Die besten Laufschuhe im Test
Die RUNNER’S-WORLD-Laufschuhtests
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Die besten Schuhe für den Laufeinstieg

Tipps und Empfehlungen Die besten Schuhe für den Laufeinstieg

Gerade neu mit dem Laufen angefangen? Gute Entscheidung! Mit den richtigen Laufschuhen macht das doppelt so viel Spaß – verprochen!

Zum Laufen brauchen Sie nicht viel, aber ein passender Laufschuh ist Pflicht. Warum? Weil ausgelatschte Turnschuhe oder Alltags-Sneaker der Hauptgrund für Verletzungen sind. Sie dämpfen den Aufprall kaum und geben dem Fuß schlicht nicht die Stabilität, die er beim Laufen braucht. Außerdem werden Sie garantiert überrascht sein, wie leicht es sich mit einem neuen, passenden Laufschuh plötzlich läuft.

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Das müssen Sie vor dem Kauf von Laufschuhen wissen

Vorab: Auch wenn wir Ihnen hier den direkten Link zum Online-Bestellen liefern – nichts ersetzt die individuelle Beratung in einem Sportgeschäft. Die Händler und Händlerinnen analysieren ihre Bedürfnisse und empfehlen Ihnen das passende Modell. Sie erkennen außerdem mögliche Fußfehlstellungen, von denen Sie vielleicht gar nichts wussten. Wir können nur allgemeine Tipps liefern, auf deren Basis Sie dann selbst entscheiden müssen, ob der Schuh sich für Sie eignet.

  • Anprobe: Auch wenn Sie online bestellen, geht nichts über eine Anprobe. Das geht am besten im lokalen Laufladen. Wenn Sie bestellen, sollten Sie den Schuh dennoch zu Hause anprobieren, bevor Sie mit dem Lauf starten.
  • Größe: Als Faustregel gilt, Laufschuhe sollten eine Nummer größer gekauft werden als Alltagsschuhe. Denn der Fuß benötigt bei der Laufbewegung mehr Platz als beim Gehen. Vor dem längsten Zeh sollte mindestens ein halber, höchstens ein ganzer Daumen Platz sein.
  • Passform: Ein Schuh passt, wenn er an keiner Stelle drückt und Sie sich in ihm rundum wohlfühlen. Testen Sie auch in geflexter Position (wie beim Abdruck), dabei können Sie besonders die Form der Zehenbox auf ausreichend Platz überprüfen.
  • Preis: Teurer ist nicht gleich besser. Normale Dämpfungsschuhe für Läuferinnen und Läufer ohne Fehlstellung kosten meist zwischen 120 und 140 Euro.
  • Neutral oder stabil: Gängig ist die Unterscheidung in Neutral- und Stabilschuhe. Wer keine Fußfehlstellungen hat, ist mit einem Neutralschuh meist gut beraten. Wessen Fuß beim Laufen nach innen knickt oder auch wer übergewichtig ist, profitiert möglicherweise von einem Stabilschuh.
  • Modellname: Viele Klassiker-Modelle gibt es schon lange und werden regelmäßig von den Herstellern überarbeitet. Um welche Version es sich handelt, können Sie meist an den fortlaufenden Nummern im Modellnamen erkennen. Tipp: Vorgängermodelle sind oft eine günstige Alternative.

Eine ausführliche Laufschuh-Kaufberatung finden Sie hier.

Das sind die besten Laufschuhe für den Laufeinstieg

Wir bei RUNNER'S WORLD testen pro Jahr etliche Schuhmodelle. Hier kommen nun unsere Laufschuh-Empfehlungen für alle, die gerade (wieder) mit dem Laufen anfangen. Natürlich eignen sich diese Modelle auch für Fortgeschrittene, sie sind durch ihre Eigenschaften aber besonders für Laufneulinge geeignet.

1. Unkomplizierte Begleiter für alle Läufe

Anziehen, loslaufen, vergessen: Diese Laufschuhe sind im besten Sinne unauffällig. Sie bieten eine ausgewogene Dämpfung, um bequem unterwegs zu sein, aber zugleich noch genug Direktheit um ein gutes Gefühl für den Untergrund zu haben. Dank guter Flexibilität sind sie auch für flottere Passagen zu haben.

On Cloudmonster

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Mit dem Cloudmonster betritt On neues Terrain: Dabei bezeichnet Monster die Auslegung auf maximalen Komfort. Das Ergebnis ist eine Dämpfung auf so hohem Niveau, wie sie bei On bislang noch nicht erreicht wurde.

