Die besten Laufschuhe im Test
Die RUNNER’S-WORLD-Laufschuhtests
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Die besten Schuhe für den Laufeinstieg

Tipps und Empfehlungen Die besten Schuhe für den Laufeinstieg

Gerade neu mit dem Laufen angefangen? Gute Entscheidung! Mit den richtigen Laufschuhen macht das doppelt so viel Spaß – verprochen!

Zum Laufen brauchen Sie nicht viel, aber ein passender Laufschuh ist Pflicht. Warum? Weil ausgelatschte Turnschuhe oder Alltags-Sneaker der Hauptgrund für Verletzungen sind. Sie dämpfen den Aufprall kaum und geben dem Fuß schlicht nicht die Stabilität, die er beim Laufen braucht. Außerdem werden Sie garantiert überrascht sein, wie leicht es sich mit einem neuen, passenden Laufschuh plötzlich läuft.

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Das müssen Sie vor dem Kauf von Laufschuhen wissen

Vorab: Auch wenn wir Ihnen hier den direkten Link zum Online-Bestellen liefern – nichts ersetzt die individuelle Beratung in einem Sportgeschäft. Die Händler und Händlerinnen analysieren ihre Bedürfnisse und empfehlen Ihnen das passende Modell. Sie erkennen außerdem mögliche Fußfehlstellungen, von denen Sie vielleicht gar nichts wussten. Wir können nur allgemeine Tipps liefern, auf deren Basis Sie dann selbst entscheiden müssen, ob der Schuh sich für Sie eignet.

  • Anprobe: Auch wenn Sie online bestellen, geht nichts über eine Anprobe. Das geht am besten im lokalen Laufladen. Wenn Sie bestellen, sollten Sie den Schuh dennoch zu Hause anprobieren, bevor Sie mit dem Lauf starten.
  • Größe: Als Faustregel gilt, Laufschuhe sollten eine Nummer größer gekauft werden als Alltagsschuhe. Denn der Fuß benötigt bei der Laufbewegung mehr Platz als beim Gehen. Vor dem längsten Zeh sollte mindestens ein halber, höchstens ein ganzer Daumen Platz sein.
  • Passform: Ein Schuh passt, wenn er an keiner Stelle drückt und Sie sich in ihm rundum wohlfühlen. Testen Sie auch in geflexter Position (wie beim Abdruck), dabei können Sie besonders die Form der Zehenbox auf ausreichend Platz überprüfen.
  • Preis: Teurer ist nicht gleich besser. Normale Dämpfungsschuhe für Läuferinnen und Läufer ohne Fehlstellung kosten meist zwischen 120 und 140 Euro.
  • Neutral oder stabil: Gängig ist die Unterscheidung in Neutral- und Stabilschuhe. Wer keine Fußfehlstellungen hat, ist mit einem Neutralschuh meist gut beraten. Wessen Fuß beim Laufen nach innen knickt oder auch wer übergewichtig ist, profitiert möglicherweise von einem Stabilschuh.
  • Modellname: Viele Klassiker-Modelle gibt es schon lange und werden regelmäßig von den Herstellern überarbeitet. Um welche Version es sich handelt, können Sie meist an den fortlaufenden Nummern im Modellnamen erkennen. Tipp: Vorgängermodelle sind oft eine günstige Alternative.

Eine ausführliche Laufschuh-Kaufberatung finden Sie hier.

Das sind die besten Laufschuhe für Einsteiger und Anfängerinnen

Wir bei RUNNER'S WORLD testen pro Jahre hunderte Schuhmodelle. Hier kommen nun unsere Laufschuh-Empfehlungen für alle, die gerade (wieder) mit dem Laufen anfangen. Natürlich eignen sich diese Modelle auch für Fortgeschrittene, sie sind durch ihre Eigenschaften aber besonders für Laufneulinge geeignet.

1. Unkomplizierte Begleiter für alle Läufe

Anziehen, loslaufen, vergessen: Diese Laufschuhe sind im besten Sinne unauffällig. Sie bieten eine ausgewogene Dämpfung, um bequem unterwegs zu sein, aber zugleich noch genug Direktheit um ein gutes Gefühl für den Untergrund zu haben. Dank guter Flexibilität sind sie auch für flottere Passagen zu haben.

