Laufschuhe für den Sommer sollen ein luftiges Obermaterial haben. Noch bis vor einigen Jahren waren viele Laufschuhe regelrechte Hitzekammern für die Füße. Zum Glück hat sich in der Technologie für Obermaterialien viel getan: Moderne Mesh-Konstruktionen lassen viel mehr Luft an den Fuß, ohne dass Stabilität verloren geht. Die Hersteller nutzen Web- und Strickverfahren für das Obermaterial, die nicht nur die Struktur, sondern sogar auch die Zugfestigkeit oder Flexibilität je nach Belastungszone in einem Arbeitsgang variieren können. Das Ergebnis sind komfortable Laufschuhe mit atmungsaktiven Schaftmaterialien.
Laufschuhe für den Sommer im Test
Vorab die Favoriten der Redaktion:
🏆 Für schnelles Tempo: Hoka Cielo X1 3.0 (Unisexmodell). Dieser Schuh punktet mit einem sehr leichten und luftdurchlässigem Obermaterial, reaktiver Carbon-Mittelsohle und viel Dynamik. Für schnelles Training und Wettkämpfe.
🏆 Mit leichter Stabilität: On Cloudmonster 3 (Frauenmodell/ Männermodell). Die überarbeitete Mittelsohle und verfeinertes Obermaterial sorgen für besseren Halt des Fußes und Langstreckentauglichkeit mit eher direktem Laufgefühl. Für alle, die etwas mehr Halt in einem luftigen Schuh suchen.
🏆 Maximaler Komfort: Skechers Aero Burst (Frauenmodell/ Männermodell). Dieses Modell gehört für unseren Tester zu den komfortabelsten Laufschuhen, die es aktuell auf dem Markt gibt. Zusätzlich gibt es ein atmungsaktives, anschmiegsames Upper.
Gute Socken gehören dazu
Egal, für welches der hier aufgeführten Modelle man sich entscheidet: Für ein gutes Fußklima ist immer die Kombination aus Schuh und Socke entscheidend. Spezielle Laufsocken sind deshalb ein Muss – und auch hier gibt es spezielle Winter- und spezielle Sommermodelle. Entscheidend sind bei der Socke der perfekte Sitz und der gute Feuchtigkeitstransport. Denn so schön ein grob gestricktes Mesh-Obermaterial auch ist: Es umschließt den Fuß von oben. Aber der Fuß schwitzt am meisten an der Fußsohle. Deshalb hat die Laufsocke die Aufgabe, Feuchtigkeit von der Sohle wegzuleiten – dorthin, wo sie verdampfen kann. Außerdem kann eine Laufsocke Blasenbildung vorbeugen.
Besser nicht barfuß
Zwar sind die meisten Laufschuhe innen und von der Einlegesohle her so komfortabel konstruiert, dass man sie auch problemlos barfuß laufen kann, aber die Feuchtigkeit von der Fußsohle wird mit speziellen Laufsocken besser abtransportiert. Obendrein fangen die Laufsocken die Scherkräfte auf, die entstehen, wenn die Fußsohle bei jedem Schritt unvermeidlich ein wenig im Schuh rutscht. Es kommt beim Abrollen zu Reibung zwischen Einlegesohle und Fußsohle. Deshalb ist die Socke entscheidend: Der Fuß soll mitsamt Socke auf der Einlegesohle rutschen; und nicht der Fuß in der Socke. Deshalb sollten Laufsocken auch eng anliegen und nicht etwa eine Nummer größer gekauft werden.