„Gemessen an dem Maß an Dämpfung läuft sich der Schuh recht agil“, attestiert ein Testläufer.

Der Cloudmonster ist ein kompletter Trainingsschuh für festen Untergrund. Ob für kurze, lockere oder längere Läufe, da ist der Cloudmonster in seinem Element. Aber auch Einsteiger werden sich über den leichten, moderaten Support und den sehr guten Komfort freuen. Das Einsatzgebiet ist dabei eindeutig der feste Untergrund oder ausgebaute Feld- und Waldwege. Für Trails oder unwegsames Gelände eignet sich der Cloudmonster nicht. Aber für hohes Lauftempo mit Tempointervallen gibt es bessere (On-)Laufschuhe.

Ein Testläufer: „Der Cloudmonster ist für mich ein hervorragender City-Laufschuh. Im Matsch oder auf Trails sammelt die Sohle zu viel Dreck oder gar Steine.“

Insgesamt öffnet sich On mit dem Cloudmonster für eine neue, breitere Zielgruppe: Für Läuferinnen und Läufer, die mehr Komfort im Laufschuh suchen – ein Aspekt der nicht nur bei langen Läufen, sondern auch von Einsteigerinnen und Einsteigern geschätzt wird.

Gewicht: 275 g (Männer, US M8.5); 230 g (Frauen, US W7)
Sprengung: 6 mm, (30 mm/Ferse, 24 mm/ Vorfuß)
UVP: 169,95 Euro, 230 Schweizer Franken

Saucony Ride 15

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Der Saucony Ride ist ein Klassiker in der Kategorie der neutralen Dämpfungsschuhe. Er bietet hohen Trage- und Dämpfungskomfort und eignet sich als vielseitiger Alltags-Trainingsschuh

Der Laufeindruck des neuen Ride ist geprägt durch den soften Sohlenaufsatz. Schon auf den ersten Metern ist das hohe Maß an Dämpfungskomfort spürbar. Davon profitieren leichte und schwerere Läuferinnen und Läufer gleichermaßen. Eine deutliche Verbesserung bedeutet er aber vor allem auch für Mittelfußläuferinnen und -läufer. Denn sie profitieren besonders von der zusätzlichen, besseren Dämpfung unter dem Mittelfuß.

Der Ride ist in seiner 15. Ausführung in seinen Kernqualitäten noch einmal deutlich besser geworden. Der Laufkomfort ist gesteigert, die Dämpfung angenehm weich – ohne zu plüschig zu sein. Für moderates, alltägliches Training ist der Ride 15 für einen neutralen Laufstil hervorragend geeignet, ob beim Laufeinstieg oder für erfahrene Läuferinnen und Läufer. Der Ride bietet ein breites Einsatzgebiet als Trainingsschuh, ob für die Straße oder Park-, Feld- und Waldwege.

Gewicht: 249 g (Männer); 221 g (Frauen)
Sprengung: 8 Millimeter
UVP: 150 Euro

Adidas SolarGlide 5

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Adidas hat ein breites Angebot an Trainings-Laufschuhen. Der Solarglide stand bislang dabei immer ein bisschen im Schatten des sehr populären Ultraboost. Aber in der neuesten Version hat sich der Solarglide 5 ordentlich gemausert.

Der Solarglide ist ein neutraler, komfortabler Laufschuh und vermittelt als ein im positivsten Sinne alltagstauglicher Trainingslaufschuh ein tolles Laufgefühl mit etwas mehr Stabilität. Die Mittelsohle ist deutlich komfortabler als die des Vorgängers. War der Solarglide 4 noch ein typischer Fersenläufer-Schuh, bietet der Solarglide 5 auch im Mittelfußbereich sehr hohen Komfort – und eignet sich sehr gut auch für Mittelfußaufsetzer.

Der neue Solarglide ist im positivsten Sinne ein Everyday Trainer. Ein Trainingsschuh, der im Alltag jede Trainingsanforderung erfüllt, der sehr gut gedämpft, hohen Komfort bietet und bei neutraler Abstimmung trotzdem stabil bleibt. Das „Oversized“-Design des Schuhs weist ihn als Trainingsschuh aus. Ja, das Gewicht ist gegenüber dem Vorgänger leicht gestiegen. Aber im Laualltag fällt das nicht ins Gewicht.

