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Konstanze Klosterhalfen läuft deutsche Bestzeit

Europa-Cup Pacé 2022 Konstanze Klosterhalfen läuft deutsche Bestzeit

Während Konstanze Klosterhalfen in Eugene auf Rekordjagd ging, lief Alina Reh beim Europa-Cup auf Rang zwei.

Die deutschen Langstreckenläuferinnen zeigten am Wochenende auf der Bahn gute Form: Konstanze Klosterhalfen lief in Eugene eine deutsche Bestzeit über die Zwei-Meilen-Distanz während Alina Reh beim 10.000-m-Europa-Cup im französischen Pace Platz zwei vor Katharina Steinruck belegte.

Am Samstagabend gewann die aus Äthiopien stammende Türkin Yasemin Can den 10.000-m-Europacup. Mit 31:20,18 Minuten siegte sie souverän vor Alina Reh (SCC Berlin), die nach 31:39,86 Minuten im Ziel war und damit ein weiteres gutes Rennen zeigte. Platz drei belegte überraschend die Marathon-Spezialistin Katharina Steinruck (Eintracht Frankfurt), die mit 32:03,88 eine persönliche Bestzeit lief. Zehnte wurde in Pace Eva Dieterich (Laufteam Kassel) in 32:25,70.

Bei den Männern gab es ebenfalls einen klaren Sieger: Jimmy Gressier gewann das Rennen in 27:24,51 Minuten. Der Franzose steigerte sich damit um über eine Minute und verpasste den französischen Landesrekord nur um gut sieben Sekunden. Als Zweiter folgte der Spanier Carlos Mayo in 27:53,12 vor dem Türken Aras Kaya, der nach 27:58,08 im Ziel war. Bester deutscher Läufer war Filmon Abraham (LG Telis Finanz Regensburg) als Siebenter in 28:03,39. Rang neun belegte knapp dahinter Nils Voigt (TV Wattenscheid) mit 28:04,81.

In Eugene hatte am Freitagabend Konstanze Klosterhalfen (Bayer Leverkusen) in ihrem zweiten Saisonrennen ihre eigene deutsche Zwei-Meilen-Bestzeit unterboten. Im vergangenen Jahr war sie an gleicher Stelle 9:18,16 Minuten gelaufen, dieses Mal war Konstanze Klosterhalfen nach 9:16,73 im Ziel und belegte damit Rang vier. Über die selten gelaufene Distanz von rund 3,2 km verpasste Francine Niyonsaba (Burundi) mit 8:59;08 den avisierten Weltrekord. Zweite wurde Beatrice Chebet (Kenia) in 9:14,71 vor Laura Galvan (Mexiko/9:15,74).

Eine hervorragende Zeit gab es in Eugene im 5.000-m-Rennen der Frauen: Dabei hängte die Äthiopierin Ejgayehu Taye in 14:12,98 Minuten überraschend die Weltrekordlerin über diese Distanz, ihre Landsfrau Letesenbet Gidey, deutlich ab. Sie wurde Zweite mit 14:24,59.

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