Athen-Marathon 2022 AFP/Getty Images

Erneut griechische Marathon-Festspiele in Athen

Athen-Marathon 2022 Erneut griechische Marathon-Festspiele in Athen

Mit mehr als 12.000 Läufern fand der Athen-Marathon 2022 statt. Der Grieche Charalampos Pitsolis lief am schnellsten.

Von Marathon bis ins Panathinaiko-Stadion von Athen führte auch 2022 der historisch bedeutende Athen-Marathon. Bis zu 17.000 Läufer gingen in der Vergangenheit beim größten Marathon Griechenlands an den Start. Nachdem beim Athen-Marathon 2021 keine afrikanischen Topläufer an den Start gegangen waren, war damit gerechnet worden, dass diese in diesem Jahr wieder beim Lauf in die Hauptstadt Griechenlands dabei wären. Dies war allerdings nicht der Fall, sodass die einheimische Läufer-Elite dem Rennen erneut seinen Stempel aufdrücken konnte.

Nach 42,195 anspruchsvollen Kilometern überquerte Charalampos Pitsolis unter dem großen Jubel der Zuschauer als erster Läufer die Ziellinie des Athen-Marathon 2022. 2018 hatte der inzwischen 29-Jährige in einer Zeit von 2:30:26 Stunden mit Platz 13 einen ersten Achtungserfolg gefeiert. 2019 steigerte er sich auf 2:27:31 Stunden und Platz sieben. Nachdem Pitsolis vergangenes Jahr in 2:24:08 Stunden in Athen Dritter wurde und Ende April 2022 beim Vienna City Marathon starke 2:23:22 Stunden gelaufen war, ging er dieses Jahr als einer der großen Favoriten ins Rennen. Durch seine bislang schnellste Zeit auf dem Athener Marathonkurs (2:23:44 Stunden) gewann er am Ende mit über einer Minute Vorsprung. Zweiter wurde Vorjahressieger Konstantinos Gkelaouzos in 2:24:45 Stunden. 2021 war dieser den Athen-Marathon noch 2:16:49 Stunden gelaufen. Konstantinos Stamoulis wurde in 2:25:37 Stunden Dritter. Insgesamt blieben sieben Läufer unter 2:30 Stunden.

Bei den Frauen dominierte der 26-jährige Vasiliki Konstantinopoulou. Sie gewann in 2:46:01 Stunden und lag somit 4:24 Minuten vor Aikaterini Asimakopoulou, die sich nach 2:50:25 Stunden über den Silber-Rang freuen durfte. Nur 17 Sekunden dahinter finishte Ourania Rempouli (2:50:42 Stunden) als dritte Frau. Knapp am Podest vorbei lief Laura Guzelj Blatnik in 2:50:49 Stunden. Gleich acht Läuferinnen liefen unter 2:55 Stunden.

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