Der Solarglide 5 ist nicht der leichteste oder schnellste Schuh, aber dafür eignet er sich auch für für schwerere Läuferinnen und Läufer gleichermaßen wie für den Einstieg. Deshalb verdient sich der Adidas Solarglide 5 eine ganz klare Empfehlung als hochwertiger, komfortabler Trainingsschuh mit gutem Preis-Leistungsverhältnis.

Gewicht: 335 Gramm (Männerversion);
Sprengung: 10 Millimeter
UVP: 140 Euro

Reebok Floatride Energy 3.0

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Den Reebok Floatride Energy gibt es aktuell in der dritten Version, schon die beiden Vorgänger-Modelle hatten uns gut gefallen. Für knapp unter 100 Euro bekommen Sie einen unkomplizierten, relativ einfach konstruierten Laufschuh. Er bietet eine sehr komfortable, aber nicht übermäßige Dämpfung über die gesamte Länge und ein neutrales Abrollverhalten (also keine stabilisierenden Elemente). Beides macht ihn auch für Mittelfuß- und Vorfußläufer interessant, also Läufer, die beim Fußaufsatz nicht mit der Ferse zuerst den Boden berühren, sondern mit (der äußeren Seite vom) Mittelfuß oder Vorfuß. Neben dem hohen Komfort lobten unsere Tester besonders die gute Passform.

Gewicht: 204 Gramm (Frauen, US 7) / 241 Gramm (Männer, US 9)
Sprengung: 9 Millimeter
UVP: 100 Euro

Mizuno Wave Sky Neo

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Deutliche Komfortsteigerung bei Mizuno: Der Mizuno Wave Sky Neo profitiert wie auch der Wave Rider von den neuen Mittelsohlen-Technologien mit leichteren und reaktiveren Kunststoffen. Das spürt man schon beim ersten Schritt. Bis auf die feste Fersenschale kommt der Neo zwar ohne Stabilitätselemente aus, aber die recht torsionssteife Mittelsohle mit einem weicheren Einsatz unter der Ferse sorgt für viel Stabilität im Abrollvorgang. Dazu umfasst das eigentlich sehr weiche Obermaterial den Mittelfußbereich sehr fest. Das Ergebnis ist ein gleichermaßen komfortables wie stabiles Abrollverhalten. „Das ist ein Bequemschuh für ruhiges Lauftempo, der auch für höheres Körpergewicht geeignet ist“, so ein Tester. Mizuno-typisch ist die relativ große Sprengung von 10 Millimetern.

Gewicht: 275 Gramm (Frauen); 335 Gramm (Männer)
Sprengung: 10 Millimeter
UVP: 200 Euro

2. Weich gedämpfte Laufschuhe für ein extra-komfortables Laufgefühl

Bei den Dämpfungsmaterialien in der Zwischensohle, dem Herzstück des Laufschuhs, gab es in den vergangenen Jahren eine wahre Flut an Innovationen. Leichtere Schäume mit besserem Rückstellverhalten schenken ein weiches, aber auch federndes Laufgefühl. Mit diesen Laufschuhen sind Sie super-komfortabel unterwegs:

Adidas Ultraboost 22

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Die 2022er-Edition des Ultraboost scheint optisch unverändert zu sein – oder ist der Vorfußbereich etwas schmaler gearbeitet? Nach wie vor fällt die gerade im Rückfußbereich voluminöse Boost-Mittelsohle auf, die allerdings beim Mittelfußaufsatz weniger weich beziehungsweise schwammig dämpft, als man bei der Materialstärke vermuten würde; das ändert sich aber, sobald man mit dem Rückfuß landet: Der Schuh bietet angenehme Dämpfung, allerdings kein schwammiges Laufgefühl. Die Rückmeldung vom Boden ist aufgrund der dicken Sohle gering. Positiv: Der Schuh fühlt sich trotz des hohen Gewichts nicht wie ein Klotz am Bein an, sondern rollt ganz harmonisch ab, sehr gut geeignet für normale Dauerläufe.


Das gestrickte Obermaterial, dass zur einen Hälfte aus Parley Ocean Plastic und zur anderen Hälfte aus recyceltem Polyester besteht, ist dehnfähig und schmiegt sich angenehm um den Fuß. Erstaunlich ist, dass der Fuß trotz des wirklich sehr dehnfähigen Strickmaterials und nur vier Schnürösen sicher im Schuh sitzt. Auch enge, schnelle Kurven sind kein Problem. Unterstützt wird der sichere Halt von dem stark ausgeprägten Fersenbereich und dem tiefliegen Schwerpunkt, denn die Ferse sitzt quasi in der Mittelsohle und wird links und rechts eingefasst wie in einem Schalensitz – die Mittelsohle ist im Fersenbereich also gar nicht so fett, wie es scheint.

