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Windjacken im TestDie besten Windjacken für Läufer

Eine gute Windjacke ist die berühmte eierlegende Wollmilchsau: Sie ist leicht, hält Wind ab und so den Körper warm. Selbst ein kurzer Schauer ist kein Problem. Das sind die besten Modelle.

1 / 10 | Eine gute Windjacke hält Wind und auch einem kurzer Regenschauer stand. Foto: Hersteller
Windjacken im Test Die besten Windjacken für Läufer
Eine gute Windjacke ist die berühmte eierlegende Wollmilchsau: Sie ist leicht, hält Wind ab und so den Körper warm. Selbst ein kurzer Schauer ist kein Problem. Das sind die besten Modelle.

Die besten Windjacken für Läufer

Für Läufer, die unabhängig von der Witterung sein möchten, ist eine Laufjacke das wichtigste Utensil. Wieso? Eine Jacke schützt den Rumpf mit den lebenswichtigen Organen vor dem Auskühlen. Letztlich geht es bei allen Wetterlagen darum, warm zu bleiben. Denn ein vom Regen durchnässter Körper kühlt schnell aus, da Feuchtigkeit – genau wie Schweiß – Wärme gut leitet. Bei Wind verfliegt die Körperwärme buchstäblich. Und eisige Kälte lässt ohnehin sofort das Blut gefrieren.

Doch so wie Herbst und Winter ein breites meteorologisches Spektrum abdecken, bieten auch die Hersteller von Laufbekleidung ein breites Sortiment darauf abgestimmter Jacken. Meist wird nach Regenjacken, Isolationsjacken und eben den auf den kommenden Seiten vorgestellten Windjacken unterschieden. Die Wahl des zu den eigenen Ansprüchen passenden Modells ist dabei nicht leicht. Beispiel: An einem Herbsttag mit zehn Grad, leichtem Regen, aber stürmischem Wind ist eine Windjacke oft besser geeignet als eine Regenjacke, deren Membran ein Temperaturgefälle benötigt, um „atmungsaktiv“ zu sein. Andererseits könnte Letztere an einem kalten Tag mit Schneeregen gegenüber einer warmen, aber nicht wasserdichten Isolationsjacke die klügere Wahl sein.

Auf den nächsten Seiten finden Sie die besten Windjacken für Läufer.



2 / 10 | Adidas Z.N.E. Jacke Foto: Hersteller
Windjacken im Test Adidas Z.N.E. Jacke
Adidas Z.N.E. Jacke ist eine weiche, winddichte Laufjacke mit hohen Kragen und Kapuze.

Adidas Z.N.E. Jacke

Sie suchen eine Kuscheljacke fürs Laufen? Das weiche Material der Adidas-Jacke ist sehr angenehm zu tragen und erinnert auch dank des gemütlichen Schnitts (ruhig eine Größe kleiner als üblich wählen!) eher an eine Jacke für die Couch. Zugegeben, für flotte Läufe gibt es geeignetere Modelle. Doch die Jacke, die beim Laufen den Wind gekonnt abhält, gefiel vor allem Testerinnen, die es gern warm haben. Gerade um den Hals sorgt der hohe Kragen in Kombination mit der Kapuze für gute Abschirmung gegen Zugwind und Kälte.

UVP: 120 Euro

Frauenmodell
Farben: weiß, blau
Größen: XXS-XL

Männermodell
Farben: grau, blau
Größen: S-XXL

3 / 10 | Bergans Microlight Jacket Foto: Hersteller
Windjacken im Test Bergans Microlight Jacket
Egal ob Sonnenschein oder stürmisches Wetter: Das Bergans Microlight Jacket kann immer dabei sein – entweder angezogen oder klein eingepackt in einer der beiden Taschen.

Bergans Microlight Jacket

Das Bergans Microlight Jacket besteht aus winddichtem, wasserabweisenden und schnell trocknendem Material. Zudem ist sie ein wenig elastisch, hinten länger geschnitten und laut einer Testerin angenehm zu tragen. Die nicht abnehm- oder verstaubare Kapuze stört leider während des Laufens, wenn man sie nicht aufhat. Sollte sie benötigt werden, lässt sich sie durch einen Schnürzug am Hinterkopf und zwei an den Außenseiten individuell einstellen. Auch der Saum der Jacke lässt sich mit einem Schnürzug in der Weite anpassen.

Am Bündchen dient eine Klettverschlussregulierung zum Einstellen der Weite. Allerdings ist dieser Klettverschluss ziemlich steif und bei schmalen Handgelenken kann auch ein Teil abstehen. Das bemängelte auch unsere Testerin. Der Front-Reißverschluss der Jacke ist unterlegt, das sorgt für zusätzlichen Schutz vor Wind. Allerdings schließt der Reißverschluss relativ hoch, sodass er, wenn er komplett geschlossen ist, am Hals stört – trotz Zippergarage. Die reflektierenden Details auf der Vorder-und Rückseite sorgen für ein sichereres Training bei Dunkelheit. Wird es zu warm, kann die Jacke in einer der beiden Fronttaschen klein zusammengeknüllt werden.

