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Barega und McColgan gewinnen in Hengelo

FBK Games Hengelo 2022 Barega und McColgan gewinnen in Hengelo

Im niederländischen Hengelo setzten sich über 10.000 Meter Selemon Barega und Eilish McColgan durch. Beide liefen persönliche Bestzeit.

Der Äthiopier Selemon Barega und die Britin Eilish McColgan haben die 10.000-m-Rennen beim Leichtathletik-Sportfest in Hengelo gewonnen. Für die äthiopischen Läufer waren die Wettbewerbe in den Niederlanden zugleich die Ausscheidungsrennen für die Weltmeisterschaften, die im nächsten Monat in Eugene (USA) stattfinden.

In Hengelo, wo vor einem Jahr zunächst Sifan Hassan (Niederlande) und dann zwei Tage später Letesenbet Gidey (Äthiopien) jeweils 10.000-m-Weltrekorde aufgestellt hatten, war das Tempo dieses Mal nicht ganz so furios. Während sich die Äthiopierinnen auf die Platzierung im Rennen um die WM-Tickets konzentrierten, lief Eilish McColgan alleine vornweg. Die Schottin versuchte, den britischen Rekord anzugreifen, doch in der zweiten Hälfte des Rennens reichte die Kraft nicht mehr. Paula Radcliffe war vor 20 Jahren in München 30:01,09 Minuten gelaufen, Eilish McColgan erreichte in Hengelo 30:19,02. Damit gewann sie aber das Rennen und wurde immerhin zur fünftschnellsten europäischen Läuferin aller Zeiten.

Hinter der Siegerin sicherte sich Weltrekordlerin Letesenbet Gidey als Zweite in 30:44,27 einen WM-Startplatz. Zweite wurde ihre Landsfrau Ejgayehu Taye in 30:44,68 vor der Kenianerin Margaret Kipkemboi (30:45,00). Als dritte Äthiopierin folgte dann Bosena Mulate, die sich mit 30:47,55 das dritte WM-Ticket gesichert haben dürfte. Hinter ihr folgten ihre Landsfrauen Girmawit Gebrzihair (30:47,72), Almaz Ayana (30:48,48), die Olympiasiegerin von 2016, und Yalemzerf Yehualaw (30:54,28), die Siegerin des Hamburg-Marathons.

Bereits am Sonntag fand in Hengelo das 10.000-m-Rennen der Männer statt, das für die Äthiopier als WM-Qualifikation galt. Hier setzte sich der Olympiasieger von Tokio, Selemon Barega, in 26:44,73 Minuten vor seinen Landsleuten Tadese Worku (26:45,91) und Berihu Aregawi (26:46,13) durch. Alle drei dürften sich damit für die WM qualifiziert haben. Sie erzielten auch jeweils persönliche Bestzeiten. Vierter wurde der Äthiopier Yomif Kejelcha mit 26:49,39.

Hindernis-WM-Norm für Lea Meyer

Im Rennen über 3.000 m Hindernis gewann die Olympiasiegerin Peruth Chemutai (Uganda) in 9:14,00 Minuten vor Luiza Gega, die in 9:15,48 Minuten einen albanischen Rekord aufstellte. Dritte wurde die Kenianerin Celliphine Chespol, die nach 9:15,89 im Ziel war. Als Fünfte lief Lea Meyer (VfL Löningen) in Hengelo eine persönliche Bestzeit von 9:26,89 und unterbot damit die WM-Norm.

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