Nike Air Zoom Pegasus 38

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Das Rezept für diesen Schuh ist eines der ältesten aus der Laufschuhküche: Der Pegasus ist der Inbegriff eines guten Dämpfungsschuhs. Wie der 37er im letzten Jahr hat auch die aktuelle Version ein Lufkissen („Zoom Air“) im Vorfußbereich, übrigens mit höherem Druck in der Männerversion. Die Mittelsohle besteht über die volle Länge aus „React“-Schaum, einer Spezialität der Nike-Köche, die sehr rückfedernd und gleichzeitig sehr komfortabel und flexibel ist. Im Ober­material bietet der 38er etwas mehr Platz und besseren Fersenhalt als der Vorgänger. Für Laufanfäner und -anfängerinnen ist der Pegasus eine gute Wahl, da er mit sehr weicher Dämpfung bei gleichzeitiger Flexibilität einen tollen Laufeinstieg ermöglicht.

Gewicht: 260 Gramm (Männer), 252 Gramm (Frauen)
Sprengung: 10 Millimeter
UVP: 120 Euro

Saucony Ride 14

Saucony Ride 14
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Am meisten Wind macht bei der aktuellen Version des Ride wahrscheinlich die auffällige Optik. Denn ansonsten bleibt Saucony seiner Modelltradition treu und bietet einen Neutralschuh im besten Sinne: Der Abrollkomfort ist geprägt von der sehr flexiblen Sohle, der Dämpfungskomfort ist sehr hoch. „PWRRUN“ (sprich: Powerrun) nennt Saucony diese sehr leichte Mischung, die für ein weiches Laufgefühl sorgt – auch für Mittel- und Vorfußläufer. Damit ist der Ride eine haus­eigene Konkurrenz zu dem deutlich schwereren Triumph und eine Alternative zu Modellen wie Adidas Ultraboost oder Brooks Glycerin.

Gewicht: 238 Gramm (Frauen), 266 Gramm (Männer)
Sprengung: 8 Millimeter
UVP: 140 Euro

Reebok Floatride Energy 3.0

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Den Reebok Floatride Energy gibt es aktuell in der dritten Version, schon die beiden Vorgänger-Modelle hatten uns gut gefallen. Für knapp unter 100 Euro bekommen Sie einen unkomplizierten, relativ einfach konstruierten Laufschuh. Er bietet eine sehr komfortable, aber nicht übermäßige Dämpfung über die gesamte Länge und ein neutrales Abrollverhalten (also keine stabilisierenden Elemente). Beides macht ihn auch für Mittelfuß- und Vorfußläufer interessant, also Läufer, die beim Fußaufsatz nicht mit der Ferse zuerst den Boden berühren, sondern mit (der äußeren Seite vom) Mittelfuß oder Vorfuß. Neben dem hohen Komfort lobten unsere Tester besonders die gute Passform.

Gewicht: 204 Gramm (Frauen, US 7) / 241 Gramm (Männer, US 9)
Sprengung: 9 Millimeter
UVP: 100 Euro

Mizuno Wave Sky Neo

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Deutliche Komfortsteigerung bei Mizuno: Der Mizuno Wave Sky Neo profitiert wie auch der Wave Rider von den neuen Mittelsohlen-Technologien mit leichte­ren und reaktiveren Kunststoffen. Das spürt man schon beim ersten Schritt. Bis auf die feste Fersenschale kommt der Neo zwar ohne Stabilitätsele­mente aus, aber die recht torsionssteife Mittelsohle mit einem weicheren Einsatz unter der Ferse sorgt für viel Stabili­tät im Abrollvorgang. Dazu umfasst das eigentlich sehr weiche Obermaterial den Mittelfußbereich sehr fest. Das Ergebnis ist ein gleichermaßen komfortables wie stabiles Abrollverhalten. „Das ist ein Bequemschuh für ruhiges Lauftempo, der auch für höheres Körpergewicht geeignet ist“, so ein Tester. ­Mizuno-typisch ist die relativ große Sprengung von 10 Millimetern.

