltbar, Craft verspricht 600 Kilometer. Der Schuh ist also eher ein Schaf im Wolfspelz. Die Außensohle bietet gute Traktion und Haltbarkeit, auch abseits des Asphalts

Gewicht: 215 Gramm (Frauen), 240 Gramm (Männer)
Sprengung: 5 Millimeter
Preis: 180 Euro

Mizuno Wave Rebellion

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Den Rebellion hat Mizuno für schnelles Trainings- sowie Wettkampftempo konzipiert. Dabei sorgt die voluminöse Mittelsohle dafür, dass der Schuh nicht übertrieben hart ist: Das Mittelsohlenmaterial ist noch mal 22 Prozent leichter und 35 Prozent rückfedernder als beim Vorgänger­modell. „Beim Abrollen ist der Vorwärts-Push durch die Mittelsohle deutlich spürbar“, so ein Testläufer. Die Wave-Platte ist erstmalig glasfaserverstärkt: Das stützt den Fuß ebenso wie die im Vorfußbereich breite Sohlenform und sorgt für einzigartige Stabi­lität bei diesem leichten Schuh, der für leichte und schwerere Läufer geeignet ist. Die Passform ist eher breit.

Gewicht: 215 Gramm (Frauen), 230 Gramm (Männer)
Sprengung: 8 Millimeter
Preis: 200 Euro

Saucony Endorphin Speed 2

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Die Modellversion Speed ist die alltagstauglichere Alternative zum Endorphin Pro. Der Speed 2 bietet dieselbe ausgeprägte Rocker-Kons­truktion wie der Pro, auch der Mittelsohlenschaum ist derselbe: „PWRRUN PB“, eine der derzeit besten Mischungen auf dem Markt, so das Urteil der Testläufer. Doch statt einer Carbonplatte wie in der „Elite“-Version kommt im Speed 2 eine etwas flexiblere Nylonplatte zum Ein­satz: Diese Kombi sorgt für spürbaren Vorwärtstrieb, belastet die Bänder (Achillessehne) aber nicht so sehr. Deshalb läuft sich der Speed 2 angenehmer und ist eine gute Alternative für schnelle Hobbyläufer, zumal Geometrie und Gewicht des Schuhs absolut wettkampftauglich sind.

Gewicht: 198 Gramm (Frauen), 224 Gramm (Männer)
Sprengung: 8 Millimeter
Preis: 180 Euro

On Cloudflash

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Dass der Cloudflash der leichteste Schuh der Schweizer Marke On ist, sieht man schon daran, wie dünn die 14 Pufferelemente in der Außensohle (Clouds) im Vergleich zu anderen On-Modellen sind. Der Schuh ist entsprechend wenig gedämpft. Die Passform sollte den meisten Füßen gerecht werden, ist weder eng noch weit. Das flexible, dünne Obermaterial und die Schnürung sorgen für Halt, selbst in engen Kurven. Wichtig: Der On Cloudflash fällt groß aus, sodass man ihn eine ganze bis eineinhalb Nummern kleiner wählen sollte. Fazit: Der On Cloudflash ist für leichte Läufer mit einem aktiven Laufstil geeignet. Für diese Zielgruppe ist er ein Top-Wettkampfschuh bis hin zur Halbmarathonmarke. Marathons werden wegen der wirklich sehr geringen Dämpfung wohl nur wenige Läufer darin problemlos absolvieren können.

Gewicht: 190 Gramm (Frauen), 210 Gramm (Männer)
Sprengung: 5 Millimeter
Preis: 189,95 Euro

Asics Metaspeed Sky

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Er wurde für Tokio entwickelt und hat sich dort bereits bewährt: Der Metaspeed Sky hat sich auf Anhieb in die erste Reihe der Carbonschuhe katapultiert. Der leichte, reaktive Mittelsohlenschaum „FF Blast Turbo“ und eine impulsverstärkende Karbonplatte sorgen für bessere Laufökonomie. Laut Asics machen Läufer zwischen 1,2 und 2,6 Prozent weniger Schritte mit dem Schuh. Dabei ist der „Sky“ eher für Läufer mit langem Laufschritt, das Schwestermodell „Edge“ eher für Läufer mit hoher Schrittfrequenz konzipiert. Trotz dicker Sohle und hoher Rückstellkräfte läuft sich der „Sky“ in Kurven stabil und ist auch für Hobbyläufer geeignet.