UVP: 150 Euro

Frauenmodell
Farben: grau, dunkelblau, hellblau, violett, rosa, rot
Größen: XS-XL

Männermodell
Farben: schwarz, grau, braun, olive, dunkelblau, hellblau, rot, hellgrün
Größen: XS-XXXL

4 / 10 | La Sportiva Briza Windbreaker Foto: Hersteller
Windjacken im Test La Sportiva Briza Windbreaker
Der La Sportiva Briza Windbreaker ist extrem leicht und hat ein geringes Packmaß – ideal als Jacke zum Mitnehmen.

La Sportiva Briza Windbreaker

Mit ihren 80 Gramm spürt man die leichte Jacke kaum. Trotzdem hält sie zuverlässig Wind ab. Punktabzug gibt es für das Hautgefühl: Kommt man unterwegs in einen Schauer, ist man sofort nass, und das dünne Material klebt an der Haut. Gleiches gilt bei Schweiß. Positiv anzumerken ist wiederum die Passform mit durchdacht geschnittener Kapuze. Sie sitzt eng am Kopf, reicht bis tief in die Stirn und kann so nicht heruntergeweht werden.

UVP: 99 Euro

Frauenmodell
Farben: blau-gelb
Größen: XS-XL

Männermodell
Farben: schwarz-gelb
Größen: S-XXL

5 / 10 | Odlo Omnius Light Foto: Hersteller
Windjacken im Test Odlo Omnius Light
Die extrem leicht und dünne Odlo Omnius Light ist dank guter Belüftung und fehlender Kapuze auch etwas für flotte Läufe.

Odlo Omnius Light

Bei dieser leichten Windjacke hat Odlo an ­alles gedacht. Zahlreiche Löcher am Rücken sorgen für guten Luft- und Feuchtigkeitsaustausch. Der Stoff ist so dünn, dass die ­Jacke sich sehr klein zusammenfalten lässt. „Ich habe sie regelmäßig in die Hose gestopft, sobald ich warmgelaufen war“, so eine Testerin. ­Zudem besticht das Material mit einem ange­nehmen Hautgefühl und wenig Raschel­geräuschen. Am hohen Kragen hängt keine Kapuze, was vielen Testern gefiel.

UVP: 90 Euro

Frauenmodell
Farben: rot und gemustert in: schwarz, violett, blau, grün, rot
Größen: XS-XL

Männermodell
Farben: schwarz und gemustert in: grau, blau, hellgrün
Größen: S-XXL

6 / 10 | On Weather Jacket Foto: Hersteller
Windjacken im Test On Weather Jacket
Die Weather Jacket von On schützt gut vor Wind und an Brust und Schulter sogar vor Regen – das hat allerdings seinen Preis.

On Weather Jacket

Diese Ultraleichtjacke ist zweigeteilt: Oben schützt beschichtetes Material Brust und Schultern vor Regen, unten lässt dünneres Material viel Wärme entweichen. Dass beide Teile mittels eines überlappenden Spalts verbunden sind, sorgt für ein tolles Körperklima. „Dafür, dass die Jacke so dünn ist, schützt sie erstaunlich gut vor Wind“, schreibt ­eine Testerin. Obendrein gefällt die Jacke durch ihre futuristische Optik. Eine Brusttasche nimmt es mit Handy und Schlüssel auf. Die Kapuze ist jedoch weder abnehm- noch verstaubar.

UVP: 240 Euro

Frauenmodell
Farben: hellgrau, blau
Größen: XS-XL

Männermodell
Farben: schwarz, dunkelblau, hellblau
Größen: S-XXL

7 / 10 | Saysky Wellington Jacket Foto: Hersteller
Windjacken im Test Saysky Wellington Jacket
Die Saysky Wellington Jacket ist eine Unisex-Jacke mit außergewöhnlicher Optik und cleveren Details.

Saysky Wellington Jacket

Obwohl Saysky aus Kopenhagen eine recht junge Marke ist, kann man diese leichte Windjacke durchaus als Klassiker bezeichnen: Von Anfang an war sie Teil der Kollektion, wurde nur in Details und im Design verändert. Gut so, denn abgesehen von der eigenwilligen Optik ist sie großartig – als Windjacke. Wind hält sie gut vom Körper ab, ohne dass man allzu sehr schwitzt. Nur für Regen ist sie keine gute Wahl. Toll gefielen der sportliche, bequeme Sitz und die breiten Bündchen mit Handschlaufen.

UVP: 107 Euro

Unisex
Farben: grün gemustert
Größen: XXS-XL

8 / 10 | Saysky WMNS Anorak Jacket Foto: Hersteller
Windjacken im Test Saysky WMNS Anorak Jacket
Das Saysky WMNS Anorak Jacket ist eine winddichte Schlupfjacke mit kurzem Reißverschluss. Durch Luftlöcher unter den Armen und am Rücken ist sie gut belüftet.