Gewicht: 275 Gramm (Frauen); 335 Gramm (Männer)
Sprengung: 10 Millimeter
UVP: 200 Euro

2. Weich gedämpfte Laufschuhe für ein extra-komfortables Laufgefühl

Bei den Dämpfungsmaterialien in der Zwischensohle, dem Herzstück des Laufschuhs, gab es in den vergangenen Jahren eine wahre Flut an Innovationen. Leichtere Schäume mit besserem Rückstellverhalten schenken ein weiches, aber auch federndes Laufgefühl. Mit diesen Laufschuhen sind Sie super-komfortabel unterwegs:

Adidas Ultraboost 21

Adidas Ultraboost 21
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Beim Ultraboost muss man schon genauer hinschauen: Die Stack-Hights, also die technischen Daten rund um die Mittelsohle, sind nämlich unverändert gegenüber dem Vorgänger, Rück- und Vorfuß stehen genauso hoch; auch der Leisten (mithin die Passform) ist gleich geblieben. Aber dann hat Adidas 6% mehr Boost in die Sohle gepackt, was die Gewichtszunahme bedingt. Aber das haben unsere Testläufer und -läuferinnen gar nicht bemerkt, denn sie waren vollauf beeindruckt on dem neuen Abrollgefühl: „Da, wo mir der UB20 zu nachgiebig war und im Vorußbereich Dynamik bot, ist der UB21 plötzlich ein richtig agiler Schuh“, so ein Testläufer. Verantwortlich ist das neue LEP-Torsion, das dem Vorfußbereich mehr Vorspannung verleiht. Gut auch: Der Mittelfußsattel gibt noch mehr Halt - aber die Konstruktion wurde von Testläuferinnen und -läufern mit schmalerem Fuß kritisiert; obendrein fühlt sich der Schuh durch das neue Obermaterial etwas kleiner an. Aber das passt zu dem flotteren Abrollverhalten.

Gewicht: 340 Gramm (Männer); 325 Gramm (Frauen)
Sprengung: 10 Millimeter
UVP: 180 Euro

Brooks Glycerin 19

Brooks Glycerin 19
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Der Glycerin 19 ist damit in der neutralen Version der Nachfolger des Glycerin 18. In der Support-Variante Brooks Glycerin GTS 19 löst er den Brooks Transcend ab. Komfortable Dämpfung steht beim Brooks Glycerin weiterhin an allererster Stelle.

Die Mittelsohle besteht aus DNA Loft, Brooks softestem Dämpfungschaum. In der 19. Version ist abermals mehr davon verbaut als je zuvor. Es soll einerseits eine super-softe Dämpfung über die ganze Länge des Schuhs bieten, andererseits aber auch eine gute Haltbarkeit, sodass das softe Laufgefühl während der ganzen Lebenszeit des Schuhs anhält. Eine Testerin: "Der Glycerin ist ein absoluter Wohlfühlschuh. Das Laufgefühl ist weich, wolkig und federnd." Trotz der Dicke ist die Sohle und dem weichen Auftritt ist das Laufgefühl niemals schwammig. Die Sohle ist sehr flexibel, bietet einen weichen Abrollvorgang. Er ist ein Trainingsschuh für nahezu jedes Training vom Tempodauerlauf bis zum langen Lauf. Das Gewicht liegt er in der Gruppe der gut gedämpften Neutralschuhe im Mittelfeld. Die Passform ist gewohnt geräumig, vor allem in der Zehenbox ist viel Platz. Doch auch an schmalen Füßen sitzt er dank der dicken, weichen Zunge und der guten, klassischen Schnürung hervorragend. Zum ausführlichen Test.

Gewicht: 255 Gramm (Frauen), 289 Gramm (Männer)
Sprengung: 10 Millimeter
UVP: 170 Euro

New Balance FF 1080 V11

New Balance Fresh Foam 1080 v11
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Den Fresh Foam 1080 v11 bezeichnet Hersteller New Balance als "luxuriösen Komfortschuh für lange Läufe". Und das nicht zu Unrecht, wie wir finden. Auffällig beim 1080 v11 ist der Ultra-Heel genannte Fersenbereich: Die stark vorgeformte Fersenkappe ist in der unteren Hälfte fest, während die obere Hälfte flexibel und nach hinten aufgebogen ist. Das soll die Ferse sicher im Schuh halten und den Druck von der Achillessehne nehmen: Und das funktioniert in der Praxis gut prima. Charakteristisch für den Schuh ist ein komfortables, ausgewogenes Dämpfungsverhalten, sodass er zu den komfortabelsten aller aktuellen Laufschuhe gehört. "Dabei fühlt sich die Sohle nie schwammig an", betont eine Testläuferin. Schwerfällig ist der 1080 ebenfalls nicht: "Ich spüre die Rückstellkräfte der Mittelsohle, andererseits rolle ich durch die Rockersohle zügig ab", so ein Testläufer. Damit ist der FF 1080 V11 gleichermaßen für Fersen- wie Mittelfußaufsetzer geeignet.