Gewicht: 165 Gramm (Frauen), 199 Gramm (Männer)
Sprengung: 5 Millimeter
Preis: 250 Euro

Nike ZoomX Vaporfly Next% 2

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Nike war mutig, als 2018 für das Vorgängermodell alle bis dahin geltenden Weisheiten über Wettkampfschuhe über den Haufen geworfen wurden. Eliteläufer zeigten, dass die Mischung aus Karbonplatten-versteifter Mittelsohle und reaktivem Schaum zu besseren Leistungen führen kann, mittlerweile setzen auch viele Alltagsläufer auf den Schuh. Es werden aber auch immer wieder die etwas kapriziösen Laufeigenschaften bemängelt, die vor allem die Achillessehne stärker belasten. Der Vaporfly Next% 2 ist in der Sohlenkonstruktion unverändert, sein Obermaterial ist aber weicher und bietet mehr Halt.

Gewicht: 184 Gramm (Männer)
Sprengung: 8 Millimeter
Preis: 250 Euro

Saucony Fastwitch 9

Saucony Fastwitch 9
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Selbst wenn man das Gewicht des Saucony Fastwitch 9 kennt, ist man überrascht, wie leicht er ist, sobald man ihn aus dem Karton befreit. Dennoch fehlt es ihm nicht am Komfort. Das Gefühl am Fuß ist, wie eigentlich immer bei Saucony, sehr angenehm. Beim Laufen verhält es sich ähnlich: Ja, der Schuh hat eine recht dünne, sehr flexible Mittelsohle, dennoch ist die Dämpfung weniger hart und direkt, als man wegen der Sohlendicke annimmt. Mit geringen vier Millimetern Sprengung und der hohen Flexibilität macht dieser Schuh vor allem leichteren Läufern mit einem aktivem Laufstil (Aufsatz auf dem Vorfuß oder Mittelfuß) auf eher kürzeren Strecken Spaß.

Gewicht: 167 Gramm (Frauen), 190 Gramm (Männer)
Sprengung: 4 Millimeter
Preis: 125 Euro

Skechers GoRun Razor 3 Hyper

Skechers GoRun Razor 3 Hyper
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Der Hyper-Burst-Schaum von Skechers ist wie viele Mittelsohlen aus EVA. Der Kunststoff wird hier aber nicht klassisch aufgeschäumt, stattdessen wird ein reiner EVA-Block unter Hitze und Druck mit Kohlendioxid und Stickstoff zusammengebracht. Die Gase werden dabei zu einem überkritischen Fluid – ein thermodynamischer Zustand zwischen flüssig und gasförmig – das auf den Kunststoff wirkt. Gleicht man Temperatur und Druck aus, dehnt sich der zuvor kleine, harte EVA-Block zu einer großen, weichen Hyper-Burst-Mittelsohle aus, die leicht, responsiv und komfortabel zugleich ist. Das Ergebnis ist ein weiches Laufgefühl, bei dem man aber nicht das Gefühl hat, dass Energie verpufft. Die aufgebogene Sohlenform (Rocker) greift durch die hohe Flexibilität der Sohle kaum in den Abrollvorgang ein. Das Obermaterial ist luftig – das vordere Drittel besteht quasi nur aus Löchern – und die Zunge dünn. Der Razor ist im Grunde ein klassischer Racing Flat, der durchaus Marathon-tauglich ist. Einer der besten Wettkampfschuhe (ohne Carbonplatte) des Jahres.

Gewicht: 181 Gramm
Sprengung: 6,5 Millimeter
Preis: 145 Euro

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