Der UB22 ist ein sehr guter Allround-Trainingsschuh mit komfortabler Dämpfung für festen Untergrund. Er bietet ein breites Einsatzspektrum und eignet sich auch für Läuferinnen und Läufer mit etwas höherem Gewicht.

Gewicht: 333 Gramm (Männer), 289 Gramm (Frauen)
Sprengung: 10 mm
Preis: 190 Euro

Asics Gel-Nimbus 24

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Der Gel-Nimbus 24 bedient die angestammte Zielgruppe. Er eignet sich sehr gut für Dauerläufe, ob in gemäßigtem oder flotten Dauerlauftempo. Gleichzeitig bedeutet das: Laufeinsteigerinnen und -anfänger werden vom Gel-Nimbus 24 begeistert sein. Der erste Eindruck ist fast schon überwältigend komfortabel, da einerseits das Obermaterial sehr anpassungsfähig ist, andererseits die Dämpfung einen „Plüschsofa“-Effekt verleiht, wie es eine Testläuferin im früheren Test beschrieb.

Jedoch: Für hohes Lauftempo ist der Gel-Nimbus nicht geeignet, auch nicht für flottes Wettkampftempo. Weniger geeignet ist der Schuh auch für sehr leichte Läuferinnen und Läufer, da wirkt der Schuh überfrachtet und etwas zu schwer.

Daneben gibt es übrigens keine schwerwiegenden Kritikpunkte. Zu achten ist auf eine gewissenhafte Schnürung: man muss sie sorgfältig und gleichmäßig festziehen, sonst kann sie Druckstellen verursachen. In den kleinen Rillen der Außensohle verfangen sich kleinste Kiesel; die Trail-Eigenschaften sind sehr begrenzt, für den Waldlauf auf ausgebauten Waldwegen ist der Nimbus okay, aber nicht für unwegsame Trails. Weiterer Kritikpunkt: Das Obermaterial ist nicht so atmungsaktiv wie bereits bei manch anderen Modellen; ist in diesem Punkt allerdings besser als das des Gel-Nimbus 23.

Der Gel-Nimbus 24 ist einer der Laufschuhe, mit dem man am wenigsten falsch machen kann: Er dämpft hervorragend, bietet gute Stabilität und ist ein alltagstauglicher Komfortkünstler, den man jederzeit wieder gerne zum Laufen anzieht. Er eignet sich für Einsteiger, Viel-Läuferinnen und verträgt auch höheres Körpergewicht. Dabei ist der 24er deutlich lauf-freudiger als sein Vorgänger, das macht den Asics Gel-Nimbus 24 zu einer der Top-Empfehlungen unter allen Dämpfungsschuhen.

Gewicht: 290 Gramm (Männer), 247 Gramm (Frauen)
Sprengung: 10 Millimeter (Männer) 13 Millimeter (Frauen)
UVP: 180 Euro

Adidas Adistar

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Der neue Adidas Adistar füllt eine Lücke – und, so sagt es ein Testläufer, „man muss den Konstrukteuren für den Mut zu diesem Schuh gratulieren!“ Denn der Adistar ist kein Schuh fürs Rampenlicht von prestigeträchtigen Marathon-Finishs – sondern ein Schuh, der für viele Hobbyläufer und viele Laufanfänger bestens geeignet ist: Stabil konstruiert, ohne die natürliche Bewegung des Fußes zu sehr einzuschränken. Und dazu mit einer sehr soliden Dämpfung mit spürbar festerem Druckpunkt, die aber auch bei etwas schwereren Läufern für ein sehr komfortables Abrollverhalten sorgt. Hier ist er eine sehr empfehlenswerte Alternative zu den Adidas-Modellen Ultraboost 22 und Solarboost.

Die Haltbarkeit konnte im ersten Test des Schuhs noch nicht überprüft werden, dafür reichte der Testzeitraum nicht. Aber die Kombination aus moderner EVA-Sohle und der bewährten Continental-Außensohle, die beim Adistar verbaut ist, lässt hier auf gute Werte hoffen. – Ob Einsteiger oder ambitionierter Läufer, der einen Schuh für die langen Strecken sucht: Der Adistar hat das Zeug dazu, ein ultra-verlässlicher Begleiter für die langen Läufen zu werden. Gerade bei den langen Trainingseinheiten im ruhigen Dauerlauftempo ist auf den Adistar Verlass.

