Teufel Airy Sports Hersteller

Teufel Airy Sports im Test

Ein Vollblutsportler Teufel Airy Sports im Test

Ein Bluetooth-Sportkopfhörer für Läufer, denen komplett kabellose Hörer nicht sicher genug im Ohr sitzen.

Hier bestellen: Teufel Airy Sports

Stellt man sich die Teufel-Airy-Modellreihe als Familie vor, ist der Airy Sports der ambitionierte jüngere Bruder, den man nur im Fitnessstudio oder auf der Laufstrecke antrifft. Neben ihm gibt es noch die filigrane Schwester Airy True Wireless und den abgeklärten, älteren Bruder Airy. Letzterer ist ein Lifestyle-Overear-Kopfhörer, der den Sport-Test allerdings auch besteht (hier geht es zum Test).

Was aber kann der waschechte Sportkopfhörer, von dem Teufel behauptet, er habe den besten Sound seiner Klasse, in der Praxis?

„Ear Hooks“ geben sicheren Halt

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Auf Sport optimiert: Für den Alltag gibt es unauffälligere Kopfhörer-Modelle.

Das Besondere am Airy Sport sind seine großen Bügel, die hinter die Ohrmuschel geklemmt werden. Auf den ersten Blick kann diese wuchtige Konstruktion vielleicht ein kleines bisschen abschreckend wirken – gerade im Vergleich zu den zum Teil winzigen True-Wireless-Knöpfen, die es mittlerweile gibt. Wer den Airy Sport aber aufsetzt, wirft schnell alle Bedenken über Board. Die Hörer sitzen wunderbar sicher und nahezu unmerklich am Ohr. Das liegt vor allem an der Elastizität der Ohrbügel. Diese sind nämlich nicht fest und steif, wie bei anderen Modellen, sondern lassen sich sehr individuell an das Ohr anpassen. Wichtig zu wissen: Die Bügel verbiegen sich nicht dauerhaft, sondern finden immer wieder in ihre Position zurück und sind fest montiert – ein Wechseln ist also nicht möglich.

Weiterer Vorteil der „Ear Hooks“: Man weiß sofort, welcher Hörer ins rechte und welcher ins linke Ohr gehört und muss nicht, wie bei True-Wireless-Knöpfen erst genau hinschauen. Mit 20 Gramm Gewicht für den gesamten Kopfhörer, inklusive des 60 Zentimeter langen Verbindungskabels, ist der Airy Sports für einen Wireless-Kopfhörer auch recht leichtgewichtig. Die gesamte Haptik aus samtigem Silikon wirkt extrem angenehm und wertig.

Bedienung mit Multifunktionstaste

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Das Bedienelement ist etwas seitlich am Verbindungskabel angebracht und lässt sich mit Druckknöpfen bedienen.

Der Airy Sport hat das typische Drei-Tasten-Bedienelement am Kabel, das man von Headsets kennt. Langes Gedrückthalten der mittleren Taste schaltet den Kopfhörer ein. Rechts und links wird die Lautstärke geregelt. Starten uns Stoppen der Musik ist möglich, das Skippen durch verschiedene Titel auch – jeweils durch mehrfaches Drücken der mittleren Taste. Durch Gedrückthalten kann außerdem die Sprachsteuerung des Handys aktiviert werden.

Jedoch nutzten nicht alle Tester diese Steuerungsmethode: „Ich stecke das Kabel immer komplett unter meine Kleidung, damit es nicht auf- und abwippt“, so eine Testerin. Vor diesem Hintergrund ist die Touch-Bedienung am Ohr-Knopf vieler True-Wireless-Modelle dann praktischer. Das Koppeln des Airy Sports funktionierte im Test (iPhone) übrigens ohne Probleme.

25 Stunden Akkulaufzeit

Die lange Akkulaufzeit ist ein wichtiges Argument, das Wireless-Kopfhörer mit Verbindungskabel von True-Wireless-Kopfhörern unterscheidet. Mit 25 Stunden bringt der Airy Sport eine komfortabel lange Laufzeit mit. Wer drei bis vier Mal in der Woche eine Stunde Laufen geht, kommt ganze sechs Wochen ohne Laden aus. Allerdings lässt sich der Airy Sport mit seiner Headset-Funktion auch gut im Alltag, etwa beim Spazierengehen oder in der Bahn nutzen, sodass man wahrscheinlich doch öfter zum Ladekabel greifen muss.

Ausgewogener Sound

Laut Teufel bietet der Airy Sport den „besten Sound seiner Klasse“. Und tatsächlich ist der Klang der kleinen Sportskanone nicht zu beanstanden: Klar, knackig und mit ausreichend Bass. Ganz mithalten in Sachen Tiefe kann der Airy Sports mit seinem großen Bruder Airy dann aber naturgemäß nicht – ein Overear-Kopfhörer bietet am Ende eben doch ein anderes Klangvolumen.

Toll: Das 60 Zentimeter lange Verbindungskabel, das beim Tragen im Nacken liegt, beeinflusst den Sound nicht. Es gibt also keine Störgeräusche, auch wenn das Kabel auf einer Jacke aufliegt oder von Haaren gestreift wird.

Mit der „Teufel Headphones“-App gibt es zudem die Möglichkeit, den Sound per Equalizer zu individualisieren. Schön ist, dass man die App nutzen KANN, aber nicht zwangsläufig MUSS.

Sicherer Halt beim Laufen

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Der Airy Sports ist in fünf Farben erhältlich.

„Ich bin bisher nie mit Ohrbügel-Kopfhörern gelaufen“, gesteht eine Testerin. „Meine Ohrform war irgendwie nicht kompatibel mit den Bügeln. Aber mit diesem Modell laufe ich wahnsinnig gerne, da mich hier überhaupt nichts stört und die Bügel gut halten.“ Tatsächlich hält der Airy Sport auch bei schnellen, dynamischen Bewegungen bombenfest. Schnelle Intervalle auf der Laufbahn oder unwegsame Trails mit viel Armbewegungen sind kein Problem für den Airy Sport. Und ein anderer Tester weist auf einen weiteren Aspekt hin: „Bei True-Wireless-Kopfhören habe ich immer Angst, dass sie herausfallen, und wenn sie noch so gut sitzen. Das habe ich hier nicht.“

Fazit: Ein gutes Rundumpaket

Der Airy Sports ist ein Vollblutsportler, der jegliche Bewegungen mitmacht. Wer sich um ständiges Akkuladen keine Gedanken machen möchte und einen top verarbeiteten Kopfhörer mit knackigem Klang sucht, ist hier genau richtig. Besonders positiv fiel der sichere und bequeme Sitz der samtigen Silikon-Ohrbügel auf.

Schutzklasse: IPX7 (Wasser)
Akkulaufzeit: 25 Stunden (USB-Ladefunktion)
Gewicht: 20 Gramm (gesamter Kopfhörer)
UVP: 119 Euro
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