Also: Wer Komfort sucht, macht mit dem 1080 alles richtig. Hinsichtlich der Distanzen gibt es keinerlei Einschränkungen. Obermaterial und Dämpfung sind durchaus Marathon-geeignet. Achtung: Die Passform des Fresh Foam 1080 ist in der Zehenbox eher etwas weiter.

Gewicht: 263 Gramm (Herren) / 225 Gramm (Damen)
Sprengung: 8 Millimeter
UVP: 170 Euro

Asics Gel-Cumulus 23

Asics Gel-Cumulus 23
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So weich wie lange nicht bei Asics läuft sich der Gel-Cumulus in seiner 23. Version. Die Mittelsohle dämpft über die gesamte Länge mit dem bewährten „FlyteFoam“ des japanischen Herstellers, allerdings in einer neuen Variante mit geringerer Dichte. Dadurch wirkt der Schuh etwas leichter und reaktiver als seine Vorgänger. Weiterhin gibt es natürlich die gewohnten Gel-Dämpfungselemente im Vor- und im Rückfußbereich. Hinzu kommt eine neue Dynamik durch die vergrößerten Flexkerben der Außensohle im Vorfußbereich und eine Überarbeitung der Außensohlenkonstruktion im Fersenbereich, was ein geschmeidigeres Abrollen des Fußes nach der Landung erlaubt. Durch das nahtlose Mesh-Obermaterial im Vorfußbereich, die gut gepolsterte, dehnbare Zunge mit flacher Schnürung im Mittelfußbereich und die um den ganzen Schuhkragen dick abgepolsterte Fersenklappe fühlt sich der Fuß im Cumulus 23 rundum gut eingebettet. Der Komfort steht beim neuen Cumulus weiterhin im Fokus.

Gewicht: 230 Gramm (Frauen), 280 Gramm (Männer)
Sprengung: 10 Millimeter
UVP: 140 Euro

3. Diese Schuhe bieten eine gelungene Kombination aus Komfort und Stabilität

Viele Einsteiger und Einsteigerinnen wünschen sich neben einer komfortablen Dämpfung auch Stabilität von ihrem neuen Laufschuh. Das kann bei schwereren Läuferinnen und Läufern sinnvoll sein, aber auch bei Laufneulingen, deren Fußmuskulatur noch nicht oder nicht mehr kräftig genug ist. Verlassen Sie sich in den nächsten Phasen Ihrer Laufkarriere jedoch nicht einseitig auf eine Bewegungskorrektur durch den Laufschuh. Ideal ist es, die Fußmuskulatur gezielt zu trainieren: So stärken Sie Ihre Fußmuskulatur. Die hier vorgestellten Schuhe bieten Ihnen eine moderate Stabilität, aber dennoch ausreichend Komfort und Flexibilität für bequemes Laufen.

Saucony Guide 14

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Eine Aufwertung hat der Guide 14 gegenüber seinem Vorgänger erfahren, der in der neuen Version deutlich komfortabler geworden ist. Verantwortlich dafür ist beim Guide 14 eine zusätzliche Dämpfungsschicht mit „PWRRUN+“, einem sehr weichen und responsiven Schaum. Dadurch sind immerhin 32,5 mm Dämpfungsschaum unter dem Rückfuß. Das dämpft den Abrollvorgang, der aber nach wie vor durch Stabilität geprägt ist, Grund: Die sehr stabile mediale TPU-Konstruktion. Läufer, die das Nach-innen-knicken des Fußes bremsen wollen, finden hier eine robuste Lösung, aber nicht so stabil wie beim Saucony Hurricane. Zudem verhindert die gut gepolsterte, aber trotzdem extrem stabile Fersenkappe des Guide ein seitliches Ausbrechen des Fußes. Dabei hilft auch der gute Sitz im Mittelfuß, wo die Lasche über elastische Bänder seitlich mit der Mittelsohle verbunden ist: Die „Fascia“-Bänder stabilisieren den Abrollvorgang

Gewicht: 298 Gramm (Männer), 266 Gramm (Frauen)
Sprengung: 8 Millimeter
UVP: 140 Euro