Saysky WMNS Anorak Jacket

Optisch hat das Saysky WMNS Anorak Jacket unsere Testerin überzeugt. Für Läuferinnen mit einem großen Kopf könnte das Anziehen allerdings etwas erschwert werden, da es eine Schlupfjacke ist. Das Material ist leicht und winddicht. Dank des hohen Kragens zieht auch hier kein Wind rein. Durch einen Reißverschluss lässt sich die Kragenweite beliebig anpassen.

Die Bündchen an den Armen sind breit, leicht und elastisch. Das zusätzliche Daumenloch und das Material fand unsere Testerin sehr bequem. Der Saum lässt sich durch einen integrierten und feststellbaren Gummizug in der Weite verändern. Zur Belüftung des Saysky WMNS Anorak Jackets sorgen Luftlöcher unter den Armen und am Rücken. Die Testerin empfiehlt diese Jacke zum Beispiel, um nach einem Lauf in leichtem Wind nicht auszukühlen. Als Regenschutz eignet sie sich allerdings nicht. Eine große Bauchtasche mit zwei seitlichen Eingriffen ermöglichen den Transport von Kleinigkeiten wie Schlüssel, Energie-Gels oder Handy. Einen Farbklecks bildet das Saysky-Logo auf der Brust.

UVP: 107 Euro

Frauenmodell
Farben: blau gemustert
Größen: XS-L

9 / 10 | TAO Jacket Foto: Hersteller
Windjacken im Test TAO Jacket
Das elastische Material des TAO Jackets ermöglicht viel Bewegungsfreiheit. Luftlöcher unter den Armen sorgen für ein angenehmes Klima.

TAO Jacket

Bei dem Jacket hat TAO nicht nur auf Funktionalität, sondern auch auf Nachhaltigkeit gesetzt. Das Material der Jacke besteht zu 100% aus recycelten Materialien wie zum Beispiel alten Fischernetzen. Trotzdem ist die TAO-Jacke funktionell: Der Stoff ist elastisch und angenehm zu tagen. Zudem ist er wind- und wasserabweisend. Der farblich abgesetzte Stoff unter den Armen verfügt über viele kleine Luftlöcher, was für eine verbesserte Luftzirkulation sorgt.

Zwei Reißverschlusstaschen, Reflektoren an der Brust, den Armen und auf dem Rücken und eine Zippergarage am Kragen sind weitere Merkmale der Jacke. Die Reflektoren zum Beispiel sind vor allem bei Dunkelheit oder schlechtem Wetter nützlich.

UVP: 150 Euro

Frauenmodell
Farben: blau, grau
Größen: 34-46

Männermodell
Farben: blau, rot
Größen: 46-54

10 / 10 | Under Armour Storm Define Jacke Foto: Hersteller
Windjacken im Test Under Armour Storm Define Jacke
Diese Jacke von Under Armour ist angenehm zu tragen und hält den Wind gut ab – Regen allerdings nicht so gut. Das Muster lockert die Jacke ein wenig auf.

Under Armour Storm Define Jacke

Bei der Storm Define Jacke hat Under Armour seine Storm-Technologie angewendet, sodass sie den Wind gut abhält und trotzdem atmungsaktiv ist. Under Armour selbst gibt an, dass die Jacke zusätzlich wasserabweisend ist, allerdings berichtete uns ein Tester, dass er mit dieser Jacke nach einem kurzen Gewitterschauer komplett nass gewesen sei und ziemlich gefroren habe. Das verarbeitete Ripstop-Material ist sehr leicht und ziemlich robust ermöglicht aber aufgrund der Dehnbarkeit eine gute Bewegungsfreiheit – trotz enganliegender Passform.

Ein Belüftungsschlitz auf Höhe der Schulterblätter sorgt für einen angenehmen Luftaustausch während des Laufens. Sollte die Kapuze nicht benötigt werden, lässt sie sich ganz einfach abnehmen. An den Bündchen sind Gummis eingearbeitet, die sich in einem gewissen Spielraum an das Handgelenk individuell anpassen. Hinten ist die Jacke etwas länger geschnitten, was unseren Tester nicht überzeugt hat, da die Jacke manchmal länger als die kurze Hose darunter war.

Zum Schließen der Jacke gibt es zwei Möglichkeiten: Zum einem mit einem Reißverschluss oder mit Druckknöpfen. Wird die zweite Variante gewählt, kann noch etwas warme Luft zwischen den Knöpfen entweichen. Zwei seitliche Reißverschlusstaschen und eine verschließbare Tasche am Rücken ermöglichen den Mittransport von kleinen Utensilien.

UVP: 350 Euro

Männermodell
Farben: schwarz
Größen: S-XXL



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Die besten Windjacken für Läufer

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Adidas Z.N.E. Jacke

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Bergans Microlight Jacket

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Odlo Omnius Light

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On Weather Jacket

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Saysky Wellington Jacket

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Saysky WMNS Anorak Jacket

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TAO Jacket

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Under Armour Storm Define Jacke

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