Gewicht: 325 Gramm (Männerversion), 280 Gramm (Frauenversion)
Sprengung: 6 Millimeter
Preis: 140 Euro

Mizuno Wave Skyrise 2

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Der Mizuno Wave Skyrise ist ein äußerst gelungener Dämpfungsschuh, der überragenden Abroll- und Dämpfungskomfort mit einer gewissen Stabilität im Rückfuß, vor allem aber auch Dynamik, verbindet. Ein unkomplizierter und dank des verbesserten Obermaterials super-bequemer Schuh für quasi alle Trainingsläufe.

Gewicht: 240 Gramm (Frauen), 300 Gramm (Männer)
Sprengung: 10 Millimeter
Preis: 140 Euro

3. Diese Schuhe bieten eine gelungene Kombination aus Komfort und Stabilität

Viele Einsteiger und Einsteigerinnen wünschen sich neben einer komfortablen Dämpfung auch Stabilität von ihrem neuen Laufschuh. Das kann bei schwereren Läuferinnen und Läufern sinnvoll sein, aber auch bei Laufneulingen, deren Fußmuskulatur noch nicht oder nicht mehr kräftig genug ist. Verlassen Sie sich in den nächsten Phasen Ihrer Laufkarriere jedoch nicht einseitig auf eine Bewegungskorrektur durch den Laufschuh. Ideal ist es, die Fußmuskulatur gezielt zu trainieren: So stärken Sie Ihre Fußmuskulatur. Die hier vorgestellten Schuhe bieten Ihnen eine moderate Stabilität, aber dennoch ausreichend Komfort und Flexibilität für bequemes Laufen.

Brooks Adrenaline GTS 22

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Wer ein Schuh mit einem Mix aus weicher Dämpfung und Support sucht, ist beim Brooks Adrenaline richtig. Bekannt, beliebt, bewährt – der Adrenaline ist so etwas wie der VW Golf unter den Laufschuhen. Beliebt durch alle Läufergruppen hinweg, für Einsteiger genauso geeignet wie für Fortgeschrittene, unkompliziert, zuverlässig und seit Jahren ein Bestseller.

Zu den klassischen Zutaten eines stabilen Laufschuhs gehörten beim Adrenaline verschiedene Elemente: Ein wesentliches Merkmal des Schuhs sind seine 12 Millimeter Sprengung, das ist im Vergleich eher überdurchschnittlich. Gerade Anfängerinnen und Anfängern mag das normal und angenehm vorkommen beim Hineinschlüpfen in den Schuh, aber wenn man von einem flacheren Trainings-Laufschuh umsteigt in den Adrenaline, merkt man deutlich, dass die Ferse gegenüber dem Vorfuß deutlich höher steht.

Spürbar ist neben dem Komfort und der Stabilität die hohe Sprengung (12 mm). Insofern ist der Adrenaline GTS 22 eine hervorragende Wahl als Allround-Trainingsschuh für Läuferinnen und Läufer, die sich einen sehr stabilen Abrollkomfort wünschen. Vor allem bei mittlerem bis zu etwas höherem Körpergewicht ist die Sohlenabstimmung des Adrenaline sehr gut geeignet. Obendrein ist der Schuh auf einem sehr hohen Qualitätsniveau und verspricht eine lange Lebensdauer.

Gewicht: 289 Gramm (Herren US Größe 9) / 258 Gramm (Frauen US Größe 7)
Sprengung: 12 mm
UVP: 150 €

Saucony Guide 14

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Eine Aufwertung hat der Guide 14 gegenüber seinem Vorgänger erfahren, der in der neuen Version deutlich komfortabler geworden ist. Verantwortlich dafür ist beim Guide 14 eine zusätzliche Dämpfungsschicht mit „PWRRUN+“, einem sehr weichen und responsiven Schaum. Dadurch sind immerhin 32,5 mm Dämpfungsschaum unter dem Rückfuß. Das dämpft den Abrollvorgang, der aber nach wie vor durch Stabilität geprägt ist, Grund: Die sehr stabile mediale TPU-Konstruktion. Läufer, die das Nach-innen-knicken des Fußes bremsen wollen, finden hier eine robuste Lösung, aber nicht so stabil wie beim Saucony Hurricane. Zudem verhindert die gut gepolsterte, aber trotzdem extrem stabile Fersenkappe des Guide ein seitliches Ausbrechen des Fußes. Dabei hilft auch der gute Sitz im Mittelfuß, wo die Lasche über elastische Bänder seitlich mit der Mittelsohle verbunden ist: Die „Fascia“-Bänder stabilisieren den Abrollvorgang