Brooks Adrenaline GTS 21

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Der Adrenaline ist ein Dauer(b)renner. Zum vierten Mal hintereinander hat er bei der RUNNER‘S WORLD-Leserwahl den ersten Platz in seiner Kategorie erreicht. Und diesmal mit dem besten Ergebnis, das er je erreicht hat bei der Leserwahl. Die Testläufer-Meinungen untermauern diesen positiven Eindruck. Mit der aktuellen Überarbeitung des Adrenaline ist seine Zielgruppe noch größer geworden. Der Adrenaline GTS21 ist ein stabil konstruierter Trainingsschuh. Die Mittelsohle dämpft gut, gerade für Fersenläufer, ist aber nicht zu weich und bietet einen noch sanfteren Abrollkomfort als beim GTS 20. Die „Guiderails“ sind so etwas wie ein Spurhalte-Assistent beim Auto; je stärker der Bewegungsablauf vom neutralen Abrollvorgang hin zur Pronation abweicht, desto stärker greift das Rail ein. Sonst: Das Obermaterial ist sehr weich, die Lasche ist mit dem Sohlenbereich verbunden, was den Sitz im Mittelfußbereich sichert. Die Sprengung ist recht hoch, der Vorfußbereich eher breit. Der Brooks Adrenaline GTS 21 Ein Tipp sowohl für Einsteiger und Einsteigerinnen als auch für alte Lauf-Hasen.

Gewicht: 294 Gramm (Männer), 258 Gramm (Frauen)
Sprengung: 12 Millimeter
UVP: 140 Euro

Adidas Solarboost 3

Adidas Solarboost 3
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Der neue Adidas Solarboost (aktuelle Version: Solarboost 3) verspricht ein Schuh der perfekten Balance zu sein. Und tatsächlich, er verbindet Dämpfung, Komfort und Stabilität und eignet sich damit für nahezu alle Trainingseinheiten. Der Solarboost 3 bedient dabei eine breite Zielgruppe: Vom Anfänger bis zum ambitionierten Läufer, vom neutralen Abrollverhalten bis zur Überpronation, dürften fast alle Läufer mit ihm zurechtkommen, insbesondere etwas schwerere Läufer. Adidas vereint hier die über die Jahre gesammelten Erfahrungen mit dem Boost-Material zu einem rundum gelungenen Schuh. Hier den ausfühlichen Testbericht lesen.

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Typ: Neutral- bis Stabilschuh
Preis: 160 Euro

On Cloudstratus

On Cloudstratus 2
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Vor gut 10 Jahren wurde die Marke On gegründet, und sie ist heute die am schnellsten wachsende Laufschuhmarke der Welt. Was das über den Cloudstratus sagt? Den Schuh hätte es vor fünf Jahren noch gar nicht gegeben, da hat On die Läuferzielgruppe für diesen Schuh noch gar nicht im Blick gehabt; jetzt ist das Sortiment größer, im Vergleich zu den sonst eher filigranen On-Modellen wirkt der Cloudstratus wie das Schweizer „Chuchichäschtli“ (ein stabil konstruierter Holzschrank): Die doppelten „Cloud“-Elemente gepaart mit dem stabilisierenden Speedboard in der Mittelsohle stecken auch hohe (Gewichts-)Belastungen weg. Und sie bieten viel Halt, auch für schwerere Läufer. Trotzdem ist der Schuh nicht behäbig; er erhielt beim Test auch Lob von den Testern, die sonst überhaupt nicht auf stabilere Laufschuhmodelle stehen.

Gewicht: 305 Gramm
Sprengung: 8 Millimeter
UVP: 180 Euro

361° Nemesis

361° Nemesis
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Der Nemesis ist ein Stabilschuh. Heißt, er unterstützt den Fuß aktiv im Abrollvorgang. Das ist besonders für solche Läufer zu empfehlen, deren Füße beim Laufen übermäßig nach innen einknicken (Überpronation). Beim Nemesis funktioniert das mit einem Plastikelement unter dem Mittelfuß. Diese vom Hersteller "QU!KSpine" genannte Stütze steigert die Verdrehsteifigkeit der Sohle. Der Effekt: Fast unmerklich leitet der Schuh den Fuß in eine gerade Abrollbewegung.

Geeignet ist der Schuh für alle Distanzen: Auf der kurzen Feierabendrunde funktioniert er genauso gut wie bei langen Läufen bis zur Marathondistanz. Mit seiner konventionellen Bauweise ist der Nemesis eine Alternative für Läufer, die einen "ganz normalen Laufschuh" für den Alltag suchen. Am besten geeignet ist er für Läufer, die zum Überpronieren neigen, denn die klassische Pronationsstütze verhindert das Abknicken des Fußes nach innen. Passform, Oberaterial und besonders die Schnürung überzeugen und machen den Nemesis zu einem guten Gesamtpaket.

