istockphoto.com

Coronavirus Beim Tokio-Marathon starten 2020 nur Top-Athleten

Nur etwa 200 Läufer werden den Marathon in Japans Hauptstadt bestreiten. Angemeldet hatten sich rund 38.000.

Am 1. März 2020 fällt der Startschuss für den Tokio-Marathon. In diesem Jahr allerdings ohne das große Feld der Amateur-Sportler – dazu entschied sich der Veranstalter nun aufgrund des sich ausbreitenden Coronavirus. Zunächst hatte die "Tokyo Marathon Foundation" bekanntgegeben, als Reaktion auf das Virus, das von der Weltgesundheitsorganisation WHO mittlerweile die Bezeichnung Covid-19 oder auch SARS-CoV-2 erhalten hat, Masken an die Starter zu verteilen und Desinfektionsmittel auszugeben. Außerdem hatte man eine Regelung vorgestellt, die allen gemeldeten Chinesen, die nicht starten können oder wollen, automatisch einen Startplatz fürs Folgejahr zusichert.

Tokio 2020: Olympische Spiele sollen wie geplant stattfinden

Nun die Wende: Der Tokio-Marathon findet 2020 für den Breitensport nicht statt. Das teilte der Marathon-Veranstalter am 17. Februar mit. "Diese Restriktionen sind nötig", sagte Tokios Gouverneurin Yuriko Koike. Das bedeutet konkret, dass nicht um die 38.000 Läufer beim Marathonlauf in Japans Hauptstadt teilnehmen werden, sondern rund 200 – inklusive der Rollstuhl-Athleten. In Japan sind mittlerweile mehr als 500 Fälle von Covid-19 bestätigt.

Was die olympischen Spiele anbelangt, sind derzeit keine Einschränkungen geplant – weder für die Wettbewerbe in Tokio, noch die olympischen Marathonläufe, die aufgrund der klimatischen Bedingungen nach Sapporo verlegt wurden.

Laufevents News & Fotos Berliner Halbmarathon German Road Races fordern Laufsport-Rettungsfonds

Die GRR fordern Hilfe für Laufveranstalter von der Bundesregierung.