Gewicht: 298 Gramm (Männer), 266 Gramm (Frauen)
Sprengung: 8 Millimeter
UVP: 140 Euro

Adidas Solarboost 3

Adidas Solarboost 3
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Hier bestellen: Männermodell[Link auf https://tidd.ly/3wBfaRL] oder Frauenmodell

Der neue Adidas Solarboost (aktuelle Version: Solarboost 3) verspricht ein Schuh der perfekten Balance zu sein. Und tatsächlich, er verbindet Dämpfung, Komfort und Stabilität und eignet sich damit für nahezu alle Trainingseinheiten. Der Solarboost 3 bedient dabei eine breite Zielgruppe: Vom Anfänger bis zum ambitionierten Läufer, vom neutralen Abrollverhalten bis zur Überpronation, dürften fast alle Läufer mit ihm zurechtkommen, insbesondere etwas schwerere Läufer. Adidas vereint hier die über die Jahre gesammelten Erfahrungen mit dem Boost-Material zu einem rundum gelungenen Schuh. Hier den ausfühlichen Testbericht lesen.


Typ: Neutral- bis Stabilschuh
Preis: 160 Euro

On Cloudstratus

On Cloudstratus 2
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Vor gut 10 Jahren wurde die Marke On gegründet, und sie ist heute die am schnellsten wachsende Laufschuhmarke der Welt. Was das über den Cloudstratus sagt? Den Schuh hätte es vor fünf Jahren noch gar nicht gegeben, da hat On die Läuferzielgruppe für diesen Schuh noch gar nicht im Blick gehabt; jetzt ist das Sortiment größer, im Vergleich zu den sonst eher filigranen On-Modellen wirkt der Cloudstratus wie das Schweizer „Chuchichäschtli“ (ein stabil konstruierter Holzschrank): Die doppelten „Cloud“-Elemente gepaart mit dem stabilisierenden Speedboard in der Mittelsohle stecken auch hohe (Gewichts-)Belastungen weg. Und sie bieten viel Halt, auch für schwerere Läufer. Trotzdem ist der Schuh nicht behäbig; er erhielt beim Test auch Lob von den Testern, die sonst überhaupt nicht auf stabilere Laufschuhmodelle stehen.

Gewicht: 305 Gramm
Sprengung: 8 Millimeter
UVP: 180 Euro

361° Nemesis

361° Nemesis
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Der Nemesis ist ein Stabilschuh. Heißt, er unterstützt den Fuß aktiv im Abrollvorgang. Das ist besonders für solche Läufer zu empfehlen, deren Füße beim Laufen übermäßig nach innen einknicken (Überpronation). Beim Nemesis funktioniert das mit einem Plastikelement unter dem Mittelfuß. Diese vom Hersteller "QU!KSpine" genannte Stütze steigert die Verdrehsteifigkeit der Sohle. Der Effekt: Fast unmerklich leitet der Schuh den Fuß in eine gerade Abrollbewegung.

Geeignet ist der Schuh für alle Distanzen: Auf der kurzen Feierabendrunde funktioniert er genauso gut wie bei langen Läufen bis zur Marathondistanz. Mit seiner konventionellen Bauweise ist der Nemesis eine Alternative für Läufer, die einen "ganz normalen Laufschuh" für den Alltag suchen. Am besten geeignet ist er für Läufer, die zum Überpronieren neigen, denn die klassische Pronationsstütze verhindert das Abknicken des Fußes nach innen. Passform, Oberaterial und besonders die Schnürung überzeugen und machen den Nemesis zu einem guten Gesamtpaket.

Gewicht: 298 Gramm (Männer) / 246 Gramm (Frauen)
Sprengung: 9 mm
UVP: 134,99 Euro

4. Moderate Trailmodelle für den Laufeinstieg in Wald und Feld

Was gibt es Schöneres, als durch die Natur zu laufen? Wer Wald-, Feld- und Wanderwege in der Umgebung hat, sollte sie für seinen Laufeinstieg unbedingt nutzen. Für solche Einsatzzwecke gibt es spezielle Trail-Laufschuhe mit einem gröberen, rutschfesten Profil und einem robusteren Obermaterial, teilweise sogar wasserdicht. Für den Anfang empfehlen wir moderate Modelle, mit denen Sie auch auf Asphalt und Pflaster bequem unterwegs sind, weil sie neben den Geländeeigenschaften noch eine gute Dämpfung mitbringen.