Gewicht: 298 Gramm (Männer) / 246 Gramm (Frauen)
Sprengung: 9 mm
UVP: 134,99 Euro

4. Moderate Trailmodelle für den Laufeinstieg in Wald und Feld

Was gibt es Schöneres, als durch die Natur zu laufen? Wer Wald-, Feld- und Wanderwege in der Umgebung hat, sollte sie für seinen Laufeinstieg unbedingt nutzen. Für solche Einsatzzwecke gibt es spezielle Trail-Laufschuhe mit einem gröberen, rutschfesten Profil und einem robusteren Obermaterial, teilweise sogar wasserdicht. Für den Anfang empfehlen wir moderate Modelle, mit denen Sie auch auf Asphalt und Pflaster bequem unterwegs sind, weil sie neben den Geländeeigenschaften noch eine gute Dämpfung mitbringen.

Joe Nimble Nimble Toes Trail Addict

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Auffällig sind beim NimbleToes Trail Addict zwei Eigenschaften. Die flache Konstruktion der Sohle mit null Millimetern Sprengung und die für Laufschuhe ungewöhnlich breite Schuhkonstruktion im Vorfußbereich. Den Schuh als ein Modell, das viel Zehenfreiheit bietet, zu beschreiben, trifft einerseits das charakteristischste Merkmal des Trail Addict, andererseits greift die Beschreibung zu kurz. Denn hinter der breiten Zehenbox steht eine komplette Schuh-Philosophie. Im Trail Addict können sich die Zehen ausbreiten – und sorgen für einen stabilen Stand.

Für Komfort sorgen die komfortable Einlegesohle und die zehn Millimeter hohe EVA-Sohle, was dem Trail Addict zu einem durchaus komfortabel gedämpften Schuh macht. Auch für Trailschuh-Verhältnisse ist der Grip der Außensohle im Gelände hervorragend: Entwickelt in Zusammenbarbeit mit Gummispezialist Michelin, bietet sie durch multidirektionale Stollen sehr viel Grip auf weichem Untergrund und auf Trails – unterstützt durch die breite, großflächige Aufsatzfläche. Mit 6-Millimeter-Stollen ist sie außerdem tief profiliert und kann es auch mit rauem Gelände und losen Trails aufnehmen.

Fazit: Läufer, die einen Trailschuh mit natürlichem Abrollverhalten suchen, finden in der Trail-Version des Addict einen Schuh, der hervorragende Traktion mit sehr gutem Schutz und Stabilität vereint, gleichzeitig werden aber auch Ultraläufer den Komfort zu schätzen wissen. Alle Zielgruppen profitieren indes von der maximalen Zehenfreiheit durch die asymmetrische Zehenbox.

Gewicht: 250 Gramm
Sprengung: 0 Millimeter
Preis: 189 Euro

Asics Trabuco Max

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Der Trabuco ist seit vielen Jahren einer der beliebtesten Trailrunningschuhe. Mit der neuen Version als Trabuco Max dürfte sich das verfestigen. Denn beliebt war der Trabuco schon immer als Multitalent – mit dem man auf leichten Trails, Wald- oder Wanderwegen sehr komfortabel unterwegs ist. Der „Max“ betont diese Stärke – bietet jetzt mit der 28 Millimeter hohen Mittelsohle (Ferse; 23 Millimeter vorne) und einer zusätzlichen „Flytefoam“-Dämpfungsschicht noch mehr Dämpfung. „Herrlich gedämpft, superweicher Lauf mit hohem Bounceeffekt, toll!“, beschreibt es ein Testläufer. Somit ist dieser Trabuco noch besser geeignet für lange Trailstrecken, auch über rauen Untergrund, nur bei tiefem Matsch sind die eher flach gebauten Stollen schnell überfordert.