On Cloudvista

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Der neue On Cloudvista verbindet leichtes Gewicht mit guter Dämpfung und eignet sich sowohl für Straße wie für leichte Trails. Drei hervorstechende Trends kann man bei den aktuellen Laufschuhentwicklungen beobachten: Die Schuhe werden leichter, die Dämpfung verbessert sich – und die Auswahl insbesondere an Trailschuhen nimmt stark zu. Und genau diese drei Trends vereint das neue Modell Cloudvista von On.

Der Cloudvista ist eine gelungene Verbindung der Straßen- und der Trailwelt: Besonders Einsteigern und Läuferinnen und Läufern, die gerne auf Waldwegen oder einfacheren Trails unterwegs sind, werden die Sohleneigenschaften, die Dämpfung und die Traktion des Schuhs sehr entgegenkommen. Auf der Straße ist der Cloudvista nah an den Straßenschuhen, und auf leichten Trails zeigt er sich funktionell sehr gut abgestimmt und mit hervorragender Traktion der Außensohle.

Gewicht: 280 g (Männer), 236 g (Frauen)
Sprengung: 7mm
Preis: 149,95 Euro / 200 Schweizer Franken

Joe Nimble Nimble Toes Trail Addict

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Auffällig sind beim NimbleToes Trail Addict zwei Eigenschaften. Die flache Konstruktion der Sohle mit null Millimetern Sprengung und die für Laufschuhe ungewöhnlich breite Schuhkonstruktion im Vorfußbereich. Den Schuh als ein Modell, das viel Zehenfreiheit bietet, zu beschreiben, trifft einerseits das charakteristischste Merkmal des Trail Addict, andererseits greift die Beschreibung zu kurz. Denn hinter der breiten Zehenbox steht eine komplette Schuh-Philosophie. Im Trail Addict können sich die Zehen ausbreiten – und sorgen für einen stabilen Stand.

Für Komfort sorgen die komfortable Einlegesohle und die zehn Millimeter hohe EVA-Sohle, was dem Trail Addict zu einem durchaus komfortabel gedämpften Schuh macht. Auch für Trailschuh-Verhältnisse ist der Grip der Außensohle im Gelände hervorragend: Entwickelt in Zusammenbarbeit mit Gummispezialist Michelin, bietet sie durch multidirektionale Stollen sehr viel Grip auf weichem Untergrund und auf Trails – unterstützt durch die breite, großflächige Aufsatzfläche. Mit 6-Millimeter-Stollen ist sie außerdem tief profiliert und kann es auch mit rauem Gelände und losen Trails aufnehmen.

Fazit: Läufer, die einen Trailschuh mit natürlichem Abrollverhalten suchen, finden in der Trail-Version des Addict einen Schuh, der hervorragende Traktion mit sehr gutem Schutz und Stabilität vereint, gleichzeitig werden aber auch Ultraläufer den Komfort zu schätzen wissen. Alle Zielgruppen profitieren indes von der maximalen Zehenfreiheit durch die asymmetrische Zehenbox.

Gewicht: 250 Gramm
Sprengung: 0 Millimeter
Preis: 189 Euro

Asics Trabuco Max

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Der Trabuco ist seit vielen Jahren einer der beliebtesten Trailrunningschuhe. Mit der neuen Version als Trabuco Max dürfte sich das verfestigen. Denn beliebt war der Trabuco schon immer als Multitalent – mit dem man auf leichten Trails, Wald- oder Wanderwegen sehr komfortabel unterwegs ist. Der „Max“ betont diese Stärke – bietet jetzt mit der 28 Millimeter hohen Mittelsohle (Ferse; 23 Millimeter vorne) und einer zusätzlichen „Flytefoam“-Dämpfungsschicht noch mehr Dämpfung. „Herrlich gedämpft, superweicher Lauf mit hohem Bounceeffekt, toll!“, beschreibt es ein Testläufer. Somit ist dieser Trabuco noch besser geeignet für lange Trailstrecken, auch über rauen Untergrund, nur bei tiefem Matsch sind die eher flach gebauten Stollen schnell überfordert.