Die „Guidesole“ mit ihrer leichten Rocker-Konstruktion (bekannt auch vom Glideride-Straßen-Laufschuh) passt dann zum Komforteindruck, bringt sehr viel Schutz und Stabilität in den Abrollvorgang. Bei solchen Einsätzen hat auch das Speed-Lacing-System gut gefallen, „ich konnte mir je nach Strecke – ob up- oder Downhill – schnell die Schnürung justieren“, so ein Tester. So hat der Trabuco Max jetzt auch das Potential, sich in die Herzen der Hardcore-Trailrunner zu laufen. Eine Einschränkung gilt es zu bedenken: Die Leistenform passt besser für schmale und mittelbreite Füße. Im Zehenbereich ist es ansonsten schnell zu eng. Vergleichbar ist er mit Modellen wie dem Altra Olympus oder einem Hoka Speedgoat.

Gewicht: 297 Gramm (Männer), 237 Gramm (Frauen)
Sprengung: 5 Millimeter
Preis: 160 Euro

Salomon Sense Ride 4

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Salomon ist der Marktführer im Trailschuh-Segment. Vor allem die Wettkampfmodelle gelten als das Nonplusultra in der Szene. Bei Salomon steht der Sense Ride deshalb oft ein wenig im Schatten der spektakulär leichten Wettkampfmodelle; aber der Sense Ride 4 ist definitiv die bessere Wahl für Einsteigerinnen und Einsteiger, die ihre Trainingskilometer gerne über Waldwege oder durch Feld und Wiesen zurücklegen.

Das Mesh-Obermaterial mit dem komfortablen Schuhkragen erweist sich als atmungsaktiv und bietet mehr Platz im Innenraum des Schuhs als bei den schmalen Wettkampfmodellen. Die Schnellschnürung (Quicklace) lässt sich in einer Schnürgarage an der Lasche verstauen, nach wie vor praktisch und einfach zu bedienen. Der zweischichte „Optivibe“ EVA-Schaum der Mittelsohle dämpft sehr ausgewogen, macht den Schuh auch langstrecken-tauglich; freilich ist das Dämpfungsniveau nicht auf der Höhe der maximal gedämpften Trailschuhe à la Hoka Speedgoat. Die Sprengung ist relativ hoch (8 Millimeter), Fersenläufer werden sich mit dem Schuh eher wohl fühlen als Mittelfußaufsetzer.

Die Außensohle ist ein Kompromiss, wie bei den meisten Trailschuhen – aber sie genügt zu 90 Prozent ihren Ansprüchen. Nur wenn es sehr tief morastig wird, könnte man sich mehr Grip wünschen. Fazit: Der Sense Ride 4 ist damit ein empfehlenswerter Allrounder, der sich im Mittelgebirge genauso gut aufgehoben fühlt wie in der norddeutschen Tiefebene oder im Voralpenland.

Gewicht: 290 Gramm (Männer), 235 Gramm (Frauen)
Sprengung: 8 Millimeter
Preis: 130 Euro

Brooks Cascadia 16

Brooks Cascadia 16
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Der Cascadia ist über die Jahre einer der Long-Seller und stets eines der beliebtesten Trail-Modelle in der RUNNER’S WORLD-Laufschuhwahl des Jahres. Ursprünglich war der Cascadia leicht, flexibel und durchaus ein dynamischer Schuh. Mit der Zeit wurde er dann steifer, besser gedämpft, aber auch viel rigider und behäbiger.

Der Cascadia 16 hat nun eine neue Außensohle, eine Mittelsohle mit reaktiverem DNA Loft V2-Schaum und einer neuen Passform durch das neue Obermaterial. Im Zehenbereich ist spürbar mehr Platz. „Der Sitz am Fuß ist super, der Laufkomfort nochmal auf einem höheren Niveau“, bestätigt ein Testläufer. Die Allround- und die Trail-Eigenschaften sind noch einmal verbessert. Die Qualität des Obermaterials und die Passform sind ebenfalls verbessert. Der Cascadia 16 hat das Zeug, seine beliebten Vorgängermodelle in allen Punkten zu übertreffen. Er ist vielleicht nicht so sehr gedämpft wie der Caldera 5 von Brooks, bietet nicht so viel Speed wie der Catamount, aber dafür ist der Cascadia das universelle einsetzbare Angebot mit mehr Traileignung. Und vergleichbar ist er mit Modellen wie Hoka Speedgoat, Altra Olympus oder auch der Asics Trabuco Max.

Gewicht: 298 Gramm (Männer), 269 Gramm (Frauen)
Sprengung: 8 Millimeter
Preis: 140 Euro

Weitere Informationen zum Trainingsplan für Laufanfänger mit zwei Beispielwochen finden Sie hier.

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