Die „Guidesole“ mit ihrer leichten Rocker-Konstruktion (bekannt auch vom Glideride-Straßen-Laufschuh) passt dann zum Komforteindruck, bringt sehr viel Schutz und Stabilität in den Abrollvorgang. Bei solchen Einsätzen hat auch das Speed-Lacing-System gut gefallen, „ich konnte mir je nach Strecke – ob up- oder Downhill – schnell die Schnürung justieren“, so ein Tester. So hat der Trabuco Max jetzt auch das Potential, sich in die Herzen der Hardcore-Trailrunner zu laufen. Eine Einschränkung gilt es zu bedenken: Die Leistenform passt besser für schmale und mittelbreite Füße. Im Zehenbereich ist es ansonsten schnell zu eng. Vergleichbar ist er mit Modellen wie dem Altra Olympus oder einem Hoka Speedgoat.

Gewicht: 297 Gramm (Männer), 237 Gramm (Frauen)
Sprengung: 5 Millimeter
Preis: 160 Euro

Salomon Sense Ride 4

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Salomon ist der Marktführer im Trailschuh-Segment. Vor allem die Wettkampfmodelle gelten als das Nonplusultra in der Szene. Bei Salomon steht der Sense Ride deshalb oft ein wenig im Schatten der spektakulär leichten Wettkampfmodelle; aber der Sense Ride 4 ist definitiv die bessere Wahl für Einsteigerinnen und Einsteiger, die ihre Trainingskilometer gerne über Waldwege oder durch Feld und Wiesen zurücklegen.

Das Mesh-Obermaterial mit dem komfortablen Schuhkragen erweist sich als atmungsaktiv und bietet mehr Platz im Innenraum des Schuhs als bei den schmalen Wettkampfmodellen. Die Schnellschnürung (Quicklace) lässt sich in einer Schnürgarage an der Lasche verstauen, nach wie vor praktisch und einfach zu bedienen. Der zweischichte „Optivibe“ EVA-Schaum der Mittelsohle dämpft sehr ausgewogen, macht den Schuh auch langstrecken-tauglich; freilich ist das Dämpfungsniveau nicht auf der Höhe der maximal gedämpften Trailschuhe à la Hoka Speedgoat. Die Sprengung ist relativ hoch (8 Millimeter), Fersenläufer werden sich mit dem Schuh eher wohl fühlen als Mittelfußaufsetzer.

Die Außensohle ist ein Kompromiss, wie bei den meisten Trailschuhen – aber sie genügt zu 90 Prozent ihren Ansprüchen. Nur wenn es sehr tief morastig wird, könnte man sich mehr Grip wünschen. Fazit: Der Sense Ride 4 ist damit ein empfehlenswerter Allrounder, der sich im Mittelgebirge genauso gut aufgehoben fühlt wie in der norddeutschen Tiefebene oder im Voralpenland.

Gewicht: 290 Gramm (Männer), 235 Gramm (Frauen)
Sprengung: 8 Millimeter
Preis: 130 Euro

Brooks Cascadia 16

Brooks Cascadia 16
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Der Cascadia ist über die Jahre einer der Long-Seller und stets eines der beliebtesten Trail-Modelle in der RUNNER’S WORLD-Laufschuhwahl des Jahres. Ursprünglich war der Cascadia leicht, flexibel und durchaus ein dynamischer Schuh. Mit der Zeit wurde er dann steifer, besser gedämpft, aber auch viel rigider und behäbiger.

Der Cascadia 16 hat nun eine neue Außensohle, eine Mittelsohle mit reaktiverem DNA Loft V2-Schaum und einer neuen Passform durch das neue Obermaterial. Im Zehenbereich ist spürbar mehr Platz. „Der Sitz am Fuß ist super, der Laufkomfort nochmal auf einem höheren Niveau“, bestätigt ein Testläufer. Die Allround- und die Trail-Eigenschaften sind noch einmal verbessert. Die Qualität des Obermaterials und die Passform sind ebenfalls verbessert. Der Cascadia 16 hat das Zeug, seine beliebten Vorgängermodelle in allen Punkten zu übertreffen. Er ist vielleicht nicht so sehr gedämpft wie der Caldera 5 von Brooks, bietet nicht so viel Speed wie der Catamount, aber dafür ist der Cascadia das universelle einsetzbare Angebot mit mehr Traileignung. Und vergleichbar ist er mit Modellen wie Hoka Speedgoat, Altra Olympus oder auch der Asics Trabuco Max.

Gewicht: 298 Gramm (Männer), 269 Gramm (Frauen)
Sprengung: 8 Millimeter
Preis: 140 Euro

Weitere Informationen zum Trainingsplan für Laufanfänger mit zwei Beispielwochen finden Sie hier.

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